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Die fünf Krallen des Drachen

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Kilgharrah Merlin OC (Own Character)
24.12.2021
14.01.2022
7
8.006
4
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Dieses Kapitel
1 Review
 
 
14.01.2022 1.163
 
//*1 Skyrim Main Theme- Text in ´Drachensprache` und Deutsch. Ersteres linksbündig, zweiteres rechtsbündig und beides kursiv geschrieben//
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Arthur starrte immer noch auf den totgeglaubten Drachen. Er hätte wütend sein sollen das Merlin ihn belogen hatte aber da war nur Leere. Außerdem war er zu verdutzt davon das diese Kreatur SPRECHEN konnte. War dieses Vieh vernunftbegabt?

Während der blonde König in seiner Betrachtung versunken war schienen die restlichen Drachen höchst aufgeregt über das Erscheinen eines weiteren Artgenossen.
„Du lebst noch? Wie kann das sein?“ wollte Thanos wissen. Kilgarrah antwortete „Das ist jetzt nicht wichtig. Wichtig ist nur das die Prophezeiung war ist.
Aufgeregtes schnauben war die Erwiderung auf diese Enthüllung. „Kann das wirklich sein?“ meinte Dragan der wohl als erster wusste worum es hier ging. Kilgarrah nickte nur und seine Augen leuchteten. „Weißt du wer der EINE ist?“ erkundigte sich die junge Malahi.
Der große Drache richtet sich stolz noch etwas weiter auf und deutete mit der Schwanzspitze auf Merlin. „ER ist es. Ihr müsstet es doch gefühlt haben“ grollte er überzeugt.

Besagter blinzelte. „Wie bitte? Wer soll ich sein?“ fragte er unsicher da er sich sicher war das Kilgarrah hier nicht darüber sprach das er Emrys war.
Als Antwort begann sein magischer Bruder mit einer Pranke auf den Boden zu schlagen, die anderen Drachen folgten sofort seinem Rhythmus.
Einer nach dem anderen erhob seine Stimme und lies selbige in einem grollenden Bass ertönen. Der Zauberer ertappte sich dabei wie er an einen Männerchor in einer Kathedrale dachte.

Während die Stimmen lauter wurden erwachte nun auch in Merlin etwas Raubtierhaftes. Seine Augen begannen zu glühen, ähnelten nun denen Kilgarrahs. Leise begann er den nun ertönenden Text, den die magischen Wesen in ihrer eigenen Sprache zu skandieren begannen zu übersetzen.

*1
„Oh,Oh,Oh,Oh. Dovahkiin, Dovahkiin.
Nall ok zin los vahinn,
Wah dein vokuhl mahfaeraak ahst vaal!
„Oh, Oh, Oh, Oh, Drachenblut, Drachenblut.

Bei seiner Ehre ist geschworen,

das Böse ewig in Schach zu halten!“


Alle vernahmen was der schwarzhaarige Diener da von sich gab.
Was meinte er? Hatte er Drachenblut ihn sich? Oder bedeutete das etwas anderes? War dies nun etwas bösartiges oder nicht? Keiner konnte diese Frage beantworten.

„Ahrk fin norok paal graan,
fod nust hon zindro zaan.
Dovahkiin, fah hin kogaan mu draal!“
„Und die erbittersten Feinde fliehen,

wenn sie den Triumphschrei hören.

Drachenblut, um deinen Segen beten wir!“


Arthur und seinen Rittern stockte der Atem. Feinde flohen vor Merlin? Nur schwer konnten sie sich das vorstellen. Und dann wollten diese Wesen auch noch seinen Segen? Irgendetwas lief doch hier gewaltig falsch.
Auch Merlin war sich dessen gewiss. Das war doch sicher nur so eine pathetische Phrase, oder?

„Huzrah nu! Kul do od.
Wahaan bok, lingah vodn, Ahrk fin tey,
boziik fun. Do fin gein!“
„Horcht nun! Söhne des Schnees.

Einem Zeitalter, lang vergangen, und einer Sage,

kühn erzählt. Über den EINEN!“


Die Augen sämtlicher Drachenmeister weiteten sich. Söhne des Schnees. So hatte man einige ihrer Vorfahren genannnt.
Jeder von ihnen kannte die Sage über den EINEN. Einem Mann der Drachenblut in den Adern gehabt haben sollte. Einer der es ermöglichen würde das die Drachen frei umherstreifen konnten. Nicht gebunden an Meister sondern an gleichwertige, an Brüder.
Liam hatte dies für eine Mär gehalten. Wunschdenken von Drachen und alten Meistern die anderes erträumten als die Realität vorgab. Er schluckte.
Wenn dies alles doch wahr war dann...
Dann war seines Neffen Macht noch weit größer als angenommen.
Er wusste ja nicht WIE recht er hatte.

„Wo lost fron wah ney dor, arkh fin vey link do jil.
Voth aan sulugk wah ronit faal krein!
Arkh fin zul, rok drekod, nau tol morokei frod.
Rul lot Taazokaan motaod roth kein!“
„Der beides war, sowohl Lindwurm,

wie auch menschlichen Blutes.

Mit der Macht die Sonne herauszufordern!

Und einer Stimme, die erschwang, auf jenem glorreichen Feld!

Als das große Tamriel vom Krieg erschüttert wurde!“


Sollte das bedeuten er war Drache und Mensch zugleich?
Merlin konnte die Veränderung beinahe schmecken. Leichte Schuppen zierten die Ränder der Konturen seines Antlitzes, an beiden Armen erschienen Drachenklauen die sich um die Handgelenke wanden. Seine Stimme wurde lauter, befehlender während der Gesang der Drachen nun recht leise war.
Tamriel! Der Klang dieses Namens war ihm vertraut.
Alte Erinnerungen durchzogen seinen Geist. Er war Dovahkiin, das Drachenblut. Der Befreier des alten Avalon.
Jahrtausende war dies her und nun war er erneut erwacht.

„Nuz aan sul, fent alok, Lod fin vul davoh nok,
fen kas nah lot mahfaeraak ahrk vuz!
Paaz Keizaal fen kos stin nol bein Alduin jot!“
                                                                        „Aber ein Tag, wird kommen,
                                                                         an dem des dunklen Drachens Lügen,
                                                                  für immer verstummt sein werden. Dann!
                                                            Wird das gerechte Himmelsrand von Alduins
                                                                        unreinem Schlund befreit sein!“


Arthur wusste sofort, ohne das ´man es ihm sagen musste das der ´dunkle Drache` sein Vater Uther gewesen war. Seine Lügen hatten die Ausrottung der Drachen veranlasst. Seine Lügen schufen Verzweiflung und Tod.
Was dieses Himmelsrand sein sollte vermochte der Blonde aber nicht zu sagen. Hoffentlich erfuhr er es noch.
Schwungvoll kamen die Drachen zu Schluß.

„Dovahkiin, Dovahkiin, naal ok zin los vahriin,
wah dein vokuhl naahfaerakh ahst vaal!
Arkh fin norok paal graan,
fod nust hon zindro zaan.
Dovahkiin, fah hin kogaan mu draal!“
„Drachenblut, Drachenblut,

bei seiner Ehre sei geschworen,

das Böse ewig in Schach zu halten!

Und die erbittersten Feinde fliehen,

wenn sie den Triumphschrei hören.

Drachenblut, um seinen Segen beten wir!“


Es klang wie ein Hurraruf als das Lied schließlich endete. Stille breitete sich aus. Keiner sprach.
Es gab viel zu verdauen. Für alle.
Merlin fühlte sich eigenartig. Seine Haut hatte inzwischen wieder seine gewohnte Textur aber die Drachenklauen an den Handgelenken blieben.
Er taumelte. Es war zu viel für ihn. Die Kraft die ihn durchzogen hatte war eine ganz andere Qualität als er sie gewohnt war und dann war er auch noch eine Art Mischwesen, eine Legende. Dies alles, zusätzlich zu seinem Schicksal als Emrys erschlug ihn regelrecht.
„Heilige Sch...“ hauchte er noch und fiel ohnmächtig vornüber.


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