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Die wahre Macht der Erinnerungen// Teil zwei der wahren Macht-Reihe

von Tiger
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Blaise Zabini Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley Theodore Nott
10.12.2021
12.08.2022
33
36.897
23
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
05.08.2022 1.095
 
Die Adresse der Willams stand in der Akte und so machten sich die vier Auroren auf den Weg. Nachdem sie geklingelt hatten, wurde ihnen die Tür geöffnet. „Anastasia Williams?“, fragte Draco. „Ja?“, fragte die Frau verwirrt. „Was kann ich für sie tun?“ „Wir sind vom Ministerium und möchten ihn ein paar Fragen stellen.“ Um Dracos Aussage zu bestätigen, zogen alle vier ihre Ausweise.

„Aber ich habe ihren Kollegen doch schon alles gesagt, was ich weiß“, meinte Anastasia. „Es geht nicht um ihren Mann“, erklärte Davis. „Vielmehr um ihren Bruder.“ „Meinen Bruder?“, fragte Anastasia. „Ihr Bruder ist doch Jack McCoy, oder?“, fragte Davis, wohl wissend das das der Wahrheit entsprach, hatten die vier diese Infos doch überprüft, bevor sie zu Mrs. Willams aufgebrochen waren.

„Ja, schon“, gab Anastasia zu. „Aber Jack war schon seit bestimmt fünf Jahren nicht mehr in England, wenn nicht sogar noch länger. Das letzte Mal, dass ich mit ihm gesprochen habe, ist auch schon über zwei Jahre her.“ „Können wir trotzdem reinkommen und ihn ein paar Fragen stellen?“, fragte Harry. Anastasia schien noch immer nicht überzeugt, sagte aber: „Ich glaube zwar nicht, dass ich ihnen eine große Hilfe sein werde, aber kommen sie doch rein.“

Anastasia ließ die Männer rein und führte sie ins Wohnzimmer. „Kann ich ihnen irgendwas zu trinken anbieten?“, fragte Anastasia. „Nein, danke“, lehnte Jackson für sie alle ab. „Also was wollen sie wissen?“, fragte Anastasia. „Sie sagen ihr Bruder ist vor fünf Jahren ausgewandert?“, fragte Draco. „Nicht ganz“, gestand Anastasia. „Er hat vor fünf Jahren das Land verlassen und vor viereinhalb Jahren beschlossen, dass er nie wieder einen Fuß auf englischen Boden setzt, wir sollten ihm seine Besitztümer nachschicken.“

„Wissen sie, wieso ihr Bruder das Land verlassen hat?“, fragte Davis. „Jack behauptet das Wetter sei besser“, sagte Anastasia. „Aber ich glaube, er wollte auch seinen falschen Freunden entkommen.“ „Falsche Freunde?“, fragte Jackson. „Jack hat sich mit ein paar üblen Typen eingelassen, ein paar krumme Dinger gedreht“, antwortete Anastasia. „Hatte er jemals mit schwarzer Magie zu tun?“, wollte Draco wissen. „Wenn ja, dann weiß ich nichts davon“, meinte Anastasia. „Aber ich glaube einer seiner Kumpel hat schwarzmagische Sprüche benutzt.“

„Wissen sie zufällig den Namen von diesem Kumpel?“, fragte Harry. „Ian irgendwas“, meinte Anastasia. Draco ging im Kopf die Namen der Schmuggler durch. „Ian Bauer?“, fragte er. Anastasia überlegte, dann nickte sie. „Das kommt hin“, meinte sie. „Sie sagen, sie haben zuletzt mit ihrem Bruder vor über zwei Jahren gesprochen?“, fragte Jackson. „Seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr?“

„Nur noch über Briefe“, erklärte Anastasia. „Sie hatten weiterhin Kontakt über Briefe“, fragte Davis. „Bis heute?“ „Grade heute habe ich ihm einen Brief geschrieben“, erklärte Anastasia. „Vermutlich auch wegen ihrem Mann“, sagte Davis mitfühlend. „Warum sollte es Jack interessieren, dass Luis tot ist?“, fragte Anastasia. Draco war irritiert. Während Jackson fragte, ob Jack nicht wisse, dass Anastasia verheiratet sei, überlegte Draco, ob es einen logischen Grund gab, warum die Ehefrau so unberührt von dem Tod ihres Mannes war.

Draco hatte angenommen, dass es Eheprobleme gab und Jack die Uhr verschickt hatte, um seiner Schwester zu helfen, in dem Wissen, dass der von ihm in Frankreich gesprochene Fluch in England nicht mehr zurückverfolgbar war und der Ring, mit oder für den er arbeitete, die Sachen sowieso nach England brachte.

Was Draco jetzt aber in Betracht zog war, dass die Frau ihren Mann selbst umgebracht hatte. Sie könnte von den tödlichen Schmuckstücken erfahren haben, vielleicht durch ihren Bruder, und die Uhr dann selbst gekauft haben. „Doch Jack kannte Luis, wir haben unsere Flitterwochen bei ihm in Frankreich verbracht“, erklärte Anastasia. „Worum geht es hier eigentlich?“ „Um ihren Bruder“, sagte Davis. „Und um den Tod ihres Mannes“, fügte Harry hinzu. „Was soll Jack, der sich weigert einen Fuß auf englischen Boden zu setzen, mit dem Tod meines Mannes zu tun haben?“, fragte Anastasia.

„Diese Frage gilt es zu beantworten“, erklärte Jackson. „Wenn sie mich schon wieder wegen Luis Tod belästigen, wissen sie den mittlerweile, was ihn getötet hat?“, fragte Anastasia. Selbst wenn Anastasia nicht diejenige gewesen war, die die Uhr besorgt hatte, war es ihr offensichtlich ziemlich egal, dass ihr Mann gestorben war. „Ein schwarzmagischer Zauber“, erklärte Draco.

„Haben sie mich deswegen gefragt, ob Jack mit schwarzer Magie zu tun hatte?“, fragte Anastasia. „Hat ihr Mann in letzter Zeit sich irgendwas Neues gekauft oder gar geschenkt bekommen?“, fragte Davis ohne Anastasias Frage zu beantworten. „Nein“, antwortete Anastasia. „Er hat nichts neues, nur die Uhr… aber die habe ich ihm geschenkt, die war in Ordnung.“ Draco hätte gerne gefragt, ob sie sich sicher war.

„Wo haben sie die Uhr her?“, fragte Jackson. „Von Jack“, meinte Anastasia. „Wollen sie etwa sagen, dass Jack die Uhr verflucht hat, um Luis zu töten? Warum sollte er das tun?“ „Wir wollen nichts dergleichen sagen“, meinte Davis. „Aber wir müssen jeder Spur nachgehen.“ „Warum sollte Jack Luis umbringen, was hat er davon?“, fragte Anastasia. Ganz langsam fing Draco ihr abzunehmen, dass sie aufgelöst war, war nur die Frage, warum.

„Wenn ihr Bruder es wirklich getan haben sollte, werden wir herausfinden warum“, erklärte Jackson. Draco fragte sich, ob sie wirklich einen Vorteil davon hatten, wenn sie so taten, als wüssten sie nicht, dass es Jack gewesen war, der die Uhr verflucht hatte. Wenn Anastasia ihren Bruder warnen würde, würde sie es auch tun, wenn er nur unter Verdacht stand.

„Alles, was ihrem Mann gehörte ist nun ihres“, meinte Harry. „Könnte Jack davon profitieren?“ „Wie sollte Jack an mein Erbe kommen?“, fragte Anastasia. „Sagen sie es mir“, meinte Harry. „Hören sie auf“, verlangte Anastasia. „Hören sie auf meinem Bruder zu unterstellen Luis umgebracht zu haben.“ Sie stand vom Sofa auf. „Verschwinden sie aus meinem Haus. Die einzigen Auroren mit den ich sprechen werde, sind die, die den Mord an meinem Mann bearbeiten.“

Folgsam verließen die vier Auroren das Haus. „Hätten wir ihr sagen sollen, dass es unser Fall ist?“, fragte Davis. „Hätten wir fragen sollen, woher sie weiß, dass es auf einmal ein Mord ist, obwohl es von den Kollegen als ungeklärter Todesfall eingestuft wurde und die Todesursache nicht wirklich auf Mord schließen lässt?“, fragte Jackson. „Ich finde schwarzmagischer Fluch legt schon nahe, dass es sich um Mord handelt“, meinte Davis.

„Muss es aber nicht heißen“, erinnerte Draco. „Wir sollten zurück ins Ministerium. Ich muss einen Brief an Emma wegen Misses Willams Aussage schreiben, dann können die sich Jack mal vorknöpfen.“ „Du schreibst den Brief und wir machen Mittagspause“, schlug Davis vor. „In einer dreiviertel Stunde wieder im Konferenzraum. Oder brauchst du länger für den Brief?“ „Eine viertel Stunde sollte reichen“, meinte Draco. „Super“, verkündete Davis. „Ich habe Hunger.“ Dann apparierte er.
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