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Feind oder doch freunde?

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
07.01.2022
02.03.2022
52
78.387
1
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Dieses Kapitel
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07.01.2022 1.470
 
Es war eiskalt an diesem Morgen. Nené hatte bereits vor 3 Tagen ihre Tasche gepackt. Sie würde endlich zur Totsuki Akademie gehen. Ein Moment denn sie bereits schon seid Jahren entgegen fieberte. Ihr Bruder Kazuya war ebenfalls dort gewesen. Jetzt leitete er eines der besten Restaurants in der Gegend. Nené hatte die letzten Wochen bei ihm mitgearbeitet und Kazuya hatte ihr schon sehr viel beigebracht. Er war auch in der Totsuki der 3 Sitz im zehnerrat gewesen. Ein Ziel was die junge Nené ebenfalls anstrebte. Kazuyas bester Freund Leander hatte denn 5 Sitz. Die beiden arbeiteten jetzt gemeinsam in seinem Restaurant. Nené hoffte auch vielleicht Freunde dort zu finden aber vor allem das die anderen nett zu ihr sein werden. Denn Nené kam aus einer sehr wohlhabenden Familie. Sie kannte kein kindliches Gerangel oder Streitigkeiten. Nicht einmal mit Kazuya gab es denn üblicherweise normalen Streit unter Geschwistern. Denn sobald er in die pupertät kam, schickten ihn seine Eltern in ein jungen Internat und später in die Totsuki. Nené hatte also nicht viel von ihrem Bruder und vermisste ihn immer sehr. Nené wuchs wohlbehütet auf. Fern jener Probleme oder sorgen. Dementsprechend war sie auch ziemlich verschlossen und sensibel. Denn mit anderen Kindern spielen konnte sie nicht. Nené musste früh lernen und wurde in viele verschiedene Gruppen gesteckt. So war sie zwar in vielen Dingen begabt, aber sehr einsam. Gestern Abend hatte sich die ganze Familie in Kazuyas Restaurant getroffen. Natürlich als geschlossene Gesellschaft. Auch Leander war dort. Nené schwärmte sehr für denn 2 Jahre älteren hübschen Freund ihres Bruders. In seiner Nähe bekam sie kaum ein Wort raus.
Jetzt endlich war es also soweit. Endlich zog sich ihr Vater seinen Mantel an um Nené zur Akademie zu fahren. Ein Angestellter brachte ihren Koffer in die Limousine. Nené sah sich nochmal um. Ihre Mutter hatte sie noch verabschiedet und winkte ihrer Tochter jetzt wehmütig nach. So schnell würde sie ihre Mutter nicht mehr sehen. Aufgeregt schwieg Nené auf der Fahrt und blickte aus dem Fenster. Dann waren sie angekommen. Die Limousine fuhr auf denn riesigen Vorplatz der Akademie. Wo nicht nur sie gerade ankam. Ebenfalls wohlhabende Schüler trafen jetzt ein. Nené würde sich sehr anstrengen müssen wenn sie in denn zehnerrat wollte. Sie wusste ja nicht wieviele Plätze durch die Abgänger des letzten Jahres frei geworden waren. „Meine kleine Prinzessin. Jetzt endlich erfüllt sich dein Traum. Du gehst ebenfalls in diese wundervolle Akademie. Ich habe gar keinen Zweifel daran das du ebenso erfolgreich wie dein Bruder zu uns zurück kehren wirst und unserer Familie ehre machen wirst. Ich bin jetzt schon sehr stolz auf dich Spatz." Sagte ihr Vater und umarmte seine kleine Tochter nochmal. Sie kuschelte sich nochmal an ihn. Vermisste ihre Familie bereits jetzt schon. Ein kleines tränchen lief ihre Wange hinunter. „Nicht weinen. Du bist ein großes Mädchen. Es wird dir Spaß machen." Sagte ihr Vater, umarmte Nené und fuhr wieder. Nené zog ihren Koffer wehleidig hinter sich her. Es gab erst eine Ansprache des Direktors für alle neuen Schüler. Wie gebannt hörte sie zu. Dann wurden alle Schüler in ihre Zimmer eingeteilt. Mühselig schleppte sie ihren Koffer Richtung besagten Zimmer. Fand es aber nicht auf Anhieb. Als ein rothaariges Mädchen zu ihr kam. Ehrfürchtig sah Nené sie an. Sie schien eine Klasse über ihr zu sein. „Hallo ich bin Rindou Kobayashi. Soll ich dir vielleicht helfen? Ich weiß noch ganz genau wie verloren ich an meinem ersten Tag hier war." „Ja das wäre wirklich sehr lieb von dir." Sagte Nené und verbeugte sich brav. „Wow. Du hast aber ziemlich einen Stock im arsch oder?" Lachte sie. Nené war kurz davor zu Weinen. Warum war dieses Mädchen so gemein zu ihr? „Hey. Es tut mir leid. Ich wollte dich doch nicht beleidigen. Ich konnte ja nicht ahnen wie empfindlich du bist. Entschuldigung." Sagte Rindou und reichte ihr die Hand. Da lächelte Nené bereits wieder. Rindou brachte Nené zu ihrem Zimmer und erzählte ihr einiges von der Totsuki. Nené erfuhr das dieses Mädchen denn 2 Sitz im zehnerrat hatte. Ehrfürchtig sah Nené sie an. „Darf ich mit dir gemeinsam kochen?" Fragte Nené mit großen Augen. „Ja klar. Du behandelst mich ja wie einen Rockstar." Nené wurde rot. „Ich möchte auch unbedingt in denn zehnerrat weißt du?" „Oh das wäre ja phantastisch. Du und ich. Das perfekte Team. Wow wäre das cool." Quietschte Rindou und umarmte Nené. Sie war gerade so stolz. „Ich werde dich kurz in Ruhe lassen damit du auspacken und einrichten kannst. Danach kochen wir gemeinsam in Ordnung? Ich habe nämlich langsam richtig Hunger. Du doch bestimmt auch." „Ja ich beeile mich. Bin gleich bei dir." Antwortete Nené ganz aufgeregt. Und hungrig war sie tatsächlich, wo sie jetzt darüber nachdachte. So packte Nené in windeseile ihre Sachen in denn Schrank. Dann lief sie schnell zu Rindou. Freute sich schon so sehr darauf mit ihr kochen zu können. So bemerkte Nené gar nicht wie ein Junge, der ebenfalls seinen 1 Tag hier hatte, telefonierte und nicht auf denn weg achtete. Nené wollte gerade noch stoppen, lief aber in ihn hinein und fiel auf ihn. Sah ihm in die ihr nur zu gut bekannten grünen Augen. Der blonde Junge grinste sie jetzt an. „Oh nein. So ein verdammter Mist." Flüsterte Nené und stand schnell wieder auf. „Ich rufe dich später nochmal an." Sagte er in sein Handy und stand jetzt ebenfalls auf. Baute sich bedrohlich vor ihr auf. „Die kleine Nené Kinokuni. So sehen wir uns also doch endlich wieder." Sagte er und strich sanft über ihre Wange. Nené schlug schnell seine Hand weg. „Fass mich bloß nicht an du raudi." Rief Nené und beeilte sich schnell in die Küche zu kommen. Weit weg von Etsuya Eizan. Ihrem Peiniger.
Vor 1 Jahr
Das letzte Jahr der Oberschule begann. Nené war so aufgeregt. Sie liebte die Schule abgöttisch. Stolz trug sie ihre neuen Bücher für dieses Schuljahr zu ihrem Schrank. Sie lächelte. Mühselig öffnete sie ihn. Wollte gerade ihre Bücher hineinlegen. Da knallte die Tür des Schranks laut zu. Nené zuckte zusammen. Ließ eines der Bücher fallen. Etsuya Eizan, dessen Eltern und ihr Consulting unternehmen ihre wohlhabenden Familie fast in denn Ruin getrieben haben, schlug einfach ihre Spind Tür zu. Angeblich nicht mit Absicht. Aber Nené sah das etwas anders. Natürlich hatte er das extra gemacht. Wie damals seine Eltern. Sie glaubte fest an einen Komplott gegen ihre Familie. Nené konnte sich allerdings nicht denn Grund dafür erklären. Eizan hob ihr Buch hoch. „Dankeschön." Stammelte sie ängstlich. Allerdings wollte Eizan ihr das Buch nicht zurück geben. Er war ja viel größer als Nené. Hielt es über seinen Kopf. Lachte sie aus. „Schlaf doch mit mir Mauerblümchen." Flüsterte er ihr ins Ohr. Nené war schockiert. Sie würde sich niemals an ihn verkaufen. Für ein Buch. So lief sie total verstört in ihre Klasse. Sie würde der Lehrerin einfach sagen was los war. Nené würde schon keinen Ärger bekommen.
Und so ging es das ganze Jahr weiter. Immer wieder fand Eizan einen Weg um Nené zu schikanieren.
Und jetzt wo sie glaubte das Nené dem endlich entkommen war, stand er gerade hier wieder vor ihr. „Hey ist alles in Ordnung Nené?" Fragte Rindou sie als Nené völlig verstört in ihre Küche kam. Sie lächelte Rindou tapfer an. „Ja es ist nur alles so neu für mich hier. Fangen wir an. Ich bin schon sehr gespannt was wir kochen werden." „Ok, dann wollen wir mal. Ich habe schon alles bereit gelegt." Sagte Rindou und gemeinsam machten sie sich daran die edlen Zutaten zu verarbeiten. Nené hatte Eizan schon längst wieder vergessen. Denn Rindou war unglaublich. Es machte Nené glücklich mit ihr zu kochen. Ein echtes Mitglied im zehnerrat. Da hatte Nené ja gleich schon denn Jackpot gezogen. „Meinst du ich habe auch die Fähigkeit in denn zehnerrat zu kommen? Mein Bruder war der 3 Sitz. Kazuya Kinokuni." Wollte Nené wissen und sah Rindou erwartungsvoll an. „Er ist dein Bruder? Wow. Ich habe ihn nie persönlich getroffen, aber schon viel von ihm gehört. Aber mal abgesehen davon, ja ich finde das du Talent hast. Du bist jetzt schon viel geschickter als viele andere im ersten Jahr. Ich würde mich sehr darüber freuen wenn du ebenfalls in denn zehnerrat kommst. Dafür musst du allerdings erst die Prüfungen bestehen." Erwiederte Rindou. „Welche Prüfungen denn?" Fragte Nené jetzt neugierig. „Ihr Erstklässler müsst gegeneinander antreten. Die besten 7 kommen dann in denn zehnerrat." Meinte sie. Es waren also sehr viele Plätze frei. „Wer außer dir ist denn noch im zehnerrat?" Rindous Augen leuchteten. „Komm mal mit. Ich werde dir denn ersten Sitz vorstellen. Eishi Tzukasa." Nené konnte ihr Glück kaum fassen. Sie würde denn ersten Sitz kennenlernen. Aufgeregt folgte sie Rindou.
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