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Under the Mistletoe

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / FemSlash
Beca Mitchell Chloe Beale Emily Junk Stacie Conrad
24.12.2021
24.12.2021
1
2.091
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Dieses Kapitel
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24.12.2021 2.091
 
Hey guys…
Herzlich Willkommen zu diesem kleinen Weihnachtsspecial;) Den Oneshot hier habe ich als Weihnachtsgeschenk für meine jüngere Schwester geschrieben und deswegen auch ihr nochmal besonders gewidmet…:)
Ich hoffe wirklich es gefällt euch auch;)

Under the Mistletoe

Gedanken verloren saß Stacie auf der Couch im Wohnzimmer des Bella-Hauses und sah dem Schneegestöber zu, welches dich draußen vor den Fenstern abspielte. Es war wenige Tage nach Weihnachten-der 28. Dezember um genau zu sein, doch der Weihnachtsbaum und Dekoration waren immer noch da, weil von den Bellas welche nicht über die Feiertage bei Verwandten waren noch kein einziger die Motivation gehabt hatte sich darum zu kümmern.
Ihren Blick vom Fenster lösend sah Stacie auf ihre Armbanduhr hinab-14:15. Chloe würde also in etwas weniger als einer Stunde endlich wieder da sein. Die Bella Co-Kapitänin war über die Feiertage ihre Eltern in San Francisco besuchen gewesen, kam aber glücklicherweise einen Tag früher wieder zurück nach Barden, als ursprünglich geplant. Stacie spürte wie ihr Herz, bei dem Gedanken die Rothaarige endlich wieder zu sehen, vor Freude schneller schlug. Ihre und Chloe’s Beziehung war zwar nicht mehr ganz so frisch-immerhin waren sie schon etwas mehr als zwei Monate zusammen-aber dennoch fühlte es sich immer noch so unfassbar surreal, für die Brünette an, ganz abgesehen davon, dass das alles für sie sowieso komplettes Neuland war.
Beziehung, fest mit jemandem zusammen sein…, das- das waren für Stacie all die Jahre lang schon fast sowas wie Fremdwörter gewesen. Ihr ging es eigentlich immer nur um etwas Spaß haben, um das sexuelle Ausleben. Nie war es ihr auch nur in den Sinn gekommen etwas festes zu haben, da sie völlig Zufrieden mit ihrem Spiel aus Lust und Begierde gewesen war. Doch bei Chloe war es von Anfang an…anders gewesen. Das sie unfassbar attraktiv war, war Stacie bereits in dem Moment aufgefallen als sie sie bei den Auditions  das erste Mal von der Bühne aus gesehen hatte…und dennoch hatte irgendetwas sie davon abgehalten Chloe als eins ihrer OneNight-Stands auszuwählen.
Es hatte einige Zeit gedauert-Jahre um genau zu sein, bis Stacie endlich begriffen hatte, dass das damit zusammenhing, das es sie nicht irgendwie  einfach nur nach Sex mit der Rothaarigen verlangte, sondern das sie mehr wollte…das sie sich in Chloe verliebt hatte.
Um Ehrlich zu sein, hatte diese Erkenntnisse ihr zu erst unglaubliche Angst gemacht, denn sie kannte diese Gefühl ja gar nicht so wirklich, oder zumindest nicht in dieser starken Form und außerdem hatte sie ziemliche Angst davor gehabt, dass Chloe ihre Gefühle nicht erwidern würde, oder dass sie vielleicht nicht glauben würde, dass Stacie zu so etwas wie eine feste Beziehung führen in der Lage war.
Doch hier war sie nun-sie hatte mit Chloe eine Frau an der Seite, die einfach die beste Freundin welche man sich nur vorstellen konnte war und ja…ja sie war auch sehr gut im Bett-aber tatsächlich war das nicht der Hauptgrund warum Stacie so glücklich war. Es war irgendwie eigenartig für sie, dass jemand sie solche Dinge fühlen lies, wie Chloe es tat-Das Herzklopfen, diese körperumfassende, angenehme Wärme jedesmal wenn die Rothaarige sie in  den Armen hielt, es war…einfach so ein schönes Gefühl, von dem Stacie nicht einmal mal gedacht hatte, dass sie in der Lage war es zu fühlen.
Sie war so sehr in Gedanken versunken, dass sie gar nicht merkte wie sich von hinten jemand näherte. ,,Na Stace, wie geht‘s?“, ertönte es zu ihrer linken und noch während Stacie vor Schreck zusammen zuckte, rollte sich eine mal wieder mehr als nur gut gelaunte Emily Junk über die Lehne neben sie auf die Couch. ,,Hey, Em.“, begrüßte Stacie die jüngste Bella mit einem leichten Schmunzeln, ,,Wo hast du denn Beca gelassen?“. ,,Ach, die arbeiteT gerade an nem Mix,“, antwortete Emily schulterzuckend, ,,Und da ist sie immer sehr darauf fokussiert.“. ,,Wie? Etwa mehr als darauf Zeit mit ihrer Freundin zu verbringen?“. ,,Oh, glaub mir…sie wird heute noch auf jeden Fall Zeit mit mir verbringen…“.
Bei den letzten Worten zwinkerte Emily noch mit einem leichten Grinsen und Stacie kommentierte in gespieltem Schock, ,,Woah, Nachfahrin…Du bist ja doch nicht so unschuldig…“. ,,Das passiert halt wenn man jemanden wie dich als beste Freundin hat,“, erwiderte Emily, wobei sie die Ältere spielerisch an stupste, ,,Da ist man irgendwann nicht mehr so verklemmt.“. Daraufhin schnaubte Stacie kurz vor Lachen und für die nächsten paar Augenblicke saßen sie einfach nur im Schweigen da.
Bis Emily schließlich wieder den Mund aufmachte, ,,Wenn wir jetzt schon über Beziehungen sprechen…Wie läufts eigentlich bei dir und Chloe? Gut, dass ihr ne gute Zeit im Bett habt, ist ja meistens nicht zu überhören, aber…“. ,,Was kann ich denn dafür, dass die Wände in diesem Haus so dünn sind?!“, verteidigte Stacie sich und sie spürte wie ihr die Hitze in die Wangen kroch. Ja, Stacie Conrad wurde wegen einem Kommentar dieser Art rot.
,,Es…es läuft gut, Ja…“, murmelte Stacie mit einem verträumten Lächeln, ,,Chloe ist echt super…und das bei weitem nicht nur im Bett.“. Aus dem Augenwinkel konnte sie sehen, wie Emily sie mit einem Lächeln von der Seite her beobachtete und als Stacie fragend die Augenbrauen hochzog, erwiderte die jüngste Bella lediglich, ,,Du…Du siehst einfach so glücklich aus, wenn du von ihr redest…und auch jedesmal wenn sie in deiner Nähe ist siehst du sie an, als ob…als ob sie das Zentrum deines Universums sei…“. Und schon wieder wurde Stacie rot und blickte nervös lachend zu Boden.
Nach ein paar Momenten in denen wieder Stille herrschte, flüsterte Stacie plötzlich, ,,Aber…ich bin unsicher, Em…“. ,,Unsicher über was?“. ,,Darüber ob ich das wirklich schaffen werde…Ich mein, ich hatte vorher noch nie eine Beziehung! Das einzige worin ich vorher schon Erfahrung hatte, war wie man guten Sex hat, wie man Leute anturnt…darin bin ich gut, aber das andere…die Romantik und alles was dazu gehört, ist alles so neu für mich…Ich weiß einfach nicht ob…ob ich auch wirklich die Freundin sein kann, die  Chloe braucht…Was wenn ich- wenn ich nicht gut genug für sie bi-“. ,,Wag es ja nicht diesen Satz auch nur zu Ende zu denken, Stacie!“, fuhr Emily ihr dazwischen und Stacie erschrakt leicht, bei der Intensität in der Stimme ihrer besten Freundin.
,,Hör mir zu…“, fuhr Emily jetzt wieder etwas ruhiger fort, ,,Du bist die mit Abstand intelligenteste, witzigste und einfach…coolste Person, die ich kenne! Du kannst und wirst eine super Freundin für Chloe sein-wahrscheinlich bist du das schon längst, du hast es nur noch nicht erkannt…Du liebst Chloe doch, oder?“. Stacie nickte sofort. ,,Und würdest sie auf gar keinen Fall los lassen?“. ,,Niemals…“, flüsterte Stacie und sie spürte wie sie allein schon bei dem Gedanken, Chloe zu verlieren, vor Angst leicht zitterte.
,,Ganz genau. Und ich bin mir zu einhundert Prozent sicher, dass es Chloe mit dir genauso geht…und allein deswegen stehen die Chancen doch eigentlich ganz gut. Weil ihr beide es versuchen wollt, dass eure Beziehung auch hält.“. Daraufhin nickte Stacie, wenn auch etwas zittrig und Emily legte ihr noch eine aufmunternde Hand auf die Schulter.
,,Na ihr zwei.“, ertönte es plötzlich und Stacie stellte mit einem leichten Schmunzeln fest, dass Emily allein schon bei dem Klang dieser Stimme sofort anfing zu lächeln. Im Türrahmen zum Wohnzimmer, stand Beca und auch ihre blauen Augen waren lediglich auf ihre Freundin gerichtet. ,,Diese zwei Turteltäubchen…“, dachte Stacie amüsiert im Stillen und sie verkniff sich nur mit Mühe das Lachen. ,,Dich stört es hoffentlich nicht, wenn ich mir mal meine Freundin ausborge, oder Stacie?“, fragte Beca und Stacie erwiderte nur schmunzelnd, ,,Alles gut, Mitchell…deine Freundin gehört jetzt ganz dir…“. Beim letzten Teil des Satzes, konnte sie sich ein wissendes Grinsen nicht verkneifen, woraufhin Beca lediglich die Augen verdrehte, aber tatsächlich selber etwas grinsen musste.
Emily war schon längst aufgesprungen und innerhalb von  nur Sekunden, war sie an Beca‘s Seite. ,,Na, wo entführst du mich hin?“, wollte die hübsche Brünette wissen, wobei sie sich so nah zu ihrer Freundin herunter beugte, dass sich ihre Lippen fast berührten. ,,Hoch ins Zimmer…“, flüsterte Beca in einem verführerischen Ton zurück, woraufhin Emily mit einem immer breiter werdenden Grinsen nachhakte, ,,Nur zum Kuscheln, oder…was intimeres?“. ,,Hmm…Das überlege ich mir noch“, murmelte Beca und fing Emilys Lippen kurz mit ihren ein, bevor sie ihre Freundin an der Hand haltend mit hinaus in den Flur zog. ,,Viel Spaß!“, rief Stacie dem verliebtem Paar noch lachend hinterher.

Etwa vierzig Minuten später, stand Stacie gerade vor dem Fenster und sah nach draußen, als sie plötzlich spürte wie sich ein Paar Arme von hinten um sie schlangen. Sofort verzogen sich ihre Lippen zu einem Lächeln, als sie den vertrauten Duft ihrer Freundin war nahm und sofort stieg wieder in ihr diese angenehme Wärme hoch, als Chloe das Kinn auf ihrer Schulter platzierte, ,,Hey Schatz…“, flüsterte die Rothaarige und Stacies Herz schlug bei dem Klang ihrer Stimme schneller, ,,Hi…“. ,,Hast du mich vermisst?“, fragte Chloe und  schmiegte sich noch etwas enger an sie heran. ,,Und wie…“, erwiderte Stacie, drehte sich herum und strich ihrer Freundin sanft eine rote Haarsträhne hinters Ohr. Chloe lächelte sie unfassbar zärtlich an, was Stacies Herz einmal Achterbahn fahren lies. Doch genau in dem  Moment als die Rothaarige sich nach oben beugte um ihre beider Lippen miteinander zu versiegeln, dachte Stacie an das Gespräch mit Emily zurück und bevor sie es zurückhalten konnte brachen die Worte auch schon aus ihr heraus, ,,Darf ich dich was fragen?“
Für den Bruchteil einer Sekunde blitzte zwar ein Ausdruck der Enttäuschung in Chloes blauen Augen auf, doch sie erwiderte einfach nur sanft lächelnd, ,,Na klar!“. ,,Bist…Bist du…“, Stacie schluckte und ihr Herz pochte vor Aufregung, ,,Bist du dir wirklicher sicher mit…mit uns?“. ,,Warum sollte ich nicht sicher sein?“, fragte Chloe mit vor Verwirrung gerunzelter Stirn, ,,Es sei denn…du bist dir nicht mehr sicher?“. In letzteren Worten schwang tatsächlich etwas Angst mit und Stacie schüttelte hastig den Kopf, ,,Nein, nein…ich bin mir hundertprozentig sicher was…was ich will.“. Während sie sprach nahm sie Chloe’s Hand fest in ihre und ihr fiel mal wieder auf, wie perfekt ihre beider Hände ineinander passten. ,,Aber ich…Ich h-hab nur Angst, dass ich…Ich nicht gut genug für dich  bin…Du weißt, ich bin noch ganz neu in dieser festen Beziehungs-Sache…ich weiß nicht, ob ich- ich wirklich genau die Freundin sein kann, die du willst und…“. ,,Hey…“, flüsterte Chloe und sie nahm Stacies Gesicht in beide Hände, ,,Ich liebe dich…okay? Ich habe dich gewählt und ich würde dich immer wieder aufs Neue wählen…Ich kann verstehen, wie nervös du darüber bist, jetzt das erste Mal in einer Beziehung zu sein und wie sehr dich das ängstigt, aber ich sehe jeden Tag mehr, wie glücklich ich mich schätzen kann dich meine Freundin nennen zu dürfen….Wir werden das gemeinsam, Seite an Seite schon schaffen…da bin ich mir sicher…“.
Mit jedem Wort das Chloe gesagt hatte, war Stacie immer wärmer ums Herz geworden und sie merkte wie ihre Zweifel immer mehr zerbröckelten. Sie wollte irgendetwas darauf erwidern, doch ihr hatte es irgendwie die Sprache verschlagen doch Chloes Lächeln nach zu urteilen, schien schon zu verstehen was in ihr vorging. ,,Über uns hängt ein Mistelzweig…“, flüsterte die Rothaarige plötzlich und als Stacie kurz nach oben blickte, stellte sie fest das tatsächlich über ihren Köpfen einer hing. Sie musste gar nicht großartig nachfragen, was Chloe mit dieser Aussage intendiert hatte, also beugte sich die hochgewachsene Brünette zu ihrer Freundin herab und presste ihre Lippen für einen sanften, aber langen Kuss auf die der Rothaarigen.
,,Was willst du jetzt machen?“, wollte Chloe wissen, als sie sich wieder voneinander lösten und Stacie erwiderte darauf hin nur schulterzuckend, ,,Keine Ahnung…ich denke, einfach erstmal hier bleiben, auf der Couch miteinander kuscheln, einfach ein typisches verliebtes Pärchen sein…“. ,,Okay“, erwiderte die Rothaarige und strich noch einmal zärtlich über die Wange ihrer Freundin bevor sie sie noch ein weiteres Mal kurz küsste.

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So…das wars. Ich wünsche euch ganz, ganz frohe Weihnachten trotz der momentanen alles andere als normalen Situation. Da ich am 27. Geburtstag habe, werde ich auch erst wieder am 28. wieder Zeit zum Schreiben haben, aber dann wird auf jeden Fall das nächste Kapitel meiner aktuellen Geschichte rauskommen und ich habe auch noch vor demnächst einen Oneshot im Marvel-Fandom zur ,,Hawkeye“-Serie zu schreiben, also könnt ihr auch da die Augen nach Content von mir offen halte;)
LG Lion 2000
 
 
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