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SNOWED IN WITH THE SIN

von Angy-Me
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteRomance, Liebesgeschichte / P16 / Gen
12.12.2021
23.01.2022
33
45.118
7
Alle Kapitel
88 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
14.01.2022 2.327
 
☆ Dakota ☆


»Dakota ...«, knurrt River, als ich meine Beckenbewegungen intensiviere, mich druckvoll an seinem steinharten Schwanz reibe.

Was ist nur mit mir los? Ich erkenne mich selbst nicht wieder. So hemmungslos habe ich mich noch nie auf dem Schoß eines Mannes bewegt, ihn versucht noch weiter anzuturnen. In Rivers Gegenwart vergesse ich mich vollkommen, werde zu einer völlig anderen Frau. Er bringt eine Seite von mir zum Vorschein, von der ich nicht einmal wusste, dass sie tief in mir schlummert.

»Mhmm ...« Unbeirrt knabbere und sauge ich weiter an seinem Hals, während meine Fingernägel über seine harten, definierten Bauchmuskeln kratzen.

»Mach so weiter und ich reiße dir das Höschen vom Leib und nehme dich gleich hier und jetzt«, erklärt er und schiebt eine Hand in mein Haar, um meinen Kopf ein Stück nach hinten zu ziehen und mir in die Augen zu sehen. »Ich versuche hier wirklich, mich zusammen zu reißen, aber du machst es mir verdammt schwer, wenn du dich weiter so lasziv auf meinem Schwanz reibst.«

Die Ernsthaftigkeit in seiner Stimme lässt mich kräftig schlucken. Er hält sich meinetwegen zurück? O Gott! Das ist wirklich edelmütig von ihm und berührt mich zutiefst. Bisher habe ich immer angenommen, dass River Jennings sich nimmt, wonach es ihm beliebt, doch mir zuliebe unterdrückt er sein Verlangen.

Ich lege meine Hände an seine Wangen und halte seinen Blick fest. »Und was ist, wenn ich nicht möchte, dass du dich zurückhältst? Wenn ich möchte, dass du dafür sorgst, dass ich in Flammen aufgehe und diesen Abend nie wieder vergesse?« Sanft reibe ich meine Nase an seiner.

Seine Augen weiten sich und er schiebt seine Hände in mein Höschen, um sie dann auf meine Hinterbacken zu legen. »Wer bist du und was hast du mit meiner Dakota gemacht?«

»Deiner Dakota?«, murmele ich an seinem Kinn, während ich zärtlich daran knabbere.

»Ja, meine Dakota. Ich habe dir doch gestern gesagt, dass du mich nicht mehr so schnell loswirst.«

»Das gefällt mir«, gestehe ich und mein Herz springt mir vor Freude fast aus der Brust.

»Mir auch.« Rivers Griff um meine Pobacken verstärkt sich und seine Fingerspitzen bohren sich in meine Haut.

»Wenn ich also deine Dakota bin, willst du dann nicht dafür sorgen, dass es mir gut geht?«

»Dafür würde ich alles tun«, bestätigt er und drückt seinen Mund für einen sanften Kuss auf meinen. »Alles, was du willst.«

Unsere Zungen tanzen miteinander, massieren einander, bis wir atemlos sind.

»Dann schlaf mit mir, River«, bitte ich flüsternd und sehe ihn unter gesenkten Lidern an. Eben war ich noch voller Selbstbewusstsein, doch jetzt kehrt langsam die Unsicherheit zurück.

»Bist du dir absolut sicher?«

»Ja?!«

Er streicht mir ein paar feuchte Haarsträhnen aus der Stirn. »War das deine Antwort oder eine Frage?«

»Meine Antwort.«

Rivers Mundwinkel zucken. »Du musst das nicht tun, nur weil ich mich nicht länger beherrschen kann. Ich will dich keineswegs dazu drängen mit mir zu schlafen. Ich nehme einfach eine kalte Dusche, das ist kein ...«

»Nein, ich möchte wirklich mit dir schlafen«, sage ich ihn kleinlaut und nage auf meiner Unterlippe. »Seit gestern Abend stelle ich mir immer wieder vor, wie es wohl ist, wenn wir uns ganz nah sind.«

Der Ausdruck in seinen blauen Augen wechselt von einem verspielten Funkeln zu einem heißen Lodern. Die Lust ist ihm förmlich ins Gesicht geschrieben und mir schnürt sich die Kehle zu. Ja, es entspricht der Wahrheit, dass ich ihm ganz nah sein will, und doch macht sich eine leichte Panik in mir breit, immerhin hat River massenhaft Erfahrung in Sachen Sex. Ich dagegen bin praktisch die Unschuld vom Lande. Okay, nicht im wörtlichen Sinne, denn ich bin keine Jungfrau mehr, aber meine sexuellen Kenntnisse halten sich eher im Rahmen. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass ich mir mehr Praktiken angelesen habe, als tatsächlich erlebt.

»Wenn du dir wirklich sicher bist« River zieht seine Hände aus meinem Höschen und schlingt stattdessen die Arme um meine Mitte, »dann sollten wir wohl nach drinnen gehen. Halte dich fest.«

Ich schlinge die Arme um seinen Nacken und kann einen kurzen Aufschrei nicht unterdrücken, als er sich erhebt und mit mir zusammen den Jacuzzi verlässt. Die Kälte trifft auf meine erhitzte Haut und ich erschauere.

River schnappt sich im Vorbeigehen die beiden Badetücher, reicht mir eins davon und ich werfe es mir um die Schultern, während er völlig unbeeindruckt von den eisigen Temperaturen, den Weg nach drinnen einschlägt. Im Wohnzimmer stellt er mich vor dem Kamin ab und schlingt sich selbst ein Handtuch um die Hüften. Er beginnt damit mich abzutrocknen, wobei er mich immer wieder leidenschaftlich küsst, sodass mir in Windeseile wieder warm wird. Ich erwidere die fürsorgliche Geste und nehme mir besonders viel Zeit, um seinen atemberaubenden Körper zu bewundern.

Als wir beide dank der Frotteetücher und der Wärme des Kaminfeuers trocken sind, ergreift er meine Hand und wendet sich um.

»Wo willst du hin?«

»Egal wie verlockend das hier mit dem Feuer und dem Christbaum im Hintergrund auch ist, es ist viel zu unbequem und unser erstes Mal soll etwas Besonderes sein.«

»Habe ich da nicht auch ein Wörtchen mitzureden?« Dass ich kein Bikinioberteil trage, ist mir in diesem Moment total entfallen und ich stemme die Hände in die Hüften, um ihn mit schief gelegtem Kopf anzusehen.

»Ähm ... doch ... natürlich ...«, stammelt er und reibt sich mit einer Hand über den Nacken, während sein Blick zwischen meinen Brüsten hin und her springt.

»Dann halt die Klappe und komme wieder her.«

Er wackelt mit den Augenbrauen. »Wirst du ein wenig herrisch, Baby?«

»Wenn es hilft ...«

Frech grinsend überbrückt er die kurze Distanz zwischen uns und legt seine Hände an meine Hüften. »Okay, ich beuge mich deinem Wunsch. Aber ich muss trotzdem noch mal schnell verschwinden, um ein Kondom zu holen.« Noch einmal drückt er seine Lippen auf meine und dreht sich danach um, um den Raum zu verlassen.

»Beeil dich«, sage ich und gebe ihm einen Klaps auf den Po.

»Ich fliege, Mylady.«

Während ich auf seine Rückkehr warte, verteile ich ein paar Kissen auf dem Boden vor dem Kamin, mache es mir schon einmal gemütlich und hülle mich in eine Decke.

In Rekordgeschwindigkeit kehrt River zurück und sieht mich mit einem so liebevollen Blick an, dass sich mir die Kehle zuschnürt.

»Du bist einfach unglaublich, weißt du das eigentlich?« Langsam kniet er sich neben mich und stützt seine Hände neben meinen Schultern auf dem Boden ab. »Ich wollte dir alle Zeit der Welt geben, um dir wirklich sicher zu sein und mir zu vertrauen ...«

»Ich vertraue dir, River«, unterbreche ich ihn und streiche mit den Händen über seine breiten Schultern. »Du hast mir in den letzten Tagen gezeigt, dass du nicht der Idiot bist, für den ich dich all die Jahre gehalten habe. Du bist ein wundervoller Mann.«

Ohne ein Wort zu sagen, beugt er sich zu mir herunter und küsst mich mit so viel Leidenschaft und Hunger, wie ich es nie zuvor erfahren habe. Mir entringt sich ein Wimmern, doch das wird von seinem Kuss geschluckt. Von Sekunde zu Sekunde steigt das Verlangen und ich ziehe an einigen Haarsträhnen, während ich die Beine um seine Hüften schlinge.

»River ... bitte ... spann mich nicht auf die Folter«, quengele ich und ziehe ihn näher an mich heran.

»Das würde mir im Traum nicht einfallen«, gibt er glucksend zurück, dann zieht er mit einer raschen Bewegung die Decke von meinem Körper und lässt seinen lodernden Blick über jeden Zentimeter von mir gleiten.

Ich bin so erregt, dass ich ungeduldig am Saum seiner feuchten Badehose zupfe. Himmel, ich brauche diesen Mann so sehr, dass ich gleich verrückt werde, wenn er mich weiterhin nur ansieht, anstatt mich zu berühren.

Als ich gerade meinen Unmut äußern will, da umkreist River meine rechte Brustwarze mit einem Finger, wodurch sie sich zusammen zieht. Ich unterdrücke ein Stöhnen und lecke mir über die Lippen. Wie in Zeitlupe senkt er den Kopf und wiederholt die Berührung mit seiner Zunge, ehe er den Mund um die harte Spitze schließt und sanft an ihr saugt.

Ich presse den Kopf fester auf das Kissen und wölbe mich seinem Mund entgegen, bauche mehr. »Fester ...«, bettele ich und kralle die Finger rechts uns links von meinem Körper in die Decke.

River kommt meiner Forderung nach und intensiviert sein Saugen. Gleichzeitig gleitet eine Hand meinen Bauch nach unten und legt sich auf meine Scham. Ein Finger fährt zwischen meinen feuchten Schamlippen entlang, neckt meinen Eingang. Wie von selbst fallen meine Schenkel auseinander und ich presse meine heftig kribbelnde Vagina gegen seine Hand.

Mit einem Schmatzen löst sich River von meiner Brust und wendet sich ihrem Zwilling zu. Ich rutsche auf der weichen Unterlage herum, als suche ich nach einer bequemeren Position, aber als einer seiner Finger in mich eintaucht, da erstarre ich kurz vor Überraschung.

»Du bist so heiß und feucht ...«, murmelt er und knabbert sanft an meinem Nippel. »Ich werde es wohl sicher nicht lange in dir aushalten.«

Schneller als ich blinzeln kann, schiebt er sich nach unten und verschwindet mit seinem Kopf zwischen meinen Beinen. Ich halte die Luft an und kneife die Augen zusammen, bin gespannt wie eine Feder. Zuerst streicht seine Zunge über meine Schamlippen, leckt dann zwischen ihnen entlang, ehe er sie um meine Klitoris kreisen lässt. Dieses Mal unterdrücke ich meine Lust nicht und stöhne laut auf, lasse ihn wissen, dass ich genau das brauche. Seine Hände legen sich an meine Hüften und halten sie in Position, während er sich richtig auf mich stürzt und meine Pussy konsumiert, als wäre er am Verhungern.

»O Gott ... River ...«, keuche ich und kralle die Finger in sein Haar, versuche ihn von mit zu schieben, »... so nah ... will dich ... in mir ...«

Das sind die Worte, die dafür sorgen, dass er von mir ablässt. Eilig zerrt er sich die Badehose von den langen Beinen, schnappt sich das Kondom und reißt das Päckchen mit den Zähnen auf. Gebannt beobachte ich, wie er sich den Gummi über seine stattliche Erektion streift.

Sein Brustkorb hebt und senkt sich heftig, als er sich zwischen meinen weit gespreizten Schenkeln positioniert und seinen Schwanz mit einer Hand an die richtige Stelle führt. Auf seinen Lippen kann ich noch immer Spuren meiner Lust entdecken und ich hebe den Kopf, um mich selbst auf ihm zu schmecken.

River knurrt in den Kuss hinein, während er sich Stück für Stück in mich hineinschiebt.

»Jaaa ...« Ich japse nach Luft und sinke zurück in die Kissen, als er mich dehnt und ausfüllt, wie ich es noch nie zuvor erlebt habe.

Oh. Mein. Gott.

Das fühlt sich noch besser an, als ich es mir erträumt habe. Besser als in jeder Fantasie.

River sinkt auf seine Unterarme, sodass seine Brust gegen meine gepresst wird. Er drückt seine Lippen auf meine Schulter und zieht sich langsam aus mir zurück, entlockt mir damit einen Protestlaut. Brummend versenkt er sich kraftvoll wieder in mir und ich klammere mich reflexartig an seinen Oberarmen fast.

»Hammer ...«, keucht er und vergräbt seine Hände in meinem Haar, »... so verflucht eng ...«

Und er ist groß und dick. Ich spüre überdeutlich, wie meine inneren Muskeln ihn umklammern und jedes Mal protestieren, wenn er sich zurückzieht. Doch mit jedem Mal, dass er wieder in mich stößt, gelangt er tiefer und ich kann nicht glauben, welch intensive Gefühle er in mir auslöst. So etwas habe ich noch nie erlebt. River berührt Punkte in mir, die kein anderer Mann zuvor je erreicht hat.

Immer schneller und härter pumpt er in mich hinein und ich wölbe den Rücken durch, da ich nicht weiß wohin mit mir. Meine Fingernägel graben sich abwechselnd in seinen Rücken oder kratzen darüber, was ihn nur noch weiter anzuspornen scheint.

»Baby ... gleich ...«

»Ja ...« Ich bin auch nah dran, spüre überdeutlich, wie sich der Orgasmus wellenartig in mir ausbreitet. Meine Zehen krümmen sich und versuchen sich, in das Parkett zu graben.

Ein letztes Mal beschleunigt er seine Stöße und presst die Stirn gegen meine Schulter. Ich werde von einem Beben erfasst, dass meine Schenkel unkontrolliert zittern lässt. Immer wieder kommt mir sein Name über die Lippen und ich höre meinen rasenden Herzschlag wie einen Presslufthammer in den Ohren dröhnen. Ein Ruck geht durch River und er ergießt sich tief in mir, ehe er auf mir zusammensackt.

Mit geschlossenen Augen und immer noch leicht zitternd liege ich da und versuche, zu verstehen, was gerade passiert ist. Ist es das, was meine Lieblingsautoren in ihren Büchern beschreiben, wenn die Rede von einem markerschütternden Orgasmus ist? Das muss es sein und ich muss zugeben, dass dieses Wort es nicht annähernd trifft. Lebensverändernd passt wohl besser. Was habe ich nur all die Jahre verpasst? So heftig bin ich selbst mit einem meiner kleinen elektrischen Helfer nicht gekommen.

»Fuck ... das ist das beste Weihnachtsfest ever ...«, bringt River atemlos hervor und richtet sich ein wenig auf, um mich nicht zu erdrücken.

»Also genaugenommen ist Weihnachten ja schon vorbei.« Schmunzelnd sehe ich zu ihm auf und muss gestehen, dass er so verschwitzt und mit geröteten Wangen noch eine Spur heißer aussieht, als sonst.

»Könntest du wenigstens jetzt mal aufhören, zu klugscheißen und uns den Moment genießen lassen?«, grummelt er und verschließt meine Lippen mit seinen.

Nur zu gern gebe ich nach und erwidere den sanften Kuss, fordere seine Zunge zu einem trägen Spiel heraus, auf das er sofort einsteigt. Noch immer sind wir miteinander verbunden und ich bin nicht bereit, diese Verbindung zu ihm aufzugeben, denn es fühlt sich einfach so unsagbar gut an. Perfekt.

»Ich hoffe inständig, dass die Straßen schnellstmöglich geräumt werden«, flüstert River und saugt an meiner Unterlippe, »denn ich hatte nur dieses eine Kondom dabei und ich will das noch ein paar Mal wiederholen, ehe wir nach Hause fliegen.«

»Dann lass uns die Daumen drücken«, erwidere ich lächelnd und streiche über seinen breiten, schweißnassen Rücken.

O ja, ich habe auch Lust auf ein paar Wiederholungen. Am liebsten sofort, aber leider haben wir ja keine Gummis mehr. Mist!!

Jetzt heißt es beten, damit die Räumfahrzeuge recht bald auch bei uns vorbei kommen und wir wieder freie Bahn in die Stadt haben.
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