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Reincarnation's Heaven

von Danntens
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Action / P12 / Het
Drachen
27.12.2021
22.01.2022
11
28.671
 
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14.01.2022 1.036
 
An einem langen Tisch im Dunkeln saßen fünf Personen. Niemandes Gesicht war zu erkennen. Alle warteten auf den letzten Gast. Plötzlich öffnete sich die Tür und ein Mann mit langen Haaren betrat den Raum.
„Eine Frau sprang sofort auf. „Wie kannst du uns nur solange warten lassen, geht’s noch?“, schrie sie ihn an. Eine muskulöse Frau, die neben ihr saß, fasste sie an der Schulter und drückte sie zurück in ihren Stuhl: „Beruhig dich Rebecca, wir sind nicht hier, um zu streiten.“
„Verzeiht mein spätes Erscheinen, wie ihr wisst, musste ich mich noch um etwas kümmern.“, sagte der langhaarige Mann und ging auf den freien Stuhl zu, der ihm gelassen wurde.
„Und bist jetzt fertig damit, Elias?“, fragte ein alter Mann.
„Mein Schüler kümmert sich gerade darum. Ich werde vermutlich gleich die Antwort bekommen, dass wir das Symbol zurückhaben.“
„Gut, dann lasst uns anfangen“, beendete Nunus, der Mann, der für Kommunikation, Anhängerschaft und Rekrutierung zuständig war, das Thema: „Es gibt schlechte Nachrichten. Kurushimu hat uns verraten. Jemand weiß von unserer Identität und sogar wie viele wir sind.“
Seine Zuhörer schwiegen.
„Wer ist es?“, brach die dritte Frau in der Runde mit Laborkittel die Stille.
„Tja, gute Frage! Kurushimu hat sein Gesicht nicht gesehen. Es war von der Kapuze der Robe bedeckt.“
„Er hatte unsere Anhängerkleidung an?“, fragte der alte Mann.
„So ist es, Grünzner! Er könnte sich noch unter uns befinden. Ich habe Kurushimu und alle seine Untergebenen umgebringen lassen, aber ich bezweifele, dass er unter ihnen war.“
„Verstehe, dann ist wohl der Grund warum du uns gerufen hast, dass wir einen neuen Kopf brauchen, der für Folter, Gefangennahmen und Informationsgewinnung zuständig ist.“, setzte Grünzner das Gespräch fort.
„Was schlägst du vor?“, fragte der Mann mit den langen Haaren.
„Warum fragst du mich soetwas, Elias?“, fragte Grünzner.
„Tja, du schleichst dich doch in der Politik herum und spinnst Intrigen. Da findest du doch bestimmt irgendjemanden. Irgendeinen Verbrecher aus dem Gefängnis, der alles für die Freiheit tun würde, oder so? Bei uns würde es ihm sogar richtig gut gehen, solange er uns nicht verrät, wie dieser Kurushimu.“ Bevor Grünzner darauf etwas erwidern konnte, hob Elias seine Hand für Ruhe und hielt sich mit der anderen Hand das Ohr. Er wurde über Telepathie benachrichtigt: „Meister Elias, ich habe … schlechte Nachrichten. Die Gefangenen sind mir entkommen … Sie haben mich überrascht und von hinten angegriffen. Tut mir leid.“
„Hast du die Kette?“, fragte Elias.
„Also … nein, verzeihen sie.“
„Scheiße!“ Er legte auf: „Schlechte Neuigkeiten“, sagte er zu seinen Kollegen: „Die Kette mit dem Spiralmuster ist uns wieder entkommen.“
„Was kann dein Schüler überhaupt!“, schrie Rebecca, die für Landwirtschaft und Handel verantwortlich war, wieder und musste wieder beruhigt werden.
Elias verbeugte sich vor den anderen und entschuldigte sich: „Tut mir leid, ich hätte diese Aufgabe nicht meinem Schüler geben sollen. Ich dachte er würde damit klarkommen, aber der Gegner war anscheinend zu stark.“
„Warte einen Moment!“, mischte sich der Veranstalter ein: „Wer hatte diese Kette?“
„Was, achso, so ein kleines Mädchen.“
„Ein kleines Mädchen war zu stark für deinen Schüler?“
„Ich hab sie im Adelsgebiet gefunden. Sie wurde von einem Bodyguard begleitet.“
„Du denkst der Eindringling hat die Kette verkauft?“, fragte Grünzner.
„Naja, ich bin kein so guter Taktiker, wie Astabi, aber …“ Er schaute auf die muskulöse Frau: „Was denkst du?“
Die muskulöse Frau räusperte sich: „Naja, es gibt die Möglichkeit, dass es sich bei Eindringling und Bodyguard um die selbe Person handelt, aber wenn er tatsächlich das Ziel hat die Mafia zu stürzen, muss er sich immernoch in der Mafia verstecken, denn nur so hat er überhaupt eine Erfolgschance. Diesmal hat er es nur aus Glück durch den Nichtsnutz Kurushimu geschafft uns zu finden und sich einzuschleußen. Ein zweites Mal ist so gut wie unmöglich. Andererseits, wenn er garnicht das Ziel hatte uns auszulöschen … aber dann frage ich mich, was sonst sein Ziel war. Wir wissen nicht, was Kurushimu zu der Zeit gemacht hatte. Blöd, dass wir ihn nicht mehr fragen können.
Die zweite Möglichkeit ist, dass es sich nicht um die gleiche Person handelt. Dann hat er die Kette wohl wirklich verkauft und befindet sich noch in unseren Kreisen. So oder so müssen wir uns die Kette zurückholen. Also müssen wir das kleine Mädchen finden, doch wenn sie eine Adlige ist, wird ihre Bewachung nach diesem Vorfall jetzt zu hoch sein, um die Kette einfach zu stehlen oder das Mädchen zu entführen.“
Während Astabi das erzählte, war es vollkommen ruhig. Sie war für Krieg, Kampf und Taktik zuständig. Wenn es jemand wusste dann sie. Nach ihrer Erklärung war es noch eine Weile still. Alle verarbeiteten die Informationen.
Nunus brach die Stille: „Also jeder muss seine Mitglieder genaustens beobachten und irgendjemand muss das Adelsgebiet genau beobachten. Wir müssen das Mädchen mit der Kette finden. Kein Beweis darf in der Öffentlichkeit gefunden werden.“
„Das mit dem Mädchen mache ich“, sagte Elias: „Ich bin für Spionagesachen und heimliche Entführungen zuständig. Verlasst euch diesmal auf mich.“
Alle nickten, dann mischte sich die Frau mit dem Laborkittel wieder ein: „Und was machen wir jetzt mit dem Ersatz von Kurushimu?“
„Gute frage, Dasianera! Hast du irgendwelche Vorschläge? Du bist doch sonst immer so ruhig.“
„Warum fragst du mich sowas. Ich bin für Forschung und Entwicklung zuständig, nicht für Rekrutierung.“
Alle schauten zu Nunus.
„War ja klar, dass es so kommen würde. Immer schiebt ihr diese Aufgaben auf mich. Habt ihr wenigstens irgendwelche Vorschläge.“
„Er sollte seine Fresse halten können, nicht so wie Kurushimu. Wer ist überhaupt auf die Idee gekommen, ihn einzustellen?“
Niemand hob die Hand oder sagte etwas, denn niemand wusste, wer ihn eingestellt hatte. Er war einfach plötzlich da, kümmerte sich um die Informationsgewinnung und die Gefangennahme von für die Mafia gefährlichen Personen. Selbst gesehen hatten sie ihn bis jetzt nur einmal und er sie gottseidank noch garnicht.
Plötzlich erhob sich im Hintergrund ein Mann von seinem Stuhl. Er hatte das Gespräch bis jetzt aufmerksam verfolgt und hatte sich selbst seine Gedanken gemacht. Jetzt trat er vor, sodass sein Gesicht vom Schatten verdeckt wurde und sagte mit lauter, tiefer Stimme: „Ich war es, ich habe ihn eingestellt. Habt ihr etwas dagegen?“
Alle verstummten, warfen sich auf den Boden, verbeugten sich vor dem Mann vor ihnen und baten auf Knien um Verzeihung.“
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