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Christmas und Liebe? Und was kommt danach?

von NekoMara
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Freundschaft / P18 / MaleSlash
Megumi Fushiguro Nobara Kugisaki Ryomen Sukuna Satoru Gojo Suguru Geto Yuji Itadori
03.12.2021
03.02.2022
11
24.831
6
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
03.12.2021 1.520
 
Kapitel 01: Anders als ich früher.

-Gojo Satoru-

Ihm ist aufgefallen, dass sein kleiner Nachbar von neben an, Yuji, seit kurzem ziemlich traurig ist. Der Jüngere versucht zwar es zu verbergen aber er war ein guter Beobachter und konnte sowas ziemlich schnell erkennen. Er hatte sich gefragt, was wohl passiert war. Yuji’s Grandpa hatte er auch seitdem nicht mehr im Flur zum Treppenhaus gesehen. Er fragte sich jeden Tag, was passiert ist und ja er hatte den kleinen Wirbelwind sehr ins Herz geschlossen. Daher war er sehr froh gewesen, dass er ihm zufällig beim Einkaufen übern Weg lief. Gut, durch seine Sonnenbrille, hatte Yuji ihn nicht sofort wieder erkannt aber ist auch sein gutes Recht sich zu verteidigen. Wer traut schon einen Fremden? Mit der Sonnenbrille, sah er gleich viel anders aus. Seine Haare liegen glatt nach unten, dass seine Augen teilweise mit seinem Pony verdeckt waren. Mit der Augenbinde, konnte er seine Haare hochstecken, so dass sein Pony ihn nicht mehr stören würde. Klar, hätte er auch die Wahl gehabt sein Pony auch einfach mal abzuschneiden aber einerseits mochte er sie. Warum er sowas trug? Nun, früher als kleiner Junge, hatte er einen sehr merkwürdigen Klamotten Stil gehabt und war ein kleiner Rowdy als er in Yuji’s Alter war.

Er hatte die Augenbinde und die Art von Sonnenbrillen liebgewonnen und wollte sie auch nicht mehr abändern. Einiges blieb aus seiner Kindheit nun mal hängen. Okay, vielleicht bis auf sein Klamottenstil. Das musste definitiv geändert werden. Manchmal fragte er sich heute noch, was es für eine merkwürdige Phase das war. Suguru, sein bester Freund, hatte er seit der Oberschule immer noch im Kontakt. Man wie die Zeit vergehen konnte. Inzwischen war er süße 28 Jahre alt und eigentlich sollte er den kleinen Nachbar nicht zu sehr an sich heranlassen aber was konnte er dafür, wenn er ihn bereits liebgewonnen hatte? Der Großvater von Yuji lebte schon immer neben an, soweit er zurückdenken konnte. Der alte Mann war schon vor ihm da gewesen und damals war der Großvater es gewesen, der ihm steht’s bei vielen Dingen geholfen hatte, wenn er sie benötigt hatte. Das hätte der nette Mann wirklich nicht tun müssen aber hat’s getan. Daher betrachtete er ihn selbst als seinen eigenen Großvater. Da er sowas nie hatte. Er redete ungerne über diese Zeit. Daher war es traurig zu hören, dass der alte genau heute sterben musste. Hätte er es nur früher geahnt, hätte er Yuji mehr unterstützen und für ihn da sein können. Nun, kann er es ja jetzt sein. Er wollte das fröhliche Gesicht von dem kleinen Kerl wiedersehen und dafür würde er alles tun, was in seiner Macht steht. Irgendwie war er es dem alten Knacker schuldig gewesen, Yuji zur Seite zu stehen. Er kannte die Situation was Yuji’s Familie betraf. Damals half Yuji’s Großvater ihm, jetzt half er Yuji. Bei den Gedanken, konnte er nicht anders als amüsiert zu Schmunzeln.

In Moment war er gerade dabei gewesen Yuji zu helfen sein Einkauf einzuräumen. Jetzt konnte er zumindest auch verstehen, wieso der Junge so viel Chips in den Einkaufswagen eingepackt hatte. Aus Frust und Trauer. Was hätte er in dieser Situation getan? Vermutlich hätte er die nächstbeste Alkohol Flasche gegriffen, die er im Kühlschrank hatte. Er fands gut, dass Yuji in seinem Alter, noch nicht an den Alkohol dachte. Anders als ich früher. Sondern viel lieber sich aus Frust mit Chips vollstopfte. Da war Yuji definitiv besser dran gewesen als er damals. Er gab zu, es war auch teilweise Suguru’s Einfluss gewesen, der mit dem Alkohol anfing und ihn somit damit angesteckt hatte. Zumindest konnte er verhindern, dass Suguru auch noch anbot, dass er mit dem Rauchen anfangen solle. Das konnte er zum Glück abschlagen. Nee, also Alkohol und Rauchen zusammen, ergibt für ihn keine gute Kombi. Alkohol zu gewissen Anlässen war ja okay aber er wollte jetzt auch kein Säufer werden. Das hatte er gut im Griff, zum Glück. Von Drogen hielt er sich grundsätzlich fern. Ob Suguru ein guter oder schlechter Freund war, konnte er ehrlich gesagt nicht so sagen. Der Kerl, meinte es ja nur gut und es war ja auch gut Erfahrungen zu sammeln. Trotzdem hatte der Schwarzhaarige mit dem langen Haaren ihm oft Probleme bereitet. Manchmal hatte er schon öfter den Gedanken gehegt, den Kontakt einfach abzubrechen aber wenn man in der gleichen Stadt wohnte, war es auch nicht so einfach. Suguru Geto war ein Perfektionist und im gleichen alter wie er selbst. Er dagegen, war etwas lockerer drauf. Wie gesagt; Früher war er ein kleiner Rowdy, der auch gerne mal Kämpfe angezettelt hatte.

Er war auch allein gewesen. Bis auf Suguru und seine beste Freundin Riko Amanai hatte er sonst keine Freunde um sich herum. Er ließ auch schwer jemanden an sich heran. Ab 16 Jahren konnte er dank der Hilfe vom Jugendamt eine eigene Wohnung kriegen. Da er mit seiner Familie nicht wirklich zurechtkam und er von da nur noch abhauen wollte. Er musste irgendwie sein eigenes Geld verdienen, also hatte er nach der Schule ein paar kleine Minijobs angenommen. Wie Frühs Zeitungen austragen oder den Garten zu mähen oder mit Hunden Gassi zu gehen. Solche Jobs halt. Da er in seinem Alter noch keinen richtigen Job haben durfte. Jetzt, wo er so darüber nachdachte, erinnerte er Yuji wirklich schon fast so wie an ihn selbst. Nicht nur fast. Vielleicht sollte er ihm ein bisschen Taschengeld in die Hand drücken. Bis er mit 18 Jahren oder vielleicht früher schon, einen gut bezahlten Job findet. Oder sich zumindest selbst versorgen kann. Heutzutage durfte man schon mit 16 arbeiten und sein Auto Führerschein machen. Dinge, die er noch nicht tun durfte. Zeiten ändern sich eben.

„Yuji?“, nachdenklich sah er zu ihm rüber. Als der Pinkhaarige, mit dem schwarzen Absatz hinten am Nacken, gerade dabei war die Flaschen in den Kühlschrank zu stellen, schaute der kleine zu ihm. „Ja?“ „Ich habe nachgedacht. Dein Großvater hatte mir damals auch sehr geholfen. Falls du also später mehr wissen möchtest über ihn, kann ich es dir gerne erzählen. Aber das wollte ich eigentlich gar nicht sagen.“, lachte er leise. Die Gedanken die er eben hatte, kamen irgendwie von allein herausgeschossen. Fragend sah Yuji ihn an. „Wir müssen nicht zusammenwohnen aber ich würde dir ein bisschen Taschengeld geben. Ich bin deinem Großvater schuldig dir zu helfen, Yuji. Außerdem mag ich dich. Als ich in deinem Alter war, habe ich viele Fehler gemacht. Mit meinen Eltern kam ich nicht zurecht und bis auf zwei Freunde von mir, hatte ich sonst niemanden. Ich war auf mich allein gestellt. Der Einzige, der mir half, war dein Großvater. Er hatte auch keine Hintergedanken. Er war einfach zu lieb zu mir. Daher finde ich es schade, dass ich nichts davon wusste, dass er im Krankenhaus war.“, sagte er seufzend. Yuji hatte ihm ruhig zugehört und hielt bei dessen Bewegung inne. „Opa…mochte es nicht, Besuch zu haben. Er wollte nicht das jemand davon erfuhr. Also mach dir bitte deshalb keine Gedanken, okay? Er hat auch nur rumgenörgelt, als ich da war. Meinte, dass ich mir stattdessen lieber ein Club aussuchen solle, um viele Freunde zu gewinnen bla, bla, bla. Taschengeld muss du mir nicht geben. Es reicht schon, wenn ich Gesellschaft kriege aber lieb gemeint von dir! Ich war eh der einzige gewesen, der ihn besucht hatte…“, erklärte der Pinkhaarige ruhig. Man hörte heraus wie die Stimme von dem kleinen traurig klang.

„Du hilfst mir ja schon mit dem Einkauf. Auch noch Taschengeld zu kriegen, kann ich nicht von dir verlangen. Ein Glück habe ich vorausgedacht und das aufgespart, was ich von ihm bekam. Falls ich aber was Reparieren soll, kannst mir gerne dafür Geld geben.“, sagte dieser mit einem breiten Grinsen. Er möchte wohl nicht umsonst Geld kriegen, was? Ach ja…du bist so ein guter Junge!, dachte er schwärmend. „Hm na gut aber komm trotzdem zu mir, wenn was ist, ok?“, bat er. Der kleine nickte. „Mach ich!“, inzwischen waren wir endlich mit dem Einkauf einräumen fertig. „Hey…dein Großvater hat mir erzählt das du gut kochen kannst. Lust vielleicht zusammen zumindest am Abend gemeinsam zu essen?“ „Gern.“, grinste Yuji. „Was machen Sie eigentlich genau Satoru? Als beruflich, meine ich.“ „Ich? Bin Lehrer.“ „Echt?“ „Yep aber ich unterrichte in der Jujutsu-Akademie. Es ist eine Schule mit Internat.“ „Für einen Lehrer hätte ich Sie…äh…dich nicht gehalten. Ehe mehr so wie ein Gangster. Können …man ey!“, Yuji raufte sich durch die Haare. Er lachte amüsiert. „Schon okay, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt mich zu duzen.“, sagte er neckend. Er fand das ganze sehr amüsant. Wie sich Yuji deshalb gleich wieder so aufregte. So niedlich! „Mir hätte man angeboten im Wohnheim als Aufpasser zu arbeiten aber ich brauche auch mal bisschen Abstand von so vielen Kids.“, erklärte er ihm. „Nachvollziehbar. Wenn man schon bis späten Nachmittag mit vielen Schülern zu tun hat, will man sie abends nicht auch noch sehen müssen!“, kicherte Yuji leise. Er schmunzelte. Wie ich das Kichern und das Grinsen an ihm vermisst habe.


Er ahnte noch nicht, dass er sich Stückchenweise in ihn verlieben würde…
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