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Nicht nur eine Herzensangelegenheit

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
11.12.2021
23.10.2022
9
41.805
4
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.12.2021 2.602
 

Guten Tag,
in diesem Kapitel wird das Leben meines zweiten Charakters, Adriana Melo beleuchtet. Es ist das Kapitel, was mich ursprünglich auf die Idee brachte, diese Geschichte zu veröffentlichen, steht aber, weil es chronologisch später spielt als Samanthas Kapitel, nicht mehr an erster Stelle. In der Originalgeschichte findet es unmittelbar vor Kapitel 9, "Hilfe", statt.

Für Adriana sind auch schon weitere Kapitel in Planung. Wie immer vielen Dank an cleocatra für ihre Hilfe.
Und viel Spaß mit dem Kapitel!


~ • ~

A L L T A G




06. März 2151, Domingo, Dominica  


         Adriana Melo          
Kaste acht

Am Strand war so früh noch wenig los, die meisten Badegäste würden erst später kommen. Aber einigen Touristen hatten sich schon auf dem Steg eingefunden, der zum Meer hinausführte, und machten es sich mit einer Kiste sicherlich gekühlter Getränke auf ihren Klappstühlen bequem, während sie ihre Angeln ins Wasser hielten. Bei ihnen war eine einheimische Sieben, eine jener Menschen, denen es erlaubt war, ihr Geld damit zu verdienen, und begann bereits, den Fang auszunehmen.
Neidisch blickte Adriana auf den Eimer mit Fischen, den diese Leute in der kurzen Zeit, die sie damit verbracht hatte, auf der Toilette ihre Decke, die Kleidung und sich selbst zu waschen,  gefüllt haben mussten. Denn als sie in der Dämmerung in dem kleinen Palmenhain, von dem aus sie gerade den Strand beobachtete, aufgewacht war, war der Strand noch menschenleer gewesen. Und jetzt hatten sie schon genug Essen für eine Mahlzeit, obwohl sie sich an einem Badestrand befanden, also dem Teil des Meeres, in dem sich kaum Fische befanden.
Für einen Augenblick zog sie in Betracht, den vollsten Eimer einfach zu stehlen – oder, besser noch, eine Angel.
Dann besann sie sich wieder. Sie litt gerade einmal nicht Hunger, und sie hatte in all den Jahren noch niemals etwas gestohlen. Sie würde jetzt nicht damit anfangen.
Konnte sie vielleicht Geld für eine Angel verdienen? Sie wusste nicht, wie teuer Angeln waren, aber wahrscheinlich kosteten sie sehr viel, wie alles, was die Touristen kauften. Adriana hatte die letzten Tage ein bisschen was sparen können, aber eigentlich hatte sie das Geld für Notfälle aufheben wollen. Und sie müsste die Angel in den Rucksack stecken können, sie würde sie nicht die ganze Zeit mit sich herum tragen können.
Außerdem, erinnerte sie sich, brauchte man zum Fischen eine Lizenz, und durfte es nur in ausgeschilderten Bereichen. Der Badestrand war ganz sicher kein solcher, aber sollte man diese Touristen erwischen, würden sie eine kleine Geldstrafe bezahlen und ihnen damit Gelegenheit geben, sich aufzuregen. Aber eine mittellose Acht ohne jede Verbindung und ohne die Möglichkeit, das Bußgeld zu bezahlen, würde nicht so viel Glück haben. Und eine Lizenz zum Fischen zu kaufen – und das zweimal jährlich – war undenkbar. Sie wusste von einem Fischer, bei dem sie einmal ausgeholfen hatte, dass die Preise absichtlich so hoch angesetzt waren, damit die unabhängigen Fischer keinen allzu großen Profit aus ihrem Fang schlagen konnten, auch wenn sie die genauen Zahlen nicht kannte.
Sie schüttelte den Kopf und ärgerte sich über sich selbst. An Dummheiten wie den Kauf einer Angel würde sie nicht mehr denken. Die Touristen zu fragen, ob sie ihnen mit den Fischen helfen sollte, war auch keine Option – dazu hatten sie schließlich die Sieben bei sich, und es sah nicht so aus, als ob sie bald noch mehr Glück beim Fischen haben würden.
Das war in letzter Zeit immer öfter so. Vor ein paar Jahren hatten manche Touristen sich noch nichts dabei gedacht, einem jungen Mädchen im Schulalter ein paar Münzen dafür zu überreichen, dass sie mal eben durchwischte, die Wäsche aufhängte oder manchmal sogar einkaufte – dann hatten sie ihr ein-, zweimal sogar Geld gegeben und sie den Rest einfach behalten lassen.
Aber inzwischen war Adriana kein niedliches, kleines Mädchen mehr, und auch wenn sie immer noch die alte, inzwischen gründlich verschlissene Schuluniform trug, die sie vor Jahren einmal im Müll gefunden hatte – mutmaßlich, weil die entsprechende Schülerin aus ihr herausgewachsen war, denn das Kleidungsstück war in fast tadellosem Zustand gewesen –, sah man ihr deutlich an, dass sie zwanzig Jahre alt war und den Großteil ihres Lebens auf der Straße verbracht hatte.
Die Aufgaben, die sie früher erledigt hatte, übernahmen nun Straßenkinder mit treuherzigen Augen und einem zahnlückigen Grinsen, oder Hauspersonal, das die Touristen mit in ihren Urlaub nahmen. Durch immer mehr Kontrollen vonseiten der Regierung stellten auch Hotels immer häufiger Sechser oder Siebener statt Achter ein, denn auch wenn man diesen einen, wenn auch nur geringfügig, höheren Lohn zahlen musste, machte man sich wenigstens nicht strafbar, wenn man sie einstellte. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Sechser und Siebener Englisch sprachen, war außerdem viel höher.
Auch ihre Pläne, in den wohlhabenderen Stadtvierteln nach Arbeit zu suchen, waren fehlgeschlagen – auch unter das Radar von Männern privater Sicherheitsdienste fiel sie nicht mehr, und die Kameras, die die Teile der Bevölkerung Domingos im Blick hatten, die etwas mehr als das Existenzminimum besaßen, sahen ohnehin alles.
Das alles war – unpraktisch, aber sie kam damit aus. Sich des Risikos auszusetzen, das ein Besuch solcher Orte für sie bedeuten würde, dazu sah sie keinen Grund. Sie wusste nur zu genau, wie schnell sie in einem solchen Fall im Gefängnis landen könnte, wenn auch nur für eine Nacht – als Abschreckung, denn jede herumstreichende Acht einzubuchten, kostete zu viel Geld. Aber sie wusste genau, was die Polizei mit den praktisch wehr- und schutzlosen Menschen anstellte, die über Nacht in die Gefängnisse gesteckt wurden. Nein, sie würde einen anderen Weg finden, an das zu kommen, was sie brauchte.
Erneut versuchte sie, die düsteren Gedanken zu verscheuchen. Inzwischen waren verstreut ein paar weitere Touristen am Strand erschienen, hauptsächlich waren sie zum Tauchen da, das ging besser in der Frühe, wenn das Wasser noch klar war, bevor die Badetouristen auftauchten. Adriana überlegte, ob sie selbst schwimmen gehen sollte. Sie entschied sich dagegen, es waren schon zu viele Leute da und sie konnte nicht riskieren, dass jemand ihr ihren Rucksack klauen würde – oder aus Jux ausschütten und ihre Habseligkeiten verteilen, wie kleine Kinder es manchmal taten, wenn sie sich langweilten.
Weitere Sechser und Siebener tauchten auf, boten den Gästen Eis und Getränke an. Adriana zog sich zurück unter die Palmen und beschloss, zum Wald zu gehen. Unentschlossenheit nahm sie oft als Anlass, dort spazieren zu gehen, so auch heute. Natürlich war es kein wirklicher Wald, es war eigentlich eine verwilderte Plantage, wie man noch an der auffallend großen Zahl der Bananenstauden bemerkte. Leider war der Ort nicht so geheim, wie sie es gerne hätte, und sowohl Touristen als auch ortsansässige Jugendliche und andere Obdachlose besuchten dieses Stück Natur in der Nähe der Stadt häufig, deshalb war es nicht immer leicht, Früchte zu finden. Heute aber fielen ihr fast direkt einige Bananen ins Auge, die sie mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck pflückte. Zeit fürs Frühstück.
Manchmal fragte sie sich, wie ihr Leben wohl verlaufen wäre, wenn sie noch auf den Plantagen gearbeitet hätte, auf denen ihre Eltern gelebt hatten. Als Kind hatte sie gedacht, in diesem Fall hätte sie nie hungern müssen. Aber als sie ihre Mutter wütend damit konfrontiert hatte, dass sie sie von dort weg mit sich genommen hatte, hatte sie sie eines besseren belehrt: Arbeiterinnen hatten die Früchte nicht essen dürfen. Die Plantage war wirklich ein Gefängnis gewesen, von einer etwas anderen Art als jenes in Domingo, wo der Staat die Leute hinter dicken Mauern einsperrte, aber ein Gefängnis nichtsdestotrotz.
Nein, sie war froh, dass sie nicht mehr so leben musste, auch wenn sie kaum Erinnerungen an ihre Kindheit dort hatte. Aber auch wenn die Stadt mit ihren hohen Mauern wie ein Gefängnis war, sollte sie trotzdem dorthin gehen, da es dort noch eher Menschen gab, bei denen sie sich ein bisschen was verdienen konnte.

Den Vormittag über fand sie keine Arbeit, was nicht verwunderlich war, schließlich gab es viele Menschen wie sie. Gegen Mittag pfiff ein Hotelmitarbeiter sie von der Straße, und bot ihr einige Dollar, wenn sie den Abfall des Hotels sortierte, und auch wenn es nicht die bestbezahlte Arbeit war, bedauerte Adriana vor allem, dass sie nach nur wenigen Stunden schon fertig sein würde.
Während sie sortierte, sammelte sie alles, was noch irgendwie brauchbar aussah: Metallteile, Schnürsenkel, von Zeit zu Zeit fand sie sogar noch verpackte Lebensmittel. Heute hatte sie ganz besonders Glück: Sie fand ein fast neues blaues Hemd! Es hatte zwar einen kleinen Fleck, dessen Herkunft sicherlich nicht appetitlich war, aber da es günstig zwischen zwei Zeitungen gelegen hatte, war es noch fast sauber. Hastig verstaute sie es in ihrem Rucksack, damit niemand es sehen konnte.
Nachdem sie fertig war und ihren spärlichen Lohn abgeholt hatte, ging sie in Richtung Markt. Wie immer wurde es umso lauter und voller, je näher sie ihm kam. Es war einer der kleineren, zu dem nur einige relativ enge Gassen führten, aber selbst das hinderte die Männer nicht daran, mit ihren Motorrädern quer durch die Menschenmenge an den Ständen zu fahren. Sie vermutete, wären die Gassen breit genug für Autos, würden die wohlhabenderen von ihnen auch mit ihren polierten Karossen ankommen. Auch deshalb wollte Adriana dort nur so wenig Zeit wie wirklich nötig verbringen. Immerhin konnte sie sich an einem Schlauch die Hände waschen und das Metall gegen zwei Stück Quipe eintauschen, einer Art Fleischbrot, noch warm vom Frittieren – ein außergewöhnlich luxuriöses Mittagessen. Das Stück Stoff, das sie gefunden hatte, behielt sie, denn sie hatte das Hemd in solcher Eile eingepackt, dass sie nicht sicher wissen konnte, ob es nicht doch an irgendeiner Stelle kaputt sein würde.

Am Nachmittag hielt sie in einem der Viertel, die sich als vertrauenswürdiger erwiesen hatten, ein Nickerchen auf einer Bank. Die Bewohner waren weder besonders arm noch reich, und Adriana hatte in der Vergangenheit beobachtet, dass es sie meistens nicht kümmerte, wenn ein Obdachloser in Sichtweite ihrer Häuser existierte, und sie nicht Gefahr lief, dass wegen ihr die Polizei gerufen wurde oder jemand die Hunde losließ. Trotzdem behielt sie den Rucksack angezogen und an sich festgeschnallt, um ihn nicht nur vor Diebstahl zu schützen, sondern ihn auch nicht erst anziehen zu müssen, sollte sie weglaufen müssen.

Als sie sich am frühen Abend wieder auf den Weg zum Strand machte, war die größte Hitze des Nachmittags bereits am Nachlassen. Die ersten jener Menschen, die tagsüber arbeiteten, machten sich auf den Weg nach Hause. Viele von ihnen waren Angehörige der unteren Kasten, und Adriana fiel in ihrer abgewrackten Kleidung nicht auf.
Auf dem Weg, den sie gewählt hatte, kam sie an der Post vorbei – zumindest war sie sich ziemlich sicher, dass es die Post war, wegen des Symbols am Eingang und der Werbung für Briefmarken. An diesem Tag schienen sich noch mehr Menschen als sonst vor dem Haupteingang versammelt zu haben, vor allem für diese Uhrzeit.
Adriana bog in eine kleine Nebenstraße ab, sie hatte sich entschlossen, auf der anderen Seite des Gebäudes vorbeizugehen. Der Eingang dort war nur für Angestellte, dort war immer weniger los, und dann müsste sie sich nicht durch so viele Menschen drängen müssen. An den meisten Tagen war dieser Ort beruhigend.
Heute allerdings nicht. Irgendjemand hatte, offenbar gerade erst eben, einen Zettel an die Tür geklemmt. Auch wenn sie den verschiedenen Buchstaben keine Bedeutung zuordnen konnte, hatte sie sich das Aussehen der folgenden Worte schon lange eingeprägt:
»Aushilfe gesucht.«
Sie blieb etwas dort stehen, um die Worte eingehend zu betrachten, denn sie waren in einer etwas ungewöhnlichen Schriftart gedruckt, und Adriana wollte nirgendwo klopfen, nur um abgewiesen zu werden. Sie konnte nicht sehr lange dort gestanden haben, aber plötzlich öffnete sich die Tür und eine etwas fülligere Frau mit schwarzem, halb ergrauten Haar stand vor ihr. »Ich bin Señora Velazquez. Bist du für die Arbeit als Aushilfe hier? Wir brauchen jemanden, der nach dem Chaos, das hier in den letzten Tagen war, mal gründlich durchwischt.«
»Nun ja … ja?«
»Sagen wir, pro Stunde…«
Adriana hörte gar nicht mehr zu, wie die Frau den Satz beendete. Ein Stundenlohn! Das hieß, je länger sie blieb, desto mehr Geld würde sie bekommen!
»Putzsachen und den Overall findest du in der Kammer gleich links neben der Treppe. Der ganze Flur und die Büros sind dreckig. Noch Fragen?«
»Nein, Señora. Ich werde gleich anfangen, Señora.«
Die Frau nickte zufrieden und ging wieder die Treppe hoch, während Adriana die kleine, nicht abgeschlossene Kammer daneben öffnete und alles vorfand, ganz wie Frau Velazquez gesagt hatte. Sie streifte sich den Overall über, krempelte ihn an Armen und Beinen hoch, damit er ihr passte, und holte Wasser aus dem Badezimmer.
Jetzt musste sie nur noch sorgfältig mit dem Wischlappen über die Oberflächen dieses Gebäudes fahren – sie war sich ziemlich sicher, dass die Post staatlich war, nur der Staat war reich genug, sich so etwas zu leisten, und verfügte gleichzeitig über Einrichtungen, die von allen Menschen besucht werden konnten – und schon konnte sie den Rest des Abends Geld verdienen.
So lange sie es zwischen diesen Backsteinmauern aushielt, jedenfalls. Sie nahm den Lappen und begann, sorgfältig die Treppenstufen zu polieren. Señora Velazquez hatte nicht spezifiziert, wo sie anfangen sollte, und daher entschied sie sich, langsam einen Raum nach dem anderen durch zu wischen.
Sie war etwa auf halber Höhe der Treppe angekommen, als Schritte ertönten. »Du bist die Putzhilfe, nehme ich an?«, fragte eine Stimme auf Spanisch.
Adriana sah nicht auf.
»Hier das kannst du später noch machen«, sagte der Mann. »Nimm dir erst mal die Treppe am Vordereingang vor, ja? Da sind all die Mädchen heute drüber gelaufen, die nicht in der Lage sind, zu lesen, dass Bewerbungen nur in Provinz- und Bezirksverwaltungen und nicht in Postämtern abgegeben werden. Und das waren viele.«
Adriana nickte nur und nahm schweigend den Eimer. Der Mann führte sie durch den Flur im ersten Stockwerk in die Richtung, in der, Adriana erinnerte sich, der Vordereingang des Gebäudes lag. Wie die anderen Flure, die sie in ihrem Leben gesehen hatte, war er kahl, bis auf einige Bilder, die an der Wand hingen. Adriana hatte in ihrem Leben wenig mit Bilder und anderem Kram, den man sich als Dekoration irgendwo hin hängte, anfangen können. Aber nun, da sie durch diesen Flur ging, und sich schon wieder wünschte, sie wäre schon fertig mit der Arbeit, begann sie, vielleicht, den Sinn dieser Sachen etwas zu verstehen.
Denn diese Bilder zeigten das Draußen. Und nicht das Draußen von engen, vermüllten Gassen und dreckigen Hausfassaden. Sie zeigten den Blick auf die alte Universität vom Domingo, das Licht auf den Blättern des Regenwaldes nach einem kurzen Schauer und den Sonnenuntergang über den Bergen.
Und das Meer, immer wieder das Meer.
Es waren gestochen scharfe Bilder, die ihr fast vorgaukelten, Fenster zu sein, und sie weckten eine Sehnsucht in Adriana, all diese Dinge zu sehen.
Ein Bild fiel Adriana besonders auf.
Dort waren Menschen auf dem Ozean zu sehen. Darunter Fische, unter dem Boot, festgehalten in grauen Linien. Dieses Bild vom Meer … sie schüttelte den Kopf über sich selbst. Erst sollte sie die Treppe am Vordereingang putzen. Schweigend folgte sie dem Mann weiter und hoffte, dass er nicht bemerkt hatte, wie sie kurz stehen geblieben war.
Später, nachdem sie die Spuren von Sand und Schlamm auf der Vordertreppe beseitigt hatte, kehrte sie zurück in de Flur, und nutzte, während sie dort durch wischte, die Gelegenheit, sich das Bild etwas genauer anzusehen.
Sie erkannte das, was dort war, begriff sie, und fühlte sich schwer von Begriff, dass sie nicht direkt gesehen hatte, was dort abgebildet worden war. Das war ein Fischerboot, aber keines mit Leuten, die angelten. Sie fischten mit einem Netz.
Und die unbestimmte Sehnsucht nach der Ferne wurde abgelöst durch die, auf einem Boot im Meer zu sitzen und mit zweifelloser Sicherheit auf die nächste Mahlzeit warten zu können.
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