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Top Secret! Experiment 243

von Gatena
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Kagome Sesshoumaru
01.01.2022
22.01.2022
4
9.342
7
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.01.2022 2.253
 
Guten Morgen^^
Da wir heute den Geburtstag meines Sohnes nachfeiern bekommt ihr schon sehr frühlesestoff von mir^^
Ich hoffe ihr mögt die Geschichte genauso wie ich<3
Die Freude am schreiben ist jedenfalls noch sehr da, das merke ich an der Kapitelzahl die ich schon fertig habe.

Nun aber wünsche ich viel Spaß beim Lesen
Freue mich über Anregungen und Kritik
LG Gatena

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Nach einer Weile machte sich Kagome wieder auf den Weg ins Labor hinein und ging dabei wieder zurück in das Vorzimmer vor dem Gefängnis. Sie nahm stumm die Akte wieder zur Hand und begann erneut zu lesen.

//Tag 100: Immer noch haben wir keinen Fortschritt gemacht, beim letzten Versuch ist es komplett außer Kontrolle geraten. Er hat die Frau getötet! Nun mussten wir die Leiche verstecken und ihren Angehörigen sagen, dass sie an einem Experiment gestorben ist. Doch er sträubt sich dagegen uns zu helfen warum? Was haben wir bisher falsch gemacht? Das Blut was wir ihn abgenommen haben konnten wir nicht mit dem von uns vermischen. Es ist nicht kompatibel! Wir müssen einen Weg finden es kompatibel zu machen, aber wie sollen wir dies schaffen? Vielleicht durch weitere Untersuchungen. Dazu müssen wir ihn aber aufschneiden. Lebendig oder sollen wir ihn betäuben? Was wäre sinnvoller für den Erfolg? Wir werden es sicher versuchen immerhin müssen wir langsam zu einem Ergebnis kommen//


Auf der nächsten Seite sah die junge Frau nun Bilder darüber, dass sie ihn wirklich aufgeschnitten hatten, um seine Fähigkeiten herauszufinden. Erneut schluckte sie einen Kloß hinunter und legte die Akte wieder weg.
Sie blickte erneut in den Käfig und erhob sich von ihrem Stuhl.


//Wie soll er uns denn Vertrauen schenken oder uns helfen, wenn wir ihm so etwas antun? Wir vertrauen ihm auch nicht. Hat er diese Frau wirklich getötet oder wurde sie durch uns Menschen in Gefahr gebracht und ist dadurch vielleicht gestorben// kam ihr der Gedanke und sie legte einen Finger an die Sprechsäule.


„Bringt mir einen Schlüssel des Käfigs und den der Fußbänder, welche der Mann trägt“, sagte sie und man hörte ein Räuspern und Gelächter vor der Tür.
Die nahmen sie einfach nicht ernst genug. Also musste sie etwas tun, um ernst genommen zu werden und so verließ sie den Vorraum und stand vor den beiden Wächtern.
„Warum zum Teufel, lachen Sie mich aus? Wenn ich sage ich will die Schlüssel dann bekomme ich diese auch. Also wenn Sie diese nun nicht in 10 Minuten mir gebracht haben, sorge ich dafür, dass sie sich beide morgen einen neuen Job suchen müssen. Habe ich mich nun dahingehend deutlicher ausgedrückt?“, fragte sie und verschränkte die Arme vor der Brust.
Die schwarzhaarige Frau meinte das ernst und einer der Wächter wollte was sagen doch machte den Mund wieder zu. Sofort erhob er sich und fummelte an seinen Gürtel herum. Er übergab ihr zwei Schlüssel und sie nahm diese dankend an.
„Geht doch, das nächste Mal bitte sofort ohne das ich ärgerlich werden muss“, knurrte sie schon fast und schloss die Tür zum Vorraum wieder.
Ihr Herz klopfte nun und sie öffnete langsam die Tür des Gefängnisses. Sofort hörte sie ein Knurren aus der Ecke und blickte die nun rötlichen Augen an. Kagome seufzte innerlich schwer und schloss kurz die Augen, bevor sie selbst hinein ging.
Das Knurren wurde deutlich lauter und sie hatte das Gefühl ihr Herz sprang ihr aus der Brust vor Aufregung.


//Was mache ich nur hier? Ich bin echt lebensmüde...//, dachte sie und ging näher an ihn heran. Je näher sie an diesem Mann herantrat, desto lauter und zischender wurde das Knurren und er versuchte sich weiter in die Ecke zu drängen. Er schien zu denken sie würde ihm Schmerzen zufügen oder vielleicht hatte er sogar Angst, dass sie ihn foltern würde. Gut, nachdem was sie alles über die Versuche gelesen hatte, war das kein Wunder.
//Ich sollte etwas sagen, um ihn vielleicht abzulenken, aber was soll ich zu ihm sagen? Er wird eh mir nicht vertrauen und selbst wenn würde er weiterhin wütend auf uns sein. Wobei ich nun wirklich nichts dafür kann//, dachte sie und atmete einmal tief durch, bevor sie doch leise sprach und ihre Stimme erhob.
„Ich will dir nichts tun, halt bitte still, dann wird es gleich an den Füßen etwas angenehmer für dich. Ich will auch nicht, dass du mir vertraust. Noch nicht, ich will dir nur zeigen das nicht alle Menschen schlecht sind. Also halt bitte still“, bat sie leise und ging in die Hocke.
Mit zittriger Hand nahm sie die Schlüssel und schaffte es nach einer gefühlten Ewigkeit die Fußfessel zu lösen


//Gut, das wäre geschafft. Nun hat er etwas mehr Freiraum//, dachte sie erneut und entfernte sich sogleich wieder von ihm.
Seine Hände waren immer noch gefesselt aber alles nacheinander. Nun sollte er erst einmal es genießen, dass seine Füße nicht mehr schmerzen würden. Immerhin hatte sie auch keine Lust zu sterben und sie war sich nicht 100-prozentig sicher, ob er sie nicht angreifen würde, wenn sie seine Hände nun auch frei lassen würde.


Als sie die Fesseln gelöst hatte, konnte sie sogar ein erleichterndes Winseln hören. Jedenfalls dachte sie, dass sie es gehört hatte und seine Augen waren nur noch golden nicht mehr rötlich.
Schnell verließ sie die Zelle wieder und schloss ihn wieder ein. Ihr Herz klopfte immer noch wie wild und sie war wirklich erleichtert, dass sie noch am Leben war nach dieser Aktion.
Es war bereits nachmittags als sie ihre Sachen zusammenpackte und auch die Akte erneut in ihre braune Tasche hineinsteckte. Sie erhob sich vom Stuhl als sie die Stimme das Mannes wahrnahm.
“Hunger, ich habe Hunger...“ knurrte er und sie drehte sich zu ihm herum. Scheinbar wollte er nun was essen und gut bis auf das Fleisch am Morgen hatte er nichts zu sich genommen.
Kagome musterte ihn und erneut betätigte sie die Sprechanlage.
„Bringen Sie mir bitte 2 Kilo Fleisch, es muss nicht gebraten sein“
Denn nun hatte sie nämlich eine sehr gute Idee und diese wollte sie sofort umsetzen.
Das Fleisch kam keine 20 Minuten später und sie setze sich vor den Käfig.
„Du willst was essen? Gut dann komm näher ins Licht“ bat sie und wartete ab.
Ein Tiefes knurren kam aus der Ecke, denn immerhin mochte er es gar nicht, wenn jemand ihm, den großen Lord, ein Ultimatum stellte. Doch der Hunger war größer und er machte kleine Schritte auf die Gitterstäbe zu. Seine Füße fühlten sich komisch an, nun wo sie frei waren, und er blieb auf Distanz.


„Ich sage die ganze Zeit Du, dabei bist du ja ein Mann meines Alters, vermute ich mal. Darf ich dich Duzen?“, kam nun die erste Frage von Kagome und der Mann setze sich ihr gegenüber, aber war noch entfernt.


Er antwortete nicht, sondert starrte auf den Sack mit dem Fleisch. Der jungen Frau entging dieses nicht und so schob sie etwas hinein in den Käfig. Sofort riss er es mit seinen Fangzähnen auseinander und verschlang es regelrecht. Man hörte es schmatzen und reißen. Es tat ihm scheinbar sehr gut, wieder etwas zu sich zu nehmen.
Kagome saß vor dem Mann und konnte nur seufzten. So kam sie also nicht weiter und sie legte den Sack Fleisch nun zu ihm durch die Stäbe in den Käfig und erhob sich. Sie setze zum Gehen an, denn ihr Arbeitstag war zu Ende und sie wollte eigentlich keine Überstunden machen. Ob sie es wohl schaffte diesen Auftrag gerecht zu werden? Sie wusste es nicht und gerade als sie die Türklinke in der Hand nahm kam ein: „Warte Ningen“ aus dem Käfig.
Sie blieb mit den Rücken zu ihn stehen und antwortete: “Ich habe einen Namen, ich heiße Kagome und nicht Ningen, also wenn Sie etwas von mir wissen wollen, reden Sie mich beim Namen an, da ich Ihnen nun das Fleisch besorgt habe, sie von den Fußfesseln befreit habe kann ich dies doch wenigstens verlangen, oder? Wenn Sie nicht reden wollen, dann ist es auch in Ordnung, aber dann sollten Sie gar nichts sagen.“


Ihre Hand drückte die Klinke hinunter und sie hörte erneut ein Knurren. Dies konnte er scheinbar sehr gut. Egal was sie sagte oder wissen wollte, das Knurren schien ihn nicht fremd zu sein. War er ein Hund? Oder stammte er von einem Hund ab? Sowas verrücktes würde es nicht geben, daher machte sie die Tür auf und erneut drang seine Stimme aus dem Käfig.


„Sesshomaru… so heiße ich!“


Wie von allein schloss Kagome die Tür wieder und drehte sich zu ihn um. Ihren Körper lehnte sie an die geschlossene Tür und blickte ihn direkt an.
„Also nehme ich nun mal an, dass ich dich duzen darf. Dann sind wir schon mal einen Schritt weiter als vorher. Ich muss nun nach Hause also lass dir das Fleisch schmecken. Ich werde morgen wieder kommen. Zusätzlich werde ich dir Wasser und etwas Kleidung besorgen. So halb nackt, kann ich dich nicht lassen. Jedoch kann ich nicht mehr fürs erste tun“ sagte sie ruhig und der Mann hinter den Gitterstäben stand auf.


Er war groß, wenn er stand, so groß wie er nun war hatte Kagome ihn nicht in ihrer Erinnerung. Gut, so nah wie jetzt stand er auch noch nicht vor ihr und sie fragte sich, was er nun damit bezwecken wollte?


Sie blickte ihn direkt an und er betrachtete sie genau. In ihm kam der Gedanke hoch, warum sie ihn nun half oder helfen wollte. Doch vor allem fragte er sich warum hatte er ihr seinen Namen preisgegeben? Das kannte er so nicht von sich. Noch dazu, dass diese wertlosen Ningen ihn gefoltert haben und es immer noch machten. Wollte sie ihm denn gar nicht schaden? Er verstand es nicht wirklich und sie drehte sich dann wieder um. Sie brauchte frische Luft und musste nach Hause.


Ohne ein weiteres Wort verließ Kagome nun den Vorraum und er verzog sich mit seinen Beutel Fleisch in seine gewohnte Ecke. Dort aß er den Inhalt komplett auf. Immerhin hatte er seit Monaten nichts mehr Anständiges zu essen bekommen und nun konnte er sich endlich mal wieder satt essen.
Die junge Frau machte sich ebenfalls nun auf den Weg zu Ihrem Auto und hatte immer noch ihn im Hinterkopf.


//Sesshomaru heißt er also... ich habe also doch noch mehr herausgefunden, aber warum behandeln sie ihn so schlecht? Ich muss mir die Akte weiter durchlesen. Was ist genau das Ziel dieses Experimentes?//, fragte sie sich, als sie in ihren Wagen stieg und vom Laborgelände fuhr. Schnellging sie noch etwas Einkaufen. Immerhin hatte sie ihm ja gesagt, sie würde Kleidung mitbringen.


Kagome suchte nur schlichte Sachen raus. Ein paar Jogginghosen und ein paar T-Shirts. Für den Anfang müsste dies ja reichen. Sie stieg wieder ins Auto

und kam dann kurz darauf bei sich zu Hause wieder an.
Den Schlüssel drehte sie im Schloss ihrer Tür um und sie ließ sich aufs Sofa sinken. Mittlerweile war es bereits 18 Uhr und eigentlich müsste sie noch Duschen und etwas Essen. Doch stattdessen nahm sie die Akte wieder hinaus und blätterte nun auf die letzte Seite.
Wenn diese Hohlköpfe schon seit 7 Jahren an ihn herum forschten, müsste ja der letzte Eintrag von ungefähr ein paar Tagen sein, doch der letzte Eintrag war fast 3 Jahre her. Das verwirrte die Schwarzhaarige nun etwas und blätterte weiter, doch es stand nichts mehr dort. Nur noch leere Seiten.


Der letzte Satz in der Akte war: – Projekt gescheitert. Projekt muss nun ausgelöscht werden -
Wenn sie vor hatten diesen Mann zu töten warum lebte er nun doch noch? Oder war diese Akte einfach nur ein Teil ihres Planes?
Seufzend klappte sie die Akte zu und legte sie in ihre Tasche zurück. Sie wusste, sie musste morgen früh unbedingt noch mal zu Herrn Kadult gehen. Vielleicht konnte er ihr da weiter helfen bei dieser ganzen verstricken Situation.


Kagome erhob sich vom Sofa und wollte gerade nun ins Bad gehen, um zu duschen, als ihr Handy vibrierte. Die Nummer war unbekannt daher ging sie mit ihren Nachnamen ans Telefon.
"Ja bitte Higurashi hier!", meldete sie sich und die Stimme von ihrem Chef war zu hören.
"Miss Higurashi, schön, dass ich sie noch erreiche. Ich habe ihre Anträge bekommen. Da wollte ich nur erfragen, ob sie sicher sind, dass diese so umsetzbar sind, wie sie mir das vorgelegt haben?", ertönte die Stimme des Mannes und die Stirn von Kagome schlugen Falten.
"Entschuldigen Sie, aber ich bin mir sicher, ich habe Ihnen nichts vorgelegt. Um was geht es denn genau in diesen Anträgen? Um den Mann? Oder um ein anderes Experiment?", wollte sie wissen und blieb einfach dort stehen, wo sie war.


"Ja, es geht um Experiment 243. Wenn diese Anträge nicht von Ihnen sind von wem dann?"
Dies fragte sich Kagome auch gerade und seufzte schwer.
"Ich komme morgen früh und schaue mir die Anträge an. Wollte auch noch was mit Ihnen besprechen, solange wird nichts an Sess... an dem Experiment gemacht!", stellte sie noch ihren Standpunkt fest und der Chef sagte: "Gut, dann bis morgen. Schönen Abend noch"
Er legte auf als sie ihm dasselbe wünschte und rutschte wieder aufs Sofa zurück.
Wer hat diese Anträge gestellt? Und was stand da drin?


Mit einem unguten Gefühl stand sie auf und huschte unter die Dusche. Das warme Wasser tat gut, aber half auch nicht um ihre Gedanken zu ordnen. Selbst im Bett konnte sie eine ganze Weile nicht ihre Arbeit vergessen.


Erst nach der Einnahme einer Schlafmedikation fiel die junge Frau endlich in einen sehr unruhigen schlaf.
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