Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Auf dich hab ich gewartet

von LiliTil
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Het
Akainu Hina OC (Own Character) Smoker "der Weiße Jäger" Tashgi Vergo
09.01.2022
19.01.2022
3
2.612
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
19.01.2022 1.056
 
„Mir ist schon im Leben viel passiert und bin auch wirklich vielen Menschen begegnet, aber nie sind mir so viele verschiedene Arte von Menschen in der Marine unter die Augen gekommen. Falsche, hinterhältige, gierige, verachtende, abscheuliche Marine Soldaten, aber dann gab es auch die Kehrseite. Es gab merkwürdige, mutige, witzige, liebende, vertrauenswürdige Soldaten, aber diese lernte ich erst später kennen.“

------------------------------------------------------------------------------------

Im Hauptquartier war stets was los, jeder schien seine Aufgaben zu haben oder man unterhielt sich einfach auf dem Flur, weil man sich sonst nicht sieht. An solchen Menschen ging die Silberhaarige vorbei ohne jemanden dabei zu beachten zumindest schien dies so, aber sie tat es auf ihrer Weise. Es ist ein innerliche Konflikt, ich darf mir nicht anmerken lassen aber ich will wissen mit wem ich mich umgeben.

Je näher sie dem Bereich kam, wo die Bewerbung stattfindet, wurde es lauter. Die Männer die sie schon bereits auf dem Schiff begegnet ist versammelten sich hier und hatte sich auch schon in kleineren Gruppen aufgeteilt, um sich entweder besser kennenzulernen oder einfach abzuhängen oder gar über den ein oder anderen her zu ziehen.

Es war ein normaler Raum mit Tischen und Bänken, kein Klassenzimmer, eher wie ein Warteraum vom Arzt. Neben dem Raum war noch ein kleiner Abteil, ein Schalter mit großem Sicherheitsscheibe davor. Dort wartete jemand um die Leuten zu empfangen und ihnen die Unterlagen zu geben die sie benötigen für den ersten Schritt der Aufnahme.
An diesem Schalten begab sich nun die Frau schweigend, wartete bis ihr gegenüber mit dem schreiben fertig gewesen ist. Es dauert einen Moment bis der Mann seinen Kopf kurz hob, als würde er nur mal flüchtig nach vorn sehen bis er aber seine Kopf erschreckt schüttelte und gänzlich zu ihr sah.

„Verzeihen sie, ich war vertieft. Wie kann ich ihnen weiter helfen?“, kam es ruhig und doch leicht verwundert. Die Silberhaarige schnaufte leicht seufzend aus der Nase. Sie wusste ja das es Frauen nicht leicht haben oder gar nicht für voll genommen wurde bei so einer Arbeit, aber, „Wofür ist dieser Schalter wohl da? Sicherlich nicht um sich ein Kaffee zu bestellen.“. Sie sprach ruhig und bedacht, für ihr aussehen und geschätztes alter eine sehr erwachsene Stimme, doch könnte sie mit dem gesagten die Luft schneiden. Es lag eine Spannung in dieser, so das der Mann erahnen konnte warum sie vor ihm stand. „Sie wollen sich bewerben?“, fragte er zur Sicherheit nach, was nur mit einem stummen nicken von ihr bestätigt wurde. Entschuldigend wirkte seine Haltung nun und suchte darauf hektisch die Unterlagen zusammen, da es für Frauen doch etwas anders gewesen ist als für die Männer.

In der kurzen Wartezeit kam im Nebenraum ein paar Gespräche zustanden, da eine einzige Frau im Bereich doch recht auffällt.

„Ist das nicht die vom Schiff? Dachte sie wäre auf Durchreise, aber die will sich ja bewerben.“, „So was sie wird nicht lange bleiben. Gut aussehen reicht nicht aus um bei der Marine mit zu machen.“, „Ist eh Männersache als könne so was stärker sein als wir Männer.“, „Kann ja im Büro arbeiten als Tippse, der Typ hinterm Schalter kann es ja eh nicht richtig bewerkstelligen.“
Im Hintergrund kam leichtes Gelächter auf bis sie dann endlich die Unterlagen bekommen hatte.
Sie blieb an Ort und Stelle stehen und erledigte die Fragen gleich am Schalter, schweigend und innerlich genervt. Selbst die Fragen machte ihre Laune nicht besser.
Haben sie Kinderwünsche, wollen sie Heiraten und so weiter, Antworten die man haben wollte, da man nicht im weg stehen oder ein Problem dar stellen sollte.
Aber auch normale Fragen kam die sie schnell durch ging bis sie bei einer ankam wo sie kurz überlegen musste.
„Teufelskraft..“, dachte sie sich. Ja oder Nein, wo sollte man das kreuz setzen. Die junge Frau besitzt eine Kraft, aber wollte sie diese nicht gleich Preis geben und so entschloss sie sich zu lügen und kreuzte das nein an.
Die weiteren Fragen gingen schnell, so konnte sie den kleinen Blätterstapel dem Mann zurück geben. Man bemusterte ihren Fragebogen genau an, vom lächerlichen verhalten wurde er doch neutral. Nachdem der Mann jede Zeile durch sah richtete er sein Blick wieder zu ihr, „Hawk Rhoudy, sehr erfreut und willkommen bei der Marine.“
Es wunderte sie etwas. So einfach ist es bei der Marine bei zu sein, keine Fragen mit Vorstrafen, wobei so was als frage kam, doch könnte man doch viel sagen.
„Es wird bald jemand kommen der wird sie alle weiterleiten, also viel Glück sie werden es brauchen.“, belächelte der Mann hinterm Schalter noch, „Danke..“.

Die Zeit verging etwas, wo sich Rhoudy an die Wand angelehnt wartet. Sie hat sich nicht in den Raum begeben wo sich die anderen befanden, sie wartete neben dem Schalten.
„Sind sie nervös?“, kam es fragend vom Mann, der sich nun aus dem Schalter heraus begab mit einer kleinen Tüte in der Hand, scheinbar sein Mittag. „Also Frau verständlich, es ist ein harter Job den sie sich ausgesucht haben also..“, noch bevor der Mann weiter sprechen konnte unterbrach sie ihn, „Ich bin nicht nervös und es juckt mich auch nicht was ihr davon haltet das ich eine Frau bin. Ich hab genug erlebt um zu wissen auf was ich mich hier einlassen.“
Er schmunzelte, aber nicht ausfallend, „Sie haben zumindest mehr anstand als ein paar andere hier.“, kam es ruhig.
Er suchte nun sein Schlüssel um sein Abteil abzuschließen, doch zuvor sprach erneuert, „Nun komm schon..“, knisterte er mit einer kleiner Tüten. Doch etwas neugierig sah Rhoudy nun zur Seite und bemerkte wie eine kleine Zicke aus dem Raum trat und Papier in der Schnauze hatte und diese auch aß. Etwas sah sie verdutzt drein mit dem fraglich Gedanken, warum zur Hölle eine Zicke. Nachdem das kleine Wesen aus dem Zimmer kam, schloss er das Zimmer ab.
Nun stellte sich der Mann direkt vor ihr und bemustert sie, „Wenn sie weiter so eine Entschlossenheit vorweise, wird es vielleicht etwas. Geben sie daher nicht so schnell auf, egal wie schwer es mal ist. Zumal manche Männer sicherlich mal eine anständige führende Hand von einer Frau gebrauchen.“, nun lachte er laute los. „Machen sie es gut Hawk bis bald.“, und darauf verschwand dieser Mann.

„Komischer Typ.. aber irgendwo hab ich den schon mal gesehen.. nur woher?“, mit dem Gedanken wartete sie weiter bis dann auch endlich die Person kam und alle samt auf den Übungsplatz beorderte.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast