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Crystal

von Diablito
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Alex Flynn Julie Molina Luke Patterson OC (Own Character) Reggie
26.12.2021
28.01.2022
9
9.057
1
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26.12.2021 1.294
 
Am Tag nach dem Auftritt im Orpheum ging Julie nach dem Frühstück in die Garage. Sie fand die Jungs faul auf dem Sofa liegend. „Hey, aufstehen! Ich muss euch was erzählen: Dad hat die Adoptionspapiere unterschrieben. Das bedeutet Crystal ist jetzt meine richtige Schwester.



Sie kommt in einer Stunde. Ihr werdet sie mögen, sie ist total nett“ „Zu viele Informationen auf einmal. Wer ist Crystal?“, fragte Alex sie. „Meine Schwester. Als meine Mom noch lebte wollten sie und mein Dad Crystal adoptieren, wir kannten sie da schon seit zweieinhalb Jahren.



Dann starb Mom allerdings und alles hat sich verzögert, weil Crystal viermal die Woche zur Psychologin musste. Und jetzt muss sie nicht mehr dahin und Dad hat die Adoptionspapiere unterschrieben, also zieht sei heute zu uns“



„Okay, also wollen wir in der Zwischenzeit nochmal alle Songs proben?“, schlug Luke nach einer Weile des Schweigens vor. Die anderen stimmten zu und probten bis Carlos nach Julie rufend in Richtung der Garage kam. Schnell unterbrachen sie ihre Probe und Luke, Alex und Reggie wurden wieder unsichtbar.



Gerade noch rechtzeitig, den in dem Moment betrat der Kleine auch schon den Raum. „Dad und ich fahren jetzt Crystal abholen. Er sagt du sollst währenddessen das Zimmer vorbereiten“ „Okay, sag Dad ich mach´s“ Kaum das Carlos draußen war signalisierte Julie ihren Bandkollegen ihr zu folgen.



In Crystals zukünftigem Zimmer angekommen bezog Julie das Bett, während die Jungs die Kartons mit ihrem Zeug aus dem Wohnzimmer ins Zimmer trugen. Die Wände waren blau gestrichen und neben der Tür stand ein breiter, weißer Kleiderschrank. Über Eck stand ein riesiges Bücherregal, was die komplette Seite einnahm und nur am Fenster in eine gemütliche Lesebank, die mit Kissen geziert war, überging. Der Schreibtisch und das Bett standen an der anderen Seite.



Julie dirigierte die Jungs gerade dazu die Kisten mit der Aufschrift Klamotten vor den Schrank zu stellen, als sie sahen, wie das Auto in die Einfahrt fuhr. „Geht in die Garage und bleibt da!“, kam ihr Befehl ehe sie sich auf den Weg runter machte um ihre neue Schwester zu begrüßen.



Sichtwechsel, Crystal:



Ich betrat das Haus und wurde direkt von Julie umarmt. Ich drückte sie fest. „Ich muss dir die Bilder zeigen. In unserem Haus wohnen nämlich Geister“, quakte Carlos dazwischen. Schmunzelnd löste ich mich von Julie und wandte mich ihm zu: „Ach ja? Wie heißen sie denn?“



„Weiß ich nicht, aber sie sind cool-“ „Carlos. Lass Crystal doch erstmal ankommen. Sie möchte sicher ihr Zimmer sehen und ihre Klamotten einräumen. Wie wäre es wenn Julie ihr dabei hilft und du mit mir für das Abendessen einkaufen gehst?“ Erstaunlicherweise stimmte er sogar zu.



„Dein Zimmer ist direkt neben meinem. Komm ich zeig dir den Weg“ Ich nickte und folgte Julie die  Treppen hoch. Sie öffnete die Tür zu meinem neuen Zimmer und ich trat staunend ein. Es gefiel mir sofort. Diese hellen, bunten Farben. „Okay, hier sind deine Kartons. Ich habe schon alle eingeräumt außer die Kleidung“  „Dankeschön“ Ich öffnete die Kleiderschranktüren und den ersten Karton.



Während wir meine Kleidung sortiert einräumten unterhielten wir uns über Musik. Zugegebenermaßen war ich überrascht zu erfahren, dass Julie eine eigene Band hatte. „Und du? Hast du eine Lieblingsband? Meine ist natürlich Julie and the Phantoms...“ „Es ist eher unwahrscheinlich das du sie kennst, aber ja ich höre nur die Musik meiner Lieblingsband. Ich bin ihr größter Fan und habe auch ein T-Shirt mit ihrem Logo.



Leider sind sie schon vor einiger Zeit gestorben“, erzählte ich ihr, während ich meinen Laptop aus meiner Reisetasche holte und so, dass Julie es auch sehen konnte, auf YouTube nach ihrer Band suchte. Tatsächlich fand ich ein Video und drückte auf Play. „Wow, eure Musik ist echt gut. Das sind echt Hologramme? Warte mal!“



Julie schaltete auf Pause: „Was ist denn?“ „Das ist doch unmöglich...“, murmelte ich. „Ich weiß, unsere Musik ist krass oder?“, meinte eine Stimme direkt hinter mir. Ich zuckte zusammen riss meinen Kopf herum und starrte in ein bekanntes Gesicht. Ein totes Gesicht um genau zu sein. „AAAAAAAAAAAAAAHHHHH! EIN GEIST!!!“, schrie ich.



„Ganz ruhig Crystal“ Julie kniete sich vor mich und legte mir beruhigend die Hände auf die Schultern. Jetzt tauchten auch noch zwei andere aus dem Nichts auf. Vorwurfsvoll drehte sie sich um: „Reggie, du hast sie zu Tode erschreckt. Ich sagte euch doch ihr sollt in der Garage bleiben“ „Eine Sekunde. Du kannst uns sehen?“, fragte mich der Blonde. „Ja Alex, aber was macht ihr hier? Ihr seid an den Hotdogs gestorben! Wie ist das möglich?“



„Woher kennst du unsere Namen?“, wollte Luke von mir wissen. „Soll das ein Witz sein? Ich bin euer größter Fan! Seit ich denken kann höre ich nur die Musik von Sunset Curve! Und ich habe die Identität von Trevor Wilson überprüft, er war Mitglied eurer Band oder? Die Songs seines ersten Albums klingen sehr nach euch, deshalb hatte ich diese Theorie, dass er euch die Songs gestohlen hat. Ich weiß es klingt seltsam, das war der Grund warum mich diese Betreuerin ein Jahr lang hat zur Psychologin gehen lassen. Und ich rede wieder zu viel, tut mir Leid. Das passiert mir immer wenn ich aufgeregt bin. Es ist nur so, dass ich euch schon meine ganzes Leben lang kennenlernen wollte.



„Du bist also unser Fan? Sie ist mir sympathisch“, befand Reggie und lächelte mich freundlich an. Ich strahlte zurück. Das Läuten der Haustürklingel lenkte uns ab. Julie ging runter um aufzumachen und ich legte die letzten Kleidungsstücke in den Schrank, bevor ich ihn schloss und die fünf Kartons stapelte.



Ich zwinkerte den dreien zu und nahm die Kartons mit nach unten. Äh kleine Korrektur: ich hatte vor sie mit nach unten zu nehmen. Bevor ich allerdings die Treppe erreicht hatte, stolperte ich über meine eigenen Füße und vollbrachte eine filmreife Bauchlandung. Die Jungs versuchten vergebens sich ein Lachen zu verkneifen.



„Vielen Dank für euer Mitgefühl, ihr könnt jetzt aufhören zu lachen“, empörte ich mich die Beleidigte spielend. Ich stand auf, doch ich hatte die Kartons vor mir vergessen. Mit meinem Fuß trat ich in einen rein, der auf der Kippe der ersten Stufe stand. Er rutschte unter mir weg abwärts und bei meinem Versuch mich irgendwo festzuhalten kehrte ich die anderen Kartons mit. Ich sah noch die verblüfften Gesichter von Luke, Alex und Reggie, da war ich schon unten.



Die drei rannten ans Geländer. Scheinbar wollten sie nach mir sehen, aber Julie war als Erste bei mir: „Crystal! Gehts dir gut? Was machst du denn?!“, überhäufte sie mich mit Fragen. Mir den schmerzenden Po reibend stand ich langsam auf.



„Geht schon. Hier sind die Kartons“ „Ich sehe´s. Man hätte deinen Abgang filmen sollen. Du glaubst nicht wie komisch das aussah“, prustete sie los. „Ich war leider damit beschäftigt auf meinem Po die Treppe runter zu hüpfen, beschwere dich bei denen“, ich deutete auf ihre Bandkollegen, die die Treppe runterkamen. „Das werde ich, aber erst später. Dad und Carlos sitzen schon am Tisch. Es gibt Essen“, informierte sie mich.







Nach dem Abendessen ging ich in mein Zimmer, morgen war Freitag und somit mein erster Schultag an der neuen Highschool. Immerhin kannte ich schon Julie und Flynn. Würde die Schule mir gefallen? Würden mich die anderen mögen? In einer Sache war ich mir allerdings sicher: der Tag würde aufregend werden.



Für die von euch die es interessiert beschreibe ich hier mal Crystals Aussehen:
Sie hat hellblonde Haare, die sie oft als hohen Pferdeschwanz trägt. Um ihre kleine Stupsnase herum hat sie süße Sommersprossen. Ihre strahlend türkisen Augen sind ein Spiegelbild ihrer Emotionen und werden von langen, dunklen Wimpern umrahmt. Sie hat eine schlanke Figur und ist sportlich. Allerdings ist sie 1,56m groß und somit ziemlich klein, was sie auch stört. Das hat zwar nicht mit dem Aussehen zu tun, aber sie ist 16 Jahre alt.
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