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Christmas Loading - Problems in a strange city - Partnerstory [Zouis / Niam and others?]

von Manu82
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan OC (Own Character) Zayn Malik
03.12.2021
24.01.2022
51
106.051
 
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3 Reviews
Dieses Kapitel
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14.01.2022 2.362
 
„All along it was a fever
A cold sweat, hot headed believer
I threw my hands in the air, said, "Show me something"
He said, "If you dare, come a little closer" (Stay, Rihanna)

Niall POV

„So da wären wir"

Mit geschlossenen Augen lehnte ich an seiner nach haselnussduftenen Brust, da es mir leicht schwindelte. Das hämmern bestätigte mir, dass er seine Füße dazu nutzte die Tür aufzustoßen. Seufzend kuschelte ich mich noch mehr an den warmen Körper, der sich perfekt mit meinem verband. Liam hatte was an sich, was mich beruhigte und die dunklen Gedanken einen kurzen Moment in den Keller einsperrte. Zwar waren diese noch lautstark zu hören. Aber das wilde pochen seines Herzens, ließ mich diese Geräusche kaum noch wahrnehmen.

„Wo muss ich lang?"

Das Schlagen, was sich meinen anpasste, eine Musik spielte, die nur mit den anderen zu hören war.

„Niall?"

Schwerfällig öffnete ich meine glasigen Augen. Hoffentlich hatte er meine geistige Abwesenheit nicht mitbekommen. Schmerzhaft schluckte ich den peinlichen Moment hinunter.

„D-die erste links," kam es nicht mehr als ein hauchen aus meinen Mund. Hatte mich meine Stimme doch endgültig verlassen. Doch war ich bis jetzt Tiefenentspannt gewesen, so schaffte es ein Gedanke jeden Muskel schmerzhaft zu verziehen.
Mein Zimmer, es glich einer Müllhalde und er war drauf und dran, davon erschlagen zu werden...

„N-nicht" Krächzte ich den haselnussbraunen Schopf entgegen, während ich versuchte die schwer anfühlenden Beine zu einem Strampeln zu bewegen, aber mehr wie ein Wackeln mit den Zehen war nicht möglich.

Doch es schien trotzdem zum Erfolg zu führen, denn er verharrte, sah mit seine intensiven Teddyaugen in die meinen.

„Was ist los Niall? Ist dir schlecht?

Vorsichtig legte sich seine rechte Hand auf meine Stirn. Anscheinend trug er mich nur noch mit einen Arm. Wie war das möglich? Immer mehr verlor ich mich in den wunderschönen Schokobraun seiner Augen, die so rein wie seine Seele zu sein schienen.

„W-Wohnzimmer" Hauchte ich ihm direkt gegen die Lippen, was ihn scharf die Luft einziehen lies. Ich verstand diese Reaktion von ihm nicht. Hatte ich was falsch gemacht? War ich doch zu schwer? Erwartungsvoll scannte ich jede Faser seines Gesichtes. Liam schien sich langsam zu fangen, denn das verträumte Schimmern in seinen Augen, es verschwand allmählich, wurde klar wie die Nacht, was mich noch mehr in den Bann zog.

„Du gehörst in ein richtiges Bett, noch eine Nacht auf der Couch wird dir alles andere als gut tun"

Damit hatte er sich den Griff meiner Zimmertür geschnappt und zog sie weit auf, ohne auf den flehenden Blick meinerseits zu achten.
Still war es zwischen uns, als er mich behutsam auf das unordentlich Bett ablegte. Was mehr wie schwierig war, denn kaum noch ein freier Fleck war auf dem Boden zu erkennen. Ich gab es offen zu, mein Lebensstil glich den eines Chaoten. So war es schon immer. Aber die letzten Monate war das ganze extrem ausgeartet, waren meine Gedanken doch ganz weit weg von hier und jetzt gewesen. Die dunklen Schatten zogen mich immer mehr in den Bann. Augenblicklich schob ich die Bettdecke noch ein Stück höher, die Liam mir sofort übergeworfen hatte.

„Ich hole schnell noch was von drüben, bin gleich wieder da!"

Kurz lagen seine Hände in meinen verschwitzten Schopf, während ich leicht ihm entgegen nickte, bevor seine Silhouette immer kleiner wurde. Ein schweres Seufzen verließ meinen Mund. Denn nur diese kurze Zeit reichte aus, um ein Gefühl an die Oberfläche zu tragen. Das ich sonst nur in Verbindung mit meinem Bruder kannte. Verwirrt griff ich mir in das wirre Haar, was eben noch so warmherzig von ihm liebkost wurde. Tatsache, dieses Gefühl. Ich vermisste Liam, in binnen von Sekunden? Einen für mich wildfremden. Wie konnte das sein?
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Ich musste kurz eingenickt sein, denn eine unsagbare Kälte ließ mich ruckartig die Augen aufreißen. Große Baumwolltücher gegrüßten gerade meine nackten Beine und ließen mich erzittern. War doch meine Hoffnung gewesen, in meinen sicheren Zuhause,
dem entkommen zu sein. Missmutig sah ich den Schrank von Mann entgegen, der sich von seinen Tatendrang nicht abhalten ließ.

„Schau mich nicht so an Niall!"
Kurz traf das warme rehbraun, mein kaltes eisblau. „Dein Fieber ist immer noch zu hoch Kleiner. Daher bleibt dir wohl nichts übrig, als es zu ertragen."

Ertragen? Das bisschen Luft, was mir noch blieb, blies ich hustend aus. Liam war wohl noch kein vollwertiger Arzt, aber seine Denkweise war genau dieselbe. Ob Ärzte genauso dachten, wenn sie mal krank waren? Es gab doch auch das Sprichwort. Ärzte wären die schlimmsten Patienten.

Ein zerren an meinen rechten Arm blendete meinen Gedankengänge aus. Als etwas spitzes, glänzendes sich gerade in meine Vene bohren wollte. Mit einen Ruck, war mein Arm unter der warmen schützenden Bettdecke verschwunden, die zwar nicht so himmlisch nach Haselnuss roch, aber seinen Nutzen tat.

„Niall"
Seufzend kam meinen Gesicht immer näher, stupste seine Nase gegen meine.
„Willst du wirklich wieder diese Diskussion gegen mich führen?"

Er war so nah, hätte sich meine Stimme nicht schon längst verabschiedet, wäre sie jetzt mit gepackten Koffern auf Weltreise gegangen. Dieser Mund, ich musste ihn einfach anstarren, wie er mir leichte Luftwölkchen entgegen hauchte. Ich erschauderte.

War dies eben noch den kalten Stofffetzen sei Dank gewesen, befand sich der Auslöser jetzt direkt vor mir. Diese warme Teddyaugen, die so unschuldig wirkten und das strahlende Lächeln, was den Aufgang der Sonne am Horizont ankündigte. Moment? Skeptisch zog ich die Augenbrauen hoch? Wieso lächelte er? Nicht das es mir nicht gefiel. Das Grinsen über beide Ohren war atemberaubend, ich wollte es für immer in mir aufnehmen.

„1 zu 0 für mich Ni"
Plötzlich war mein Arm in seiner Gewalt und bevor ich reagieren konnte die Nadel gnadenlos mit der Vene verbunden.

Ich zischte wehleidig auf. Er hatte mich ausgetrickst. In einem Moment der so intensiv wirkte. Schmollend zog ich die Unterlippe vor. Ich hatte meinen Meister gefunden. Seine Tricks waren so liebenswert, dass man sie erst wahrnahm, wenn es zu spät war. Aber genau das machte ihn so interessant.
„Die Nadel bleibt da wo sie ist, hast du mich verstanden Ni?"

Dieser dunkle Blick mit dem er mir entgegensah, was durch seinen sicheren Stand nur noch intensiviert wurde. Mir blieb nichts anderes als tonlos zu nicken. Dieser Fremde Mensch, der einen Teddy so ähnlich war. Er schaffte Dinge, wie keiner vor ihm. Nämlich, dass ich auf ihn hörte.

Zart ging seine große Hand in mein verschwitztes Haar. Es war ein stiller Moment, doch auch wenn wir uns nur durch intensive Blicke unterhielten. Wir wussten, was der andere wollte.

„Sobald ich Schluss habe, schaue ich nach dir. Aber ich denke Haz wird bald zurück sein."

Mir missfiel wohl alleine zu sein, aber ich konnte Liam nicht noch mehr einspannen. Schließen war er Arzt und auch für andere Patienten verantwortlich.

Doch als seine Wärme von mir verschwinden wollte, griff meine freie Hand nach seinen Shirt, hielt ihn an Ort und Stelle. Fragezeichen standen ihn quasi in seinem Gesicht, als ich mehrfache Anläufe brauchte und diesem etwas entgegen zu hauchen.

„Nimm meinen Schlüssel"
Es war eine Affekthandlung, ich dachte nicht darüber nach, was ich damit auslöste. Aber in diesen Moment war ich zufrieden, als mich die Müdigkeit übermannte und dass zuziehen der Tür das letzte war, was ich hörte.
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Louis POV

„Ich weiß von den Kuss!!!"

Liebevoll aber trotzdem mit der gewissen Art von Druck umschlang der kleine Mensch meine Hüfte, wobei diese außergewöhnlichen Augen mich quasi durchlöcherten. Wie war das nur möglich. Hatte ich im Schlaf neben Zayn irgendetwas gemacht, was mich verriet, oder hatte der schwarzhaarige mit seinem treudoofen Blick etwa geplaudert? Eigentlich schätzte ich ihm anders an. Wobei, ich kannte ihn doch garnicht. Wie kam ich dann dazu ihn sofort in Schutz zu nehmen. Frustriert biss ich mir in die Unterlippe. Verdammt! Das sollte ich lassen, Zayn würde das nicht gefallen. Was? Zayn? Warum musste ich schon wieder an ihn denken? Der Kuss, eindeutig war er daran Schuld und jetzt musste dieser knuffige Koala auch noch damit anfangen.

„Weißt du Rafael und ich, wir kennen uns sehr gut."

Rafael der Sanitäter? Natürlich, er hatte die Tür so überraschend aufgerissen, wie wir uns-...
Augenblicklich entwich mir jeder Farbkleks meines eh schon blassen Gesichts. Aber das Joshi und er sich kannten? Gedanklich wechselte ich zu der Situation im Park zurück. Sie wirkten so vertraut. Fest knallte ich mit der flachen Hand auf meine Stirn. Wie konnte ich denn so blöd sein?

„Also Lou?" Klimpernd gingen Joshis Wimpern hin und her. Er wirkte immer mehr wie ein kleiner Junge, der die seltenste Süßigkeit vor sich hatte und jedes Mittel recht war, um sie endlich kosten zu dürfen und genau dieser Plan schien zu funktionieren. Schweißtropfen liefen mir den Rücken entlang. Es war auf einmal so verdammt heiß hier. Mir blieb jetzt nur eine Möglichkeit. Vereinzelte Stücke dieser Süßigkeit zu präsentieren und damit meinem Hintern zu retten. Intensiv zog ich die Luft ein, während das zarte Wesen neben mir immer unruhiger wurde. „W-welcher K-Kuss?" Plan A. Erstmal auf dumm stellen. Aber allen Anschein nach, schien Joshi dies alles andere als gefallen, denn seine Unterlippe zog sich plötzlich schmollend nach vorne. Was echt putzig aussah.

„Man Lou jetzt lass dir nicht alles aus der Nase ziehen. Ihr habt euch also geküsst?"

Ok das lief eindeutig nicht so wie es sollte. Ganz ruhig Louis Tomlinson das wird schon. Du musst bloß Zeit schinden. Sprach ich mir selbst Mut zu.
„Ja s-schon...aber-„

„Na dann ist doch alles klar du stehst auf ihn und so wie es aussieht Zaddy anscheinend auch auf dich" Die unterschiedlichen Augenfarben scannten jeden Millimeter meines Körpers, was mich noch unsicherer machte.

Ich schluckte. „Joshi i-Ich weiß d-doch selbst n-nicht was d-die zwei K-Küsse zu b-bedeuten haben" Frustriert griff ich mir in mein stark abstehendes Haar. Mit einer Hand dies in den Griff zu bekommen, war quasi unmöglich.

„Moment zwei? Ich wusste nur von einem." Joshis Augen weiteten sich extrem. „Also damit wir uns richtig verstehen. So richtig mit Zunge?"

„Joshi!!!" Verdammt! Ich hatte mich verplappert dabei schien alles so zu laufen. Knallrot zeichnete sich mein Kopf von allen anderen Gliedmaßen ab, während ich zaghaft nickte, den Blick auf den Boden gerichtet. Ich konnte ihn nicht in die Augen sehen. Er war quasi Familie. Zayns Bruder. Das tat man da doch nicht.
Doch ich hatte nicht mit der Reaktion von Joshi gerechnet. Dieser sprang plötzlich vor, um mich stürmisch zu umarmen, was zu einem Aufkeuchen meinerseits führte.

„Omg Zouis ist real. Ich habe es von Anfang an geahnt. So wie Zaddy dich ansieht. Aber wer sollte es ihn verübeln. Du bist Zucker, Lou"

Ok das war eindeutig zuviele Informationen aufeinmal und was zum Teufel war Zouis? Die Euphorie des kleinen Koala war ja echt putzig, aber es drehte sich um mich und Zayn. Moment es gab doch garkein „Wir"!
„Joshi...ich...-„

„Na komm Lou, ich bring dich erstmal heim, dann reden wir über meinen Plan"
Die kleine warme Hand umschloss mein rechtes Handgelenk. Stolpernd folgte ich den braunen Wuschelkopf, der sein Tempo immer weiter erhöhte.
„P-Plan?"
Gab ich stotternd von mir. Mir schwante Böses. Sowas roch ich Kilometer weit und Joshuas unglaubliche Augen leuchteten verräterisch.
„Das ist perfekt. Zaddy. Jetzt in diesen Moment. Was besseres könnte nicht passieren"

„J-Joshi nicht so schnell!" Langsam hatte ich Schwierigkeiten mein Gleichgewicht zu halten. Dieser verdammte Gips. Seufzend sah ich zu meinen linken Arm. Sagte Joshua nicht in diesen Moment? Meinte er damit Sven und Luke? Was wurde hier bitte für ein Spiel gespielt? In mir tobte es. Wie der Sturm auf den offenen Meer, sprühte die wilden Farben in meinen Augen nieder.

„Komm schon Lou, wir sind gleich da"

Der Griff um mein rechtes Handgelenk, verstärkte sich. Doch meine Gefühle kochten über, ließen mich Kräfte entwickeln, die ich von mir nicht kannte. Fest war mein Stand, als das dunkel grau-blau, auf den braunen Wuschelkopf traf.
„Joshua!!! Ich will antworten, sofort!!! Wer sind Sven und Luke?"
Zitternd formten sich meine Hände zu Fäusten. Die Straßen, sie waren um diese Zeit noch so ruhig und leer. Das einzigste was man wahrnahm, war der Schnee, der knisternd unter meinen Fußsohlen sich zusammendrückte. Denn von Joshua kam kein Ton. Er starrte mich nur intensiv an. Als würde er vor Zweifeln zerfressen. Die Zweifel alles nur noch schlimmer zu machen?

„Was so spät schon? Ich muss zur Uni" Schnell hatte sich der flinke Koala umgedreht und war mit im Begriff das Weite zu suchen. Doch das konnte er vergessen, wild versuchte ich mit einer Hand, seine Jacke zu greifen. Endlich des Rätsels Lösung ein Stück näher zu kommen. Doch es gelang mir nicht. Meine Reaktion war einfach zu langsam. Laut wollte ich schon losbrüllen, als Joshua stoppte und mich aufmunternd anlächelte. „Hier, nimm meinen Schlüssel!" Hoch warf er das Klimperte Teil und ich fixierte das glänzende Silber mit meinen Augen.
„Ni müsste in seinen Zimmer sein, jedenfalls hat mir das Liam mitgeteilt. Würdest du auf ihn aufpassen Lou? Er ist wirklich noch sehr geschwächt und ich möchte nicht, dass er einen Rückfall erleidet."

„Autsch" Fangen konnte ich nie. Dafür mein Kopf soviel besser. Stöhnend fuhr ich mir über die schmerzende Stelle, als ich Joshua auf seine gestellte Frage antworten wollte. Doch da war, nix? Er war spurlos verschwunden.
Dieser kleine Teufel. Fluchend hob ich den Schlüssel aus dem Schnee auf. Deswegen ging der Schlüssel so in die Höhe. War er doch selbst nicht viel größer. Er hatte es als Mittel zum Zweck genutzt, um sich aus der Affäre zu ziehen. Dieser kleine Wuschelkopf erinnerte mich immer mehr an Ni.
Apropos Ni, ich sollte nach ihm schauen. Mit steifen Fingern versuchte ich das Schlüsselloch zu treffen, bis eine nicht unwichtige Information in meinen Kopf widerhallte.
„Ni müsste in seinen Zimmer sein, jedenfalls hat mir das Liam mitgeteilt.

Wer zum Teufel war Liam?
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