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Hüttenzauber

von Mindy
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Romance / P16 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
08.12.2021
29.12.2021
6
24.420
23
Alle Kapitel
51 Reviews
Dieses Kapitel
11 Reviews
 
 
08.12.2021 4.774
 
Hallo miteinander!
Nein, nicht Teil 2 meiner fünften Staffel ;) Zwar ist da was in Planung, aber ich habe erstmal pausiert, weil ich diesen Wunsch erfüllen wollte, so pünktlich zur Weihnachtszeit.
Gibt ja gerade einige Weihnachtsprojekte hier, aber vielleicht gefällt euch so ein bisschen Malec-Kitsch zusätzlich trotzdem – die Uploads kommen recht zügig und es sind nur 5 oder 6 Kapitel, also sind wir vor Weihnachten durch ^^

Jetzt aber mal zur FF:
Juna Lightwood-Bane hatte das 100. Kommentar zu meiner FF „Gefangen“ und da ich ja immer zu dem 100. Wünsche verteile… ^^°
Vorgabe: „Ich will Malec in der Weihnachtshütte. Weihnachtsurlaub, schicke Holzhütte, draußen liegt 5 Meter hoch der Schnee, Magnus zaubert einen funkelnden Weihnachtsbaum, sie kochen, kuscheln, vor dem Kamin, fahren Schlitten, sehen Rentiere…“

Vorschläge zu sowas in der Art bekam ich schon ein paar Mal nach „Lichterzauber“, aber genau wie bei der FF und bei der Urlaubsgeschichte, hielt ich es für nicht reizvoll, weil es das zuhauf gibt und man den Leser nicht wirklich überraschen kann, ihr kennt meine Einstellung dazu ja XD
Aber Zuspruch fand es dann doch immer und es war Junas Wunsch, also habe ich mich eifrig ran gesetzt und hoffe, ihr könnt dem vielleicht doch ein wenig was Besonderes/Witziges/Schönes abgewinnen. :-)

Am meisten Spaß wünsche ich natürlich dir, liebe Juna (ich war ja so happy, dass Drama dieses Mal gestattet war, hehe…wobei ich relativ brav war, ist ja bald Weihnachten und so^^°).

Liebe Grüße

Mindy

PS: Figuren und Serie gehören natürlich wie immer nicht mir und ich verdiene kein Geld, nur Grüße und Sterne, im besten Fall. *Apfelkuchen bereit stell* (Der kommt gut mit der heißen Schokolade!)

_____________________________________________________________________

~*~


Die Hände in die Hüften gestemmt und glücklich lächelnd betrachtete Alec die vom Schnee makellos weiß gefärbte Landschaft, die sich in unendlicher Weite vor ihm auszubreiten und ihn freudig in Empfang zu nehmen schien.
Am strahlend blauen Himmel lachte die Sonne in voller Pracht und obschon sie bei den Minustemperaturen keine Wärme zu spenden vermochte, vertrieb sie jeden noch so kleinen Schatten in der ohnehin hell leuchtenden Umgebung.
Am Ende der sanft abfallenden Hügel, deren schneebedeckte Oberfläche dalag wie frisch glasiert, konnte man in der Ferne den Lake Tahoe erkennen. Sonst ein beliebtes Badeziel, war das Wasser des Sees an den Rändern längst meterweit zugefroren und reflektierte auf der spiegelglatten Oberfläche die Sonnenstrahlen, als wolle es damit die umliegenden Tannen und Kiefern beleuchten, die beeindruckend breit und hoch in den Himmel ragten.
Alec wandte den Blick von den Baumriesen ab, deren Nadelwerk ebenfalls mit Schnee bedeckt war, als hätte man eine Ladung Puderzucker darüber gestreut, und betrachtete die hölzerne Blockhütte, vor der er sich befand.
Das dunkle Holz bot einen schönen Kontrast zu der Schneedecke, die auf dem spitz zulaufenden Dach und Geländer des Eingangsbereiches lag. Neben einer breiten Eingangstür und je zwei viereckigen Fenstern im Unter- und Obergeschoss, hatte die Vorderseite eine gemütliche Verandaschaukel samt Beistelltisch zu bieten.
Hinter der Hütte konnte man einen kleinen Anbau erahnen, der in ebenso urigem Stil gehalten war.
Tief sog Alec die kühle Luft in seine Lungen, hielt die Augen dabei geschlossen und imaginierte die wundervollen Tage, die vor ihnen liegen würden.
„Es ist hier glatt kälter als in der Arktis. Ich sagte doch, ich hätte mehr Koffer packen sollen“, erklang es missmutig neben ihm, was Alec bewog, die Augen zu öffnen und dem Urheber der leidend-grummeligen Stimme ein begütigendes Lächeln zuzuwerfen.
„Unsinn, Magnus, wir bleiben doch nur fünf Tage. Du hast genug Kleidung eingepackt, um einen Monat hier auszuharren. So viel können wir gar nicht anziehen.“
Jetzt kletterten Magnus‘ Augenbrauen in schwindelerregende Höhen. „Wenn wir schon einen quasi Mundie-Winter-Urlaub verbringen, dann werden wir ihn bildlich festhalten – was für dich heißt, mein Tannenbäumchen, dass du dich jeden Tag zwei Mal umziehen wirst. Mindestens.“
Alec lachte und legte einen Arm um Magnus, dessen Gesichtsausdruck einem Schmollmund recht nahe kam. „Das ist in Ordnung.“
Er drückte ihm einen liebevollen Kuss auf die kühle Wange, was Magnus‘ Unwillen fast augenblicklich dahinschmelzen ließ wie eine Schneeflocke auf der Haut.

Sein geliebter Ehemann, seines Zeichens fähiger Inquisitor der Shadowhunter, war niemand, der leicht von einem Urlaub überzeugt werden konnte.

Oder einem freien Wochenende.

Generell zu Freizeit.

Häufig nicht mal stundenweise.

Es glich jedes Mal einem Kampf gegen eine Dämonenarmee, während man selbst nur mit einer Gabel bewaffnet war, Alec zu ein bisschen Erholung zu überreden.
Letztes Jahr hatte er es immerhin geschafft, Alec mit etwas Geschick zu einem Besuch des New Yorker Weihnachtsmarktes zu bewegen, was allerdings nur ein abendlicher Ausflug gewesen war…mit unerwarteter und nicht durchweg erfreulicher Begleitung.*
Dieses Weihnachten hatte er darauf verzichtet und sich stattdessen einige Tage mehr Urlaub mit seinem Mann gewünscht.
Wie erwartet hatte Alec schon bei der ersten Silbe zum Widerspruch angesetzt, doch Magnus hatte ihm angeboten, dass er alleine über alle Gegebenheiten des Urlaubs bestimmen dürfe – von der Örtlichkeit bis hin zur Unterbringung.
Alec wusste, dass solch ein Zugeständnis für Magnus, der nur Partys noch leidenschaftlicher plante als Reisen, wirklich ein großer Liebesbeweis war, daher hatte sein wunderschöner Nephilim es wirklich in Erwägung gezogen, die ach so wichtigen Inquisitor-Pflichten eine Zeit lang auszulagern.
Tage waren nach diesem Gespräch vergangen und Magnus hatte schon geglaubt, Alec schinde Zeit oder hätte es vergessen, doch gestern hatte er ihm dann seinen Wunsch eröffnet: Urlaub im tiefsten Schnee in einer einsamen Berghütte.
Nicht Hawaii, bei Sonnenschein, Palmen und Cocktails.
Nicht die Kanarischen Inseln, bei Meer, Strand und Massagen.
Nicht die Dominikanische Republik bei einer Mischung aus all diesen wunderbaren, erholsamen und wohltuenden Dingen!

Die USA.

Im eisigsten Winter.

In einer Blockhütte.

Es gab keine Shoppingmöglichkeiten in herrlich geschmückten Einkaufspassagen, keine schicken Restaurants mit einer köstlichen Auswahl an weihnachtlichen Speisen, keine Chance auch nur ohne ein doppeltes Paar Socken rauszugehen, wenn man nicht den Verlust einiger Zehen in Kauf nehmen wollte!
Magnus würde nicht behaupten, dass er Kälte und Schnee nicht ab und an mochte, aber er bevorzugte definitiv wärmere Gefilde, weshalb es ihn selbst immer wieder wunderte, dass es ihn vor Alec so lange in New York gehalten hatte. Die viele Kleidung war darum, wenn er ehrlich war, vielmehr seiner Sorge geschuldet, zu erfrieren, als dass er wirklich plante, Alec zu einem Fotoshooting zu zwingen.
„Ja, wirklich“, hatte Alec begeistert und mit funkelnden Augen wiederholt, als Magnus ein – möglicherweise auch fünf – Mal nachgefragt hatte, ob dies wirklich Alecs Wunschurlaub sei.
„Es ist Mundie-mäßig, aber unsere Eltern haben genau ein Mal einen Urlaub mit uns vieren gemacht und da waren wir…ich glaube in Alaska für einige Tage, in solch einer Hütte, und es hat Spaß gemacht. Izzy, Jace, Max und ich haben Schneedämonen gebaut und danach geköpft, Schneeballschlachten mit taktischer Planung geschlagen, ein Verteidigungsfort erbaut…“
„…“ Gut, wenn sie einmal Kinder hatten, war schon mal geklärt, wer die Spiele aussuchen würde.

Nicht der Schattenjäger.

„…aber wenn du findest, dass das albern ist…“
„Nein, keineswegs!“ Magnus hörte Alec selten etwas Positives über seine Kindheit erzählen und noch seltener war es, dass er sich derart für Freizeitaktivitäten begeisterte. Wenn Magnus ihm helfen konnte, die vergangenen schönen Erfahrungen durch einen gemeinsamen Urlaub erneut zu durchleben und Alec sich noch dazu wirklich mal etwas wünschte, würde der Hexenmeister dafür gerne ein paar Frostbeulen in Kauf nehmen.
Abgesehen davon konnte er Alec sowieso schwer etwas abschlagen, wenn dessen helle Augen so voller Begeisterung leuchteten und sein Gesicht dem eines niedlichen Welpen glich, so sehr sich Alec an diesem Vergleich auch immer störte.
Hätte er allerdings gewusst, dass Alec darauf bestehen würde, die Nutzung von Magie auf ein Minimum zu begrenzen, hätte Magnus vermutlich vehement die Augen geschlossen, um dem Hundeblick zu entgehen.
Bei diesem Wunsch ging es Alec keinesfalls darum, Magnus in irgendeiner Form einzuschränken, denn er wusste genau, dass zu zaubern für Magnus war wie zu atmen. Doch er wünschte sich nun einmal einen eher altmodischen Urlaub, ohne, dass Magnus sich genötigt fühlte, aus der Hütte eine Diskothek zu machen.
Dabei hatte er schon vor seinem inneren Augen gesehen, wie er um die zweitausend bunte Lichter auf und um die Hütte herum hexte, samt lebensechtem, funkelndem Schlitten auf dem Dach und einer Landebahn aus Lichtern neben der Hütte, damit ein Weihnachtsmann sehen konnte, wo er hinzufliegen hatte…

Gut, vermutlich war es weise von Alec gewesen, ihm den inflationären Gebrauch von Magie zu untersagen.

„Nur ein Zauber am Tag, schaffst du das?“, hatte Alec lächelnd gefragt und die Arme um Magnus gelegt.
„Hmpf“, hatte dieser schmollend geantwortet. „Es ist ja nicht so, als bräuchte ich es, jede Minute mit meiner Magie um mich zu werfen.“ Er war immerhin nicht mehr in seinen ersten dreihundert Jahren. „Doch du weißt, uns gehen dadurch viele Annehmlichkeiten verloren. Vor allem, wenn wir hausen, wie in der Steinzeit.“
Alec hatte leise gelacht. „Ich verspreche, es wird dir an nichts fehlen. Ich werde mich gut um dich kümmern.“
Seine Hand hatte sanft über Magnus‘ Nacken gestreichelt und diesem fast ein schnurrendes Geräusch entlockt. „Hmm…gut. Aber Portale zählen nicht. Und das, was ich morgens zum Fertigmachen brauche, ebenso wenig. Zu Weihnachten gehört Glamour.“
„Einverstanden. Obwohl du weißt, ich finde dich immer wunderschön und glamourös, egal, ob schick gestylt oder nicht.“
Solche Sätze waren gewöhnlich Floskeln unter Liebenden, denn niemand sah immer atemberaubend oder anziehend aus, schon gar nicht früh am Morgen, wenn die Haare an einen zerflederter Ballen Stroh erinnerten und die Schminke trotz Zauber zerfloss, als wäre man in einen Regenschauer gekommen.
Doch wie Alec es sagte, wie er Magnus dabei ansah, ließ Magnus‘ Herz auch nach all den Jahren ihrer Beziehung vor Liebe einige Takte schneller schlagen.
Denn für Alec war es unverkennbar die Wahrheit.
„Danke dir, aber du weißt, man kann alles verbessern“, hatte Magnus lächelnd erwidert und Alec sanft geküsst. „Außer dich vielleicht…“


Und nun standen sie hier, am Freitagvormittag bei tiefster Kälte in einer so kargen Landschaft, dass selbst einem Einsiedler die Tränen gekommen wären.
Doch Alec ließ den Blick noch immer breit lächelnd in die Ferne schweifen, Magnus dabei an seine Seite drückend, und war unverkennbar zufrieden, also wollte Magnus es ebenso sein.

Wobei…

Er ließ seine letzten Worte Revue passieren und warf Alec einen abwartenden Seitenblick zu.

Da fehlte doch etwas…

Alec blickte immer noch zufrieden vor sich hin.
Magnus starrte ihn erwartungsvoll an.
Einige Sekunden genoss Alec noch die Aussicht, als auch er sich endlich zu erinnern schien. „Oh. Ich meine, das Umziehen ist in Ordnung. Tannenbäumchen ist abgelehnt.“

Ah, da war es ja.

„Meinetwegen“, grinste Magnus und schlang seinerseits den Arm um Alecs Hüfte, genoss dabei das Gefühl der harten Muskulatur unter seinen Fingern, die er trotz der doppelten Schichten Kleidung zu spüren meinte. „Vielleicht bekomme ich doch noch Lust auf einen altmodischen, klischeehaften Winterurlaub.“
Immerhin, je kälter es war, desto fester konnte er sich in Alecs Arme kuscheln. Der Gedanke gefiel ihm recht gut. „Ich werde mich jedenfalls um eine positive Einstellung bemühen.“
„Danke, das weiß ich zu schätzen“, erwiderte Alec. Er wusste ja, wie es war, wenn man sich auf Dinge einlassen musste, die einem nur bedingt zusagten.
Doch wenn Magnus an seiner Seite gewesen war, hatte Alec dem immer etwas Schönes abgewinnen können. „Solange wir zusammen sind, werden wir garantiert eine großartige Zeit haben.“
Wieder musste Magnus ein allzu breites Lächeln unterdrücken.
Ein Wunder, dass unter der harten, durchtrainierten, disziplinierten Soldatenschale so ein wunderbar weicher, hinreißender Romantiker hatte heranwachsen können.
„Das will ich hoffen. Obwohl zu befürchten ist, dass Mindy sich wieder allerlei Gemeinheiten für uns hat einfallen lassen, denn zu unserem Leidwesen hat Juna ein gewisses Maß an Drama und Schmerz legitimiert.“
„Hm?“ Alec war noch immer so begeistert von der Landschaft, dass er Magnus‘ letzte Worte nicht genau gehört hatte.
Dieser schüttelte lächelnd den Kopf. „Ich sagte, dass du Recht hast: Vor uns liegen sicherlich fünf wunderbare Tage.“

~*~


Im Inneren der Hütte empfing ihre Nasen eine Mischung aus Staub, Holz und Tannennadeln.
Obwohl Magnus es stilvoller mochte, musste er zugeben, dass das hölzerne Mobiliar durchaus seinen Charme hatte.
Im Erdgeschoss gab es ein geräumiges Wohnzimmer mit einem großen Kamin, einem ihm zugewandten Sofa rostbrauner Farbe und einem dicken, karmesinroten Teppich direkt im Eingangsbereich.
Daran schloss sich links die Küche samt Essbereich an. In den Stühlen waren die gleichen Schnörkel und herzförmigen Muster eingearbeitet, wie in die Fensterläden, und ihr Holz, vermutlich Birke, passte farblich zu dem rustikalen Esstisch.
Während Alec die weißen Vorhänge zur Seite schob und die Fenster öffnete, hob Magnus den Blick und schmunzelte über die antiken Deckenlampen. Sie stammten aus einem früheren Jahrhundert aus London, wie er wusste.
„Ich bin angenehm überrascht, ich hätte mehr Geweihe und Tierpräparate erwartet“, sagte Alec, der kurz die große Geschirrvitrine gemustert hatte, in die trübes, gelbes Glas eingearbeitet war, so dass man die Tassen und Teller dahinter nur verschwommen erkennen konnte.
„Es wäre passender, aber Ragnor hatte aufgrund seines Hexenmals eine absolute Abneigung gegenüber der Zurschaustellung von Jagdtrophäen aller Art, besonders was Hörner, Geweihe und dergleichen anging“, erwiderte Magnus, was Alec überrascht den Kopf drehen ließ.
„Diese Hütte gehörte deinem Freund Ragnor?“
Als Alec den Vorschlag mit der Hütte gemacht hatte, hatte er natürlich nicht gewusst, wie und wo genau er solch eine finden konnte. Er hätte wohl Clary oder Simon bitten müssen, sich mit ihm durch das Internet zu wühlen, doch Magnus hatte von einer Hütte in seinem Besitz gesprochen, die er nie nutze, die jedoch alle von Alecs Kriterien erfülle.
Wenn er sich jetzt genauer umsah und so die bunten Kerzen in den Kristallhaltern auf einer der Kommoden betrachtete, hätte ihm allerdings auffallen können, dass diese Unterkunft Einflüsse eines Hexenmeisters aufwies.
„Ja, er hat phasenweise die Abgeschiedenheit solcher Orte bevorzugt.“ Besonders in den letzten Jahrzehnten seines Lebens, unter anderem Dank Leuten wie Valentine.
„Außerdem war er…nicht paranoid, aber zumindest vorsichtig und hat gerne alles kontrolliert, darum hat es mich nicht einmal gewundert, dass er für den Fall seines Todes einige Dinge testamentarisch festgehalten hatte. Ich bekam irgendwann eine Nachricht, dass er wollte, dass ich diese kleine Hütte besitze. Zweifellos eine Neckerei, denn er wusste, dass ich für eine Winterhütte keine Verwendung haben würde…“ Wobei Magnus Alec im Sommer einmal mit her nehmen könnte, sicher war es sehr idyllisch, so nahe an einem See zu wohnen.
Während Magnus erzählte, trat Alec näher an ihn heran, falls Magnus durch die Erinnerungen traurig werden würde. Ragnor Fell war leider eines von vielen Opfern, das sie durch Valentines Verrat zu beklagen gehabt hatten, und Magnus vermisste seinen Freund sicherlich noch immer, auch, wenn er ihn nicht oft erwähnte.
Als Magnus nicht weiter sprach, hob Alec die Hand und strich sanft über Magnus‘ Schulterblatt. „Ich bin ihm dankbar für das Geschenk, denn deswegen können wir jetzt gemeinsam hier sein.“
Magnus verdrängte die Erinnerungen an Ragnor und lächelte seinen Ehemann an.
„Das ist wahr. Vielleicht hat er mich auch einmal wieder besser gekannt als ich mich selbst und ahnte, dass ich Verwendung für diesen Ort haben könnte.“ Kaum jemand hatte ihn je so gut gekannt wie Ragnor. Ein Seufzen floh über Magnus‘ Lippen.
„Ich wusste nicht, dass Hexenwesen Testamente machen“, sagte Alec, um das Thema etwas zu verlagern.
Schattenjäger brauchten so etwas nicht, weil sie meistens keinen persönlichen Besitz hatten; entweder lebten sie in und von dem Institut, in dem sie dienten, oder es gab Besitz in Alicante. Das alles fiel natürlich automatisch der Familie oder dem Ehepartner zu, sollte man sterben. „Hast du so etwas?“
„In der Tat.“ Magnus nahm wieder eine aufrechtere Haltung ein, zog den Schal ab und warf ihn achtlos auf den Teppich, während er in ausschweifenden Gesten erzählte. „Der temporäre Verlust meiner Magie hat mir vor Augen geführt, dass ich wohl etwas sorglos gelebt habe, die letzten 800 Jahre. Alles herzaubern zu können, von Geld über Besitz bis hin zu Unterkünften, war zu selbstverständlich geworden und deswegen habe ich mich ungefähr ein Jahr nach Edom darum gekümmert, meine Verhältnisse zumindest ein wenig zu ordnen und mich abzusichern, sollte mir so etwas erneut passieren. Natürlich habe ich meinen bezaubernden Ehemann überall als Alleinbegünstigten eintragen lassen – mit Ausnahme von ein wenig Geld, das an Raphael und Simon geht.“
Immerhin waren sie so etwas wie seine Söhne, wobei er Raphael auch jetzt schon unterstützen würde, würde dieser es wollen. Er war in seinem bescheiden Priesterleben allerdings mehr als zufrieden und da er jetzt ein Mundie war, würde Magnus ihn wohl ohnehin überleben…wie es ihm schon so oft gegangen war.
Gedankenversunken blickte Magnus in die Ferne.
„Das ist in Ordnung“, schmunzelte Alec, hob Magnus‘ Schal vom Boden auf und hängte ihn, von Magnus unbemerkt, ebenso ordentlich an den Kleiderständer neben der Tür, wie er es kurz darauf mit seiner Jacke tat. „Wie kommt es, dass ich gar nicht mitbekommen habe, dass du dich um so etwas bemüht hast?“
Magnus‘ Blick kehrte zu Alec zurück. „Es ging erstaunlich schnell; ich habe mich von Lorenzo beraten lassen.“
„Ausgerechnet?“, fragte Alec amüsiert, streckte dabei die Hand nach Magnus‘ Jacke aus, die dieser gerade gedankenverloren auszog.

Nicht, dass sie dem Schal nachfolgen musste.

„Oh ja. Lorenzo mag viele Fehler haben, aber er ist mir in diesen Dingen weit voraus – Worte, die diese Hütte niemals verlassen werden“, fügte Magnus mit mahnend erhobenem Zeigefinger hinzu. „Er hat so viele Aktiva und gut gepflegte Konten samt Immobilien, dass er selbst magielos ohne jegliche Einbußen an Luxus und Komfort leben könnte.“ Wenn man so vermögend war, konnte man sich Dinge leisten, die für Mundie durchaus mit dem Besitz von Magie vergleichbar waren.
„So ein umfangreiches Imperium in so vielen Ländern zu führen wäre mir dann doch zu viel Arbeit, aber er hat mir zumindest einige hilfreiche Tipps gegeben, wie ich mein Vermögen klug anlegen kann.“
Dabei hatte Magnus zufällig einen Blick in eines von Lorenzos Portfolios werfen können: Der Hexenmeister hatte seinen Partner, Andrew Underhill, schon damals mit einem üppigen Erbanteil bedacht gehabt, obwohl die beiden zu diesem Zeitpunkt gerade mal ein gutes Jahr zusammen gewesen waren – und Magnus‘ Eindruck nach noch einige Etappen auf der gemeinsamen Reise vor sich gehabt hatten.
„Ausnahmsweise habe ich mir also mal ein Beispiel an ihm genommen. Ich fand vor allem inspirierend, dass er Andrew vollumfassend abgesichert hatte – der Gute könnte, im Falle von Lorenzos Tod, halb New York kaufen und wird stattlicher Besitzer mindestens eines Châteaus. So gut wird es dir dann doch nicht ergehen, sollte ich vor dir abtreten, fürchte ich.“
„Weder Andrew noch mir liegt etwas daran, euer Geld auszugeben, wir wollen lieber jeden Tag mit euch verbringen“, erinnerte Alec gütig lächelnd.
Es war befremdlich über den Fall von Magnus‘ Tod zu sprechen, denn wie sie beide wussten, gab es, bedingt durch Alecs Sterblichkeit, in ihrer Beziehung eher ein anderes Szenario, das unter regulären Umständen eintreten würde.
Umso rührender war es, dass Magnus sich über solche Dinge den Kopf zerbrochen hatte, also legte Alec die Hand an Magnus‘ Wange und küsste ihn zärtlich.
Die liebevolle Berührung vertrieb Magnus‘ düstere Gedanken darüber, dass er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor Alec sterben würde.
Seine Hand wanderte in Alecs Haar und erfreute sich an der Wärme, die ihn in den weichen Strähnen empfing. Das erinnerte ihn daran, dass Alec die Fenster geöffnet hatte und Magnus wohl zu einem Eiszapfen werden würde, wenn er seinem momentanen Impuls folgte und Alec und sich der Kleidung entledigte.
Er vertiefte den Kuss noch etwas, lehnte sich aber dann mit eiserner, über Jahrhunderte antrainierter Willenskraft zurück, räusperte sich und strich über Alecs Brust.
„Apropos Tag verbringen, wir sollten wohl mit unserem Urlaub beginnen.“
„Ich war gerade dabei“, sagte Alec heiser und fuhr sich mit der Zungenspitze über die Lippen, als wolle er sich jeden Rest von Magnus‘ verbliebenem Geschmack darauf sichern.
Magnus verengte neckend die Augen. „Das Schlafzimmer im Obergeschoss sichten wir heute definitiv auch noch, aber erst einmal müssen wir es hier weihnachtlich herrichten, die Fenster schließen, Feuer machen…hm.“
Jetzt fragte sich, wofür er seinen einzigen Zauber des Tages einsetzen wollte.

Für pragmatische Aufgaben definitiv nicht.

„Ich schlage vor, du kümmerst dich um das Schmücken, ich werde uns Holz hacken gehen, damit wir den Kamin befeuern können“, sagte Alec, als hätte er Magnus‘ Gedanken gelesen.
„Fabelhafte Idee.“ Solange Alec sich mit diesem quasi Krafttraining beschäftigte, konnte Magnus etwas Glanz und weihnachtlichen Glitzer in diese vier Wände bringen.

Vor allem Glitzer.

Alec nickte und trug erst einmal ihr Gepäck nach oben.
Das Schlafzimmer war klein, aber gemütlich, mit einem bequem aussehenden Bett und dunkelblau-weiß karierter Bettwäsche. Das Badezimmer hatte nur eine Dusche, aber dafür ein großes Waschbecken und einen noch größeren runden Spiegel, der in einem goldenen Rahmen mit geschwungenen Ornamenten saß. Das würde Magnus definitiv gefallen.

Als Alec ins Wohnzimmer zurückkam, war Magnus bereits voll in seinem Element; blaue Funken flogen durch die Luft und hinterließen Lichterketten, Girlanden und kleine Figuren – Rentiere, Weihnachts- und Schneemänner sowie Schneekugeln – auf ihrem Weg. Die Fenster hatten sich geschlossen und neben allen Kerzen loderte auch im Kamin bereits Feuer.
Alec schmunzelte darüber, entschied aber, dass sie trotzdem Holz brauchen würden, um das Feuer am Brennen zu halten.

Magnus war derart in sein Werk vertieft, dass er nicht einmal recht mitbekam, wie Alec die Hütte verließ.
Um ihr Appartement in Alicante zu schmücken hatte er fast einen Tag gebraucht und am Ende eine Abmahnung bekommen, weil seine Beleuchtung angeblich heller strahlte als die Dämonentürme.
Diese Nephilim konnten ganz schön dramatisch sein, wenn sie wollten.
Als würde er ein Orchester dirigieren, bewegte Magnus gut gelaunt die Finger, schaltete dabei den schicken CD-Player ein, der auf der Kommode neben dem Kamin stand, und legte eine CD mit Weihnachtsliedern auf, woraufhin sein magisches Schmücken passend untermalt wurde, als erstes mit Driving home for christmas.
Einen Weihnachtsbaum, so hatten Alec und er sich geeinigt, wollten sie morgen gemeinsam suchen und anschließend schmücken, also zauberte Magnus nur den entsprechenden Ständer dafür herbei. So eine hübsche Tanne würde sich wunderbar neben der Treppe machen!
Größtenteils hielt Magnus sich in der Farbgebung an Gold und Silber, eine perfekte Mischung, denn so wirkte alles edel, stilvoll und doch traditionell, wie Alec es sich vermutlich wünschte.
Da Magnus jedoch immer für eine Prise Abwechslung war, kamen zu den blinkenden Lichtervorhängen an Fenstern und der Treppe sowie den goldenen Sternen, die an jeder Lampe hingen, einige kreative Dekorationselemente hinzu:
Neben den Figuren mit den typischen Weihnachtsmotiven, platzierte Magnus niedliche Gummienten mit Weihnachtsmützen, Schals, Zuckerstangen oder Nikolausbärten.

Das war nicht nur eine erfrischende Note, sondern gleichzeitig ein integriertes Jace-Herondale-Abwehrsystem**.

Alecs geliebter Parabatai und Magnus‘ nicht ganz so geliebter Schwager schaffte es nämlich frustrierend oft, intime Momente zwischen ihnen zu stören.
Damit sollte hier, am gefühlten Rande jeglicher Zivilisation, zwar nicht zu rechnen sein, dennoch ging Magnus auf Nummer sicher.
Zufrieden blickte er sich um und klatschte in die Hände.
Für die erste halbe Stunde war das definitiv ein sehenswertes Ergebnis. Gleich würde er sich dem oberen Stockwerk widmen, doch er überlegte, dass er erst etwas für seinen ebenso schwer arbeitenden Gatten tun sollte.
Geschäftig ging Magnus in die Küche und setzte Tee auf. In einem Schrank fand er eine großzügige Auswahl an Teesorten, natürlich dominiert von Ragnors liebster Geschmacksrichtung aus England, dem Schwarztee.
Die meisten Dinge in der Hütte waren mit Konservierungszaubern belegt worden, nur der Kühlschrank war leer. Hierfür nahm Magnus sich ebenfalls die Freiheit zumindest die Vorräte magisch aufzufüllen, da die nächste Einkaufsmöglichkeit etliche Kilometer entfernt lag und Alec sicher nicht vorhatte, ihr Essen in den Wäldern zu fangen.
Magnus goss den frisch aufgebrühten Tee in eine hübsche Tasse mit dunkelblauem Blümchenmuster, schlüpfte wieder in seine Jacke und lächelte verlegen darüber, dass sein Schal ordentlich am Haken hing.

Sein Liebster hatte sich den Tee wirklich verdient.

Mit der Tasse trat Magnus in den Frost hinaus, wo sein Atem dem aufsteigenden Dampf aus der Tasse direkt Konkurrenz machte, und sah sich nach Alec um.
Er hörte die Geräusche von splitterndem Holz und folgte ihm rechts um die Hütte herum.
Dort gab es einen kleinen Schuppen mit Holz, das trocken lagerte, sowie einer Auswahl an Werkzeug. Wie man an dem Stapel der geschlagenen Scheite neben dem Spaltklotz erkennen konnte, hatte Alec bereits einiges an Holz zerkleinert.

Das war allerdings nicht, was Magnus faszinierte.

Was ihn beide Hände fest um die Tasse schließen ließ, ungeachtet deren Hitze, war Alecs Anblick: Er hatte auf die Jacke verzichtet und stand vor ihm, in dunkelblauen Jeans, einem schwarzen Pullover und dazu passenden Handschuhen. Die darin steckenden Hände waren fest um den Stiel der Axt geschlossen, während Alec immer wieder ausholte und dabei die beeindruckende Biegsamkeit seines Körpers unter Beweis stellte.
Hart sauste die Axt anschließend herunter, um mit ihrer Scheide unbarmherzig in das Holzstück einzudringen.Es zersprang mit nur einem Streich in zwei Teile.
Derart geschäftig, dass er Magnus nicht wahrnahm, hob Alec das nächste Holzstück an, setzte es auf den Klotz und begann von vorne.
Die Art, wie sich seine Muskulatur an Armen, Brust und Hals beim Ausholen und Schlagen unverkennbar anspannte, der konzentrierte Zug um seinen Mund, der Ansatz von Schweißperlen auf seiner Stirn und wie er sich immer wieder über die von der Kälte trockenen Lippen leckte…
Sicher, Magnus hatte Alec schon im Training gesehen, bei Übungs- und bei richtigen Kämpfen, doch bei Letzterem war selten Zeit, die Stärke und Eleganz seines durchtrainierten Schattenjägers mit der Hingabe zu würdigen, wie Magnus es jetzt konnte.
Alec war zweifellos eines der sanftesten, liebevollsten und gütigsten Wesen, das Magnus kannte und er liebte ihn dafür, doch dieses Bild des brachialen Holzfällers…
Als das Beil erneut herabsauste, zuckte Magnus glatt zusammen, als hätte es ihn direkt ins Herz getroffen. Die Hitze der Tasse schien sich zielsicher von seinen Händen in seinem ganzen Körper auszubreiten..
„Oh, Magnus“, sagte Alec, als er das gespaltene Holz auf seinen Stapel warf und beim Aufblicken den Hexenmeister entdeckte. Er fuhr sich mit dem Unterarm über die Stirn und stützte sich lächelnd auf den Axtstiel. „Bist du etwa schon fertig? Ich hätte gedacht…“
Alec brach ab, als Magnus aufhörte ihn anzustarren, die Tasse in seinen Händen einfach in den meterhohen Schnee neben sich warf und in seinen schwarzen Stiefel, deren Schaft ein goldener Rand zierte, auf Alec zu stapfte.
Mit beiden Händen zog er Alec an seinem Schal zu sich in einen Kuss, der derart fordernd war, dass Alec die Axt fallen ließ, weil er seinerseits die Hände um Magnus schlingen musste. Leidenschaftlich teilte Magnus Alecs Lippen mit seiner Zunge, wie dieser eben noch das Holz, wanderte in die Hitze von Alecs Mund und ging dort auf Erkundungstour.
Ein heiseres Keuchen entwich Alec, der sich spürbar Mühe gab sie davon abzuhalten, einfach in den Schnee zu fallen, weil Magnus inzwischen beide Arme um seinen Hals geschlungen hatte wie ein Klammeraffe.
Da Magnus zwar erregt war, aber keine Lust auf eine Lungenentzündung hatte, nahm er nach einigen Sekunden schweren Herzens seinen Mund von Alecs bereits geschwollenen Lippen und atmete heiß gegen sein Gesicht.
„Planänderung“, brachte er hervor und neigte den Kopf mit den letzten zusammengekratzten Resten seiner Selbstbeherrschung nach hinten, als Alec erneut nach seinen Lippen haschte, aber nur kalte Luft erwischte und ihn unwillig-verwirrt anblickte. „Schlafzimmer.“
Trotz der anregenden Situation musste Alec grinsen. Es war recht selten, dass Magnus mal derjenige war, der sich nicht zurückhalten konnte.
Manchmal fühlte Alec sich deswegen wie ein ungezügelter, hormongesteuerter Teenager, doch er konnte nichts daran ändern, dass er Magnus mit jeder Faser seines Seins begehrte. Insofern gefiel ihm diese Reaktion ungemein, obwohl er nicht recht verstand, was sie ausgelöst hatte.
„Sicher, dass wir es bis dahin schaffen?“, erlaubte er sich zu necken.
Magnus wollte würdevoll bejahen, aber die Enge seiner gefütterten Jeans signalisierte ihm, dass Alecs Frage berechtigt sein könnte.
Eigentlich müsste er über solch impulsartige Triebe erhaben sein, aber…

Zum Nordpol mit jahrhundertealter Willenskraft!

Mit zwei gezielten Handbewegungen erschien ein Portal hinter ihnen, das geradewegs zur Couch im Wohnzimmer führte; das Obergeschoss kannte er noch nicht und Alec und er hatten genug Erfahrung mit Leidenschaft auf engem Raum.
„Magnus, wir wollten doch auf nicht notwendige Magie verz…“, setzte Alec an, doch Magnus verschloss seine schönen Lippen erneut mit einem Kuss und zog ihn am Kragen durch das Portal.
Sie fielen rücklings hindurch und landeten, Magnus voran, auf der Couch, wo Magnus‘ kalte Hände erst den Schal entsorgten und dann unter Alecs Pullover fuhren, um sich auf die warme Haut zu legen, die aufgrund der Arbeit mit einem leichten Schweißfilm bedeckt war.
„Portale zählen nicht. Und vertrau mir, mein Rentierchen“, hauchte er dabei und genoss, wie Alec sich unter seinen Fingern anspannte und ein leises Stöhnen seiner Kehle entwich, „nie waren meine Kräfte notwendiger und sinnvoller eingesetzt.“

Und ehe Alec auch diesen Kosenamen ablehnen konnte, schlang Magnus die Beine um Alecs Hüften und verschmolz ihre Lippen und Körper auf eine Weise, die jeglichen Widerspruch in Wohlgefallen auflöste.

~*~


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*Siehe "Lichterzauber"
** Ja...Mini Buch-Spoiler, den aber schon so gut wie jeder kennt: Jace fürchtet sich wohl vor Enten XD
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