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Schottland... Ich komme!

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Freundschaft / P16 / Het
OC (Own Character) Pi Stoffers
15.12.2021
03.08.2022
20
41.898
5
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Dieses Kapitel
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15.12.2021 2.481
 
Cleo saß am Flughafen Hannover auf ihrem Koffer und fieberte ihrem Urlaub entgegen. 10 Tage Schottland! Ein Traum von ihr ging damit in Erfüllung. Sie hatte lange darauf gewartet und jeden Cent gespart, den sie sparen konnte.
Noch vor 1 ½  Jahren hatte sie nicht einmal gewagt hiervon zu träumen. Zu sehr war sie zu dem Zeitpunkt in ihrer Gesundheit beeinträchtigt gewesen.
Entschlossen schüttelte sie leicht den Kopf über ihre eigenen Gedanken.Daran wollte sie jetzt nicht denken! Vergangen war vergangen und die Zukunft lag vor ihr. Und die sah ziemlich gut aus. Sie konnte wieder ganz normal arbeiten, hatte einen gesicherten Job im Einzelhandel und eigentlich könnte es nicht besser sein. Eigentlich…
Doch ihr fehlte noch der passende Mann an ihrer Seite und sie fühlte sich mitunter einsam. Es war nicht so, dass sie es nicht versucht hätte… Aber sie lernte einfach niemanden kennen, der dasselbe wollte, wie sie.
Sie hatte auf verschiedenen Single-Börsen im Internet gesucht, sich auch mit einigen Kandidaten getroffen, aber es hatte nie richtig gepasst. Die Meisten suchten nur das schnelle Abenteuer und keine langfristige Beziehung. Das hatte sie mit ihrem Ex schon durch und festgestellt, dass es nicht ihr Fall war.

Mit ihrem Ex war das auch interessant gewesen…
Der hatte ja auch keine feste Beziehung, sondern eine Affäre gewollt und am Ende war es doch so etwas wie eine Beziehung geworden. Sie hatten viel zusammen unternommen, Zärtlichkeiten auch in der Öffentlichkeit ausgetauscht, das Sexleben war gut gewesen und noch anderes in der Richtung. Der Unterschied zu anderen Paaren war eigentlich nur, dass sie dieses Konstrukt nicht „Beziehung“ genannt hatten und vielleicht noch, dass sie immer nur was allein unternommen hatten, nie mit anderen Leuten. Durch Zufall hatten sie festgestellt, dass sie einen gemeinsamen Bekannten hatten, was ihm dann unangenehm gewesen war. Zumindest hatte es den Anschein gemacht.
Die Trennung kam dann plötzlich und war von ihm ausgegangen. Das Alles wäre ihm nun doch zu eng geworden, blablabla… Und das fiel ihm nach 2 Jahren ein! Mistkerl!
Später hatte sie zufällig durch diesen besagten Bekannten erfahren, dass er die Hälfte der Zeit Zweigleisig gefahren war und die Andere nun von ihm schwanger geworden war. Warum er ihr nie davon erzählt hatte, dass ihr Ex Zweigleisig gefahren war, hatte sie bei dem ganzen Trennungsschmerz vergessen zu fragen.
Cleo seufzte genervt von sich selbst auf. „Immerhin ist er nicht so ein Arsch, der eine von ihm schwangere Frau sitzen lässt. Vielleicht war das auch die ganze Zeit sein Plan, nachdem ich sehr eindringlich meine Abneigung gegen Kinder kund getan hatte. Irgendwas war da mit ihm passiert, was er aber erfolgreich überspielt hatte, sonst hätte ich es doch bemerken müssen, wenn noch eine andere Frau im Spiel gewesen wäre.“ grübelte sie und zog die Stirn kraus. So blind hatte sie doch nicht sein können, oder doch?
„Warum machen Sie so ein finsteres Gesicht? Es ist viel zu hübsch für solch einen Gesichtsausdruck!“ sprach sie jemand von der Seite an und Cleo fuhr aus ihren düsteren Gedanken hoch. Leicht verwirrt schaute sie zu der Seite, von wo aus die Stimme zu kommen schien und erblickte dort eine ältere Frau, sie schätzte sie auf Anfang 70, die sie mit gutmütigem Gesichtsausdruck musterte. „Bitte was…“ Cleo war mit ihren Gedanken noch nicht wieder ganz im Hier und Jetzt. „Ich habe gefragt, warum Sie so ein finsteres Gesicht machen? Es ist viel zu hübsch dafür.“ wiederholte die Dame ihre Frage und ein sanftes Lächeln lag um ihren faltigen Mund.
„Ähm…“ begann Cleo stockend. Sie wollte nicht unhöflich sein, aber eigentlich ging es die Frau überhaupt nichts an, warum sie so ein Gesicht machte. Und überhaupt… Wo war sie denn bitte hübsch? Klar sah sie nicht aus wie der imaginäre Dreck unter ihren Fingernägeln, aber sie war eben auch nichts Besonderes. Hübsche Menschen hatten so etwas in der Art an sich, sie aber doch nicht. Sie war ganz normaler Durchschnitt!
„Danke für das unverdiente Kompliment, aber es ist soweit alles in Ordnung. Danke der Nachfrage.“ versuchte sie die alte Dame möglichst höflich abzuwimmeln. „Sind sie sich ganz sicher?“ hakte die alte Frau nochmal nach. „Ja, alles in Ordnung!“ versicherte ihr Cleo und war froh, als ihr in dem Moment ihr Flug fürs Boarding aufgerufen wurde. „Entschuldigen Sie mich bitte. Mein Flug wurde gerade aufgerufen.“ Cleo stand hastig auf, zog den Griff ihres Handgepäcktrolleys raus und flüchtete schon fast in Richtung der kleinen Schlange für ihren Flug.

Als sie endlich auf ihrem Platz im Flugzeug saß, fiel jegliche Anspannung der letzten Zeit von ihr ab und sie fühlte sich ausgelaugt und erschöpft. Müde schloss sie die Augen und war nach kurzer Zeit auch schon eingeschlafen. Irgendwann wurde sie mehr oder weniger sanft an  der Schulter gerüttelt und als sie langsam die Augen öffnete, sah sie in das Gesicht einer der Stewardessen.
„Wir setzen in ein paar Minuten zur Landung an. Bringen Sie bitte ihren Sitz in eine aufrechte Position und schnallen Sie sich an.“ sagte die Frau in einem etwas giftigem Ton und verschwand sofort wieder. „Freundlich geht aber auch anders…“ murmelte Cleo und streckte sich genüßlich.
„Na, sehr nett war die Dame aber nicht! Wie hält die sich nur in ihrem Beruf…“ erklang plötzlich eine Stimme hinter ihr, die ihr irgendwie bekannt vorkam. „Vielleicht hat sie nur einen schlechten Tag oder lange keinen Sex gehabt.“ mutmaßte eine 2. Stimme und das Grinsen war deutlich daraus heraus zu hören. „Du kleiner Sexist! Nicht jede Frau mit schlechter Laune ist automatisch untervögelt!“ ließ sich nun eine 3. Stimme vernehmen, welche Cleo sehr bekannt vorkam.
Diese dunkle Stimme würde sie überall erkennen und das erklärte auch, warum ihr die 2 anderen Stimmen bekannt vorgekommen waren. Hinter ihr saßen Lord of the Lost!
Cleo rutschte tiefer in ihren Sitz hinein und wünschte sich grade nichts sehnlicher,als unsichtbar zu sein! „Hey! Bei dir alles okay?“ hörte sie nun die erste Stimme fragen und ihr Sitz bewegte sich leicht, als die Person, zu der die Stimme gehörte, sich über den Sitz beugte. Es war Pi…
„Ähm ja… schon okay…“ stotterte sie und errötete. „Das ist soooo peinlich!“ dachte sie dabei und suchte verzweifelt nach irgendetwas, mit dem sie sich ablenken konnte. Vergeblich!
„Flugangst, hm?“ fragte Pi mitfühlend und Cleo wünschte sich nun ernsthaft, dass sich irgendwo ein Loch auftat, in welches sie verschwinden konnte!
„Naja, so irgendwie schon…“ stotterte sie unbeholfen, denn es war eine glatte Lüge! Sie hatte keine Flugangst, aber dafür saß eine ihrer Lieblingsbands hinter ihr. Diese Tatsache machte sie fast irre, aber das konnte sie ihm ja schlecht sagen. Wie groupiemäßig würde das denn bitte rüber kommen!
„Hatte ich früher auch, aber durch´s Meditieren hat es sich gebessert. Versuch es mal.“ riet er ihr und ließ sich zurück in seinen Sitz sinken, da die Stewardess schon böse guckte.
„Danke, mache ich!“ murmelte sie halblaut und sah aus dem kleinen Fenster hinaus auf die immer näher kommende Start- und Landebahn des Flughafens von Edinburgh.

Als Cleo endlich aus dem Flughafengebäude trat, blieb sie stehen und atmete tief durch. Endlich ging ihr Urlaub richtig los und sie freute sich unglaublich.darauf. Mit einer Hand schirmte sie ihre Augen ab und suchte nach dem Fahrzeug, welches sie in ihr Hotel bringen sollte.
„Naja, Hotel ist vielleicht etwas übertrieben. Es ist ja eher ein kleines Apartment in einer ebenso kleinen, familiengeführten Ferienanlage. Obwohl Ferienanlage eigentlich auch nicht der richtige Begriff dafür ist. Laut den Informationen im Web, ist es ein umgebauter Bauernhof mit viel Land drum herum, wo nun 10 Bungalows mit den Apartments stehen. Aber der große Teich mit den Bäumen und dem Schilf drum herum ist echt ein Highlight! Ebenso die gepflegten Blumenbeete. Und überall gibt es Bänke zum Verweilen.“ dachte sie und vergaß dabei ganz, weiter nach dem Auto zu suchen.
„Miss Becker?“ holte sie plötzlich eine Stimme aus ihren Tagträumereien. „Ja?“ antwortete Cleo und schüttelte innerlich den Kopf über sich selbst. Sie musste wirklich mit dieser Träumerei aufhören, sonst endete das irgendwann nochmal böse! „Guten Tag! Ich bin Amanda Pirce, Ihre Gastgeberin für die Zeit Ihres Urlaubs.“ stellte sich die Frau rechts neben ihr vor und wies auf den kleinen Van, der 100 Meter entfernt stand und nur auf sie zu warten schien. „Hallo Mrs. Pirce! Entschuldigen Sie bitte, ich war etwas abgelenkt.“ erwiderte Cleo und nahm die Griffe ihrer beiden Trolleys zur Hand, um ihrer Gastgeberin folgen zu können. „Das passiert hier öfter.“ sagte diese wissend lächelnd und führte Cleo zu dem Van, wo diese gleich einstieg, nachdem sie ihr Gepäck verstaut hatte.
„Wir müssen noch auf fünf weitere Gäste warten, dann können wir los.“ informierte sie die Besitzerin des Anwesens und verschwand wieder Richtung Flughafengebäude.
„Wie die anderen Gäste wohl so drauf sind? Hoffentlich sind sie nett!“ dachte Cleo und wurde etwas nervös. Um sich abzulenken, beobachtete sie die Leute auf der anderen Seite aus dem Seitenfenster heraus und bemerkte so nicht, wie die Zeit verstrich. Sie war so vertieft darin, dass sie erst das Eintreffen der anderen Gäste mitbekam, als sich jemand in den Sitz neben sie fallen ließ.
„Ach sieh da! Die hübsche Frau mit der Flugangst. Nett, dass du im selben Hotel bist wie wir!“ Pi saß neben ihr und lächelte sie breit an.
„Nett ist die kleine Schwester von Scheiße, das ist dir doch klar, oder?“ schaltete Chris sich nun ein, der sich neben den Gitarristen setzte und diesem eine Kopfnuss verpasste. „Aua!“ rief dieser empört und rieb sich den Hinterkopf. „Jammer nicht!“ tadelte ihn nun der Sänger und wandte nun seine Aufmerksamkeit Cleo zu. „Beachte den Kleinen gar nicht. Hi, ich bin Chris!“ stellte er sich vor und Pi plusterte empört die Wangen auf. „Kleiner?! Du mich auch, alter Sack!“ konterte er und Chris entwich ein empörtes „Hey!“.
„Kinder, bis einer weint…“ ließ sich nun die amüsierte Stimme von Klaas aus der Reihe vor ihr vernehmen, doch sein Gesichtsausdruck war leicht tadelnd, als er sich umdrehte. Das war nun endgültig zu viel für Cleo und sie fing herzhaft an zu lachen, was den anwesenden Herren ein breites Lächeln entlockte.
„Ich bin Cleo.“ stellte sie sich leicht außer Atem vor und versuchte das Kichern zu unterdrücken. „Freut uns Cleo. Wir werden uns während des Aufenthalts bestimmt öfter über den Weg laufen. Der Typ neben dir ist übrigens Pi, Chris hat sich ja schon vorgestellt, die zwei hier vorne sind Niklas und Gerrit und ich heiße Klaas.“ stellte er nun alle vor und Cleo nickte. Ab da herrschte Stille in dem Van, der sie alle zu ihrem Ferienziel fuhr.

Dort angekommen trennten sich ihre Wege, denn sie die 2 Bungalows in denen sie untergebracht waren, lagen ziemlich weit auseinander. „Eigentlich schade. Die Fünf scheinen nett zu sein.“ dachte sie, als sie auf ihrem Bett saß und zu einer der beiden Terrassentüren hinaus sah. „Dafür habe ich den Teich quasi vor der Haustür, was auch nicht schlecht ist.“ überlegte sie weiter und ein Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht. Heute würde sie sich noch mit einem guten Buch dorthin verkrümeln, aber vorher musste sie noch ihre Sachen aus dem Koffer befreien und im Schrank, bzw. Bad verstauen. Also stand sie vom Bett auf, und verstaute ihre mitgebrachten Sachen, ehe sie sich mit ihrem derzeitigen Lieblingsbuch „Das Labyrinth der Wörter“ in Richtung Teich auf machte.
Dort angekommen, fand sie schnell ein schattiges Fleckchen unter einer Trauerweide, deren langen Äste teilweise die Wasseroberfläche berührten oder gar durchbrachen. Sie setzte sich hin, lehnte sich zurück an den Stamm und ließ verträumt den Blickt durch die Äste über den Teich schweifen. Er blieb dann an ein paar Enten hängen, die dort schwammen und nach Futter gründelten. Ihr Buch lag dabei ganz vergessen in ihrem Schoß.
„Es ist einfach nur schön hier.“ dachte sie sich, seufzte zufrieden auf und nahm endlich ihr Buch zur Hand. Cleo vertiefte sich in die Geschichte und hatte das Gefühl, eine Art unsichtbare Zuschauerin des Ganzen zu sein.
Plötzlich legte sich ein Schatten über sie und sie schreckte hoch. Es war wieder Pi. Sie musste so in die Geschichte abgetaucht gewesen sein, dass sie ihn nicht gehört hatte….
„Sorry! Ich wollte dich nicht erschrecken. Als ich mir das Gelände angesehen habe, da sah ich dich hier sitzen und lesen und wollte ich mal „Hallo“ sagen.“ erklärte er und wurde doch tatsächlich etwas rot oder täuschte sie sich? Kam das vielleicht nur von der Sonne…
„Ähm.. Ja, hi..“ stotterte sie und hätte im selben Moment am liebsten ihren Kopf gegen irgendeine Mauer geknallt! „Sehr intelligent Cleo! Der muss dich ja für ein totales Genie halten!“ dachte sie sich ironisch und verdrehte die Augen.
„Sorry, ich wollte nicht stören!“ meinte er darauf hin und wollte gehen, doch Cleo griff schnell nach seiner Hand und hielt ihn auf. „Du störst nicht!“ versicherte sie ihm hastig und er drehte sich halb zu ihr. „Wirklich nicht?“ hakte er nach und sie schüttelte den Kopf. Erst da fiel ihr auf, dass sie noch immer seine Hand hielt und ließ diese schnell los, was Pi ein leichtes Schmunzeln entlockte. „Etwas schüchtern, die Kleine.“ dachte er und setzte sich neben Cleo auf den Boden. Diese sah gerade wieder auf ihr Buch, denn die Situation überforderte sie etwas.
„Was liest du da? Holte Pi´s Frage sie ins Hier und Jetzt zurück. Sie legte ein Lesezeichen an die Stelle, wo sie gerade war und hielt das Buch hoch, sodass er den Titel lesen konnte. „Uh… Ein gutes Buch! Hab ich schon durch. Und wo bist du?“ fragte er neugierig. „Ungefähr auf der Hälfte.“ erwiderte sie und der Gitarrist nickte. „Was liest du sonst noch?“ fragte er und schien wirklich interessiert zu sein. „Ich habe keinen festen Autor, den ich nur lese, aber ich habe zum Beispiel viel von Stephen King.“ beantwortete  sie seine Frage und die Augen des Gitarristen begannen zu leuchten. „Welche Bücher hast du?“ fragte er und Cleo begann diese aufzuzählen. Darüber entwickelte sich eine Diskussion über Vor- und Nachteile mancher Romane und ehe sie sich versahen, brach schon die Dämmerung herein.
„Wir sollten zurück gehen. Die Anderen suchen dich bestimmt schon.“ meinte Cleo und stand auf. „Wahrscheinlich. Das gibt nen Anschiß…“ murmelte Pi und fuhr sich durch die Haare, als er ebenfalls aufstand. „Tut mir leid! Das wollte ich nicht!“ Sie fühlte sich schuldig, weil sie ihn ja aufgehalten hatte. „Quatsch! Brauch es nicht! Die Zeit mit dir war wirklich schön! Das sollten wir wiederholen…“ meine er und zwinkerte ihr zu, ehe er sich auf den Weg zu seinen Freunden machte. Cleo sah im kurz nach, riss sich dann aber von seinem Anblick los und ging zu ihrem Bungalow. Dort machte sie sich einen Tee, ging damit auf die kleine Terrasse und setzte sich in einen der Gartenstühle. Sie lauschte dem Zirpen der Grillen in der fortschreitenden Dämmerung und genoss das Gefühl der leichten Brise auf ihrer Haut, was sich fast wie ein Streicheln anfühlte.
„Ein perfekter Abschluss eines fast perfekten Tages.“ dachte sie sich lächelnd und nahm eien Schluck ihres Tee´s.
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