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Auf dem Weg zur Freiheit

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
13.01.2022
15.01.2022
2
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15.01.2022 2.431
 
Ich versuchte an seinem Arm, den er neben meinem Kopf an die Wand gestützt hatte, vorbei zu sehen. Aber es Funktionierte nicht. Ich hörte befehle und laufende Leute an uns vorbei gehen. Als sie weg waren rannten wir auch schon wieder los bzw. Ja...Sparrow rannte los und ich wurde hinterher geschleift. Wir rannten in die Richtung aus der die Soldaten gekommen waren. War der denn Irre? Die Antwort war Ja. Da waren doch sicherlich noch mehr Soldaten, die würden ihn doch sofort schnappen. Wobei eigentlich wäre das ja gut für mich, dann würde ich so schnell es geht von diesem Psychopaten wegkommen. Zu meinem Bedauern trafen wir keine Soldaten oder Ähnliches.
Wir hielten erst wieder in der Nähe einer Schmiede und ich fing sofort an ihm eine Standpauke zu halten " WAS FÄLLT DIR EIGENTLICH EIN MICH EINFACH MAL SO ZU ENTFÜHREN?????????? Denkst du eigentlich ich hätte nichts besseres zu tun??" an dieser Stelle unterbrach er mich einfach und fing selbst an zu sprechen" Sie hätten so oder so geschossen, wenn du also stehen geblieben wärst, dann wärst du jetzt tot. Darum verstehe ich nicht warum du dich so aufregst, immerhin habe ich dir das Leben gerettet." Wie bitte? Er verstand nicht warum ich mich so aufregte? ER war definitiv geistesgestört! Da wir stehen geblieben waren und weit und breit keine Soldaten zu sehen waren hielt Sparrow es anscheinend nicht mehr für notwendig mich festzuhalten. Dank dieser Tatsache konnte ich mich nun einfach umdrehen und weg gehen. Dachte ich zumindest, denn Sparrow hielt mich schon wieder fest " Wohin denn so eilig Missy" wollte der mich verarschen? " Da du ja damit fertig bist mir das Leben zu retten, dachte ich, ich könnte nun endlich gehen" " Ach ist meine Gegenwart denn so schrecklich?" Ich zog eine Augenbraue hoch und wartete darauf das er selbst auf die Antwort kam. War er anscheinend da er seinen Dialog fortsetzte " Ich bin ein Pirat sie werden dir niemals glauben das ich dich einfach habe laufen lassen, sie würden dich ins Gefängnis stecken." Jetzt war ich mal damit dran ihn zu unterbrechen " Ich schaff das schon das es so aussieht als ob ich mich gewaltsam befreit hatte. " Aber er ignorierte meinen Einwand und sprach weiter " Außerdem brauche ich eine Geisel und wenn meine jetzige davon laufen würde müsste ich sie entweder einfangen oder umbringen, in dem Fall müsste ich mir auch noch eine neue suchen. Wie du siehst wäre es in keinem Fall nützlich für mich wenn du abhauen würdest. Klar soweit?" Ich seufzte er war echt ein Idiot. Wenn ich doch ach so wichtig für ihn war hätte er mindestens meine Hände gefesselt. „Du hast recht, das hätte ich tun sollen“ Meinte Sparrow plötzlich. Ich hätte mich Ohrfeigen können warum war ich auch so dumm und sprach ausgerechnet diesen Gedanken laut aus? Es half alles nichts woher auch immer hatte er plötzlich ein Seil und fesselte meine Hände. Nun zerrte er mich mit in die Schmiede, die Tür war gerade hinter uns zugefallen als er mich einfach stehen ließ und durch die Schmiede lief auf der Suche nach was auch immer. Ich entdeckte, den auf einem Stuhl schlafenden, Schmied und hoffte das eben dieser aufwachen würde. Sparrow hatte ihn wohl auch entdeckt und tippte ihn an. Zu meinem Bedauern schlief er weiter. Sparrow grinste zufrieden und ging weg. Plötzlich drehte er sich noch mal um und bellte den Schmied an? Was sollte das denn? Ich schaute einfach nur verwirrt und fragte mich zudem ob Sparrow jetzt auch den letzten Rest Intelligenz verloren hatte. Der Schmied wurde unterdessen auch davon nicht wach. Sparrow lief jetzt in der schmiede herum und suchte was auch immer. Ich sah mich um und mir viel auf das es die Schmiede war in der Will arbeitete. Dieser musste ja auch irgendwann mal zurückkommen und dann war ich Sparrow endlich los. Hoffentlich würde Will sich beeilen mit zurückkommen. Ich war so in meinen Gedanken das ich nicht einmal mitbekam wie Sparrow wieder zurück zu mir kam. Was dann wohl der Grund war wieso ich mich so erschrak das ich erstmal hinfiel als er mich mit zerrte. Idiot. Schnell war Ich wieder aufgestanden und lief nun auch mit. Er band mich an einen Pfosten. Und ging zu der Glut in der Mitte der Schmiede in einem Gestell darum hingen einige Schwerter außerdem stand ein Esel bereit der die Schmiede antreiben sollte. Sparrow jedenfalls nahm nun ein glühendes Eisen aus der Glut und ging damit zu dem Esel. Ich wollte ihn davon abhalten dem Tier weh zu tun war aber zu langsam denn der Esel setzte sich panisch in Bewegung. Ein weiterer Punkt auf der Liste warum ich Jack Sparrow nicht leiden konnte. Jedenfalls hing er sich jetzt irgendwie in das Laufwerk der Schmiede, was er so anstellte das die Kette seiner Eisen zersprang und er seine Hände nun wieder frei bewegen konnte. Plötzlich höret ich jemanden reinkommen. Na endlich. Sparrow hatte es offensichtlich auch gehört denn er sprang auf, steckte mir ein Tuch in den Mund damit ich nichts sagen konnte und versteckte sich. Nur seinen Hut hate er auf einem Amboss liegen lassen liegen lassen IDIOT. Will betrat unterdessen die Schmiede. Da fiel mir auf das ich so stand das ich Will zwar gut sehen konnte er mich aber überhaupt nicht. Na toll das konnte ja spaßig werden. Will lief einmal durch die Schmiede und blieb bei dem schlafendem Schmied stehen. „So wie ich dich zurückgelassen habe“ meinte er zufrieden. Er lief weiter und blieb vor einem Amboss mit Hammer stehen. „Nicht so wie ich dich zurückgelassen habe“ stellte er etwas irritiert fest. Da sah er den Hut und wollte ihn hochheben. Sparrow stand plötzlich hinter ihm und legte einen Degen auf Wills Hand damit dieser den Hut nicht aufheben konnte. Will reagierte schnell und zog seine Hand unter dem Degen vor, drehte sich um und schnappte sich noch während er sich umdrehte einen anderen Degen, welchen er Sparrow nun entgegenhielt. „Wirklich? Die klinge mit einem Piraten kreuzen? Ich dachte du wärst schlauer.“ “ Ihr seid der den sie Jagen“ „Du kommst mir irgendwie bekannt vor. Habe ich dich schonmal bedroht?“   Sparrow zuckte mit den schultern und schnell wurde aus dem Wortgefecht ein Kampfgefecht. Die beiden fochten gegeneinander. Hin und her ging es in der Schmiede mit blitz schnellen Finten, Angriffen und Paraden. Sparrow Parierte jeden hieb und Will wehrte jede Finte des Piraten ab. Die Schwerter klirrten und Blitzten während die beiden Bänke umstießen, gegen den Ofen prallten, auf den Fenstersims und den Boden Sprangen. Und ich konnte wirklich von Glück reden das sie mich nicht erwischten. Mal drängte Will den Piraten zurück dann war es wieder umgekehrt. Sowohl Will als auch Sparrow waren furchtlos. Doch zu meinem bedauern war Sparrow raffinierter und trieb Will schließlich in die Enge, ein Sack Ache landete auf Will und er konnte kurzzeitig nichts mehr sehen. Diese zeit nutzte Sparrow und richtete seine Pistole auf Will. „Du mogelst“ stellte Will mit einem Grinsen fest „Piraat“ meinte Sparrow darauf nur und betonte das a besonders. Ich hoffte das ich das nicht verstehen musste. Draußen hörte ich Leute irgendetwas durcheinanderrufen und Sparrow wurde nervös. „Mach den Weg frei!“ forderte er Will darum auf. „Nein, ich kann nicht einfach bei Seite treten und euch entkommen lassen“ „Diese Kugel ist nicht für dich bestimmt“ Weiter kam Sparrow nicht mehr da der Schmied aufgewacht war und ihm eine leere Flasche über den Kopf zog. Im selben Moment kamen Norrington und seine Männer in die Schmiede. Will unterdessen hatte mich auch mal bemerkt und nahm mir das Tuch aus dem Mund.  „Danke“ meinte ich in Richtung Will. „Sie werden morgen früh gehängt“, gab Norrington seinen Männern den Befehl. Warte WAS? Warum sie? Sparrow war klar aber wer noch? Will war anscheinend genau so irritiert wie ich denn anstatt mich von diesem bescheuerten Pfosten los zu binden redete er wie wild auf Norrington ein. Aber es half nichts und er wurde weggeschickt. Da der Commodore sich gerade bei dem Schmied bedankte und somit nur noch ich übrig war, hatte sich meine Frage wer noch gehängt werden sollte somit auch geklärt.
Ein Soldat hatte dann aber auch mal die Freundlichkeit mich los zu binden nur damit er mir eisen anlegen konnte und mich wegschleifen in Richtung Gefängnis. Sparrow wurde auch weggeschleift dieser allerdings war immer noch bewusstlos. Ein Soldat stand links von mir einer rechts jeder der beiden hielt meinen jeweiligen Arm fest und je mehr ich mich wehrte des so kräftiger packten sie zu. Auch Sparrow musste diese Erfahrung machen, als er wieder zu sich kam. Ich hatte kurz überlegt ihm mit zu teilen dass es nichts half aber dann hatte ich mich dagegen entschieden da ich mich wieder daran erinnerte warum ich das überhaupt wusste.
Als wir dann endlich im Gefängnis ankamen und mir wurden die Eisen abgenommen und oh Wunder, wer hätte es gedacht, die Soldaten hielten mich nur noch fester fest. Als ob ich irgendeine Change hätte davon zu laufen. Wir kamen an einer Zelle vorbei die schon ziemlich viele etwas irre schauenden Insassen beherbergte. Für einen Moment hatte ich Angst das sie mich da rein stecken würden aber sie schoben mich gemeinsam mit Sparrow in eine Zelle daneben. Diese war gottseidank bis auf mich und Sparrow leer. Ich setzte mich auf die steinerne Bank und schaute aus dem Fenster. Die Sonne war schon fast komplett unter gegangen und es wurde kühler. Die Insassen unserer Nachbar Zelle unterdessen versuchten einen Hund mit einem abgenagten Knochen anzulocken. Hoffnungslos wenn ihr mich fragt. Dieser Meinung war anscheinend auch Sparrow. „Gebt’s auf, der Hund wird sich keinen Zentimeter bewegen.“ Ich schaute zu dem Hund mit den Schlüsseln. Der war anscheinend auch meiner Meinung. „Nur weil du dich schon mit dem Tod abgefunden hast, heißt es lange noch nicht das wir das auch haben“ Meinte einer der anderen Piraten. Die Sonne war inzwischen unter gegangen und es wurde kalt. Da mein Kleid immer noch nass war und es auf der Flucht und dem Weg hierher noch einige Risse bekommen hatte fing ich an vor kälte zu Zittern. Das schien nun auch Sparrow bemerkt zu haben da er jetzt vor mir stand und mir seinen Mantel entgegenstreckte. Ich war zwar generell sehr misstrauisch aber da ich vor kälte beinahe keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte nahm ich den Mantel und legte ihn mir über die Schultern. Der Mantel war zu groß was mich im Moment aber nicht besonders störte. Sparrow setzte sich nun neben mich auf die schmale Bank. Mit einem Mal merkte ich wie müde ich war und legte meinen Kopf, aus diesem Grund, kurzerhand auf Sparrows Schulter. Bei niemand anderem unter gar keinen umständen hätte ich das getan aber durch die Müdigkeit und die Tatsache das ich Morgen sterben würde war mir das im Moment egal. „Es tut mir leit dass du jetzt hier bist ich wollte das nicht, ich wollte lediglich nicht das du stirbst, wobei meine Hilfe dir dabei ja offensichtlich nicht so viel half.  Und wenn ich schon für deinen Gang zum Galgen verantwortlich bin dann würde ich wenigstens gern wissen wie dein Name Lautet“ Ich strich mir eine Rot-Braune Haarsträhne aus dem Gesicht und sagte lediglich „Ruby. Deiner?“ Ich kannte seinen Namen zwar wollte aber trotzdem dass er sich noch einmal selbst vorstellte. „Captain Jack Sparrow“ Da Jack ja offensichtlich kein Problem damit hatte das ich meinen Kopf auf seiner Schulter abgelegt hatte, jedenfalls hatte er bisher noch nichts dagegen unternommen, ließ ich ihn einfach dort liegen und versank in einem dämmer Schlaf.
Irgendwann in der Nacht wurde ich dann von einem lauten krachen geweckt. Ich schreckte so plötzlich hoch das ich fast von der Bank viel. Das wiederum Ließ auf Jack, auf dessen Schulter ich die ganze Zeit geschlafen hatte, ein Lächeln erscheinen er wollte mir beim aufstehen helfen aber das bekam ich dann doch noch allein hin. Ich drehte mich einmal im Kreis um den Ursprung des Geräusches aus zu machen. Diesen fand ich auch recht schnell: In der Zelle beben uns hatte eine Kugel eingeschlagen und die Insassen kletterten einer nach dem anderen raus „ Ihr seid wahrlich Pechvögel“ sagte einer und ich hätte ihn am liebsten in die nun nicht mehr vorhandene Wand geklatscht. Ich seufzte leise und setzte mich genau wie Jack wieder hin. Da mir wieder kalt würde legte ich mir erneut Jacks Mantel über und Platzierte mienen Kopf erneut auf seiner Schulter. Der Hund war inzwischen auch schon abgehauen und von draußen kamen Kampfgeräusche herein welchen ich einfach zu hörte. Plötzlich war da noch ein anderes Geräusch, zwei par Stiefel die den Gang hinauf geeilt kamen. Wir sprangen gleichzeitig auf und ich reichte Jack seinen Mantel. Er stand nun in der vorderen Hälfte der Zelle. Da erschienen zwei Piraten vor unserer Zelle und der eine meinte zum anderen „Sie dir das an Jack Sparrow! Das ich dich noch einmal wieder Sehe. Als ich dich das letzte Mal sah, standest du Mutterseelen allein auf einer Verlassenen Insel.“ Jack kniff die Lippen aufeinander und ging nicht darauf ein. „Und wer ist das?“ Machte der Pirat nun weiter „Ist das deine Kleine? Es wäre doch eine Tragödie wenn sie sterben würde nicht wahr?“ Er hatte einen wirklich ätzenden gespielt freundlichen Tonfall angeschlagen und ich wollte mich gerade rechtfertigen das ich ja wohl alles andere als ‘seine kleine‘ war. Doch zu meiner Überraschung war es Jack der nun endlich auch mal etwas sagte „Dann ist es also Wahr. Barbossa und seine Crew von Missgeburten haben diesen verfluchten Schatz gefunden, sind jetzt Geisterpiraten und machen überall Ärger.“ Er wiederum hatte einen Tonfall angeschlagen der ja wohl mehr als nur deutlich machte das er sich über die Piraten lustig machte. Während er  gesprochen hatte war Jack vorgetreten und der Pirat der bisher still gewesen war trat nun ins Mondlicht und sagte „ Jack es ist wahr ich würde darüber lieber keine Witze machen“ Ich schrie leise auf und versteckte mich hinter Jack dieser schaute auch etwas angewidert und befreite sein Handgelenk aus der Umklammerung des Piraten, denn dieser hatte sich in ein Skelett verwandelt. Die Piraten schienen irgendwas gehört zu haben da sie nun wieder hinaus liefen. Jack wiederum lief nervös in der Zelle auf und ab, Ich hatte mich wieder auf die Bank gesetzt und da Jack keine Anstalten machte sich auch zu setzen lehnte ich mich an die Kalte Wand, streckte die Beine aus und schlief wieder ein……..

Heyyy,
Das ist jetzt mal ein Bisschen längeres Kapitel, ich hoffe ihr habt trotzdem  spaß beim Lesen.
GGGGGGGGGGGGGGGGVLG Tori
 
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