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Between the Lines

von Snotra
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Tragödie / P18 / Het
Megumi Fushiguro Nobara Kugisaki OC (Own Character) Ryomen Sukuna Satoru Gojo Yuji Itadori
07.12.2021
13.12.2021
2
5.976
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07.12.2021 2.798
 
Laut prasselte der Regen auf den harten Asphalt nieder und die Kälte zog sich mit jedem Windzug stärker durch meine Glieder. Es war ca. gegen fünf Uhr am Nachmittag, die kalte herbstliche Jahreszeit begann und die Dämmerung traf langsam ein.
Die Luft roch nach Abgasen, in mitten der lebenden Stadt sah ich mich nach einer Möglichkeit um ein wenig Ruhe zu finden. So viele Menschen, jeder unterwegs zu seinem eigenem Ziel, aber niemand besah mich nur mit einem Blick.
Meine Augenlider waren geschwollen von den vielen Tränen die ich noch vor wenigen Minuten vergossen hatte. Mein Kopf schmerzte, mich auf meine Umgebung zu konzentrieren fiel mir so viel schwerer als sonst.
Mein langer viel zu dünner blauer Mantel war völlig durchnässt und nutzte mir nicht mehr im geringsten die letzte wohltuende Wärme bei mir zu behalten die ich so sehr brauchte. Unwillkürlich und ohne Absicht schlotterte mein ganzer Körper bei jedem Schritt den ich nach vorne setzte, die graue leichte Nebeldecke zog sich über die gesamte Ampelkreuzung an welcher ich noch immer wartete.
Die Autos zogen in gefühlter Höchstgeschwindigkeit an mir vorbei. Einer der Fahrer fuhr näher am Bürgersteigrand über eine Pfütze, welche mich augenblicklich vollspritzte. Tief atmete ich ein und wollte der Versuchung nicht erliegen los zu fluchen.

~Nass. So kalt. Ich bin zu müde dafür, ich kann nicht mehr.~

Ich wollte nicht auffallen.
Die Bilder des Szenarios von dem merkwürdig großen Glatzkopf und seinem blondhaarigen Freund, welche mich heute Mittag überfielen, waren noch immer zu präsent in meinem Kopf verankert. Die Erinnerung an ihr Lachen jagte mir noch immer eine eiskalte Gänsehaut über den Rücken.
Sie nahmen mir alle Einnahmen an Spenden welche die Menschen mir über die letzten Stunden in meinen Becher am Wegesrand geworfen hatten, zogen mir sogar die Schuhe aus um sie mit zu nehmen. Ihre Schläge und Tritte zeichneten sich noch immer tief in meinen Rücken und meinen Rippen ab, mein Kreuz knackte hin und wieder seit diesem Erlebnis schmerzhaft als hätte ich eine Zerrung oder schlimmeres.
Als die Ampel umspring ertönte eine Melodie aus den Lautsprechern welche mich schrill aufschrecken ließ. Leise ächzend überquerte ich die Straße und suchte mir eine kleine Nische um der Hauptstraße zu entkommen.
Ich fühlte mich hilflos, überfordert, wie in einem absurdem Fiebertraum gefangen. Seit ich vor einer Woche am frühen Morgen unter diesem Baum, ca. 15 Minuten zu Fuß weiter weg  aufwachte, fehlten mir jegliche Erinnerungen die mich ausmachten. Ich konnte mich weder an meinen Namen erinnern, noch woher ich kam oder an irgendeinen Moment in meinem bisherigen Leben. Ich fand mich in meiner Umgebung überhaupt nicht zurecht, konnte nicht einmal die Schriften auf den Straßenplakaten und Schildern lesen. Es war laut, zu laut und zu voll. Ich trug nichts weiteres bei mir als die Klamotten an meinem Körper was mir eine Richtung hätte weißen können also beschloss ich auszuharren. In der Hoffnung das ich zuvor, vor meinem Gedächtnisschwund, öfter in dieser Gegend war. In der Hoffnung, das mich irgendwer wieder erkennen könnte, mich dahin bringt wo ich hingehöre. Doch nun wurde ich überfallen, mein erbetteltes Geld für Essen war weg und immer wieder hörte ich diesen einen Satz von dem blondhaarigen Gauner vor meinem inneren Auge.
" Raus aus unserem Revier."
Schon wieder bekam ich eine Gänsehaut, es schüttelte mich regelrecht vor Kälte und dem Angstschweiß der mir meinen Rücken hinunter lief als ich plötzlich ein ganz merkwürdiges Geräusch vernahm.
In einer der Seitengassen fand ich zwischen den Mülltonnen gut versteckt eine Lüftungsöffnung am Boden aus der warme Luft entströmte. Auf dem Gitter am Boden befand sich ein recht großer Karton, es hörte sich an als säße darunter ein verquältes Tier welches langsam aber gleichmäßig knurrend um Luft rang. Vorsichtig hob ich den Karton an und merkte das die untere Seite kaputt war.

~Dann hat sich das arme Ding wohl verfangen?~

Doch indem Moment indem ich den Karton entfernte stockte mir verschreckt der Atem, mein Herz setzte aus und fing direkt darauf panisch an zu schlagen. Das was ich vor mir fand, war alles andere als ein Tier.
Selbst wenn dieser blanke groteske atmende Fleischknoten irgendwann ein Tier war, dann lag das eine Häutung und mindestestens drei intensive Versuchs-Kaninchen- OP´s zurück.
Wie konnte es nur leben? Meine Hände schnellten innerhalb weniger Sekunden zu meinem Mund um ab zu kontrollieren das ich nicht schreien würde.
Zu viel Angst hatte ich vor weiteren Gangmitgliedern aus irgendwelchen Gruppierungen welche mich entdecken könnten.  
Das Muskelgewebe trat an dem verkrüppelten Hals heraus als es sich zu mir herumdrehte und sich drei schrecklich verzerrte Augen, quer über den Katzen- großen Körper verteilt, öffneten. Aus dem Nacken heraus traten schleimige Fühler welche anfingen in meine Richtung zu greifen. Ein unterdrückter Quietsch- Laut kam mir über die Lippen als ich haarsträubend aus meiner nieder geknieten Haltung nach hinten weg auf mein Steißbein fiel. Ein kurzer Schmerz zog sich augenblicklich dank meiner Verletzungen quer über meine Wirbelsäule hoch in meinen Nacken und mein Körper stützte sich instinktiv mit den Armen ab. Das reichte dieser Monstrosität, diese wenigen Sekunden in denen ich schmerzverzerrt meinen Blick abwand, es sprang auf meinen Oberkörper und schlängelte sich mit seinen Fühlern um meinen Hals.

~Oh mein Gott, nein. ~

Blindlings fing ich an zu schreien, in voller Lautstärke, voller Ekel, mit aller Kraft die noch in mir steckte. Doch indem Moment indem ich dachte das dieses Ding mich beißen oder anderweitig angreifen würde, fing es an abzulassen. Verwirrt und überfordert regte ich mich nicht, zitternd starrte ich abwechselnd in eines der Augen doch dieses Ding zog nur langsam seine Fühler zurück.
"Was bist du?..", hörte ich mich leise und ungläubig hauchen.
Dieses Ding war hässlich, es war so hässlich das ich nicht einordnen konnte ob es mich mehr anekelt oder mir sogar wirkliche Angst eintrieb. Ich spürte wie es auf meiner Brust atmete, wie sich die beinahe durchsichtige Haut auseinander und wieder zusammen zog und wie es vibrierte sobald es dieses knurrende, gurgelnde Geräusch von sich gab. Die Fühler verschwanden wieder komplett in diesem Fleischhaufen und ich wagte es nicht von mir herunter zu werfen.

~Mit sowas will man sich nicht anlegen, ich bin doch nicht lebensmüde.~

Langsam wurde das intensive Geräusch wieder leiser und dieses Wesen zog sich in einer Rolle zusammen wie es auf vorher unter dem Karton wie in einer Art Schlafposition geruht hatte. Ungläubig richtete ich mich ein wenig auf und hielt es ähnlich wie ein Säugling gestützt durch meine Unterarme an meinem Herzen. Ich glaubte zu bemerken das es sich entspannte, doch ich war mir unsicher ob ich es mir nur einbildete um mich selbst zu beruhigen.
Der absurd kalte Wind fuhr durch die schmale Gasse und wir zitterten gepeinigt von der Jahreszeit auf. Vielleicht hatte es ja auch nur diesen Platz verteidigt, da er windgeschützt und warm war dachte ich mir schlagartig und setzte mich mit diesem kleinen widerlichen Wesen zusammen auf die Lüftung zwischen die Mülltonnen.
Der Geruch schlug mir ins Gesicht, doch die Wärme war deutlich bemerkbar.
Völlig übermüdet und entlastet durch die warme kontinuierliche Brise legte ich den Kopf in den Nacken und zog meinen Mantel enger um uns. Wie es aussah, war es nicht aggressiv, auch wenn es aussah wie eine gefolterte Missgeburt.  Dieser kleine Widerling.
"Du armes Ding.. ganz allein in der Kälte. Ich schaue ob ich dich morgen zu einem Arzt bringen kann. Vielleicht nimmt dich eine Tierschutz- Organisation auf, da bekommst du Hilfe, Futter und ein Zuhause.", wisperte ich in der Dunkelheit die sich fortwährend immer weiter ausbreitete.
Die letzten Lichtstrahlen des Tages kämpften vergeblich gegen die Nacht, doch für heute sollten sie vorerst das Spiel um die Herrschaft verlieren. Die Luft wurde zeitgleich immer feuchter, doch mit diesem neuen Platz war es nur noch halb so schlimm, insbesondere da es überdacht war. Der Regen hatte sich ein wenig später beruhigt als meine Augen immer schwerer wurden. Der warme künstliche Luftzug war sogar so stark, das er anfing meine Rückseite zu trocknen. Das kleine Ding in meinen Armen hatte ich noch tiefer in meine in meine Jacke unter meine Brüste vergraben und schlief.
Meine Gedanken verloren sich zwischen meiner Müdigkeit und dem hungrigen Knurren meines Magens. Über die Nacht fühlte ich hin und wieder wie das Wesen in meiner Jacke sich drehte und bewegte, doch es war warm und irgendwie angenehm.

Als ich sie wieder öffnete vernahm ich noch halb im Schlaf aus der Ferne Stimmen, im ersten Moment der Benommenheit noch unklar, aber dann sehr deutlich vor mir. Meine Sicht klarte auf als ich mir die Augen rieb und ich entdeckte einen rosafarbenen Haarschopf der vor mir auf dem feuchten Boden kniete. "Ich verstehe einfach nicht warum Sukuna unbedingt will das ich hier hin gehe und dann einfach nur schweigt. Das ist doch alles nur Ablenkung um mich zu verarschen, um uns davon abzuhalten unsere Arbeit zu machen.", er stand kurzerhand in einer fließenden Umdrehung genervt auf, doch merkte dann das ich wach wurde. "Oh, entschuldige bitte.", sagte er, "Ich glaube ich habe dich verwechselt.".
Verwechselt? Er dachte er kennt mich vielleicht?
Hinter ihm vernahm ich im nächsten Moment noch eine Stimme und wurde auf einen weißhaarigen Mann aufmerksam, auffällig an ihm war das er seine Augen verbunden hatte.
Ob er sich die Augen hat lasern lassen?
"Ich fand es auch merkwürdig, so oft zeigt sich Sukuna jetzt auch wieder rum nicht um zu kommunizieren."
Sukuna? War Sukuna die Person mit der sich mich verwechselten? Gäbe es eine Chance das sie sich irrten und ich Sukuna hieß?
In mir entflammte für eine kleine Weile Hoffnung meine Sippe doch noch zu finden und ich setzte mich auf. Der kleine Widerling wachte dadurch auf und grub sich nach oben in meiner Jacke zu meiner Halsbeuge um Luft zu schnappen. "Vielleicht habt ihr mich ja nicht verwechselt!", fragend sah ich die zwei an welche überhaupt nicht verstanden was ich meinte aber dafür den Widerling entdeckten. "Oh man, das ist ja ekelhaft.", platzte es aus dem Rosahaarigen heraus.
Ich lachte leicht, "Ja, nicht wahr? Der Kleine wollte mich gestern angreifen weil er den Schlafplatz nicht teilen wollte aber wir konnten uns merkwürdigerweise leichter einigen als gedacht.", leicht strich ich über die ledrige durchsichtige Haut. "Wie jetzt, du kannst es sehen?", fragte der weißhaarige schnell, als käme er bei dem Gedanken leicht aus der Fassung. "Ja?", fragend zog ich das Wort in die Länge. Worauf will er hinaus?
"Im ersten Moment hat es mich schon verschreckt, aber ich befürchte das es gequält wurde oder so. Ich denke ich werde es heute zu dem nächsten Tierheim oder Tierarzt bringen den ich finde und -.", " Waaaas?!", unterbrach mich der Mann mit den feinen Narben unter seinen Augen. Halb ungläubig und halb verzweifelt fiel im die Kinnlade hinunter und er raufte sich aufgeschmissen durch die Haare.
"Du denkst im Ernst das ist ein Tier? Es hat dich nicht angegriffen, angeknabbert oder dir sonstigen Schaden zugefügt. Im Gegenteil, es schlüpft also die ganze Nacht in deine Jacke und ihr kuschelt euch in der Kälte warm, ja? Habe ich das richtig verstanden?", diese Fragerei von dem Weißhaarigen machte mich stutzig.
"Ja, ihr seht doch das es mir gut geht. Könnt ihr mir bitte antworten?! Vielleicht habt ihr mich ja nicht verwechselt. Vielleicht bin ich ja doch Sukuna", fing ich an das Thema zu wechseln.
Der Mann mit dem weißem Haar trat näher und meinte: "Ist ja trollig.", gleichzeitig ertönte ein schrilles Lachen, ich vernahm die Worte "Ich kann nicht mehr" und ich bemerkte wie sich die feinen Linien an den Augen des jüngeren Mann öffneten, urplötzlich waren zwei weitere Augen sowie Münder in seinem Gesicht zu sehen. Es lachte einfach nur und verschwand dann wieder, ich konnte meinen Augen nicht trauen.
Ob ich mir das alles vielleicht nur einbildete? Vielleicht wurde ich gestern so schlimm zusammen geschlagen das ich verstarb..
"Wie kommst du darauf das du Sukuna bist?", fragte der junge Mann dessen zusätzliche Augen und Münder schon wieder verschwunden waren.
"Was zur Hölle war das denn?!", entgegnete ich fassungslos. "Das war Sukuna.", "Das war Sukuna?!", hakte ich nach. "Er ist ein Fluch den ich in mir trage, warum denkst du das du Sukuna sein könntest? Hast du einen vergammelten Menschenfinger gegessen?", er besah mich aufgeschlossen und fragend währenddem ich aufstand um die beiden näher zu betrachten.
Die Missgeburt welche an mir klebte wie Kaugummi, blieb bei mir und regte sich nicht. Meine Glieder waren noch immer müde und steif dank dem harten Gitterboden in der letzten Nacht. "Wie Gemein und echt..-", ich unterbrach mich selbst und meine wütende Tonlage bekam eine Spur von Ekel, " Widerlich. Warum denkst du ich würde Menschen essen? Vergammelte Finger? Spinnst du?! Ich weiß ich sehe nicht gut aus aber das grenzt an Diskriminierung gegen Obdachlose!".

~Sehe ich so ungepflegt und widerlich aus das man mir sowas zutraut?~

Während ich sprach bemerkte ich das der Fremde mit den verbundenen Augen sich kontinuierlich vorlehnte um das Wesen begutachten zu wollen welches sich seelenruhig in meine Halsbeuge geheftet hatte und derweil angefangen hatte ein merkwürdig verzerrtes Schnurren von sich zu geben.
"Und was ist eigentlich mit dir los?", wand ich mich in seine Richtung und riet mich in Rage, "Wenn du besser sehen willst dann nimm die Augenbinde ab, und schleich nicht so nah an mir herum.", " Mach dir um mich mal keine Gedanken.", antwortete er mir und übersah meinen unüberlegten Ausbruch in einem Zug, " Du solltest dich lieber um den Fluch sorgen der an dir hängt.".
Verwundert beruhigte ich mich wieder etwas da seine Worte für mich zu abwegig klangen um sie ernst zu nehmen.

~Wie bitte?~

"Fluch? Wovon sprichst du?", ich drehte mich nun komplett dem Mann zu und schenkte ihm meine Aufmerksamkeit, "Entschuldigt, wer seid ihr überhaupt?", fragte ich. "Mein Name ist Satoru Gojo und dies ist mein Schüler, Yuji Itadori. Wir gehören zur Jujutsu- Akademie und haben uns sozusagen genau auf Wesen wie das-", er zeigte auf den schlafenden Widerling, "spezialisiert." In meinen Ohren klang es so surreal, dennoch konnte ich mich nicht daran erinnern in der letzten Zeit Menschen gesehen zu haben welche solche Wesen zuordnen konnten. Auf der anderen Seite, wer war ich schon? Konnte ich überhaupt sagen eine Welt zu kennen die ich nicht wieder erkannte, nicht einmal fähig war die Schriften zu lesen?
Ich hatte das Repertoire von knapp einer Woche Erinnerungen zur Verfügung, ich wusste nicht wer ich selber war.
"Also ist dieses Kerlchen hier ein Fluch?", " Ja.", meinte Yuji und ich fing an langsam zu verstehen, diese Bezeichnung hatte keine gute Bedeutung.
Wenn Yuji einen Fluch in sich trägt läge der Gedanke nahe das dieses Ding vielleicht auch..
Schlagartig wurde mir übel. War dieses Wesen so nah an mich geheftet weil es in mich hinein kriechen wollte?!
"Das heißt, ich bin in Gefahr?!", stammelte ich betroffen und versuchte langsam und behutsam dieses Ding von mir zu nehmen, "Halt, warte!", gerade als ich die Hände anlegte und versuchte es hinunter zu heben hob Satoru warnend seine Hand und bewegte mich mit seinen Worten dazu still zu halten. Erst jetzt bemerkte ich das es die Fühler wieder ausgefahren hatte, der Fluch wollte offensichtlich nicht weg, klammerte sich an mich und ich bekam es bitter böse mit der Angst zutun.
Diese Vorstellung es könnte in mich hineinkriechen, durch die Ohren, Nase, Mund oder noch schlimmere Szenarien an Körperöffnungen.. Die Panik war nun mein Begleiter.
"Warum tut ihr dann nichts?! Hilfe, bitte!", japste ich eingeschüchtert und fühlte wie es sich mittels seiner langen ausfahrbaren Körperenden an mir fest hielt, mir über den Rücken langsam nach oben durch mein Gesicht strich.
Doch diesmal hinterließ es eine fette Schleimspur welche sich unglaublich glibberig auf meiner Haut verhielt, die langsam an mir herunter tropfte. Meine Augen weiteten sich immer mehr, mein Gesicht fing an sich unter dem Stress zu verkrampfen.

~Ich glaube ich muss brechen. ~

Doch Satoru winkte dem unruhigen Yuji sorgenfrei ab und bewegte sich in Windeseile auf mich zu. Im Bruchteil einer Sekunde zerplatzte der Fluch welcher sich, über meine Arme geheftet, auf Schulterhöhe platziert hatte.
Die Bestandteile des Fleischklops- Widerling ergossen sich dabei über nahezu meine gesamte linke Körperhälfte und fingen an im Tageslicht zu dampfen, ein absonderlicher Geruch trat mir dabei direkt in die Nase und trieb mir mit all seiner Stärke die Tränen in die Augen. "Keine Panik auf der Titanic", scherzte Satoru amüsiert über meine jämmerlich blasse Gestalt als ich mich auf dem Asphalt erbrach.
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