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Willkommen in der Hölle Band 1 (Arbeitstitel)

von Dark Hope
Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Fantasy / P12 / Mix
Engel & Dämonen
07.01.2022
19.01.2022
9
23.899
1
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Dieses Kapitel
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15.01.2022 2.576
 
Das Restaurant machte seinem Namen alle Ehren. Genau so hatte ich mir die Hölle immer vorgestellt. Die Wände waren schwarz und das ganze Restaurant stand unter Flammen. Natürlich brannte es nicht wirklich, aber es sah täuschend echt aus. Zum Glück verzichteten sie auf die Hitze, die man der Hölle nachsagte. Es war sogar ziemlich kühl, weswegen ich mich beinahe nach einer dünnen Jacke sehnte. Die Decke war mit zahlreichen Fledermaus-Girlanden geschmückt und überall hingen Spinnennetze. Die Deko erinnerte mich irgendwie an Ambers Halloween-Party von vor zwei Jahren. Via Musikbox, die in der rechten Ecke stand, war Bruce Dickinson gerade dabei die Nummer der Bestie zu verraten. Six six six, the Number of the Beast. Hell and fire was spawned to be released. Bei Iron Maiden konnte ich nicht anders als mit zu grölen. Schon gar nicht wenn der Text so passend war. ,,Wie kann ich Ihnen helfen?'', fragte uns eine Kellnerin die, wenn man ihrem Namensschild Glauben schenken konnte, Jessie hiess. Sie balancierte ein Tablett mit leerem Geschirr. ,,Wir hätten gerne einen Tisch für zwei.'' ,,Draussen sollte noch einer frei sind. Drinnen haben Sie die Qual der Wahl.'' ,,Wir nehmen den draussen.'' ,,Gute Wahl. Seien Sie so frei und setzen Sie sich schon mal hin. Ich bin gleich bei Ihnen.'' Unter Jessies schwarzem Pony, sah man bereits Schweissperlen. Das Tablett schien ziemlich schwer zu sein. Lange würde sie es nicht mehr halten können. Wir befolgten Jessies Anweisung und setzten uns an den letzten freien Zweiertisch draussen. Drinnen war es bedeutend kühler als hier, was vermutlich an dem grossen Feuer lag, das nur einige Meter von uns entfernt war. Dieses Feuer war, anders als die, die drinnen standen, echt. Anscheinend hatte das 'Devil's Kitchen' sich wirklich einen Namen gemacht. Es war zwar nicht komplett besetzt, aber viele freie Tische gab es nicht mehr. Alice zauberte ein Päckchen mit Zigaretten aus ihrer Umhängetasche und bot mir eine an. Ich zog dankend eine heraus und zündete sie mit dem Feuerzeug, welches Alice mir ebenfalls entgegenstreckte, an. Danach steckte sie sich selbst eine zwischen die Lippen. Ich zog an der Zigarette und atmete den Rauch tief in meine Lunge ein. Sorgen über Lungenkrebs musste ich mir jetzt ja keine mehr machen. ,,Wo hast du die her?'', fragte ich und deutete auf die Zigarettenpackung. ,,Vom Supermarkt. Anscheinend wird man seine schlechten Angewohnheiten nicht mal nach dem Tod los.'', erklärte sie, während sie eine Rauchwolke aus ihrem Mund pustete. ,,Wie bist du eigentlich gestorben?'', fragte ich. Smalltalk mal anders. ,,Lungenkrebs.'', schoss es sofort aus ihrem Mund. Als sie meinen entsetzten Blick sah, brach sie sofort in Lachen aus und verschluckte sich fast an ihrer Zigarette. ,,Nein, ich starb relativ unspektakulär an einer Blutvergiftung nach einem Tattoo. Ich hatte zu grosse Panik vor Ärzten und Nadeln.'', beim losen Gedanken daran schüttelte sie sich, ,,Als ich mich dann schliesslich doch dazu überwand ins Krankenhaus zu fahren, war es bereits zu spät.'' Sie nahm einen letzten Zug ihrer Zigarette und drückte diese schliesslich elegant im Aschenbecher aus. ,,Wo hast du gelebt?'', wollte ich schliesslich wissen. ,,Geboren und aufgewachsen bin ich in Edinburgh, aber nachdem sich meine Eltern vor fünf Jahren scheiden liessen, zog ich zusammen mit meiner Mutter nach Leeds, ihrem Heimatort. Es war eine schwierige Zeit für mich. Ich denke es ist nie leicht, wenn eine Familie auseinanderbricht, aber das schlimmste für mich war, dass ich meinen Vater und meinen Bruder, der bei meinem Vater in Edinburgh blieb, nur noch jedes zweite Wochenende zu Gesicht bekam. Mit der Zeit gewöhnt man sich dann aber daran.''
,,Entschuldigung, es hat etwas länger gedauert.'', erklärte Jessie, als sie endlich mit den Karten kam. ,,Kein Problem.''
Nach kurzem Studieren der Speisekarte, entschieden wir uns beide für die über offenem Feuer grillierten Fleisch-Gemüse-Spiesse. Jessie versicherte uns, dass wir eine sehr gute Wahl getroffen hatten. Zwar hatten wir keine Ahnung, was für Fleisch es war, aber eigentlich spielte das auch gar keine Rolle.
,,Wann bewirbst du dich? Ich dachte, nur deswegen sind wir hier.'' ,,Ich warte auf den passenden Moment.'' ,,Du hast Angst.'', stellte ich nüchtern fest. ,,Ja, eine Heidenangst, aber ich werde es durchziehen! Welchen Job möchtest du denn eigentlich machen?'' ,,Das weiss ich noch nicht. Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht. Hattest du schon als Kellnerin gearbeitet, oder wie kommst du gerade auf diesen Job?'' ,,Nein, aber das war schon immer mein Traumjob. Klingt ein bisschen doof, ich weiss, aber es ist so. Als ich vorhin die Jobangebote durchgegangen bin, war mir sofort klar, dass ich diese Chance ergreifen muss.'' ,,Als Traumjob habe ich das Kellnern noch nie empfunden, aber es gibt sicher schlimmeres.'' ,,Du warst Kellnerin?'' ,,Ja,'', nickte ich, ,,meine Eltern besitz... besassen ein Restaurant. Um ein wenig Geld zu verdienen, habe ich da gearbeitet, aber eigentlich mochte ich den Job nicht besonders.'' Ich erzählte ihr von meinem Traum eine Bestsellerautorin zu werden. Sie war sofort Feuer und Flamme und wollte alles über meine angefangene Geschichte wissen. ,,Weisst du was?'', selbstsicher erhob sie sich, ,,Ich werde jetzt zu Jessie gehen und mich bei ihr bewerben und wenn ich wieder zurück bin, habe ich einen Job!'' ,,Los, zeig es ihnen!'', feuerte ich meine neue Freundin an.
Als Alice drinnen verschwand, packte mich der Gedankenstrudel erneut. Ich dachte über Alice' Worte nach. War es wie sie sagte? Wollte ich nur nicht akzeptieren, dass mein Leben ein jähes Ende gefunden hatte? Ja, natürlich wollte ich das nicht. Wer wollte das schon? Aber es war wie es war. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich den Tod schon mal gesehen hatte und ich war überzeugt davon, dass ich mich nicht irrte. Aber wo? Wo hatte ich ihn schon mal gesehen? Egal wie sehr ich mich auch anstrengte, es wollte mir einfach nicht einfallen. Plötzlich schoss mir ein Gedanke durch den Kopf. Der Gedanke nahm Gestalt an und formte sich zu einer Idee. Aus der Idee wurde ein Plan und umso mehr ich darüber nachdachte, desto sicherer war ich, dass es ein guter Plan war. Bestimmt war es nicht der beste Plan, aber er war auch nicht schlecht und ausserdem war es meine einzige Chance auf Antworten.
,,Ich habe den Job!'', jubelte Alice und strahlte über beide Ohren, als sie sich wieder an unseren Tisch setzte. ,,Toll, dann weiss ich wo ich in Zukunft umsonst essen kann.'', scherzte ich und gratulierte ihr mit einer herzlichen Umarmung. Auf Alice' Wunsch hin bestellten wir zwei Snakeshaker, mit denen wir anstossten. ,,Auf die Ewigkeit!'', verkündete Alice feierlich.
Kurze Zeit später servierte Jessie unsere Spiesse und ob ihr es glaubt oder nicht, es waren die Besten, die ich je gegessen hatte. Versprochen. Irgendwann, zwischen zwei grosszügigen Bissen Fleisch, rückte ich mit meinem Plan raus. ,,Ich wäre wirklich froh, wenn du mit mir mit kommen würdest!'', verkündete ich am Ende. Alice, die bereits mit Essen aufgehört hatte, seit ich zu erzählen begonnen hatte, sah mich entgeistert an. ,,Warte, warte! Damit ich das richtig verstanden habe: Du willst, dass wir gemeinsam in Lucifers - nebenbei bemerkt dem Herrscher der Hölle - Büro einbrechen, nur um uns irgendeinen Film reinzuziehen? Vergiss es! Da bin ich raus!'' ,,Bitte, du würdest mir einen grossen Gefallen damit tun und du hast auf jeden Fall noch einen zu gut bei mir. Ausserdem, was will Lucifer mit uns machen, wenn wir erwischt werden? Uns umbringen? Ach und es ist nicht irgendein Film, es ist mein Film. Darauf könnte ich vielleicht Antworten auf meine Fragen finden.'' ,,Ich würde die Fähigkeiten Lucifers nicht unterschätzen.'', zweifelte Alice, aber ich sah in ihren Augen, dass sie die Optionen abwägte. ,,Bitte!", flehte ich weiter und warf ihr den süssesten Hundeblick, den ich drauf hatte, zu. ,,Okay, abgemacht, aber falls wir erwischt werden, wovon ich leider ausgehe, bin ich das unschuldige Opfer, das zur falschen Zeit am falschen Ort war und lediglich als Geisel fungierte! Immerhin habe ich jetzt einen Job und ich denke nicht, dass ich mir da so einen Fehltritt leisten kann.'' ,,Gekauft!''
Am liebsten wäre ich sofort losgerannt, so enthusiastisch war ich, aber Alice erinnerte mich daran, dass wir noch bezahlen mussten. Ohne sie hätte ich jetzt wahrscheinlich, nebst meinen anderen Problemen, auch noch eine Anzeige wegen Diebstahls am Hals.
Als wir nun endlich, um genau zu sein eine Stunde später, da Alice unbedingt noch auf ein Dessert bestanden hatte, auf dem Weg zu Lucifers Büro waren, schmiedete ich einen Plan. Zur Sicherheit, falls Lucifer immer noch im Büro sein sollte, klopften wir an seine Tür. Wenn er öffnete, liessen wir uns irgendwas banales einfallen. ,,Okay, ich klopfe und du sprichst!'', erwiderte Alice, nachdem ich sie in meinen Plan eingeweiht hatte. Das war ja wie in der Schule damals. Aber ich war einverstanden. Immerhin war es meine Idee. ,,Aber sag mal,'', fuhr sie fort und anhand der Kunstpause, die sie einlegte, erkannte ich, dass mir das was jetzt kam, nicht gefallen würde, ,,hast du auch daran gedacht, dass Lucifer nach Feierabend höchstwahrscheinlich abschliessen wird?'' Nein, daran hatte ich tatsächlich nicht gedacht. ,,Ich lasse mir was einfallen!'' ,,Das kann ja noch heiter werden.'', stellte sie ironisch fest. ,,Okay, wir sind da! Mach dich bereit. Ich werde jetzt klopfen.''
Während wir warteten, vergass ich zu atmen und ich glaubte mein Herz - welches seltsamerweise schlug, wie mir in diesem Moment unnötigerweise auffiel - würde gleich aus meiner Brust springen. Die Sekunden verstrichen und nichts geschah. Erleichtert atmete ich aus. ,,Okay, ich glaube er ist nicht...'' Ruckartig wurde die Tür aufgeschoben und mir gegenüber stand eine wütende, in eine rote Seidendecke gewickelte, Lucinda und funkelte mich böse an. ,,Was willst DU denn hier?'' ,,Ähm... ich... wollte nur... ähm... ist Lucifer da?'' ,,Nein und du bald auch nicht mehr, wenn du so weitermachst und jetzt verpiss dich!'' Wütend schlug sie die Tür zu. ,,Oh Gott, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.'', stellte Alice fest, als sie aus ihrem Versteck kam. ,,Vielen Dank für deine Unterstützung!'', blaffte ich sie an. ,,Hey, immer mit der Ruhe! Das ganze war doch deine Idee!'', verteidigte sie sich. ,,Ja, ich weiss. Tut mir leid. Aber zu meiner Verteidigung: ich hatte gerade eine Nahtoderfahrung! Da steht es mir zu, einen Moment aus der Haut zu fahren.'' ,,Da hast du auch wieder recht. Hast du ihren Blick gesehen? Wenn Blicke töten könnten... und ich bin überzeugt ihrer kann es!'' Ein müdes Lächeln huschte mir übers Gesicht. ,,Das war es dann wohl.'', stellte ich nüchtern fest. ,,Nicht unbedingt.'', lächelte Alice verschwörerisch. ,,Was meinst du damit?'' ,,Nun ja, ich hätte da eine Idee, allerdings wird sie dir nicht gefallen.'' ,,Schiess los!'', sofort schöpfte ich neuen Mut. ,,Du schaffst damit sogar zwei Probleme aus der Welt.'' Jetzt wurde ich richtig hellhörig. ,,Na los! Mach es nicht so spannend und erzähl doch endlich!'' ,,Wir wissen jetzt, dass Lucinda ebenfalls einen Schlüssel, oder zumindest Zutritt zum Büro hat. Entschuldige dich bei ihr und freunde dich mit ihr an. Du musst ihr Vertrauen gewinnen, dann erfindest du irgendeinen Grund, warum du ins Büro ihres Vaters musst und wenn sie dir genug vertraut, lässt sie dich rein. Du wirst zwar nicht heute und auch nicht morgen reinkommen, aber an Zeit mangelt es dir ja glücklicherweise nicht.'' ,,Ach, fahr doch zur Hölle!'', schnaubte ich enttäuscht. Ich hatte auf einen richtig guten Plan gehofft. ,,Schätzchen, da sind wir doch schon und tut mir leid, aber ich sehe keine andere Möglichkeit, wenn du unbedingt da rein willst. Alles was du dafür tun musst, ist dich bei ihr einzuschleimen.'' ,,Glaub mir, ich bin nicht das Problem. Sie hasst mich und ich denke nicht, dass sie ihre Meinung noch ändern wird.'' ,,Wenn du es nicht probierst, wirst du es auch nicht herausfinden.'' ,,Ach, hast du im Supermarkt auch gleich noch Glückskekse gekauft, oder was?'' Allerdings musste ich mir eingestehen, dass sie nicht ganz unrecht hatte. ,,Tu es oder tu es nicht. Mir spielt das keine Rolle. Ich bin nicht diejenige, die unbedingt in Lucifers Büro will!'' ,,Du hast ja recht,'', seufzte ich ,,aber wie soll ich das anstellen? Soll ich ihr etwa Kekse, auf denen Es-tut-mir-leid-dass-ich-so-ein-Idiot-war steht, backen? Das müssen dann aber ganz schön grosse Kekse sein.'' ,,Nein, ich dachte da eher so an den Eye-Catcher Match morgen. Wir gehen hin und wenn sie gewinnt, was sie garantiert wird, werden wir ihr gratulieren. Alles Weitere ergibt sich dann mit der Zeit von selbst.'' ,,Ach, ich weiss nicht...!'' ,,Komm schon, gib dir einen Ruck! Selbst wenn es nicht klappen sollte, wird es bestimmt lustig. Ich habe gehört, dass die da Hotdogs und Softeis verkaufen.'' Mit Softeis hatte sie mich eiskalt erwischt. ,,Okay, dann machen wir das so. Aber du musst mir etwas versprechen.'' ,,Was denn?'' ,,Wenn sie mir die Augen auskratzen sollte, musst du mir einen Blindenhund besorgen.'' ,,Einverstanden!'', lachte Alice. Anscheinend war ihr nicht klar, dass das kein Scherz war.
Nachdem wir die Zeit für morgen, abgemacht hatten, betrat ich mein Zimmer. Der Tag hatte mich unglaublich müde gemacht und ich sehnte mich nur noch nach meinem Bett. Doch als ich den Lichtschalter betätigte, war ich sofort hellwach. Der hintere Teil von Mr. Bambus lag vor meinen Füssen. Etwas weiter vorne, lag sein Kopf auf einem, mit Kreide gemaltem, Pentagramm. Neben dem Pentagramm stand eine Botschaft, sie war mit roter Kreide geschrieben und sollte wahrscheinlich Blut darstellen. Die Botschaft lautete: Kümmere dich gefälligst um deinen eigenen Kram, sonst endest du wie ich. Was damit gemeint war, war mir genauso klar, wie die Tatsache von wem sie stammte. Lucinda. Wie konnte man nur so gemein sein? Die Wut stieg in mir hoch und Tränen liefen mir über das Gesicht. Ich weinte nicht nur, weil ich sauer war, sondern auch weil Mr. Bambus mir viel bedeutet hatte. Mit jemandem, der so gemein war, sollte ich mich anfreunden? Es war ungefähr das selbe, wie wenn man einem Pinguin das Fliegen beibringen wollte. Hoffnungslos.

Hallo allerseits, da bin ich wieder. Wahrscheinlich seid ihr nicht gerade besonders gut auf mich zu sprechen, was nach diesem Kapitel auch kein Wunder ist. Ich weiss, dass ich mich unmöglich verhalten habe, aber zu meiner Entschuldigung möchte ich sagen, dass zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben gerade nicht alles besonders toll für mich lief und manchmal neige ich in diesen Situationen eben zu einer leichten Überreaktion. Aber lasst mich eines klarstellen: ihr werdet mich schon noch mögen, versprochen! Wie besangen es die 'Rolling Stones' doch einst so schön? Sympathy for the Devil. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spass beim Weiterlesen und denkt an meine Worte, während ihr langsam zu begreifen beginnt, dass ihr mich längst in euer Herz geschlossen habt.
Eure Lucinda
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