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Yujis Fluch

von Eularia
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Freundschaft / P18 / MaleSlash
Kento Nanami Megumi Fushiguro Nobara Kugisaki Ryomen Sukuna Satoru Gojo Yuji Itadori
26.12.2021
07.03.2022
2
7.103
9
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
26.12.2021 2.627
 
Hallo ihr Lieben!
Da ich mal wieder viel zu lange nicht hier war, bringe ich euch eine neue Geschichte. Die Reihe Jujutsu Kaisen hält mich gerade fest im Griff und da es dort stellenweise ordentlich brutal und herzzerreißend zugeht, kam mir eine kleine Idee. Ein Hoch auf Fanfiktion :D  





„Also, Junge…“, schnurrte Sukunas tiefe Stimme in seinem Hirn, gerade als Yuji einschlafen wollte. „Wann hättest du mit erzählt, dass du einer derjenigen aus beiden Welten bist?“

Wie bitte was? Und ooooooh nein. Nein nein nein. Tausendmal nein.
„Ich weiß nicht, wovon du redest.“, flüsterte er laut in den Raum hinein, während er die Decke fester um sich zog.
„Oh doch, das tust du.“, sagte der Mund auf seiner Hand, die direkt neben seinem Kopf lag.
„Wir teilen einen Körper. Wir teilen unsere Gedanken. Wir sind uns näher, als es die Meisten je sein werden. Und du, du hast es lange vor mir verborgen, das muss ich dir lassen.“

Ryoumen Sukuna schwieg ein paar sehr lange Sekunden und in angesichts dessen, was er vermutlich gleich sagen würde, traten Yuji doch heiße Tränen in die Augen. „Sei still. Seieinfachstill.“, fiepte er und fühlte, wie sich eine nicht vorhandene Hand auf seine Flanke legte. Finger, die seine Rippen entlang strichen und Yuji krümmte sich zusammen, zog seine Knie bis an den Bauch an.

„Du bist wie Uraume. Doch zu meiner Zeit wurdet ihr besser behandelt. Ihr wart Priester, Gelehrte, Hexen, Lyriker, Konkubinen, Geishas und Tänzer.“
Yuji blieb vor Überraschung die Luft weg.
„Dein Leid ist nicht das, der meisten Menschen. Ein übler Irrtum für jemanden meines Alters.“
Langsam und verwirrt, registrierte nun das Gefäß Sukunas, was der Sonderrang Fluch ihm zu sagen versuchte. Die Erleichterung kam zuerst. Dann das Misstrauen, aufgrund der beinah freundlichen Worte. Als ob. Kein Fluch war nett. Und der König der Flüche sowieso nicht. Die Tränen rannen ihm unangenehm aus den Augen und seine Wangen brannte.

„Hör auf!“, schrie er heiser in sein Kissen, während seine Gedanken wie ein Tornado durch sein Hirn tobten und das Gefühl von Ungläubigkeit, Schmerz und Verunsicherung mit Sukunas Geist zusammenprallten.
„Natürlich könnte nur einer, wie ihr mein Gefäß werden. Wenn ich meine Kräfte und meine Gestalt wieder erlangt habe, wird es dir an nichts fehlen. Auch wenn du ein dummes Ding bist.“

„Halt den Mund!“, schluchzte er. Laut. „Sie werden uns töten! Sie werden dich töten! Und ich werde endlich meine Ruhe haben vor dieser verfluchten Welt!“
„Haben Sie euch so in die Knie gezwungen? Ihr wart weise und stolz, nicht gebrochen und verletzt.“ Kein Schnurren mehr, sondern emotionslos und monoton.
„Ich wüsste nicht, dass diese Zeiten je existiert haben.“, brachte er immer noch weinend und stotternd hervor. „Wenn es sie je gab, wie du mir vorzulügen versuchst, dann wurden Sie aus der Geschichteschreibung gestrichen.“
„Das wurden sie, in der Tat. Ich beginne zu begreifen.“, Sukunas Stimme brummte regelrecht seine Nerven entlang, sein Geist strich an Yujis Seele entlang und Yujis ganzer Körper wurde durchgeschüttelt. „Sieh selbst in meinen Erinnerungen nach, Weltengänger.“

Abrupt wurde er in Sukunas Geist gezogen, ein Farbenmeer aus flimmernden Erinnerungen, die wie Feuer vor seinem inneren Auge flatterten. Farbenfroh, wie ein Tunnel, doch mit viel rot, viel Blut und was hätte er auch anderes erwarten sollen, von dem Fluch, der einst einen ganzen Kontinent terrorisierte?
Doch jetzt…jetzt war er hier, in diesem endlosen Flur an Erinnerungen von vor über eintausend Jahren und mehreren Jahrhunderten Leben in einer Welt, die so fremd war, dass sie genauso gut außerirdisch hätte sein können.

"Streck deine linke Hand aus."

Sukuna war nirgends zu sehen, aber seine Stimme hallte durch den Flur, als würde Yuji in Sukuna leben und nicht umgekehrt. Und was hatte er schon zu verlieren? Schmerzen waren nichts mehr Neues, es gab kaum etwas, das Sukuna ihm antun könnte, was er nicht schon getan hatte.

Doch er hielt inne. Es war das Gefühl der Vorahnung. Etwas veränderte sich gerade grundlegend zwischen ihnen und hiernach, das wusste Yuji ohne Zweifel, würde nichts mehr so sein, wie es bis jetzt war. Ob er Sukuna noch hassen würde? Bis jetzt schien es, als ob Sukuna ihn nicht mehr hasste, doch was wusste er schon; was war mit diesem Fluch Wahrheit, was Mythos und was Lüge?

Yuji sah auf und steckte die linke Hand aus. Es fühlte sich an wie starker Nebel, floss durch seine Finger wie Sand und dann schossen die Erinnerungen durch ihn, die Bilder, Eindrücke, Gerüche, Geschehnisse, so schnell und doch so langsam.

Uraume, eine Gestalt in weißer Mönchstracht mit schulterlangen Haaren und violetten Augen. Und Yuji konnte nicht erkennen, ob Uraume ein Mann oder eine Frau war. Scharen von Menschen hörten auf ihn, suchten seinen Rat, die grobschlächtigsten Krieger verneigten sich vor ihm, selbst von Sukuna wurde er nie bedroht.
Plötzlich befand er sich wieder im schillernden Flur und er schwankte und knickte ein.

"Deine rechte Hand nach oben, Junge."

Yuji gehorchte, ohne zu zögern.
Was dann vor seinem inneren Auge erschien, würde er nie jemandem erzählen können, denn wer würde schon auf die Erinnerungen eines Fluches vertrauen? Oh, doch die Farben…sah die Erde vor eintausend Jahren so anders aus?
Eine Gruppe Tänzer, in prächtigsten Gewändern und goldenem Schmuck begleitet von Trommeln und dem Geschmack von Blut in seinem Mund und das Trommeln ging in galoppierende Pferde über, dem Gestank von verbranntem Fleisch und einer Gestalt, einer Frau in Rüstung über; das Schlachtfeld und sie der Mittelpunkt in diesem gewalttätigen Strudel aus Waffen, Feuer und Blut und die Szene fror ein, wurde zu einer Zeichnung aus Tinte in den Händen eines Gelehrten, in einem Tempel, der erst nach unten sah, dann auf und in den dunklen Pupillen seines Gesichts sah Yuji die Spiegelung Sukunas wahrer Gestalt mit vier Augen und vier Armen, einem riesigen grinsenden Mund mit den Zähnen eines Tigers.
Die Pupillen wurden größer und die Schwärze zu einem Nachthimmel, der Vollmond so hell, dass das Fest darunter gut beleuchtet war. Eine Gestalt auf einem Thron, ein König, ein Kaiser, rechts von ihm, verschleiert und in traditioneller Montur, eine weitere Gestalt. Das Grün des Schleiers wurde zu Bambusstauden, ein Wald, so dunkel, dass kein Lichtstrahl durchdrang, doch Feuer erhellte die Dunkelheit und ein Mensch mit verbranntem Gesicht tanzte in einem rituellen Kreis. Yuji konnte die Worte, die Sprache nicht verstehen.

Plötzlich schleuderte es ihn endgültig aus den Erinnerungen und Sukunas Verstand, dem schillernden Flur. Sukuna war ein Monster, ein Fluch, eine monströse Mutation gegen die Natur…doch das Wissen, dass er besitzen musste – die Geschichte, die er miterlebt hatte, bei allen Göttern, wie konnte das nicht faszinierend sein?!
Yuji schlug, keuchend und verschwitzt, in seinem Bett die Augen auf und der ganze Raum drehte sich. Lachend versuchte er sich aufzusetzen, doch seine Arme waren wie Butter und er schaffte es nicht mal, sich zu drehen.

„Sie waren alle wie ich…wie ich. Berater des Königs, Priester, warum wurde das nicht niedergeschrieben? Warum nicht, Sukuna? Warum nicht?“ Es war seltsam, wenn man lachte und gleichzeitig weinte.
„Weil nicht der, der Gutes im Sinn hat Geschichte schreibt, sondern der Stärkere, der, der schlau ist; der die Massen aufwiegeln und die Wahrheit nach seinen Wünschen formen kann.“
„Dein Wissen, diese Farben bitte, bring mir bei, hilf mir so zu werden wie die Gestalt im Bambuswald. Sie hatte Macht, aber nicht der böse Art.“, keuchte er hervor und der Fluch schwieg.
„Öffne das Fenster, die Tür, aber irgendetwas, du musst abkühlen.“
„Ich kann nicht.“
„Oh bei den alten Göttern, dann lass mich raus, lass mich übernehmen.“
Ein Ruck der Panik ging durch ihren Körper. „Nein! Du tötest sie sonst alle!“
Yuji konnte die leichte Gereiztheit des alten Königs spüren, ein Hauch von Verständnis, aber vor allem – Ungläubigkeit.

„Habe ich nicht mit dir meine Erinnerungen geteilt? Denkst du, das lasse ich jeden Idioten sehen?“ Die Gereiztheit stieg erst an, aber verblassen wieder. Dann: „Von mir hat heute Nacht und bis morgen zur Dämmerung niemand etwas zu fürchten.“ Es klang, wie zwischen zusammen gebissenen Zähnen hervor gepresst.
„Du hast nichts mehr von mir zu fürchten. Sammle meine Finger und werde stärker. Ich werde nur helfen, wenn es absolut notwendig ist. Ich schwöre es, bei meinen versiegelten Fingern. Doch dieser Schwur gilt nur dir gegenüber, Weltenwandler.“
Und dieses eine Mal…nur dieses eine Mal würde Yuji Sukuna glauben. Er wollte ihm glauben und einmal etwas für sich haben. Der Schwur des stärksten Fluches genügte ihm, oh ja.

„Ich nehme deinen Schwur an, Sukuna Ryoumen.“ Als er ausatmete fühlte er, wie sein Körper sich veränderte und die kalten Schwaden des Fluches übernahmen, die sich wie Watte um ihn legten. Also lehnte er sich zurück.
Sukuna setzte sich mit ihrem Körper auf und stand langsam auf, um zum Fenster zu gehen und es zu öffnen. Die kühle Nachtluft war sowohl Schock als auch Balsam für den halb fiebrigen Körper. „Du denkst von dir als Er und doch auch nicht. Warum?“
Sukunas Stimme war ruhig und tief. Es war nicht Yujis; nicht die Stimme dieses jungen Körpers.

„Es ist sicherer, als Junge, als Mann zu leben. Und es ist nicht so, dass ich im falschen Körper lebe. Aber oft fühle ich mich nicht als Junge. Nicht männlich. Aber auch nicht weiblich, versteh mich nicht falsch. Ich bin oft nur Yuji, wobei beide Bezeichnungen dann einfach nicht mehr passen. Der Ausdruck von Mann und männlich passt dann nur noch streng biologisch.“
Sukuna schwieg und Yuji fuhr nach einem tiefen Atemzug fort. Die Luft roch nach dem Teich und den Rosen im Garten, ein bisschen nach Regen und die Frische, des neu anbrechenden Tags. Doch es war noch sehr dunkel draußen.

„Ich weiß nicht genau, wie ich angesprochen werden will. Was tatsächlich zutreffend wäre. Alles was ich weiß ist, dass Junge und „er“ nicht immer passen. Andererseits ist es sicherer, das niemandem zu sagen, auch wenn vielleicht nicht von allen Ablehnungen kommen würde. Doch ein Großteil der Gesellschaft empfindet solche wie mich als Sonderlinge. Dass da bei uns im Kopf etwas nicht stimmt oder in der Vergangenheit etwas vorgefallen sein muss, selbst wenn alles unauffällig war.“
Yuji seufzte. „Es ist ein kompliziertes, anstrengendes Thema.“
„Das ist es, ja.“, stimmte Sukuna ihm amüsiert zu. „Für die, die damit nicht ausreichend beschrieben werden. Ich bin männlich, ein Mann, zwar nicht menschlich – nicht mehr – doch für mich besteht daran keinen Zweifel. Interessant.“

Yuji sah durch seine – Sukunas – Augen auf den glitzernden Teich. Weiße Schatten huschten unter der Wasseroberfläche vorbei. Wie seltsam es doch war, eine richtige Unterhaltung mit dem Fluch zu führen, der sonst nur Tyrannei brachte. Seltsam, dass er doch so viel in seinem Leben gelernt hatte, so viel gelesen und nachgedacht hatte – die Erinnerungen von vorhin hatten ihn daran teilhaben lassen.

Sukuna hatte mit Philosophen sinniert und Kriege geführt. Tänzer bewundert und Frauen vergewaltigt. Tempel erbaut, Menschen darin leben lassen und massenhaft andere Menschen getötet. Es passte nicht zusammen.
Das leise Lachen des Fluchs riss ihn schließlich aus seinen Gedanken.
„Lebewesen sind kompliziert. Das solltest du doch am besten wissen. Ich bin ein Monster, ja. Die Pest, die das Land ausschlachtete, der Fluch, der Gott, den sowohl Menschen als auch Flüche fürchteten, der Krieg der Söhne raubte und Töchter verschlang. Aber ich wollte mehr lernen, mehr verstehen. Du siehst nicht, was ich sehe, wenn ich nachts in den Sternenhimmel schaue. Du verstehst nicht, wie verschieden und doch gleich alles ist. Wie mehr Wissen über Leben und Tod entscheiden kann. Natürlich forschte ich, diskutierte ich mit vielen. Die, die interessant waren oder klug, auf ihre eigene Art und Weise, die ließ ich leben.“

Er klang melancholisch und gemeinsam trieben sie in den Gefühlen der Erinnerungen. Irgendwann setzte Sukuna erneut an. „Im Prinzip von Yin und Yang steckt mehr, als die Menschheit heute versteht und glaubt. Selbst das Dunkel, hat einen Funken Helligkeit in sich. Selbst der reinste Mensch hin und wieder unreine Gedanken.“
Yuji ahnte, worauf er hinaus wollte. „Selbst der Friedlichste, im Angesicht von Unrecht, hat das Potenzial zu Gewalt. Wie bei Junpei und mir.“
Sukuna nickte. „Exakt. Selbst das gewalttätigste Monster, kann Dinge wertschätzen. Manche beteten mich an, andere verfluchten meine Existenz. Es gibt fast immer zwei oder mehrere Faktoren bei Geschichten. Worauf es ankommt, ist die Erzählperspektive. Verstehst du das?“
„Irgendwie ja.“, erwiderte Yuji fassungslos. „Hätte nie gedacht, dass ich dir auch nur einmal zustimmen und obendrein so gerne zu hören würde. Wow.“

Sukuna schnaubte. „Ah, Weltenwandler. Wir haben schon genug Zeit vergeudet. Was die Zukunft bringt, das werden wir morgen und übermorgen sehen. Doch ab heute, wirst du unter meinem Schutz durch die Welt laufen.“ Der Tonfall wurde nachdenklich. „Das bedeutet auch vor den Jujuzisten. Sie müssen weiterhin denken, dass ich dich hasse. Zumindest die, die dich töten wollen.“
Yuji regte sich. „Aber wirklich nur die! Lass Kugisaki und Fushiguro da raus. Sie dürfen die Veränderung merken.“
Sukuna runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. „Sie würden denken, dass ich euch anlüge. Vorerst muss ich dich wie immer behandeln. Wenn wir allein sind, im privaten, dann kann ich das ändern. Momentan noch nicht. Ich kann dich nur kommentarlos beschützen. Du bist mein Gefäß, selbst dieser senile, korrupte alte Mann kann dieser Logik nichts entgegensetzen.“

„Na gut.“, meckerte Yuji und Sukuna grinste etwas zu breit in die Nacht. Es sah furchteinflößend aus. „Können wir jetzt bitte schlafen gehen? Morgen ist Kampftraining mit Maki und das wird weh tun.“
Sukuna lachte. „Auch ohne besondere Kräfte ist dieses Mädchen stark für einen Menschen. Sie wird dich gut trainieren.“ Er schloss das Fenster und ging zurück zum Bett, wo er sich auf den Rücken legte, eine Hand hinter dem Kopf verschränkt, die andere auf ihrem Bauch, wo die Finger sanfte Kreise zogen. Sie schlossen die Augen.

„Warum tust du das?“, fragte Yuji in die Stille und die Finger unterbrachen ihr streicheln nicht. Die Antwort ließ hingegen auf sich warten.
„Noch nie hat es einen Menschen wie dich gegeben. Jemand, der meine Seele unter Kontrolle bringen konnte, jemand, der nicht sofort gestorben ist, sobald meine Seele ihn berührte. Du bist einzigartig, auch wenn du jung und dumm bist.“
Yujis empörtes Hey, wurde komplett ignoriert.
„Du faszinierst mich, Weltenwandler. Du bist mein. Ich will alles über dich wissen. Und ich werde jeden töten, der sich mir dabei in den Weg stellt oder versucht dich zu töten.“
Oh.
OH.
„Du bist kein gutes Wesen, Sukuna. Aber dieser seltsame Frieden zwischen uns ist wirklich   besser, als das zuvor. Auch wenn du böse bist, kann ich dich nicht mehr hassen, doch es wird Zeit von dieser Welt zu gehen. Ich werde trotzdem versuchen, dich mit meinem Tod ebenfalls zu töten, auch wenn du interessant bist.“

Sukuna lachte. „Meinetwegen, mach was du willst. Gleichwohl ich versuchen werde, dich um jeden Preis am Leben zu erhalten. Ich werde wieder auferstehen und du wirst an meiner Seite bleiben, bis die Welt untergeht, Weltenwandler. Du gehörst mir. Ich kämpfe für das, was mir gehört. Schlaf jetzt, ruh dich aus. Das Schicksal der Welt wird an einem anderen Tag entschieden.“

Yuji ließ sich treiben und glitt schnell in diesen Dämmerzustand kurz vor dem Tiefschlaf. Es war das Gefühl von Händen, die ihn hielten und streichelten, was ihn endgültig einschlafen ließ.
Und Sukuna?
Ryoumen Sukuna hielt die ganze Nacht wache und webte Schutzzauber um den Körper seines Gefäßes. Runen, die nur andere Flüche sehen konnten.
Die Klugen würden wissen, dass dieser Mensch besser in Ruhe gelassen werden sollte. Die Dummen würden sterben.

Yuji Itadori gehörte ihm. Jetzt und für alle Zeit.  








So, das ist das Ende von Kapitel 1! Ich hoffe, dass es zumindest einigen von euch gefallen hat.
Ehrlich gesagt bin ich noch etwas unschlüssig, in welche Richtung ich die Geschichte laufen lasse, doch es werden so um die 5 Kapitel werden, denke ich =)
Ich wünsche euch allen erholsame Feiertage und ein hoffentlich entspanntes Jahresende.
Bleibt gesund und bis bald!
Eularia
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