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Jason Needs a Time-Out

von Asimona
Kurzbeschreibung
OneshotHumor, Action / P12 / Gen
Jason Peter Todd / Red Hood Richard John Grayson / Nightwing
21.12.2021
21.12.2021
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703
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Dieses Kapitel
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21.12.2021 703
 
Vielen Dank an crackspines für die Erlaubnis diese Geschichte zu übersetzen. Das Orginal findet ihr hier.

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Red Hood, Mörder, Unterweltgröße und Plage Gothams überquerte die Brücke nach Bludhaven kurz nach Mitternacht und schaffte es in weniger als einer Stunde, die gesamte Stadt auf sich aufmerksam zu machen. Helikopter, massenhaft Polizeiautos und jede noch so kleine Nachrichtensendung umzingelten eine Lagerhalle im Süden der Stadt, in der der Bösewicht die Hälfte Bludhavens stadteigener Mafia als Geiseln hielt. Die einzige Kommunikation mit der BDP war einer der Kriminellen gewesen, der schluchzend und mit gebrochener Nase hinaus geschickt worden war um eine einfache Nachricht zu überbringen: „Versucht einzugreifen und Bludhaven geht in Flammen auf.“

Verhandlungsexperten wurden zum Lagerhaus zitiert. Ohne Lösungsvorschläge schlossen sie sich sofort der Masse an Kriminologen an, die in den beschlagnahmten Häusern um das Lagerhaus Däumchen drehten.


Ohne Neuigkeiten, die sie verbreiten konnten, waren selbst die Nachrichtensprecher leise. Die Spannung war in der gesamten Stadt spürbar. Da alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft waren, tat der leitende Beamte das einzige, was ihm übrig blieb, er beorderte jeden Beamten, der noch nicht am Ort des Geschehens war, zu sich. Sollte das in einer Massenschlägerei mit Red Hood und der ansässigen Mafia enden, würde er jeden Polizisten brauchen, den er finden konnte.


Auf seinen Autodach sitzend funkte er die Polizeistationen an. Sobald Schüsse zu hören waren, sollten sie eingreifen und ohne zu zögern auf alles schießen, das sich bewegte. Bis dahin war es allen verboten auch nur in Richtung des Lagerhauses zu blinzeln.


Seine Anweisungen wurden von jedem befolgt. Jedem außer einem Neuling, der ausnahmsweise mal nicht im Dienst war und mit Augenringen so schwarz wie die Nacht und nur einer knappen Stunde Schlaf zum Lagerhaus gerufen wurde. Die wütenden und ängstlichen Rufe ignorierend lief er direkt auf das Eingangstor des Lagerhauses zu. Niemand hatte den Mut ihn zu stoppen, jeder der Anwesenden beobachtete die Szene angespannt, in der Erwartung jeden Moment den tödlichen Schuss zu hören.


„Holt ihn sofort da weg“, schnarrte der leitende Beamte in sein Funkgerät, hunderte Meter zu weit weg um es selbst zu tun.


Ein Polizist aus der Menge, wahrscheinlich der Partner des Jungen brüllte, „Grayson, du idiotisch…“


Was auch immer der Mann sagen wollte wurde von dem, hinter dem Neuling zuschlagenden, Lagerhaustor übertönt. Die gesamte Stadt war still. Niemand bewegte sich auch nur um zu atmen. Dann, plötzlich, fingen die Reporter an, die Neuigkeiten ihren Kameras zu erzählen und der leitende Beamte wandte sich seinem Funkgerät zu, „Verdammt! Ich will alle in Halbachtstellung haben, auf mein Signal gehts los!“


Aber bevor irgendeiner der Polizisten auch nur seine Pistole ziehen konnte, kam Schreien aus dem Gebäude. Aber nicht wie von der Menge erwartet. Nein, das hörte sich wütend an, nicht ängstlich, aber niemand konnte durch die dicke Metallwand ein Wort ausmachen. Nur Sekunden später, trat der Neuling wieder hervor. Unverletzt und einen ängstlichen Red Hood am Ohr hinter sich herziehend.


Der Kriminelle wand sich und versuchte den Polizisten mit seiner Faust zu erwischen, aber der andere wich allen Schlägen aus. „Du Arschloch!“2 spie Red Hood förmlich aus, während er sich immer noch wand wie eine Katze die in ein volles Bad fallen gelassen worden war. „Du kommst hierher und greifst in meinen verdammten Feldzug ein…“


Zu Jedermanns Überraschung, gab der Polizist Red Hood einen Klaps auf den Hinterkopf, „Ausdruck. Und du greifst in meinen Schlaf ein. 4 Stunden. Das ist alles was ich will.“


Grayson schob den Mörder auf den Rücksitz eines Einsatzautos. Red Hood verschränkte seine, zugegebenermaßen gut gebauten, Arme vor dem roten Fledermaussymbol auf seiner Brust. War es möglich durch einen Helm hindurch zu schmollen?


„Was? Petzt du jetzt bei Papi?“


Die Tür vor seiner Nase zu schlagend bevor er noch mehr sagen konnte, wurde Grayson sofort von dutzenden Beamten umzingelt. Unter anderem den leitenden Beamten, welcher zu 50% angepisst und zu 50% eingeschüchtert war und definitiv dieser seltsamen Interaktion auf den Grund gehen würde.


„Beamter Grayson,“, sagte er, den Neuling am Arm packend. „Berichten Sie. Was zum Teufel war das?“

Der junge Mann schaute seinem ruppigen Vorgesetzten direkt in die Augen und sagte: „Manchmal braucht Jason einfach eine Auszeit.“


1 Bludhaven Police Department = Bludhavens Polizei

2 Im Orginal: „You Dick!“, als Anspielung auf Richard „Dick“ Graysons Namen.
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