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Liebe auf den ersten Blick

von SteffiM
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / Gen
Christopher Diaz Edmundo "Eddie" Diaz OC (Own Character)
28.12.2021
14.01.2022
2
3.641
1
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Dieses Kapitel
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14.01.2022 1.690
 
Sechs Monate zuvor, aus der Sicht von Kimberly

Heute hatte ich mir vorgenommen in die Bar zugehen, in der meine Nachbarin Claire arbeitete. Die ganze Woche war ich fast nur mit dem Studium beschäftigt oder war beim Radiosender, wo ich mir mit einem Praktikum Erfahrungen einsammeln wollte. Nachdem ich mich im Bad etwas geschminkt hatte, ging ich die Treppen rauf, wo mein Bett und mein Kleiderschrank stand. Als ich meinen Kleiderschrank geöffnet hatte, schob ich die ganzen Kleiderbügel hin und her, da ich mir komplett unschlüssig war, was ich heute anziehen sollte. Nach einem langen hin und her, hatte ich mich für ein blaues Kleid entschieden. Im Flur suchte ich mir noch meine passenden Schuhe zurecht und warf noch einen letzten Blick in den Spiegel,um zu überprüfen, ob meine Haare noch richtig sitzen. Zufrieden lächelte ich mir selbst im Spiegel zu und schlenderte im nächsten Moment schon aus meiner Wohnung, welche sich im dritten Stock befand. Während ich so zur Bushaltestelle lief, konnte man meine Schritte hören, da ich meine Stöckelschuhe angezogen hatte.
Gerade als ich die Bushaltestelle erreichte, fuhr auch schon der Bus ein, mit dem ich direkt zu der Bar fahren konnte, an der Claire arbeitete. Eine viertel Stunde später, drückte ich schon auf den „ Stopp“ Knopf damit ich an meiner Haltestelle aussteigen konnte. Nachdem ich ausgestiegen war, wartete ich bis der Bus die Haltestelle verlassen hatte, damit ich den Zebrastreifen nutzen konnte, um sicher auf die andere Straßenseite zu kommen. Kurze Zeit später war schon Grün und ich konnte ohne Gefahr die Straße überqueren und in die Bar reingehen.

„Hallo Claire“, begrüßte ich direkt meine Nachbarin, welche gerade hinter dem Tresen stand. „Na, Kleines, wie geht es dir?“, erkundigte sich diese bei mir. Ich lächelte sie an. Ach, ich mochte ihre gutherzige Art einfach. Vom Alter her, konnte sie meine meine Mutter sein, aber in ihr habe ich eine gute Vertraute gefunden, mit der man über vieles reden konnte. „Ach, ganz gut Claire. Diese Woche musste ich viel Lernen, da nächste Woche wieder eine Prüfung ansteht. Aber das Studium ist ja nicht umsonst. Man muss einfach die Zähne zusammen beißen“, sagte ich und bestellte mir gleich einen Cocktail. Nachdem ich den Cocktail ausgetrunken hatte, suchte ich das WC auf. Warum bin ich nicht schon zu Hause noch auf das Klo gegangen? Aber dies war jetzt auch schon egal. Nachdem ich wieder aus dem WC kam, wollte ich wieder an den Tresen gehen um mir ein neues Getränk zu bestellen. Genau in diesem Moment sah ich im Augenwinkel, wie sich ein Mann zu schnell umdrehte, sodass der Inhalt seiner Bierflasche direkt auf meinem Kleid landete. Verdutzt und erschrocken, sah er mich an. „Oh, das tut mir wahnsinnig Leid“, wollte er sich entschuldigen und versuchte mit einem Papiertuch mein Kleid abzutrocknen. „Kann ja mal passieren“, lächelte ich freundlich. Stumm nickte der Mann nur. Erst jetzt bemerkte ich seine wunderschönen braunen Augen und sein bezauberndes Lächeln. Irgendwie war er mir direkt sympathisch. „Darf ich dich als Entschuldigung auf ein Getränk einladen?“, bat er an. „Gerne“, kam es von mir. Gesagt, getan. Wir schlenderten gemeinsam zum Tresen, wo er direkt zwei Bier bestellte. „Übrigens, ich bin Eddie“, stellte er sich vor und reichte mir dabei seine rechte Hand. „Kimberly“, kam es von mir und streckte ebenfalls meine rechte Hand aus. Dabei schien er mein Tattoo zu bemerken, da er seine Augen davon nicht mehr wegbrachte. „Du hast dir die Umrisse von Texas auf dein Handgelenk tätowieren lassen?“, kam es von Eddie. „Ja, habe ich. Ich komme ursprünglich aus Texas. Ich bin nur für mein Studium hierher nach Los Angeles gezogen. Wieso fragst du das eigentlich?“, beantworte ich seine Frage und fischte mir eine Haarsträhne aus meinem Gesicht. „Ich komme auch aus Texas. Aus El Paso um es genauer zu sagen. Jetzt wohne ich hier in Los Angeles und arbeite bei der Feuerwehr“, sagte er darauf. Mit einem offenen Mund starrte ich Eddie nur an. Ist das nicht witzig? Los Angeles ist so eine große Stadt und ich sitze hier mit einem Mann, welcher aus der gleichen Stadt kam wie ich. „Das ist ja ein Zufall. Genau aus dieser Stadt komme ich auch“, klärte ich auf. „Zufälle gibt es“, lächelte Eddie vergnügt. Oh, da hatte er wirklich Recht. Ein paar Drinks später, wo er mich auch seinem besten Freund und Kollegen Buck vorgestellt hatte, standen wir zusammen vor der Bar. In dieser Zeit hatten wir zusammen getanzt und auch geküsst sowie Billard gespielt. „Ich kann dich auch nach Hause fahren. Ist bestimmt sicherer als um diese Zeit noch mit den Öffentlichen zu fahren“, schlug Eddie vor und warf dabei einen Blick zur Bushaltestelle , wo gerade mehrere komische Typen standen, die nicht gerade ungefährlich wirkten. Dankend nahm ich sein Angebot an und so gingen wir zu seinem Wagen, welches um die Ecke stand. „Wie heißt du eigentlich im Nachnamen ? Vielleicht sagt mir der Name etwas?“, war Eddie neugierig. „Ehm, Garcia“, sagte ich darauf und schnallte mich dabei an. „Oh, einer der häufigsten Namen“ , meinte Eddie und bog schon auf die Straße ein.
Genau in dem Moment als ich vor dem Wohnhaus in dem ich wohnte, aussteigen wollte, knickte ich mit dem Fuß um. „Autsch“, kam es nur von mir. Eddie sprang direkt aus dem Auto, damit er sich meinen Knöchel anschauen konnte. „Wird wahrscheinlich nur verstaucht sein. Ich helfe dir noch hoch in deine Wohnung und dann lege ich dir ein Kühlpad auf, falls du so was zu Hause hast“,sagte er und half mir dabei hoch. „Ja,das ist ganz lieb von dir“, bedankte ich mich bei Eddie.

Als wir wenig später in meiner Wohnung waren, gab ich Eddie Bescheid, wo das Kühlpad war. „Weil du mich nach Hause gefahren hast und mich jetzt auch noch ärztlich versorgst, würde ich dich noch auf ein Gläschen einladen, als Dankeschön und öffnete dabei den Kühlschrank um den Whiskey rauszuholen. Aus dem Regal holte ich noch zwei Gläser und ging vorsichtig zu meinem Glastisch, damit ich mich dort auf einen der Stühle setzten konnte, welche um den Tisch standen. Während ich uns den Whiskey in die Gläser schüttete, legte Eddie sanft das Kühlpad um meinen Knöchel. Gerade als Eddie aufstehen wollte und sich dabei am Tisch festhielt, rutschte ihm ein Glas runter. „Oh, wie tollpatschig von mir“, kam es verlegen von ihm und holte schon aus der Küche ein Tuch damit der die Flüssigkeit aufwischen konnte. Zeitgleich hatte ich einen Handbesen geholt, damit ich die Scherben einsammeln konnte. Für einen kurzen Moment berührten wir uns an den Händen und schauten uns dabei in die Augen. Im nächsten Moment ließen wir schon den Handbesen und das Geschirrtuch fallen, damit wir uns besser Küssen konnten. Wow, dieser Eddie konnte wirklich gut küssen. Verdammt gut. Ich spürte ein angenehmes kribbeln im Bauch. Ich spürte wie er mit seiner Hand unter mein Kleid fuhr. Langsam griff ich unten an seinem Shirt, damit ich es ausziehen konnte. Das gleiche tat Eddie direkt mit meinem Kleid, indem er oben zunächst den Knopf aufmachte. Schließlich löste Eddie noch seinen Gürtel und zog seine Hose aus. Küssend gingen wir zusammen die Treppen hoch zum Schlafzimmer, wo ich mich direkt auf mein Bett war. Halb hockend zogen wir uns gegenseitig unsere Unterwäsche aus. Wow, das war mega. Einfach fantastisch . Ich konnte es anders nicht beschreiben. Auch Eddie schien über den Sex begeistert gewesen sein, da er zufrieden und mit funkelten Augen neben mir lag, während wir gemeinsam noch kuschelten. „Das war perfekt“, flüsterte er mir zu und zog mein Gesicht näher an seines ran um mir einen Kuss auf meine zarten Lippen zu geben. Wir kuschelten noch ein paar Minuten zusammen, als sich Eddie erneut auf mich legte und mir dabei durch meine Haare streichelte. Es kam ein zum anderen und wir schliefen erneut zusammen. So etwas hatte ich noch nie erlebt. So ein wundervolles Erlebnis, mit einem Mann den man erst seit wenigen Stunden kannte. Etwas aus der Puste lösten wir und schließen eng aneinander gekuschelt ein.

Als ich am nächsten Morgen wieder aufwachte, sah ich, dass Eddie noch am Schlafen war. Hatte er nicht erzählt, dass er heute arbeiten musste oder täuschte ich mich? Daher ging ich schon alleine in die Küche runter und brühte schon mal einen Kaffee auf und stellte etwas Weißbrot und Aufschnitte auf dem Glastisch, welcher gegenüber der Küche war. Gerade als ich damit fertig war, hörte ich Eddie schon gähnen und die Treppen runter kommen. „Da ist jemand schon munter geworden? Ich dachte, dass du zur Arbeit musst“,sagte ich und legte mir etwas Käse auf meine Brotscheibe. „Ja, aber ich habe noch etwas Zeit“, merkte er und umarmte mich von hinten. „Es war einfach fantastisch“, fügte Eddie noch hinzu. „Ja, da hast du Recht. Ich habe es auch wunderbar empfunden“, sagte ich darauf und schenkte Kaffee in die beiden Tassen ein. Eddie nahm direkt einen großzügigen Schluck aus der Tasse und setzte sich auf den Stuhl neben mir nieder.
Nachdem wir mit dem Frühstück fertig waren, ging ich schon einmal ins Bad damit ich mich frisch machen konnte. „Ich habe diese Woche ein paar Zahnbürsten auf Vorrat gekauft, da ich einkaufen überhaupt nicht mag.“, rief ich Eddie aus dem Badezimmer zu. Eddie, welcher noch in der Unterwäsche war, kam daraufhin in das Bad rein und nahm die neue Verpackung aus meiner Hand. Dabei schaute er mir direkt in meine Augen und legte seine Arme um meinen Hals. Mit einem kleinen Ruck hob er mich hoch und wir küssten uns leidenschaftlich. Er schaute mich erneut an und warf einen direkten Blick zur Dusche. Da wusste ich sofort, was er vorhatte und nickte direkt. Warum den nicht? Warum kein Sex unter einer warmen Dusche? Einen Augenblick später standen wir schon unter den Wasserstrahl der Dusche. Meine Hüfte umklammerten seine Hüfte. Eddie hielt mich dabei sicher in seinen Armen während des Geschlechtsverkehrs. Das Wasser machte das ganze noch Aufregender als es ohnehin schon war. Nachdem wir fertig waren, wuschen wir uns gegenseitig noch unsere Körper inklusive den Haaren. „Ich, weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber ich habe mich unsterblich in dich verliebt“, flüsterte er mir ins Ohr. „Ich mich auch in dich“,sagte ich darauf.
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