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Meant to be together - Ein Soulmate AU

von Erymea
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Het
Hoshiumi Kōrai OC (Own Character) Ushijima Wakatoshi
12.01.2022
17.01.2022
7
3.188
4
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15.01.2022 736
 
Doch unser Zusammenleben stellte sich am Anfang als recht schwierig heraus. Ich kochte, er aß. Wir schliefen und lebten nebeneinander her. Aber nichts passierte. Ich weiß nicht was ich erwartete aber diesen Abstand zwischen uns garantiert nicht. Wakatoshi hatte eine strikte Routine und ich hatte keinen Platz darin. Also flüchtete ich mich ins Training. In der Wohnung gab es einen extra Trainingsraum, der mein Habitat wurde. Es waren jetzt zwei Wochen vergangen und wir hatten kaum miteinander gesprochen als Korai plötzlich in der Tür stand.
"Hey Yumi. Lust, mal wieder rauszukommen?" Begeistert nickte ich und ging mich umziehen. In einer Bar in der Nähe ließen wir uns nieder.
"Und? Wie läuft es?"
"Gar nicht. Er lebt sein Leben weiter. Ich bin jetzt Teil des Mobiliar...Jegliche Annäherungen von mir werden abgeblockt. So habe ich mir mein Soulmate nicht vorgestellt..."
"Ich hau ihm eine runter!" Korai schlug mit den Fäusten auf den Tisch und unsere Gläser klirrten besorgniserregend. Schnell legte ich ihm beruhigend eine Hand auf den Arm.
"Ich bekomme das schon hin, Cousin. Es ist schließlich eine Umstellung... Für uns beide."
"Er sollte dir die verdammte Welt zu Füßen legen, Yumiko!" Ich nickte und starrte dabei auf mein Handgelenk...Es zog unangenehm an meinem Soulmate-Tatoo. Wakatoshi war unruhig.
"Mensch Korai, dafür das du nicht an diesen Kram glaubst, bist du aber ganz schön aufgeregt." Ich grinste meinen Cousin an. Dieser seufzte.
"Ich halte diese ganze Soulmate Geschichte immernoch für Blödsinn aber ihr seid jetzt zusammen. Und so sollte eine Beziehung nicht aussehen." In diesem Moment klingelte mein Handy. Wakatoshi.
"Hallo?"
"Yumiko, wo bist du?"
"Mit Korai unterwegs."
"Du hättest mir Bescheid sagen können." Ich seufzte.
"Ich bin nicht an die Wohnung gebunden, du lebst deinen Alltag ohne Rücksicht auf Verluste und jetzt beschwerst du dich, das ich ebenfalls mal aus dem Haus gegangen bin?"
"Yumiko..."
"Nicht da, Yumiko. Wir sehen uns später." Und damit legte ich auf. Korai stieß einen anerkennenden Pfiff aus.
"Hui..."

Als ich zwei Stunden später nach Hause kam, lag die Wohnung bereits im Dunkeln. Lediglich im Wohnzimmer brannte Licht und ich hörte Wakatoshi reden. Wahrscheinlich telefonierte er.
Langsam ging ich näher heran und sah ihn auf der Couch sitzen.
"Ich weiß einfach nicht was ich tun soll...Diese ganze Situation ist befremdlich. Ich lasse ihr Freiraum aber offensichtlich ist das auch nicht richtig." Neugierig beschloss ich abzuwarten.
"Natürlich ist alles anders...Wie würdest du denn reagieren wenn plötzlich dein Soulmate auftaucht und alles durcheinander bringt, Tendo. Ja, ja...Ich weiß, du und Ayaka hattet keine Probleme. Aber Yumiko ist nicht Ayaka. Sie ist das komplette Gegenteil." Er lachte kurz auf.
"Ich glaube, ich bin verliebt." Meine Tasche glitt mir aus den Händen und Wakatoshi blickte auf.
"Ich melde mich nochmal, Tendo." Er legte das Telefon zur Seite und stand von der Couch auf.
"Du bist wieder da." Ich nickte bloß.
"Du warst weg. Ich habe mir Sorgen gemacht."
"Ich war mit Korai unterwegs. Ich musste mal raus. Mal was anderes sehen. Wakatoshi, meintest du das Ernst?"
"Was?"
"Als du meintest, du seist verliebt." Unsere Blicke trafen sich. Er seufzte.
"Diese ganze Soulmate Geschichte ist sehr verwirrend für mich. Ich hatte meine Routinen und Abläufe und plötzlich kommst du in mein Leben gestolpert und bringst mich durcheinander. Auf einmal ist da eine Frau, die meine Seele vervollständigen soll, die mich durcheinander bringt und ohne die ich nicht mehr sein will...Yumiko, dieser Zustand ist sowohl angenehm als auch beängstigend. Und ja, ich bin in dich verliebt." Ich starrte ihn mit offenem Mund an, unfähig etwas zu sagen. Stimmte das? Von meinem Handgelenk ging eine zarte Wärme aus und ich legte meine Hand auf seine Brust.
"Wakatoshi...Auch für mich, ist die Situation noch neu. Aber ich weiß, das ich mit dir zusammen sein will." Ich hob den Blick und lächelte. Er nahm meine Hand und zog mich an sich.
"Ich liebe dich, Yumiko."
"Ich liebe dich auch..." Ich schloss die Augen und seufzte. Es würde noch etwas dauern aber wir würden uns mit der Situation arrangieren. Schließlich waren wir Soulmates, wir gehörten zusammen.
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