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Stories with BTS || BTS

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character)
22.12.2021
12.08.2022
45
102.151
6
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
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05.08.2022 3.043
 
Du leidest an Magersucht und die Jungs finden es heraus.

Eine Magersucht ist eine schwerwiegende Erkrankung.

Typisch dafür ist ein starker Gewichtsverlust oder anhaltendes Untergewicht. Betroffene haben Angst davor, zuzunehmen oder zu dick zu sein.

Daher schränken sie ihre Nahrungsaufnahme ein und nehmen immer weiter ab.

Oft leiden solche Menschen auch unter anderen psychischen Erkrankungen, wie etwa Depression, Zwangsstörungen oder
Angststörungen.

Menschen mit Magersucht haben im Vergleich zu Gesunden ein 18-fach höheres Risiko, sich selbst das Leben zu nehmen.

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Namjoon's Sicht

"Meint ihr sie ist schon da?",
fragte Jeongguk aufgeregt, während er vor mir lief.

Lächelnd sah ich zu ihm und schulterte kurz meine Tasche.

"Ich denke schon, zumindest hoffe ich es", antwortete Taehyung ebenfalls leicht nervös mit einem breiten Lächeln.

"Oh ja. Ich kann es kaum erwarten, sie wiederzusehen. Wie lange war sie jetzt weg? 4-5 Monate?", sprach Hoseok, welcher neben mir lief.

Ich dachte daran, wann Y/N ihre Pause angetreten hatte und konnte mich noch gut an den Tag erinnern.

Vor genau vier Monaten hatte unserer Manager uns mitgeteilt, dass Y/N aus privaten Gründen nach Deutschland zurückgeflogen war.

Sie hatte sich nicht von uns verabschiedet, denn sie war gleich morgens weggefahren.

Da wir uns Sorgen machten  hatten wir sie direkt angerufen und nachgefragt was los war und warum sie uns nichts erzählt hatte.

Wir erfuhren, dass es ein Problem in der Familie gab, welches sie klären musste.

Sie war nie näher darauf eingegangen, doch sie hatte uns versichert, dass es ihr gut gehen würde und es ihr leidtat, dass sie einfach so gegangen war.

Ich hatte damit gerechnet, dass sie in ein paar Wochen wieder zurück zu uns kommen würde, doch dem war nicht so.

Es vergingen immer mehrere Wochen und die Anrufe wurden immer weniger.

Auf unsere Nachfragen bekamen wir kaum Antworten, nicht einmal von unserem Manager, weswegen wir uns viele Gedanken machten.

Hatte sie vor uns zu verlassen?
War die Situation vor Ort so schlimm?
Was war überhaupt los?
Würde sie wieder zurückkommen?

So viele Fragen und doch hatten wir keine Antworten. Das einzige, was uns stets blieb, war unsere Sorge.

So oft es ging versuchten wir sie anzurufen, doch je länger sie weg war, desto weniger wurde es.

Auf unsere Videoanrufe ging sie nie ran und unsere Sprachanrufe wurde auch selten angenommen.

In mir machte sich ein mulmiges Gefühl auf. Etwas stimmte nicht, doch uns wurde versichert, dass alles in Ordnung wäre.

Und vor einigen Minuten hatte unser Manager uns beim Training mitgeteilt, dass Y/N nun im Dorm wäre, da er mit ihr telefoniert hatte.

Ich fand es seltsam, dass sie es keinem von uns erzählt hatte, doch vielleicht wollte sie uns überraschen, also verflog der Gedanke in mir.

Die Jungs und machten uns sofort fertig und fuhren zurück zum Dorm.
Wie sehr ich sie vermisst hatte.

Gerade waren wir aus dem Auto gestiegen und liefen in Richtung Haustüre.

Auf dem Weg hier her hatten wir versucht sie anzurufen, doch sie ging nicht heran.

Doch ich dachte mir nichts schlimmes, denn sie war ja gerade erst angekommen und schlief eventuell.

Da ich in meine Gedanken vertieft war, bekam ich nicht mit, was die anderen besprochen hatten.

Erst als Jin an mir vorbeilief, um die Haustüre zu öffnen, kam ich wieder zurück.

So langsam wurde ich auch aufgeregt, denn ich hatte Y/N, so wie die anderen Jungs, ebenfalls vermisst.

Und ich bemerkte, dass es den anderen Jungs ebenfalls so ging. Es war nicht dieselbe Stimmung im Haus, wie wenn sie anwesend war.

Kaum hatte Jin die Türe aufgemacht, drückten sich Jeongguk, Taehyung und Jimin ungeduldig dadurch.

Mit schnellen Schritten liefen sie in das Haus hinein und sahen sich sicherlich nach ihr um.

Kurz schüttelte ich lächelnd meinen Kopf, bevor ich wie Jin, Hoseok und Yoongi durch die Türe trat.

Ich war der letzte der hineintrat und schloss die Türe hinter mir zu.

"Y/N?",
sprach Jeongguk in den Flur hinein und zog sich seine Jacke aus.

"Y/N. Wo bist du?",
rief Jimin gleichzeitig und lief in das Wohnzimmer hinein.

"Vielleicht ist sie in ihrem Zimmer", vermutete Yoongi und lief ebenfalls, wie wir anderen, in das Wohnzimmer.

Im Wohnzimmer angekommen, sah ich mich um und öffnete gleichzeitig meine Jacke.

Mein Blick blieb auf dem Sofa stehen, welcher an der Ecke stand.

Y/N hatte sich darauf gelegt und schien zu schlafen.

Einerseits freute ich mich sie zu sehen, doch in mir stieg das Gefühl hoch, dass etwas nicht stimmte.

Taehyung bemerkte Y/N ebenfalls auf dem Sofa liegen und lief auf sie zu. Oh.
Wir sollten sie lieber jetzt nicht aufwecken.

Kurz tauschte ich einen Blick mit Jin aus.
Er dachte an das gleiche, wie ich und wollte anfangen zu sprechen, doch dafür war es zu spät.

Taehyung hatte, nachdem er die anderen auf sie aufmerksam gemacht hatte, sich vor das Sofa gekniet und sanft an ihr gerüttelt.

"Y/N?",
sprach er ihren Namen aus und hielt seine Hand an ihrer Schulter.

Ich sah noch, wie Jin den Mund schloss und seufzte, bevor wir zu ihr liefen.

Doch je näher ich kam, desto verwirrter wurde ich. Meine Augenbrauen zogen sich zusammen, als ich auf sie schaute.

Sie sah irgendwie ganz anders aus.
Ich betrachtete sie ganz genau, wie sie langsam wach wurde, bevor ich es erkannte.

An ihrem Gesicht hatte sie sehr stark abgenommen.

Aber das war nicht die einzige Stelle. Entweder spielte mir meine Sicht einen Streich oder sie hatte überall extrem viel abgenommen.

Da war sie gerade mal ein paar Monate weg, wie konnte sie so viel Gewicht verlieren?

Und wieso sollte sie abnehmen wollen?
Was war denn bitte in Deutschland passiert?

Kurz sah ich in die Gesichter der anderen, um zu sehen, ob sie es auch bemerkten.

Jin und Yoongi hatten beide verwundert ihre Augenbrauen zusammengezogen, als sie zu ihr heruntersahen.

Hoseok schien zu überlegen und viel nachzudenken und Taehyung, Jeongguk und Jimin schienen sich eher zu freuen, dass sie wieder da war.

Ich war also doch nicht der Einzige.

¤

Y/N's Sicht

"Y/N",
war das Erste, was ich hörte, als ich wach wurde.

Ich spürte eine Hand an meiner Schulter, welche mich leicht rüttelte, weswegen ich kurz gähnen musste.

Meine Augen öffnete ich flatternd, da sie sich erst einmal an das helle Licht gewöhnen mussten.

Es dauerte nicht lange, da hatte ich meine ganz offen und streckte mich kurz. Ich blickte hoch und sah in das Gesicht von Taehyung.

"Oppa?",
hauchte ich müde und setzte mich langsam auf.

Taehyung nahm seine Hand von meiner Schulter, doch kniete immer noch vor mir.

Ich bemerkte, dass die anderen Jungs im Raum verteilt standen und zu mir sahen.

Wow. Wie lange ich sie nicht mehr gesehen hatte. Sie sehen immer genauso an, wie an jenem Tag, an dem ich gegangen war.

Erneut gähnte ich kurz auf, bevor ich mit meinen Händen über meine Augen strich.

Ich war noch so fertig und müde von der Reise. Wie viel Uhr hatten wir eigentlich?

"Ja, ich bin's. Ich habe dich vermisst", antwortete Taehyung sanft und stand dann vom Boden auf.

Meine Hände nahm ich herunter und stützte mich vom Sofa ab, sodass ich nun ebenfalls stand.

Mit einem kleinen Lächeln sah ich zu ihm.
Ich hatte sie genauso vermisst.

Es dauerte nicht lange, da spürte ich seine Arme, wie sie mich zu ihm zogen und mich in seine Arme hielten.

Er umarmte mich stark und legte seinen Kopf auf meiner Schulter ab.

Lächelnd genoss ich die Umarmung und legte meine Arme um seinen Bauch.

Ich erwiderte die Umarmung und legte meinen Kopf seitlich auf seine Brust.

"Ich hab dich auch vermisst, Oppa. Ich habe euch alle vermisst", murmelte ich an seiner Brust.

Daraufhin hielt er mich stärker fest, doch es dauerte nicht lange da wurde er von mir entfernt.

"Jetzt bin ich dran",
hörte ich die ungeduldige Stimme von Jeongguk, als er mich von der Umarmung befreite.

Ich hatte kaum genügend Zeit mich umzudrehen und ihn anzusehen, da spürte ich schon seine Arme, welche er um meine Taille legte und mich hochhob.

Aus Reflex legte ich meine Arme um seinen Hals, da er mich zu sich zog und mich im Kreis wirbelte.

Mir wurde ein wenig schlecht, da ich nichts gegessen hatte, doch das behielt ich für mich.

Jeongguk hörte dann zum Glück auch auf uns zu drehen, doch seine Arme hielten mich immer noch über dem Boden.

Meine Beine hingen in der Luft, während ich meine Arme um seinen Hals hatte.

Er hielt mich eisern fest und ich spürte seinen harten Oberkörper an meinem.

"Du hast mir so gefehlt",
hörte ich ihn murmeln, bevor er mich stärker festhielt.

Einmal atmete er tief ein, so als würde er meinen Duft aufnehmen.

Fest hielt er mich fest, als würde er mich niemals mehr loslassen, da er dachte ich würde sonst erneut verschwinden.

Ich drückte mich ein wenig näher an ihn und murmelte ganz leise: "Du mir auch, Oppa"

Plötzlich spürte ich mehrere Arme um uns, die uns hielten.

Die Jungs waren wohl alle dazugekommen, sodass daraus eine Gruppenumarmung wurde.

Meine Augen schloss ich, während ich die Wärme der Jungs genoss und lächelte. Jeongguk senkte mich, sodass meine Beine den Boden wieder berührten.

Sie hatten mir so sehr gefehlt.

Ich spürte eine Hand an meiner Hand und legte ohne zu überlegen meine Finger darum, bevor ich zudrückte.

Das waren die längsten Monate, die ich erlebt hatte.

In dieser Zeit hatte ich sie sehr oft vermisst und den Drang verspürt sie anzurufen, doch ich durfte und konnte nicht.

Einerseits war ich sehr froh über dieses Wiedersehen, doch auf der anderen Seite war ich schrecklich nervös.

Die Jungs durften niemals erfahren, wieso ich wirklich für so lange Zeit weg war.

Für einige Minuten standen wir da.
Wir hielten einander fest und genossen die Umarmung.

Doch jeder schöne Moment endete auch einmal und so lösten sich die Arme langsam von mir.

Die Jungs gingen ein paar Schritte zurück, woraufhin wir im Kreis standen.

Ich strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und blickte durch die Runde.

Früher machte es mir nichts aus, wenn sie mich alle anstarrten, doch nun fühlte ich mich leicht unwohl.

"Du hast uns einiges zu erklären, kleine", sagte Yoongi mit ernster Stimme und sah mir direkt in die Augen, als würde er nach etwas suchen.

Ich schluckte einmal und wich seinem Blick aus.

Oh. Oh.

Wir setzten uns zuerst alle auf das Sofa.

Ich saß zwischen Jimin und Hoseok, während die anderen verteilt auf dem Sofa oder der Sofalehne saßen.

Hoffentlich würden sie nicht so viel Fragen stellen oder etwas hinterfragen.

Mir war bewusst, dass unser Manager ihnen mitgeteilt hatte, dass ich aufgrund eines privaten Notfalls nach Deutschland zurückgeflogen war.

Und das stimmte auch - na ja zum Teil.

Ich war zwar die ganzen Monate über Deutschland, doch nicht wegen eines privaten Notfalls oder aufgrund meiner Familie.

Das Management hatte mich in eine Art Kur angemeldet, da sie der Meinung war, ich müsste an meiner Fitness und meiner Ernährung arbeiten.

Natürlich wusste ich, dass ich ein wenig mehr auf den Rippen hatte, als andere weiblichen Idole und meine Ernährung nicht ganz so durchgeplant war, wie ihre, also ließ ich mich darauf an.

Ich bemerkte jedoch schnell, dass die Leute dort recht hatten.

Meine Ernährung war miserabel und ich war tatsächlich zu dick, also befolgte ich alle Regeln und Maßnahmen, die sie vor Ort durchführten.

Es dauerte nicht lange, da verlor ich fünf Kilo, doch das war noch gar nichts.

Ich wollte immer mehr abnehmen, für Army, für die Jungs und für meine Familie.

Sie hatten jemanden verdient der dünn war und eine gute Ernährung hatte.

Früher bekam ich auch einige Kommentare von Fans dazu, doch ich versuchte sie immer zu ignorieren, was auch gut geklappt hatte.

Doch wenn ich nun daran dachte, dann hatten sie alle recht. Ich bekam erst in der Einrichtung mit, wie ungesund ich doch lebte und dass das so nicht weiterging.

Ich trainierte jeden einzelnen Tag, aß weniger und bedacht und trainierte dann weiter.

Nichts ungesundes mehr nahm ich zu mir und hatte ich über einen Tag zugenommen, dann übergab ich mich in der Toilette, sodass es verschwand oder bestrafte mich selber.

Meine ganze Sicht hatte sich in dieser Hinsicht geändert und da wurde mir bewusst, dass die Jungs so mit mir gelebt hatten.

Also strengte ich mich nur noch mehr an.
Ich wollte perfekt sein und dafür nahm ich mir die Zeit.

Das Management und ich hatten ausgemacht, den Jungs nichts davon zu erzählen und es einen 'privaten Notfall' zu nennen.

Und inzwischen war meine Zeit vorbei.

Die Zeit in Deutschland hatte mir gezeigt, wie schlecht ich davor lebte und was ich ändern musste. Und damit würde ich auch jetzt nicht aufhören.

"Y/N?",
riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken.

Ich schüttelte kurz meinen Kopf und blickte zu Hoseok, welcher meinen Namen sagte.

Ups. Da war ich wohl zu tief in Gedanken versunken, da ich nicht mitbekam, was sie besprochen hatten.

"Tut mir leid, Oppa, was hast du gerade gesagt?", fragte ich nach und sah ihn entschuldigend an.

"Ich hab gefragt, ob es dir gut geht?", wiederholte er gesagtes und blickte besorgt zu mir.

Wieso schaute er mich besorgt an? Verwundert darüber blickte ich zu ihm.

"Äh ja, mir gehts gut, wieso fragst du?", antwortete ich, was allerdings gelogen war.

Mir würde es erst gut gehen, wenn ich meine Traumfigur erreicht hatte.

Hoseoks Blick wurde nur besorgter und verwirrt. Er und Namjoon wechselten kurz einen Blick aus, bevor er wieder zu mir sah.

"Du bist von einem zum anderen Tag plötzlich verschwunden. Keiner von uns wusste, wo du bist. Wir haben dann erst vom Manager erfahren, dass du ins Ausland gefahren bist. Du warst jetzt ganze vier Monate weg, um etwas mit deiner Familie zu klären und wir kennen zwar den genauen Grund nicht, aber das musste ja eine sehr große Sache gewesen sein, wenn du nicht einmal unsere Nachrichten und Anrufe antworten konntest", sprach Yoongi monoton, "Und können wir mal bitte darüber reden, wie extrem dünn du geworden bist?!"

Zuletzt wurde seine Stimme ernst, während er mir in die Augen sah.

Die anderen Jungs nickten mit ihren Köpfen und schauten ebenso mit Besorgnis zu mir.

Doch ich sah sie überrascht an und konnte mir ein kleines Grinsen nicht unterdrücken.
Er fand, dass ich abgenommen hatte.
Das war ein gutes Zeichen.

"Wieso grinst du denn jetzt?",
stellte Yoongi verwundert die Frage, als er mein Grinsen erkannte.

Während ich mit meinen Fingern spielte, fragte ich hoffnungsvoll:
"Du findest ich habe abgenommen?"

Auf seinem Gesicht erschien die Verwirrung und ein Schock, ebenso wie bei den anderen.

Sie konnten nicht glauben, was ich gerade von mir gegeben hatte.

"Was?",
kam es leicht geschockt von Jeongguk.

"Ist das etwa das einzige, was dir im Gedächtnis geblieben ist?",
fragte mich Jin bedacht und langsam.

Jetzt war ich verwirrt. Was war mit ihnen? Wieso sahen sie mich so an, als wäre ich verrückt?

Und wieso stellte er mir diese Frage? Natürlich war mir das im Gedächtnis geblieben, denn mein Ziel war ja genau das.

Also nickte ich langsam mit meinem Kopf. Während ich nickte, bemerkte ich, dass die Jungs geschockt zu mir sahen.

"Ist das dein ernst?",
bohrte Taehyung nach und setzte sich ein wenig an die Kante vom Sofa.

Hä. Wieso taten sie jetzt so?
Was war ihr Problem?

So langsam wurde ich genervt.
Was sollte auch diese Fragerei?!

"Natürlich ist es das",
sagte ich entschlossen und stand vom Sofa auf.

Die Jungs hoben erst ihre Köpfe und schauten mich von oben bis nach unten an.

Erst jetzt bemerkten auch Jimin, Taehyung und Jeongguk meinen Gewichtsverlust und wurden geschockt.

Sie standen dann doch vom Sofa, sodass wir im Kreis standen.

"Was haben sie nur mit dir gemacht?",
hörte ich Jeongguk leise murmeln.

Was meinte er damit?
Wer sollte was mit mir gemacht haben?!

Bevor ich jedoch etwas sagen konnte, fing Jimin schon an zu sprechen.

"Y/N",
sagte er ruhig meinen Namen, weswegen ich fragend zu ihm blickte.

Er stand neben mir und tippte etwas auf seinem Handy ein. Nach einigen Sekunden scrollte er an seinem Bildschirm herunter.

Was hatte er denn vor?
Es dauerte nicht lange, da reichte er mir auch schon sein Handy.

Was sollte ich damit?

Während ich ihm zögernd sein Handy aus der Hand nahm, erklärte er mir: "Kannst du mir sagen wie du diese Personen findest?"

Zuerst war ich verwirrt, doch dann sah ich herunter.

Auf dem Bildschirm waren viele junge Frauen abgebildet. Sie waren wunderschön, schlank und hatten ein schönes Gesicht.

Wow.
Das waren sicherlich Models.

Ich scrollte weiter runter und noch weitere Frauen erschienen.

Da ich meinen Blick gesenkt hielt, bekam ich die Blicke, welche sich die Jungs gaben, nicht mit.

"Wunderschön, sie sehen alle unglaublich gut und gesund aus", hauchte ich vor Begeisterung und scrollte weiter.

Plötzlich ertönte mein Wecker, welcher mich informierte, dass ich mein Training nicht vergessen durfte.

Ich hob meinen Kopf und gab Jimin sein Handy zurück. Danach griff ich nach meinem Handy und schaltete den Alarm aus.

"Tut mir leid, ich bin jetzt aber auch müde geworden. Ich hatte einen langen Flug und lege mich mal ins Bett. Wir können gerne später weiterreden", redete ich mich heraus, ohne sie anzuschauen und drehte mich um.

Ohne auf eine Antwort zu warten, lief ich in Richtung Zimmer, wo meine Koffer schon standen.

Nun standen die Jungs alleine im Wohnzimmer.

Jimin hielt geschockt sein Handy in der Hand und als die anderen ihn verwirrt ansahen, drehte er sein Bildschirm in ihre Richtung.

Die restlichen Jungs kamen etwas näher und schauten auf den Bildschirm.

Man konnte sehen, wie sie zuerst ahnungslos und dann zuletzt geschockt und erschüttert waren.

Auf dem Handy waren unzählige Frauen abgebildet. Manche von ihnen waren groß, andere von ihnen klein. Einige hatten einen hellen und andere einen dunklen Hautton.

Jede Person sah vollkommen anders aus.
Doch eine Sache hatten sie alle gemeinsam.

Sie litten alle an Magersucht.

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