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Feind oder doch freunde?

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
07.01.2022
27.01.2022
21
31.358
 
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Dieses Kapitel
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15.01.2022 1.586
 
Kazuya schubste Eizan jetzt ziemlich unsanft in sein Zimmer zurück. „Hey du kleiner bastard, was fällt dir eigentlich ein meiner Schwester alles zu erzählen? Sie hat mich völlig aufgelöst angerufen und ist total am Ende. Du liebst es wohl immer noch meine Schwester so richtig zu quälen oder?" Erst war Eizan noch ziemlich eingeschüchtert von dem Erstgeborenen Kinokuni, wich erschrocken zurück. Denn im Gegensatz zu Nené war er keineswegs klein, Kazuya war sogar mit seinen über 1,90m fast 2 Köpfe größer als Eizan. Und schließlich hatte er ein ehemaliges zehnerrat Mitglied vor sich, was bei Eizan noch zusätzlich Respekt auslöste. Aber dann wollte er sich nicht vorwerfen lassen Schuld an der Situation von Nené zu sein, denn das waren andere und hatten mit Etsuya und Nené überhaupt nichts zu tun. „Jetzt hör mir mal zu Kazuya, Nené wollte es unbedingt wissen und hat mich die ganze Zeit gedrängt es ihr zu erzählen. Ich hatte nicht vor es ihr zu sagen, aber Nené hat recht. Sie ist kein kleines Mädchen mehr Kazuya, was du bemerken würdest wenn du dich öfter mit ihr beschäftigt hättest. Verdammt sie ist deine kleine Schwester. Ihr könnt sie nicht vor allen beschützen und wenn sich unsere Eltern scheiden lassen hätte sie das doch sowieso mitbekommen oder hättet ihr das Nené auch wieder verschwiegen? Ihr könnt doch nichts anderes als immer alles unter denn Teppich zu kehren." Kazuya drückte Eizan jetzt ziemlich unsanft gegen die Wand. „Du bist ganz schön frech Eizan Sprössling, aber was für meine kleine Schwester das beste ist, weiss ihre Familie doch wohl am besten." Eizan sah Kazuya jetzt direkt in die Augen, ließ sich nicht von ihm einschüchtern. „Wenn du eine Ahnung hättest, wer war denn damals für sie da? Nené hat mir immer vertraut und wo warst du all die Jahre? Wo warst du jetzt? Hast du Nené überhaupt schon gesehen? Ich war es der ihre tränen getrocknet hat und nicht ihre so tolle Familie." Ohne ein weiteres Wort knallte Kazuya ihn gegen die Wand und lief aus dem Zimmer. Auf direkten Wege zu Nené. Eizan ließ sich auf denn Boden nieder, saß ein paar Minuten einfach nur völlig unter Schock auf dem Teppich. Niemals hätte er daran geglaubt das Kazuya jemals so sauer auf ihn sein könnte, hatte Nené ihm etwa auch erzählt was seid ihrer Ankunft hier passiert war? Denn dann könnte er Kazuyas Gefühlsausbruch ziemlich gut verstehen, Eizan war nicht gerade zimperlich mit ihr umgegangen. Das tat ihm auch jetzt leid, aber wieso musste Nené das denn unbedingt Petzen? Er hatte wirklich daran geglaubt das die beiden wieder auf einen guten Weg waren beste Freunde zu sein. Aber wieder einmal machten ihre Familien alles kaputt, dabei hatten Eizan und Nené doch mittlerweile ein eigenes Leben. Nachdem beide die Akademie verlassen hätten, waren sie mitten drin erwachsen zu werden. Sie würden ihren eigenen Geschäften nachgehen und bestimmt nicht mehr soviel Zeit haben ihre Familie zu sehen, vorausgesetzt es würde sie bis dahin überhaupt noch geben. Irgendwie konnte Eizan ja nachvollziehen das Kazuya so reagiert, er machte sich bloß Sorgen um Nené. Vielleicht wäre er ja ab sofort endlich mal öfter für seine Schwester da, sie könnte es brauchen.

Kazuya stand ein paar Sekunden einfach nur vor Nenés Tür, traute sich nicht so recht zu klopfen. Obwohl Kazuya ein Mann war der nie Schwierigkeiten mit Konfrontationen hatte, selbst als er noch hier war. Das hatte ihn schließlich denn 3 Sitz und denn Einzug in denn zehnerrat gebracht, wie seiner Nené jetzt ebenfalls. Er war so unglaublich stolz auf seine Schwester. Sein Freund Leander hätte locker denn 1 Sitz haben können, denn er war ehrgeizig und sehr verbissen. Ließ allerdings das lernen zu sehr schleifen. War Kazuya aber jetzt eine riesige Hilfe, denn manchmal brauchte er seinen Rat in der Küche. Noch immer hatte er die Worte von Eizan im Ohr, sah seinen entschlossen Blick. Er hatte tatsächlich recht, Kazuya hatte Nené zu sehr vernachlässigt. Immer wenn er nach Hause kam ging es um ihn, seinen Erfolg und wie toll er doch ist. Sobald Kazuya durch die Tür kam, schien Nené regelrecht vergessen zu sein. Alle sprachen nur noch davon was Kazuya so macht, wie es ihm geht. Hatte er überhaupt einmal Nené gefragt wie es ihr geht? Wie es in ihrer Schule lief? Nein, er redete stundenlang mit seinen Eltern über sein Leben, während Nené bloß stumm daneben saß und nicht weiter beachtet wurde. Kazuya glaubte sogar kurzzeitig tränen in ihren Augen zu sehen, nachdem sie verzweifelt versucht hatte seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie sah Kazuya ja so selten. Bis Nene schließlich in ihr Zimmer ging und einsam denn Abend verbringen musste.

Er wollte gerade klopfen als Nené die Tür öffnete, fast in ihn hineinlief.
Sah ihn erst verwundert an und warf sich dann in seine Arme.
„Kazuya, du bist wirklich gekommen, ich bin so glücklich. Wie geht's unseren Eltern?" Die frage war eigentlich bloß ein Reflex gewesen, bis Nene die bittere Wahrheit einfiel. Nené begann wieder zu weinen und klammerte sich an ihren Bruder.
„Keine sorge Nené, sie haben noch nicht vor sich scheiden zu lassen." Beruhigte er sie und strich über ihr Haar. „Was machst du denn hier?" Fragte sie schließlich ihren Bruder. „Kleine ich habe mit Leander eine Prüfung hier und wir werden einen Vortrag halten, kommst du auch?" „Leander ist auch hier?" Fragte Nené und ihr Herz klopfte wie wild. „Er wird leider erst morgen anreisen, ich war übrigens vorhin bei Etsuya und habe ihn zurechtgewiesen. So kann er nicht mit dir umgehen." Nene sah ihren Bruder erschrocken an. „Du hast was? Aber warum denn?" Fragte Nené jetzt fassungslos. Dann hielt sie nichts mehr, sie ließ Kazuya einfach stehen und lief zu ihm. Klopfte wie wild an seiner Tür, sie hatten doch beschlossen wieder Freunde zu sein. Das Kazuya ihm Vorwürfe macht, wollte sie doch überhaupt nicht. „Etsuya bitte mach die Tür auf, ich bin es doch Nené." Rief sie verzweifelt, aber Eizan öffnete die Tür nicht. Er saß noch immer auf dem Teppich und versuchte Nené zu ignorieren. „Etsuya, du machst jetzt sofort diese Tür auf, sonst muss ich sie eintreten." Rief Nené und war total verzweifelt. „Das schaffst du sowieso nicht." Hörte Nené von innen und war erleichtert seine Stimme zu hören. Nené versuchte die Tür mit Gewalt zu öffnen, irgendwann tat ihr der Arm weh. Dann endlich machte Eizan die Tür auf. Nené stolperte schon wieder in seine starken Arme, Eizan hielt sie ganz fest. Wollte sie überhaupt nicht mehr loslassen. „Etsuya es tut mir wirklich sehr leid, ich wollte nicht das mein Bruder zu dir kommt, geht es dir denn gut?" Fragte Nene, sah ihn noch immer in seinen Armen und an ihn gekuschelt mit großen Augen an. „Ja mach dir bitte keine Sorgen Nené, es ist alles in Ordnung. Schön das du gekommen bist." Erwiederte Eizan und war tatsächlich ziemlich froh jetzt nicht alleine zu sein. So saßen sie beide wieder eng aneinander gekuschelt. „Sag mal, würdest du denn mit mir schlafen?" Fragte Nené jetzt plötzlich. Eizan war völlig geschockt, wusste nicht ob er das gerade richtig verstanden hatte. „Du möchtest wissen ob ich mit dir schlafen würde? Nein natürlich nicht, du bist Nené." Jetzt sah sie ihn etwas traurig an. „Du verstehst das falsch Nené. Für mich bist du doch wie eine kleine Schwester, ich würde nicht mit dir schlafen weil wir uns schon so lange kennen." Jetzt sah Nené ihn doch sehr überrascht an. „Aber wir wollten doch sogar heiraten.“ Sagte Nené enttäuscht. „Aber das war sowieso nur eine blöde Frage." „Du würdest so etwas niemals einfach so fragen, was steckt wirklich dahinter?" „Es ist weil ich mich verliebt habe und nicht möchte das er mich kindisch findet weil ich noch nie Sex hatte. Ich möchte nicht als blutiger Anfänger rüberkommen und dann gefällt es ihm wahrscheinlich mit mir auch nicht. Da dachte ich das wir vielleicht etwas üben könnten, das wäre doch für dich bestimmt auch sehr hilfreich." Eizan stellte Nené jetzt auf die Füße, sah sie eindringlich an. „Nené ich möchte so einen blödsinn von dir nie wieder hören, hast du verstanden? Du musst doch nicht üben um jemanden zu gefallen. Wenn dich dieser Junge wirklich liebt, akzeptiert er es. Bitte komm nie wieder auf so eine blöde Idee, in Ordnung? Ich werde ganz bestimmt nicht mit dir schlafen." „Du bist so gemein Etsuya." Rief Nené und lief aus dem Zimmer, Eizan sah ihr nur völlig verwirrt hinterher. Was war denn plötzlich mit Nené los? Das würde sie doch niemals ernst meinen. Dachte sich Eizan und legte sich ins Bett, mit der Hoffnung das sich Nené am nächsten Tag wieder beruhigt hatte und diesen blödsinn vergessen hat. So schlief er ein. Am nächsten Tag wollte er bloß ganz normal zum Unterricht gehen, als ihm 2 Jungs entgegen kamen, Eizan ahnte das sie Ärger machen würden. Sie stürmten auch gleich auf ihn zu. „Hey Etsuya, was fällt dir ein meine Freundin zu vögeln?" Rief der eine und schlug sofort zu. Eizan verstand gar nicht was das sollte, denn Eizan hatte mit diesem Mädchen nicht geschlafen und war doch nicht einmal mehr mit ihr zusammen. Sie hatte einen Freund? Dieses Mädchen hatte auch noch ein falsches Spiel mit ihm gespielt, ihm das natürlich nie erzählt. Aber er kam überhaupt nicht dazu das alles zu erklären, denn die beiden Jungs schlugen jetzt immer wieder auf Eizan ein.
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