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Hetalia Adventskalender: Nordeuropa und Co. KG

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Fantasy / P16 / Mix
Dänemark Finnland Island Norwegen Schweden
01.12.2021
24.12.2021
24
74.528
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24.12.2021 3.145
 
Der Tag der Tage, das Türchen der Türchen! Der Morgen des Heiligabend war endlich angebrochen. Alle Wünsche der Kinder waren abgehakt! Heute Abend werden sie ausgeliefert und die Ehre wurde Finnland zuteil! Die Rentiere wurden gepflegt, versorgt und für heute trainiert.

"Also Leute, ich möchte euch dafür Danken, dass ihr mir geholfen habt. Ohne eure Hilfe hätte ich es nicht hinbekommen. Danke.", sagte Tino aufrichtig und sah freudig auf seine Freunde und Ehemann an. Sie saßen zusammen am Frühstücktisch.

"Na du kannst dich immer auf unsere Hilfe verlassen! Ein ehrliches Wikingerehrenwort!", versprach Dänemark gleich und seine Wangen waren rot von so viel Dankbarkeit!

Lukas lächelte und dieses Lächeln war Zustimmung genug.

Matthias sah zu Norwegen rüber, wobei sein Blick an ihm kleben blieb.

Verwirrt fragte Lukas:" Hab ich was im Gesicht?"

"Ja, ein wundervolles Lächeln....", brachte Dänemark eher schwärmend raus, erwachte allerdings, als alle ihm anstarrten. "Ähhmmm was denn? Ist doch so...", räusperte der Däne sich verteidigend und nahm ein Schluck Kaffee.

Emil verdrehte leicht angewidert die Augen, aber konnte ein verstecktes Lächeln nicht ganz unterdrücken. Erwachsene! Puffin aß den Backfisch von Islands Brötchen.

"Ich möchte, dass ihr wisst. Das ich froh bin, Freunde wie euch zu haben.", setzte Tino strahlen nach. So viele Herausforderungen, die die Tage bis zum Heiligabend gebracht haben, haben sie nicht aufgegeben, sondern überwunden. Wer kann behaupten solche loyalen Freunde zu haben und trotz Differenzen zusammen leben zu können? Wenn man damals zurückdachte, als Finnland den Rest ihrer "Sippe" zum ersten Mal traf, welchen Zwist sie hatten. Dann war es erstaunlich, dass sie sich in so ein Team zusammenraufen konnten. Tino weißt, dass er sie halten muss! Diese Freundschaft. Finnland ist das zufriedenste Land dieser Welt und bestimmt fühlen seine Freunde genauso. Zumindest wünscht er sich das.

Schweden legte seine Hand auf die von Tino und zeigte so seine Zuwendung. Dabei strich sein Daumen über den Ehering, das ihre Liebe symbolisiert.

Nach den Frühstück war eine kleine Erholungsphase und Bernard kam mit ein Sack in die Wohnstube, wo bereits Tino das letzte Türchen geöffnet hatte und sich der Süßigkeiten ermächtigt.

Matthias, Lukas und Emil saßen auf das Sofa und naschten paar Weihnachtskekse. Als Norwegen jedoch Schweden mit den Sack sah, stieß er Dänemark in die Rippe.

Doch es war zu spät! Der Schwede hat längst das Geschenk auf den Kopf von Matthias geworfen.

"AU! AU! Hey!", beschwerte der Däne sich über die Behandlung seiner beiden Teammitglieder!

"God jul!", erklärte Schweden sein Verhalten. Da die Anderen vorgewarnt sind, konnte sie ihre Geschenke fangen.

"Du hast vergessen, Julklapp! Julklapp! Zu rufen. Eine Warnung wäre angebracht gewesen.", nörgelte Matthias über seine Kopfschmerzen, aber sah neugierig auf sein Geschenk. Denn nicht nur der Inhalt ist wichtig, sondern die vielen Schichten Geschenkpapier um das Geschenk! Schließlich war auf jedes Papierchen ein Vers eines ausgedachten Gedichts. Zumindest so der Brauch.

Tino rief nun:" Julklapp! Julklapp!"
Bernard erkannte die Warnung und fing noch rechtzeitig sein Geschenk. Auch an den Schwede wurde gedacht.

"So, ich werde anfangen.", grinste Dänemark selbstsicher. Denn er will unbedingt wissen, was da drin ist.

"Dänemark, ein wilder Genosse er ist.", las der Däne grinsend die erste Schicht seines Geschenks vor. Dann riss er zur zweiten Schicht, worauf er fortsetzte," So laut und nervig, wenn du dich mit ihm triffst."
Nun wurde der 3. Vers vorgelesen, dass auf die dritte Schicht stand:" Auf ihm zählen, kann man jedes mal..."
"...Ein guter Freund, das ist er nun mal.", beendete Matthias sein kleines Gedicht und fühlte sich gerührt. So gerührt, dass er Bernard euphorisch in die Arme nahm und eine Kopfmassage verpasste. Der Hüne ist so ein Poet! Vor allem wenn man dachte, dass Bands wie Roxette, Sabaton und Abba aus seinen Land stammen. Heimliche poetische Ader, typisch Schweden.

"Nun lese ich.", sagte Norwegen und begann den ersten Vers zu entziffern," Norwegen so unklar wie ein Stück Eis"
Der zweite Vers wurde gefunden:" Seine magischen Freunde, von denen keiner weiß."
Lukas setzte weiter fort:" Ist er immer bei ihnen..."
"...Wie wir, seine Familie.", wurde nun Lukas kleines Gedicht zu Ende vorgetragen. Nach den Vortragen musste auch der Norweger, wie Dänemark zuvor, seinen Freund Bernard in die Arme nehmen. "Natürlich seid ihr meine Familie!", setzte Lukas in der Umarmung nach.

"Gut, nun bin ich dran.", sagte Emil entschlossen und begann sein Gedicht zu lesen, den Bernard für alle seine Freunde verfasst hatte:" Island liebt es allein zu sein."
Nun setzte der Teenager fort:" Trotz allem sehr temperamentvoll, da erstarren die Vulkane vor Neid."
Emil sah da fragend zu Schweden rüber, aber schmunzelte und trug sein Gedicht weiter fort:" Die Hitze der Jugend teilt er mit uns..." "... Das weckt in uns Alten den Jugendwunsch.", wurden nun die letzten Zeilen vorgetragen und da mussten wirklich Dänemark, Finnland lachen. Norwegen und Schweden lachen auf ihre Weise. Island verdrehte die Augen, aber überwand sich Bernard zu umarmen. Man bekommt nicht jeden Tag so ein Geschenk mit Gedicht vorgeworfen! Typischer Mittelalterbrauch!

"Nun ich, nun ich! Ähmehmehmm!", freute sich Tino und begann sein Gedicht zu suchen. "Finnland, die Naschkatze schlechthin.", war das der erste Vers, darauf folgte der Zweite," Ohne ihm hätten die Süßigkeiten keinen Lebenssinn."
"Die Freude, die er empfindet, schenkt er uns allen...", zitierte Finnland die vorletzte Zeile und las die Letzte," Also bleibt für immer der Weihnachtsmann, das wird die Welt gefallen."
Entzückt über diese süßen Worte konnte der Finne nicht anders, als sich auf Bernard zu stürzen und ihm aus Dankbarkeit zu küssen! Schweden begrüßt es sehr und erwiderte die Liebkosen.

"Okay Tino! Jetzt soll Bernard unseren Geschenk öffnen! Denn wir alle haben zusammen ein Gedicht entworfen! Los liest schon!", drängte sich Dänemark dazwischen, weil er endlich Schwedens Reaktion auf ihren Gedicht sehen will! Zwar gönnt er ihnen das Liebesglück, aber jetzt hatte das höchste Priorität.

Der Hüne seufzte, als ihre Zärtlichkeit erstmals endete, aber tat seinen Freunden den Gefallen und trug sein Gedicht vor. "Schweden, so groß wie auch alt.", bei diesen Satz, sah Bernard direkt zu Matthias, der frech grinste. Da tauchte schon wieder dieser dänische Humor auf. "Liebt die Natur und den Wald.", bei diesen Vers sah Schweden auf Norwegen, der unauffällig den Blick auswich. Denn es war was, was Norwegen und ihm verband. Der Frieden in der Natur. "Ein Mann weniger Worte, aber mit vielen Taten!", las Bernard und gab ein Lächeln von sich, weil das einfach stimmte.
Das war sicher Emil, denn so beschrieb er ihm immer. Als der Teenager ihm seinen Freund Hongkong vorgestellt hatte, waren diese Worte wiedergegeben worden. Dann müssen die letzten Zeilen von seiner Wife stammen und er las:" Er ist immer da und lässt dich niemals warten."
Nun schloss Schweden die Augen und sagte aus tiefsten Herzen:" Tack min familj"
Da blieb ihm die Gruppenumarmung seiner Freunde nicht erspart. Besser eine Umarmung als um den Tannenbaum zu tanzen, dachte sich Bernard und erwiderte das Gruppenkuscheln!



In der Kirche war Tino allein gegangen. Es ist seine private Tradition, bevor er zum Schlitten stieg, um den Kindern ihre Geschenke zu überbringen. Die Dorfkirche war recht frisch und alt, aber sie diente ihren Zweck Menschen zu versammeln, damit sie ihre Gebete an ihren Herren sagen konnten. Tinos Freunde sind  Zuhause geblieben und bereiten den Schlitten vor. Schauten nochmal nach den Rentieren und prüften, ob der Schlitten irgendwelche Pannen aufwies. Das gehörte zu Routine am Heiligabend. Sowie nach getaner Arbeit in die Sauna zu gehen und die finnische Tradition am Weihnachten aufrecht zu erhalten. Nicht vergessen ihre nachträgliche Party über ihren Erfolg des Jahres.

Finnland begann zu lächeln, als er den alten Mann auf eine Bank sah. Wie selbstverständlich setzte er zu ihm.

"Hohoho lange nicht gesehen Tino.", grüßte der alte Mann zufrieden und trug ein langen grauen Bart.

"Hei kuu mies", grüßte der Finne herzlich zurück.

"Hohoho nenne mich doch Kave, Kleiner.", bat der ältere Herr, den Tino selbst aus seiner Kindheit kannte. Sogar sein Gehstock trug er mit sich rum, damit tippte er auf den Steinboden und eine ungewöhnliche Wärme strahlte aus der Kirche.

"Wie damals in der Schmiede.", dachte Tino zufrieden zurück und genoss die Wärme.

"Praktisch neee? Heute ist wieder Heiligabend. Wer hätte gedacht, dass die Menschheit so rasant wächst? Du hast aber Freunde gefunden, die dich dabei unterstützen.", sagte der Mann namens Kave.

"Für wahr und darauf bin ich wirklich stolz.", erwiderte Tino und sah auf das bemalte Glas über den Kirchaltar. Das Mondlicht schien hindurch und ließ das Bild mit Jesus Christus bläulich und so kühler wirken.

"Heute ist ein besonderer Tag, Weihnachtsmann.", schmunzelte der alte weise Mann.

"Genau Heiligabend. Die letzten Vorbereitungen sind getroffen. Ich freue mich schon.", gestand Finnland freudig.

"Ich werde immer über dich wachen, Tino.", fügte der alte Mann hinzu und hat auch sein Blick auf den Mond gerichtet.

"Ich werde mein Bestes geben und irgendwann erreichen, dass nicht nur mein Land zu den zufriedensten der Welt gehört.", sagte Tino entschlossen. Sein Wunsch wäre, wenn jeder Freude erlebt und das Leben sorglos erleben kann. Nur schien das noch einige Zeit zu beanspruchen, bis dieser Wunsch Realität wird.

"Wir trinken einen, wenn du das erreicht hast, mein junger Padawan!", schmunzelte Kave. Der Optimismus von Finnland lässt einen auf eine bessere Zeit hoffen. Natürlich kann Finnland das nicht allein bewältigen und Kave ist sehr zuversichtlich, dass Tino es begreifen wird. Glücklich richtete sich der Alte auf.

"Auf Wiedersehen, Kave.", sagte Tino und war auch aufgestanden, um den alten Herr zu begleiten.

"Sei nicht traurig, ich bin jede Nacht da. Bis auf Neumond, da brauche ich mal Zeit für mich. Hohoho", lachte Kave und gelang mit den leicht traurigen Finnen nach draußen. So ein Abschied ist immer schwer, vor allem wenn man nicht zu viel Zeit verbracht hatte.

"In Ordnung. Bis auf ein baldiges Wiedersehen. Dann könnten wir eine Sauna besuchen.", wandte Tino wieder glücklicher ein.

"Gute Idee, na dann, gebe dein Bestes, Weihnachtsmann.", zwinkerte Kave Tino zu, während er langsam von den Mondstrahlen absorbiert wurde und wieder zum Mond verschwand.

Bevor Finnland wegging, hörte er:" Ach ja! Ich Dussel! Hier ein Geschenk von mir!"

Nun tauchte kurzfristig der alte Mann mit Bart wieder auf und reichte Tino ein altes Lederbuch. Darauf war der Mann im Mond wieder verschwunden und ließ einen verwunderten Finnen zurück. Ein ungewöhnliches Buch, das versiegelt war.

Die Enttäuschung wurde dank das Geschenk vergessen und Finnland sah lächeln zum Mond.


"So der Schlitten ist top! Die Weihnachtstour dürfte nichts schiefgehen! Und die Dashcamp ist auch installiert. Verkehrs-Raudies nehmt euch in Acht. Hahaha", versicherte der Däne zufrieden.

Norwegen und Island streichelten die Rentiere und gaben den Tierchen eine Stärkung. Karotten waren heiß begehrt!

"Bald geht es los.", sprach Schweden mit ein Blick auf die Armbanduhr. Man sah es ihm nicht direkt an, aber er war etwas nervös.

"Oh jear. Schade, dass wir nicht mehr tun können. Aber Finnland hat die letzten Jahre es auch geschafft, also wird dieses Jahr auch alles klappen.", meinte Dänemark sehr optimistisch.

"Hör auf das Schicksal herauszufordern!", mahnte Lukas.

"Ich fordere es nicht heraus, ich glaube nur an Tinos Kompetenz. Das ist ein Unterschied.", stichelte Matthias seinen altbewährten Freund und Partner zurück.

Lukas sagte darauf nichts mehr, aber wenn Blicke töten könnten, wäre Matt jetzt gestorben.

Schwedens Ungeduld verschwand augenblicklich, als Finnland endlich auftauchte.

"Da ist ja unser Weihnachtsmann.", sagte Emil und bürstete ein Rentier. Irgendwie hat er ein guten Hang zu Tieren. Schon allein Puffin an seiner Seite ist sehr zufrieden.

Fragend kam Schweden auf Tino zu. Was hat denn Tino in der Hand? Es sieht nach ein Buch aus. Dänemark und Norwegen sahen Finnland verwundert an.

Norwegen erkannte:" Ein Geschenk vom Mond?"

Bernard schaute das Buch genauer an und er konnte die Schrift nicht wirklich entziffern, dabei beherrschte er als Land viele Sprachen und öffnen ließ sich der Wälzer auch nicht.

"Hast du Norge Buch gestohlen?", staunte Dänemark nicht schlecht.

Lukas schüttelte nur sein Kopf und meinte:" Vom Mond habe ich nie ein Buch geschenkt bekommen."

"Woher soll es kommen? Doch nicht vom Mond?", wunderte sich Emil. Das kann doch nicht stimmen oder doch? Sein Bruder lügt doch!

"Doch Kave hat mir das Buch so geschenkt.", sagte Tino sofort die Wahrheit. Nur wusste er nicht wirklich mit das Buch anzufangen. Es ließ sich nicht öffnen und auch konnte er keine Silbe lesen. Ob Lukas was erkennen konnte?

"Kave...", murmelte Schweden.

"Weißt du, was draufsteht?", möchte Tino nun wissen und zeigte auf die Inschrift des Buches.

"Nur das Wort Hüter kann ich herauslesen. Frag mich nicht, was die anderen Wörter bedeuten. Meine magischen Runenkenntnisse sind eingerostet.", erwiderte der Norweger ehrlich.

"Wusste gar nicht, dass du Dinge vergessen kannst. Wenn es darum geht, mich in jeden kleinen Fehler meines Lebens aufzuziehen, ist dein Gedächtnis sagenhaft.", neckte Matthias seinem Freund frech.

"Halt die Klappe.", kam es knapp von Nor.


Tino überreichte sein Buch nun Bernard. Denn die Zeit war gekommen. Später muss er sich um das Geschenk des Mondes Gedanken machen. Jetzt wird seine Weihnachtstour gestartet. Schweden begleitet seine "Wife" zur Werkstatt, wo nun Finnland seine Weihnachtskleidung anlegte mit Mikrocamera am Mantel.

Die anderen Mitglieder der Nordics blieben beim Schlitten. Sonst flitzen die Rentiere ja davon. Schließlich sind das noch Wildtiere, die nach ihren Auftrag wieder in die Freiheit entlassen werden. Natürlich mit ordentliche Karottenbezahlung.

"Ich werde nun die Geschenke austragen. Pass du auf das Buch auf.", bat Tino nun und setzte seine Mütze auf. Ein kurzer Blick in die Spiegelung des alten Schlitten, das glänzte, zeigte Finnland, dass er fertig gekleidet war.

"Ja, passe auch auf dich auf!", sagte Schweden leicht besorgt und strich über das Leder des großen Buches. Warum hat Kave Tino das gegeben? Welches Geheimnis verbirgt sich in diesen Wälzer?

"Natürlich werde ich aufpassen und ich werde sicher zurückkommen. Versprochen.", schenkte Tino seinem Mann ein zuversichtliches Lächeln. Das schenkte Bernard Vertrauen. Als der Weihnachtsmann fertig war, schenkte er Bernard eine liebevolle Umarmung.

Der Weihnachtsmann trat nun aus der Werkstatt, die nun feierlich abgeriegelt wurde. Denn bist zum nächsten Jahr wird sie geschlossen bleiben. Nun gut dafür wurde in diesen Dezember fast Non-Stop gearbeitet und Geschenke hergestellt, geprüft, verpackt und sortiert. Da bräuchte man ein gutes Jahr Erholung. Leider war es für ein Land nicht leicht, Frei zu bekommen. Immer gab es irgendwo diplomatische Probleme, die ein Land lösen musste. Umso kostbarer waren die Zeiten, in die man einfach ausspannen konnte. Tino ist froh, dass seine Familie es freiwillig machen und er sie nicht zwingen musste. Sie helfen ihm, weil sie es wollen und das war doch ein schönes Gefühl.

Applaus kam seitens vom Dänemark. Gefolgt von den Brüdern Lukas und Emil, die beim Applaudieren mit einstimmen. Sie haben ihre Aufgaben erfüllt, sie haben alles geschafft! Heiligabend konnte starten. Es war die Freude und Gewissheit darüber, dass sie alle Kinder und Länder glücklich machen, die auf sie vertraut und einen Brief zum Weihnachtsmann geschickt haben, weil sie an den Weihnachtsmann glauben. Dafür der Applaus. Denn sie wussten, sie haben was Großes erreicht!

Finnland klatschte auch in die Hände und ging zum vollgeladenen Schlitten. Die erste Ladung war drauf. Dennoch dürfte es den Rentieren keine Last sein. Das Fliegen am Himmel, war wie das Schwimmen im Meer.

"Gebe gut auf dich acht und mach die Kinder glücklich! Sie sollen doch nicht den Glauben an dich verlieren!", rief Matthias aufbauend.

"Hör nicht auf den Spinner, du packst das.", meinte Emil klar und sein Papageitaucher winkte zuversichtlich.

Schweden nickte kurz und Lukas sagte:" Wird schon schiefgehen."

"Danke, aber ohne euch hätte ich es nie geschafft! Nach meinen Flug können wir alle ausspannen.", zwinkerte Finnland zufrieden. Jetzt saß er auf den Schlitten, das Mondlicht begleitet ihm und nun schwang er die Leine, mit den Worten:" Los gehts meine Rentiere, Ascendio!"

Der Glöckchenklang verhallte im Wind und der Schlitten sausten davon, rauf zum Himmel, zu den Kindern, die darauf warten ihren Weihnachtstraum in Erfüllung gehen zu lassen.

Die erste Örtlichkeit wurde erreicht. Finnland zog seine Leine und die Rentiere blieben in der Luft stehen. Der Weihnachtsmann öffnete seinen riesen Weihnachtssack und nahm ein Geschenk raus, die Restlichen werden von ein Pulver bestreut. Dadurch flogen sie wie von selbst raus und werden zur Staub. Der aber zu den Wohnungen der Kinder wehte und durch die staubige Substanz durch jede kleine Ritze oder Türschloss gelang, um am Ende unter den Tannenbaum wieder zum vollen Geschenk zu werden. Gut die Hälfte vom Sack war für diese Ortschaft gedacht und der Finne las auf seinen Geschenk, die Adresse und sprang runter. Würde man nämlich alle Geschenke in einen Sack stopfen, wäre dies nie gegangen. Früher ja, weil die Population der Menschen noch klein war. Darum musste Tino und sein Team umdenken und haben die verschiedenen Lagerstationen der Welt hervorgebracht. Sogenannte Boxenstops, um die Geschenke abzuholen und weiterzutragen.

Der richtige Schornstein war ziemlich klein, aber selbst dies hinderte den Finnen nicht. Er wurde zu Staub und gelang so in das Wohnzimmer, wo der Tannenbaum stand. Dann nahm er wieder menschliche Form an, um persönlich das Geschenk unter den Tannenbaum abzuliefern und blickte überrascht auf ein Kind, das auf das Sofa saß und begeistert den jungen Weihnachtsmann sah. Doch statt ihm mit seinen magischen Staub ins Bett zu schicken, lächelte Tino nur und hielt ein Zeigefinger vor die Lippen.
"Frohe Weihnachten, Leo.", flüsterte der Santa und verschwand soeben, wie er gekommen war. Das Kind rannte zum Fenster und starrte voller Euphorie auf den fliegenden Weihnachtsschlitten, das von Rentieren gezogen wird. Es flog weiter und wird die ganze Welt in den Rausch des Weihnachtsfeelings bereichern.



loppuun/ende/slutet/enda/slutt




Nachwort:

Einen wundervollen Heiligabend. Ich hoffe, euch hat der Adventskalender in Nordics Style gefallen. Die Idee kam mir schon im Juli und da habe ich auch angefangen. Denn ich wusste nicht, ob ich es dieses Jahr geschafft hätte, hätte ich später angefangen und sehe hier. Es ist vollbracht! Ich hoffe, ihr hattet eine Freude mit Nordeuropa und Co. KG.

Wer möchte, kann sich als Beta zur Verfügung stellen und den Adventskalender von meinen Fehlern befreien, damit er noch besser wird.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch (nicht ausrutschen) ins neue Jahr wünscht euch Autorin Dany1996MAD! :D
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