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Peinlich, Peinlich

Kurzbeschreibung
OneshotHumor, Romance / P16 / Het
Evie Frye Jacob Frye OC (Own Character)
21.12.2021
21.12.2021
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5.643
 
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(8 Jahre nach dem Fall Crawford Starrick)

14. Juli. 1876

Fröhlich vor sich hinsummend lief Thirianna Dilwen, für ihre Freunde und Familie aber einfach nur Thiri, ganz die gesittete Lady zu der sie erzogen wurde, durch die Gänge der Abteil-Waggons .
Ihr Ziel war das Zimmer des Rooks-Anführer, Jacob Frye.
Evie, mit der sie seit drei Jahren eine wunderbare Freundschaft verband, war zusammen mit ihrem Ehemann Henry aus Indien zu Besuch gekommen und hatte ihr ein Paar Bücher und Schriften in die Arme gedrückt, mit der Aufgabe sie ihrem Bruder bitte in  sein Abteilzimmer zu bringen.
Die Braunhaarige wusste das Jacob nicht da war, er würde erst im Laufe des Tages, oder sogar erst in der Nacht zurück sein.
Je nach dem wie sein Auftrag sich machte und verlief, da musste man Flexibel sein, bei Assassinen gab es schließlich keine festen Arbeitszeiten.
Vor allem die Person, die mit ihm eine Tiefere Beziehung eingehen wollte musste sehr viel Geduld aufbringen, also vorausgesetzt man war nicht selbst ein Assassine.
Thirianna spürte wie ihre Wangen sich leicht erhitzten, der Gedanke sie könnte diese Person sein, lies ihr Herz kurz stolpern.
Ein leichtes Schmunzeln schlich sich, auf die Lippen der goldäugigen, als sie dabei an ihre erste Begegnung mit dem Assassinen zurück denken musste.
Sie war zu jenem Zeitpunkt bereits seit einem Jahr auf der Flucht vor ihrem  Kontrollierenden Vater gewesen, der sich bis dato aber auch nicht sonderlich mühe gegeben hatte sie zurück zu holen, als sie unwillentlich in eine Kneipenschlägerei geraten war.
Ein Paar finstere Typen wollten sich ein paar Freiheiten bei ihr raus nehmen und hatte sie bedrängt.
Thirianna, die sich zwar gegen einen Mann verteidigen konnte, aber nicht gegen vier, hatte keine Chance gehabt, bis Jacob aufgetaucht war und die unerwünschten "Verehrer" ganz ohne Waffen oder Verstärkung besiegt hatte.
Das war der Moment, wo sie ein Teil der Rooks geworden war.
Da die junge Adlige jedoch kein Gewalttätiger Mensch war, hatte sie sich an Agnes Versen geheftet und ihr überall dort unter die Arme gegriffen, wo die ältere Dame nichts mehr ausrichten konnte.
Gleichzeitig hatte sie sich durch die Bücherregale, des Zuges gekämmt und sich somit ein Bild über die Bruderschaft Englands gemacht.
Jacob hatte ihr deswegen die Aufgabe gegeben, sich Pläne und Strategien zu überlegen, sollte sich mal ein Auftrag schwerer erweisen als gedacht.
Wie ihr seine Schwester später erzählte, war das bisher immer ihre Aufgabe gewesen, da sich Jacob ums verrecken keine gut durchdachten Pläne ausdenken konnte und wenn er sich doch mal die mühe machte, stand am Ende immer irgendein Haus im Brand, ein Zug war entgleist oder Inspektor Abberline durfte ihm auf irgendeine andere Art und weise hinterher räumen.
Zwar hatte sich Evies Zwilling darin inzwischen gebessert und das Temperament des jüngeren schoss nicht mehr so durch die Decke wie früher, doch machte der Rooks-Anführer seine Arbeit immer noch am liebsten direkt und ohne große Schleichaktionen.
Nur leider ging es eben nicht immer auf die rabiate Art und weise, das wusste Jacob inzwischen und hielt sich auch daran und deswegen lag es nun an Thriranna, gute Strategien und Wege zu finden, damit mal was nicht in die Luft ging.
Zusammen haben sie so einige Abenteuer erlebt und nach zwei Jahren der gemeinsamen Arbeit, hatten sie sogar ihren Vater in seine Schranken gewiesen, der seine Tochter, nach drei Jahren der Abwesenheit dann doch plötzlich für Wichtig erachtete und sie zurück haben wollte.
Evie war deswegen sogar extra aus ihren Flitterwochen eher zurück gekommen.
Das war vielleicht ein Chaos gewesen, Thirianna fühlte sich deswegen immer noch mehr als schuldig, weil sie es nie jemanden gesagt hatte, wer sie wirklich war.
Doch die Rooks hatten sie entgegen all ihrer Erwartungen weiterhin mit offenen Armen empfangen, und das obwohl sie ihnen so viele Schwierigkeiten beschert hatte.
Henry hatte dazu nur gemeint, das man sich seine Eltern eben nicht aussuchen konnte und das sie eben trotz allem immer versucht hatte zu helfen und ihre Fehler wieder gerade zu biegen, mehr konnte man schließlich nicht verlangen, als die Person zu bitten für seine Fehler gerade zu stehen.
Das war jetzt auch wieder ein Jahre her, drei Jahre kannten sie sich inzwischen und Thrianna wollte keine Zeit, die sie mit diesem Chaotischen Haufen geteilt hatte missen.
Es war die Art von Familie, die sie sich immer gewünscht hatte, wenn sie als Kind durch die einsamen und Kalten Korridore des Anwesend ihres Vaters gelaufen war.
Tja und in den letzten sechs Monaten, war die anfängliche Schwärmerei für den jüngeren Zwilling leider zu einer heftigen Verliebtheit geworden.
Immer wieder flatterten die Schmetterlinge in Thiriannas Bauch Karussell, wenn sie von dem inzwischen 29 jährigen ein dankbares lächeln bekam, wenn sie ihm mit dem Bürokram half oder sie mit ihm eine flüchtige Berührung Tauschte.
Es war zum verrückt werden.
Und inzwischen war es leider auch kein Geheimnis mehr, das sie Hals über Kopf in den Meisterassassinen verliebt war, die Gangmitglieder machten sogar schon Wetten darüber, wer den ersten Schritten tun würde.
Zur Hölle noch eins selbst Evie und Henry hatte schon den ein oder anderen Verkupplungsversuch gestartet, wenn sie zu Besuch waren.
Nur war Thirianna nach wie vor zu Schüchtern und hatte immer noch mit den Nachwirkungen ihrer Strengen und einsamen Erziehung zu kauen, die ihr Tag, täglich vorschrieb was man als Lady nicht tun durfte und Jacob, war ein Schürzenjäger wie es in Buche stand der es liebte alles anzuflirten was einen Rock trug und nicht bei drei auf dem Baum war.
Die braunhaarige seufzte leise, schob dann aber die trüben Gedanken energisch beiseite.
Sie hatte eine Aufgabe zu erledigen, zumal wartet auf ihrem Nachttisch ein stapel an neuen Büchern, die darauf warteten von ihr gelesen zu werden.
Beim passieren einer Waggongkupplung war es besser bei klaren verstand zu sein.
Glücklicherweise, stand der Zug gerade an einem alten Bahngleis, welches schon lange nicht mehr genutzt wurde, anders hätte sich die Braunhaarige das niemals getraut, Dinge von einem Waggon in den nächsten zu Tragen.
Zwei mal in der Woche machte Agnes einen Stopp für mehrere Stunden, damit die Bewohner des Zuges, die Zeit hatten sich mal ordentlich zu Waschen.
Den Schüsseln oder Wannen in einem Fahrendem Zug zu Fühlen, war nicht gerade die beste Idee, eine Überschwemmung war dabei leider unausweichlich.
Das sie oder besser gesagt die Jungs sich regelmäßig wuschen, war in Agnes Zug, eine Strenge Vorschrift.
Wer in ihren Augen Schmutzig war, musste Laufen, Punkt und wenn der Protest noch so groß war, da lies die Rustikale Dame nicht mit sich Reden, was irgendwie auch verständlich war, immerhin handelte es sich hierbei um ihren Zug, die Bruderschaft und Rooks durften nur drinnen Wohnen und ihn als Basislager benutzten.
Erfolgreich schaffte es Thirianna die Kopplung zu überqueren und öffnete die Waggongtür.
Sie stand in einem leeren Vorbereich, zu ihrer linken Seite war der einzige Gang, der an der andere Seite des Waggons endete, wo ebenfalls ein Vorraum war und eine Tür die zum nächsten Waggon führte.
Der Boden war mit einem roten Teppich und die Wände mit einem dunklem Holz ausgekleidet.
Auf der rechten Seite befanden sich die Schiebetüren zu den einzigen zwei erste Klasse Abteils.
In einem davon hatte es sich Jacob heimisch gemacht.
Glücklich, das ihr auf dem Weg hierher keine Unfälle passiert waren, machte Thirianna, ohne groß darüber nachzudenken, die Schiebetür auf und blieb wie von Blitz getroffen an Ort und stelle stehen, während ihr das gesamte Blut aus dem Gesicht wich.
Jacob stand nur mit einem Handtuch um die Hüfte geschlungen in seinem Zimmer, gerade dabei sich frische Kleidung aus dem Schrank zu angeln, bis Thirianna ihn klammheimlich überfallen hatte.
Seine noch immer nassen, inzwischen schulterlangen, brauen Haare tropften ihm auf die   breiten Schultern, ein weiteres Indiz dafür das er noch vor kurzem ein Bad genommen hatte.
Jacob selbst war nicht minder überrascht über den unangekündigten Besucher, seine strahlend Grünen Augen starrten daher völlig überrumpelt in die goldenen Thiriannas.
Als sich der 29 jährige auch noch zu ihr umdrehen musste, hatte die Braunhaarige mit einem Mal einen mehr als guten Ausblick auf seinen, sehr nackten Oberkörper.
Ein leichter Flaum an dunklen Locken auf seiner Brust verdünnisierte sich zu einen schmalen Pfad, der über zu seinen Bauchnabel wanderte und im Handtuch verschwand.
Währenddessen schlängelten sich vereinzelte Wasserperlen einem Labyrinth gleich, durch die Berger an Muskeln seines Bauches, ehe sie vom eben genannten Stück Stoff aufgesogen wurden.
Das alles nahm die 22 jährigen binnen eines Wimpernschlages auf, zusammen mit Jacobs Tattoos, die, genauso wie alles andere an ihm, nicht zu übersehen waren; da wären zum einen der Falke auf seiner linken Brust und zum anderen das von Edelsteinen umrahmte Kreuz an der linken Schulter.
Doch was die meiste Aufmerksamkeit der jungen Dilwen einforderte war, wie sie wusste sein neustes Tattoo; Zwei altmodische Revolver, die Links und rechts auf seinen Hüftknochen saßen und deren Läufe direkt auf sein... mit einem dumpfen knall landeten die Bücher, aus Thiriannas Armen auf dem rotem Teppichboden.
Was in Namen Gottes tat sie hier eigentlich?
Sofort schnallten ihre Augen wieder nach oben, es gehörte sich absolut nicht für eine Frau ihres Standes, zu starren, ganz zu schweigen auf solch Intime Körperzonen.
Währe sie noch unter ihren Gleichen, hätte man sie sofort als frivole, ja gar als Lüsterne Frau Abgestempelt und ihr Ruf wäre dahin gewesen.
Sie wäre in den Augen der Adelsgesellschaft, als Dirne eingestuft worden und das nur durch das starren auf verbotene Körperzonen.
Natürlich galt das nur für Frauen, Männer dürfte noch sehr viel mehr starren und machen und bekamen dafür gerade mal einen leichten klaps auf die Finger.
Leider sagte die unerhörte Stimme in ihr, das sie sich aber eben nicht mehr in genannten Kreisen der Gesellschaft befand und deswegen ruhig ihre Neugierde etwas stillen durfte.
Aber das was sie ihr gerade erlebte, hatte doch nichts mehr mit heimlicher Neugierde zu tun.
Thirianna sah gerade zum ersten mal einen nackten Männerkörper, doch das durfte sie nicht, Himmel noch eins, nicht mal den eigenen Ehemann sollte man so leicht bekleidet zu Gesicht bekommen.
Die Lady konnte ihre Anstandsdame zetern hören, hatte Mrs. Smith ihr doch immer wieder gesagt das der Akt des Koitus, im Dunkeln und unter Decke erfolgen würde, dabei würde sie nur ihren Rock hoch Raffen, sich zurück legen und den Mann manchen lassen, Lust zu empfinden war ihr währenddessen strengstens untersagt.
Das Recht auf Lust und Spaß im Beischlaf habe nur der Mann, sie solle dabei nur an die Skyline von England denken und sich so ruhig wie möglich verhalten, bis ihr Gatte Fertig war.
Eine Schaurige Vorstellung wie Thirianna inzwischen fand, Einglück hatten Evie und Agnes ihr das schnell wieder ausgetrieben, leider änderte es nichts daran, das sie im Umgang mit dem anderen Geschlecht keinerlei Erfahrungen vorzuweisen hatte.
Weder in formen einer solch peinlichen Situation, geschweige den Körperlich.
Und zu den Fight-Clubs, wo sie vielleicht Körperliche Erfahrungen hätte sammeln konnte, war sie nie mitgekommen.
Nur aus Erzählungen wusste sie das Jacob oft dort war um Dampf abzulassen, wenn er mal zu viel Energie hatte und es keine Mission für ihn gab, die Kämpfe bestritt er dann immer Oberkörper frei.
Also eigentlich eine Gelegenheit, ihr Bücherregal mit Wissen zu füllen, zumindest visuell nur hatte sie diese eben nie genutzt.
Thirianna Wangen Brannten nun vor Scham an die freizügigen Gedanken.
Scheinbar hatte ihr Blut den Weg zurück in ihr Gesicht gefunden.
Hoffentlich hatte Jacob ihre, nicht gerade Dezente Musterung, nicht mitbekommen.
Ein Blick in seine Wissenden Augen und Frech Grinsenden Lippen erzählten jedoch eine ganz andere Geschichte.
Der Zwilling hatte sich schnell von der unerwarteten Überraschung erholt und sah stattdessen dabei zu wie seine heimliche Liebe, seinen Körper einer heimlichen Inspektion unterzog.
Ihre roten Wangen verrieten ihm dabei das ihr gefiel was sie sah, was unweigerlich sein Ego etwas aufputschte.
Nach Minuten der bedrückten stille, in der die goldenen Augen, der Dilwen wieder den Weg in sein Gesicht gefunden hatte, konnte Jacob die Frage, die ihm auf der Zunge lag nicht mehr zurückhalten.
„Darf ich Fragen was dich dazu bringt mich so klammheimlich zu überfällst? Hattest du solche Sehnsucht nach mir?“
Das zusätzliche Blut, welches Thirianna daraufhin in Gesicht schoss, sorgte vermutlich dafür das sie mehr und mehr einer Tomate glich.
Eigentlich sollte man meinen das sie an diese Unverschämten Witze gewöhnt war, hörte sie sich diese immerhin schon seit drei Jahren an, nur wie es schien war dem nicht so, es machte die Lady nur noch verlegener.
Zum Glück sorgte aber genannte Unverschämtheit dafür, das sich Thirisanna wieder aus dem Schock befreite und hastig zu Boden ging um die Bücher und herausgefallen Schriften vom rotem Teppichboden aufzusammeln.
„I-Ich! A-Also die Bücher... Ich wusste nicht... I-Ich dachte du wärst...!“
Vergebens versuchte die Goldäugige ihr Dasein zu erklären, doch scheiterte sie dabei kläglich.
Sie stand zwar nicht mehr so unter Schock, dafür aber hatte jetzt ihr Fantasie das Denken übernommen und war fröhlich dabei einen unanständigen Gedanken nach dem anderen zu produzieren, einer schlimmer als der andere.
Deswegen konnte sie sich auch nicht darauf konzentrieren die Bücher wieder aufzusammeln, rutschten ihr diese doch immer wieder aus den Zitternden Fingern, so das sie die Bücher drei oder gar vier mal aufheben musste.
Thiriannas Blick huschte noch mal kurz zu dem Abteilbewohner, sie müsste Lügen wenn sie behaupten würde, der Anblick, der sich ihr bot würde ihr nicht zusagen.
„E-es tut m-mir leid! I-Ich werde sofort wieder gehen.“
Zu lange sah sich die braunhaarige der Peinlichen Situation nun ausgesetzt, so das sie nur noch so schnell wie möglich das Abteil verlassen wollte.
Jacob, der aus Thiriannas Gestammel entnehmen konnte, das sie die Bücher in sein Zimmer bringen sollte, da sie in dem glauben erlegen war er wäre nicht da, machte nun das was er als Gentleman tun musste.
Er Löste sich vom Fleck und kam auf Thirianna zu um ihr beim Aufsammeln der Bücher zu helfen.
Dadurch war die Lady dem Assassinen jedoch so nah, das sie sich sicher war, das sich ihr gesamtes Blut nun im Kopf befand, so heiß fühlte dieser sich nun an.
Er war ihr plötzlich so nahe, das sie sehen konnte das er nicht nur frisch gebadet war sondern auch Rasiert, zudem umhüllte sie nun ein herber Männlicher Duft, der sie an Whisky, Tabak und frischem Laub erinnerte, zusätzlich mit einer Note die sie nicht ganz beschreiben konnte.
Unbewusste Atmete sie seinen Geruch ein und dabei tauchten Bilder in ihrem Kopf auf, für die sie ihre damalige Anstandsdame längst übers Knie gelegt hätte.
„Hier, Bitte.“
Jacob reichte ihr ein paar der Papiere, welche sie dankend entgegen nahm.
Als sie wieder alles sicher beisammen hatte, standen sie gemeinsam wieder auf und es musste genau das passierte, was wohl passieren musste um diesen unendlich unangenehmen Moment perfekt zu machen.
Dem Meisterassassine rutschte das Handtuch von der Hüfte und er stand nackt, wie bei seiner Geburt vor der jungen Lady.
Die Stille die einzog war geradezu erdrückend und Thirianna versuchte geradezu Krampfhaft den Augenkontakt zu Jacob aufrecht zu erhalten, die dabei aufkommenden schmerzen im Nacken merkte gar nicht.
Das der Mann aber auch so viel größer sein musste als sie selbst, einen ganzen Kopf um genau zu sein.
Keiner von beiden wusste nun so richtig was er tun oder sagen sollte, nicht mal Jacob, der nun wirklich nicht auf dem Mund  gefallen war konnte zu diesem schier unglaublich peinlichen Moment etwas beitragen.
Ein schlüpfriger Witz wäre, so glaubte er, das wohl denkbar schlechteste was er jetzt nur bringen könnte, denn Thiriannas Gesicht war schon so Rot, das Jacob sich sicher war, das sie kein Blut mehr in den Beinen hatte, was wiederum unweigerlich dazu führen könnte, das die braunhaarige einfach nach hinten umkippen könnte und das war das letzte was er wollte.
Thirianna hatte derweil ein ganz anderes Problem, den Stimme in ihrem Kopf die ihr unschickliche dinge ins Ohr flüsterte, beflügelte geradezu Neugierde und war somit stärker als ihr Anstand und so huschten ihre Augen für einen Wimpernschlag nach unten.
Das Bild, welches sich ihr bot, brannte sich einem Foto Gleich in ihr Gedächtnis ein und sie verstaute es so schnell wie möglich in einen Ordner, den sie ganz eigen nur für den Rooks-Anführer angelegt hatte, bevor sie genannten wieder in die Augen sah.
Sein Blick verriet, das ihm auch dieser kurze Blickwechsel nicht entgangen war, doch bevor der grünäugige was dazu sagen konnte, kam ihm die goldäugige zuvor.
„Ich...“
Murmelte sie in ihren nicht vorhandenen Bart und drückte Jacob die Bücher und Papiere in die Hand.
„HABE NICHTS GESEHEN!!“
Mit den Händen vor dem Gesicht um die eh schon vorhandene Röte vergebens zu verbergen, rannte die braunhaarige, als wäre eine Horde wütender Templer hinter ihr her, in die Richtung zurück aus der sie gekommen war und ließ einen verdutzenden Meisterassassinen einfach nackt und im Türrahmen wie bestellt und nicht abgeholt stehen.

Kopflos lief Thirianna durch die Waggons auf den Weg in ihr Abteil, sie hatte sich vorgenommen sich für den Rest der Woche dort vor Jacob zu verstecken, oder besser noch für den Rest des Monats.
Sie könnte dem Assassinen nie wieder unter die Augen treten, eher würde vor Scharm im Boden versinken, sollte es doch dazu kommen.
Da die junge Adelige völlig planlos durch den Zug rannte und dabei wahrscheinlich einen ziemlich skurriles Bild abgab, merkte sie nicht wie sie an ihrem Abteil Vorbei rannte und stattdessen im einfachen Lounge Waggon ankam, wo Evie es sich gerade mit einem Tee gemütlich machen hatte wollte.
Erst als sie im genannten Abteil, über irgendwas stolperte und fast den Boden Küsste, merkte sie es.
Sie taumelte etwas, bei dem Versuch ihr Gleichgewicht wieder zu finden und schaffte es dann gerade so noch sich vor dem älteren Zwilling, in den Sessel zu setzten.
Damit sie nicht der Gefahr lief, vielleicht noch jemanden zu verletzten.
„Was ist denn mit dir passiert?“
Fragte ihre Freundin, nach einer kurzen Musterung der ihrer gegenüber sitzenden.
Doch Thirianna konnte darauf nicht antworten, zu sehr spuckten ihr noch das geschehen von eben im Kopf herum, sie konnte absolut keinen klaren Gedanken fassen.
Alles was sie schaffte war Evie in Gesicht zu sehen und sich zu fragen wie sie Jacob das nächste mal gegenüber treten sollte.
Je länger sie jedoch Evie ansah wurde ihr ein kleines Detail immer bewusster, welches sie bis jetzt völlig außer acht gelassen hatte.
Denn es gab noch eine Sache die sich Jacob angewöhnt hatte, seit seine Schwester in Indien Lebte.
Bei jedem ihrer Besuche, gab der Assassine immer zu erst ihr Bescheid wenn er wieder von einer Mission zurück war, es war seine Art ihr zu sagen wie sehr er sie vermisste.
Eine absolut familiäre Geste, wie Thirianna fand, doch diesmal lag genau dort der Teufel im Detail.
Jacob war hier und er sagte seiner Schwester immer zu erst 'Hallo', mit anderen Worte sie hatte gewusst das er da war, ergo...
Ihre Scham vergessend sprang die Adlige wieder auf die Beine, deutete anklagend mit dem Finger auf ihre Freunden und funkelte sie wütend an.
„DU.“
Thirianna konnte es eigentlich nicht glauben, das Evie sie so ins Messer laufen lies, andererseits sagte ihr das süffisante und zugleich scheinheilige Lächeln auf den Lippen des älteren Zwilling, das sie mit ihrer Vermutung Haar genau in Schwarze getroffen hatte.
„Deiner Gesichtsfarbe nach zu Urteilen, bist du meinen Bruder endlich einen Schritt näher gekommen, was?“
Ein Schritt war gut gesagt.
Sie wollte Evie am liebsten anschreien und sie fragen warum sie das gemacht hatte, doch die Assassinen kam ihr zuvor, in dem sie die Hand hob und Thirianna zu verstehen gab, das sie sich wieder setzten sollte, das sie sich gleich erklären würde.
„Bevor du mir jetzt eine Standpauke hältst, ja ich weiß das es nicht sehr nett von mir war, dich so ins Messer laufen zu lassen, aber die Gelegenheit war einfach zu gut um sie verstreichen zu lassen.“
Thirianna Stirn bekam tiefe Falten.
„So, so eine gute Gelegenheit also, für was? Mich bis auf die Knochen zu blamieren.
Weist du eigentlich wie peinlich mir diese 'Gelegenheit' war und das ich deinem Bruder nun nie wieder unter die Augen treten kann, ohne vor Scham im Boden zu versinken. Außerdem werden eure Verkupplungsverusche eh nichts bringen.“
Nun war es Evies Stirn die sich in Falten legte.
„Was meinst du damit?“
Die Wut in Thirianna milderte sich etwas und doch blieb noch immer ein Bitterer Geschmack von Verrat zurück.
Mit hängenden Schultern, lehnte sie sich in den Sesseln zurück, den besorgten Blick Evies dabei ignorierend.
„Ich meine damit, das er doch eh nichts für mich empfindet und es liegt nicht nur daran das ich zu schüchtern bin und er ein Schürzenjäger ist. Und selbst wenn, sein Leben ist gefährlich, das weißt du am aller besten und ich weis nicht ob ich damit umgehen kann, jedes mal vor Angst nicht Atmen zu können, wenn er weg ist um seinen Job zu machen, jede Mission könnte die letzte sein, ich bange ja jetzt schon vor sorge wenn er mal länger auf Mission ist als geplant.“
Evie hatte sich die Sorgen ihrer Freundin genau angehört und sie konnte den Zwiespalt von Thirianna nur zu gut nachvollziehen, wie oft hatte sie sich im Krieg mit ihren Gefühlen über Hanry und ihrem Pflichtbewusstsein den Assassinen gegenüber befunden.
Es war damals zum verrückt werden.
Sanft stellte sie die Tasse ab, aus der sie eben noch einen Schluck getrunken hatte und obwohl die Adelige vor ihr zusammen gesunken saß, wie ein Häufchen Elend, konnte der ältere Zwilling nicht anders als zu Lächeln.
Denn egal wie sehr es die beiden zu verbergen oder abzustreiten zu versuchten, jeder konnte sehen das ihr Bruder und ihre beste Freundin Hoffnungslos ineinander verliebt waren.
Nur offenbar schafften es die beiden nicht allein, klar Text zu reden, scheinbar wurde es langsam Zeit, von ihrer Seite mit offenen Karten zu spielen, doch zuerst musste sie eine ganz wichtige Frage klären.
Auch wenn sich Evie ihrer sicher war, so wollte sie es doch aus Thirianna Mund hören, vielleicht wurde es dann auch für die Dilwen leichter, wenn sie die heiligen Worte endlich mal laut aussprach.
„Thirianna.“
„Ja.“
„Sei bitte ehrlich, liebst du ihn?“
Genannte riss geschockt den Kopf hoch, diese Frage konnte Evie doch nicht erst meinen, der Blick ihrer Freundin verriet jedoch was andere.
Kurz spielte sie mit dem Gedanken es abzustreiten, aber wollte sie wirklich ihre Gefühle verleugnen, auch wenn sie noch immer etwas sauer auf Evie war, vielleicht wurde es mal an der Zeit mit jemanden darüber zu sprechen.
Doch liebte sie ihn oder war es nur eine Schwärmerei ihm gegenüber, so genau wurde sie das noch nie gefragt und auch darüber nach gedachte hatte sie noch nie so richtig.
Sie überlegte ein Zeit lang und horchte dabei in sich hinein, bis sie sich sicher war die richtige Antwort gefunden zu haben.
Ihre Stimme klang fester als sie sich eigentlich fühlt.
„Ja, das tue ich, denn jedes mal wenn ich an ihn denke, ist es als hätte ich eine wärmende Flasche auf dem Bauch, welches unwohl sein vertreibt und wenn ich ihn sehe, habe ich das Gefühl als würde die Sonne heller scheinen, selbst wenn es draußen, regnet, schneit oder stürmt und es kalt und dunkel ist. Ich kann meine Gefühle nicht in Worte Fasse, doch bin ich mir sicher das sie mir damit sagen wollen wie sehr ich ihn liebe.“
Evie lächelte, wenn das kein liebes Geständnis, war welches der großen Poeten würdig wäre, dann solle sie verdammt sein.
Nun war sie an der Reihe.
„Weist du, bei jeder anderen Frau, die versucht hätte sich an meinen Bruder ran zu machen, hätte ich sie persönlich in einem hohen bogen aus seinem Leben befördert.
Jacob und ich mögen uns in der Vergangenheit oft gestritten haben, Himmel wir tun es ja heute noch, aber eines kann ich meinem Bruder absolut nicht vorwerfen, er ist einer der Loyalsten Menschen die kenne, denn wann immer ich Hilfe brauchte oder in Schwierigkeiten steckte, war er da und hat geholfen, egal auf welche Art.
Als er mir in seinem ersten Brief von dir erzählte war ich fest entschlossen, es dir so schwer wie möglich zu machen, nur hast du mir nie die Gelegenheit dazu gegeben, du hast dir ein Platz unter den Rooks erkämpft, hast alle deine Fehler versucht wieder gerade zu biegen. Und das in dem du nicht ein einziges mal eine Waffe gezogen hast.
Mit der Zeit war mir dann auch aufgefallen wie ruhig mein Bruder in deiner Gegenwart wurde, er stürzte nicht immer gleich los, nein Jacob hat sich immer die Zeit genommen dir zuzuhören, wenn du ihm ein Plan oder Idee erklärtest, oder wenn du ihm einfach was erzählen wolltest. Er hörte auf dich, weil du nicht versuchtest ihn einzuschränken, wie ich es tat und ihm ständig etwas vorhieltest, sondern weil du sein Wesen einfach akzeptiertest und ihm auf seine Art halfest. Offen gestanden hatte es mich ein bisschen neidisch gemacht, ich hatte das schließlich nie geschafft. Als wir hier in England ankamen, hielt und am ende nur noch das Gefühl der Familienbande zusammen, von Akzeptanz war nicht mehr die Rede.  Erst als du kamst hat sich das verändert, und was ich dir eigentlich versuche damit zu sagen, ist, das du einfach zu ihm passt, ich meine damit aber nicht das wie Wasser bist welches sein Feuer löscht, nein du bist eher wie der Wind der in hilft sich zu Kontrollieren; Wenn er zu hitzköpfig wird, kühlst du ihn lediglich und wenn er keiner Energie mehr hat, gibst du ihm die kraft wieder aufzulodern. Euch Zweien mag das nicht klar sein, aber jeder außenstehende merkt wie gut ihr einander ergänzt, darum habe ich es mir auch in den Kopf gesetzt euch zwei zusammen zu bringen, ich merke doch wie glücklich ihr seid wenn ihr den jeweils anderen seht oder in seiner nähe seit.“
Thirianna war auf ihrem Sessel ganz still geworden.
„Außerdem ist es so, das jedes mal wen ich einen Brief von meinem Bruder bekomme, in dem er etwas über dich schrieb, und seien es auch nur ein paar Zeilen, konnte ich die wärme fühlen die von den Brief ausgeht, und wenn er von dir spricht sehe ich ein glitzern in seinen Augen, als hätte er den Sinn seiner Freiheit gefunden.“
Die junge Adelige konnte nichts sagen, Evie hatte ihr so effektiv den Wind aus den Segeln genommen, das sich ihre Wut völlig aufgelöst hatte.
Manches von dem eben gesagten wusste sie bereits und das Evie zu Anfang nicht gerade begeistert von ihr war, wusste sie ebenfalls und diese Wogen hatte sich ja bekannter maßen bereits geglättet.
Doch das meiste andere war ihr gar nicht klar gewesen, sie war nicht gut darin, sich selbst einzuschätzen, denn alles war sie immer tun wollte war anderen zu helfen.
Evie merkte das sie ihre Freundin mit ihren Worten nun doch etwas überfahren hatte und erbarmte sich ein weiteres mal.
Sie stand auf und ging die zwei Schritte auf die Adelige zu, um ihr die Hand auf die Schultern zu legen, doch diese war so sehr in ihren Gedanken versungen, das sie das gesagte und getane nur zur Hälfte mitbekam.
„Ich glaub du braust etwas Zeit für dich.“
Damit ging die Assassinen und einen Moment später setzte sich der Zug Plötzlich in gang.
Weder Evie noch Thirianna hatten bemerkt das es ein paar Ohren gab die alles mit angehört hatte und nun ebenfalls das von Evie und Thirianna gesagte verarbeiten musste.

Ein Paar Stunden später stand Thirianna allein am Ende des Zuges, sie hatte ihre Arme auf das Geländer abgestützt und starrte in den Sonnenuntergang, während sie in einem stetigem Tempo nach hinten weg Fuhr.
Ein seltener Anblick, wenn man bedachte, wie sehr die Rauchschwaden der Industrien den Himmel verdeckten, so das man nur selten einen strahlend blauen sehen konnte, oder wie jetzt einen Sonnenuntergang.
Das eher einseitige Gespräch mit Evie war ihr seither nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
Die goldäugige wusste das ihre Freundin eine Realisten war und die Geschehnisse nie ausschmückte, wenn sie was zu erzählen hatte, weswegen sich die Adlige sicher sein konnte, das alles gesagte, er absoluten Wahrheit entsprach, was wiederum bedeutete das ihre Gefühle für den Rooks-Anführer nicht so einseitig waren wie sie immer dachte.
Doch auch wenn sie das nun wusste, machte es ihre Situation nicht gerade leichter, gefühlt eher schwieriger.
Verliebt sein war echt eine Komplizierte Angelegenheit.
Sie seufzte traurig, das ungeplanten 'näher kommen', wie Evie es so schön beschrieben hatte, würde ab jetzt immer eine Psychische Barrikade für sie dar stellen.
Sie könnte ihm nie wieder in die Augen sehen.
So in Gedanken versunken merkte sie nicht, wie es nicht nur langsam kühler wurde und sie anfing zu frieren sondern auch auch nicht das sie Gesellschaft bekam.
Erst als sich etwas sehr warmes und schweres über ihre Schultern legte bemerkte sie es.
Überrascht sah sie hoch und wurde prompt tomatenrot, denn neben ihr stand Jacob, der nun (Trauriger) Glücklicherweise etwas mehr am Leib trug als bei ihrer letzten Begegnung.
Trotzdem war es ihr erster Gedanke, die Flucht zu ergreifen, nur der ernste Gesichtsausdruck vom ihm hinderte sie daran zu gehen.
Etwas sagte ihr, das sie jetzt nicht davor weg rennen sollte, außerdem so vermutete sie würde es wahrscheinlich keine weitere Chance, wie diese geben, um sich mit ihm auszusprechen, zumal mochte Thirianna es nicht Dinge vor sich her zu schieben, das machte es die Sache nicht gerade besser, eher schlechter und irgendwann würde man gänzlich den Mut dazu verlieren überhaupt etwas zu sagen.
Also blieb sie und schwieg und sah weiterhin in den Sonnenuntergang.
Jacob war angespannt, das spürte sie, sogar das Witze reißen hatte er eingestellt.
Aber in der schieren Ewigkeit, in der sie zusammen der Sonne beim unter gehen zusahen und nichts sagten, wurde die Stimmung irgendwie leichter und die zwei konnte freier Atmen, bis Jacob schließlich ein seufzen Ausstoß.
Thirianna sah ihn dabei von der Seite her an, was kam jetzt.
„Ich bin nicht gut jemanden zu sagen wie ich fühle und das weißt du.“
Das Herz der braunhaarige sanken ihr in den Kniekehlen, natürlich wusste sie das, Jacob flirtete gerne und oft, das hatte sie schon zu genüge gesehen, doch mit Gefühlen hatte er absolut nicht am Hut.
War das gerade seine Art ihr durch die Blume zu sagen das sich Evie giert hatte und der Mann der ihr Herz zum schlagen brachte nichts für sie empfand.
„Aber eines, kann ich dagegen sehr gut.“
Irritiert sah sie gänzlich zu dem Meister-Assassinsen hoch, wie hatte sie das denn jetzt zu verstehen, dieser starrte jedoch immer noch weiter stur geradeaus in den Himmel, ehe er weiter sprach.
„Ich kann jemanden ziemlich deutlich sagen was ich von ihm halte.“
Mit den letzten Worten wand er sich vom Anblick der Sonne ab und sah stattdessen zu ihr runter und direkt in ihre Augen.
Gold traf auf Smaragd und egal wie sehr Thirianna auch versuchte sich los zu reisen, sie war zu sehr von der Schönheit dieser Augen gefangen, die für ein so kurzes Leben schon so viel gesehen hatte.
„Und du Thirianna Dilwen, bist das beste was mir je passiert ist, du bist wie der Wind, der meinen Hitzkopf abkühlt wenn ich zu wütend bin um klar denken zu könne oder der mein Feuer neu anfacht, sollte es drohen zu erlöschen, weil ich absolut nicht mehr weiter weis und ich am liebsten einfach alles hinschmeißen möchte.“
Thiriannas Augen wurden groß und größer, ihr klopfte das Herz so rasend, das sie der festen Überzeugung war, das er es hören musste, von wegen er könne nicht gut über Gefühle reden.
Das Hochgefühl hielt leider nur sehr kurz, solange bis der Adligen klar wurde, das sie die Worte bereits gehört hatte und das erst vor kurzem.

Fasziniert sah Jacob dabei zu, wie Thiriannas Kopf zuerst eine sanfte röte bekam, als er die Worte wiederholte die seine Schwester so treffend gewählt hatte um sie beide zu beschreiben und dann Leichenblass wurde als auch ihr klar wurde, das er ihr Gespräch mit Evie mitbekommen hatte.
Er konnte ihr an der Nasenspitze ablesen, das sie kurz davor war wieder weg zu laufen, doch diesmal nicht.
Noch mal würde sie ihn nicht so einfach stehen lassen
Bevor sie sich umdrehen konnte, hatte er mit der linken Hand, die ihre ergriffen und mit der rechten ihre Taille umschlungen.
Thirianna war inzwischen wieder knallrot geworden und er musste seine ernste Mine einfach wieder los werde, weswegen er sie mit seinem besten lächeln ansah.
„Nicht so schnell, du bist mir noch eine Antwort schuldig.“
Sie wusste was er hören wollte, das war offensichtlich und dieses mal wollte er  ihr dabei in die Augen sehen und die heiligen Worte nicht lauschen.
Je länger er sie ansah und in den Armen hielt, desto ruhiger wurde sie, wobei er sich gut vorstellen konnte was für ein Chaos in ihrem Kopf gerade herrschte musste.
Schließlich hörte sie ganz auf gegen ihn anzukämpfen und lehnte sich stattdessen an seine Brust, überwand ihre Schüchternheit legte sogar ihren freien Arm auf seine rechte Schulter, dabei fiel ihr sein Mantel von den Schultern, den er ihr gegeben hatte, da er gesehen hatte wie sie leicht gezittert hatte.
Thirianna seufzte resigniert, den sie schmolz in seine Armen, wie Eis neben einem Lagerfeuer und Jacob stellte zu ersten mal fest wie perfekt sie in seine Umarmung passte.
Auch diesmal sagt keiner ein Wort, denn sie beide wusste das sie den jeweils anderen die Zeit geben mussten um die richtigen Worte zu finden.
Und diese fand  Thirianna auch, sie schluckte einmal kurz und leckte sich mit der Zungenspitze über die plötzlich so trockenen Lippen, ehe sie zu sprechen begann.
„Und du Jacob Frye, bist die Sonne, die meine Kalten und dunklen Tage erhellt, Danke, das du mich liebst.“
Aus dem leichten lächeln wurde ein breites Grinsen.
„Immer.“
Damit konnte Jacob seinen sehnlichsten Wunsch nicht mehr widerstehen und legte seine Lippen auf die, jener Frau, die für ihn mehr war als einfach nur sein Wind, sie war seine Freiheit.
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