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Brancaleones Tierleben

Kurzbeschreibung
GedichtHumor / P12 / Gen
28.11.2021
25.12.2022
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4.579
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28.11.2021 193
 
Es liegt auf einer Kuscheldecke
Die Katz' gemütlich in der Ecke
Und schläft und träumt, wer hätt's gedacht?
Dabei ist es noch nicht mal Nacht.

Das Tier in tiefstem Schlummer liegt,
Ein sanftes Säuseln von sich gibt.
Sonst hört man nichts, im Raum ist's still,
Weil Mietze gerne schlafen will.

Da schleicht der Mensch, bewegt sich nicht,
Verzichtet sogar auf ein Licht,
Um seinen Liebling nicht zu stör'n,
Wo Katzen doch so super hör'n.

Die Katz' schläft seelig, sonst ist Ruh'.
Der Mensch schaut ihr beim Schlafen zu.
Und schätzt sich glücklich jeden Tag,
Das er die schöne Katze hat.

Dient ihr fast dankbar, ehrfürchtig,
Hält eig'ne Wünsche stets zurück.
Die Katz' ist gnädig manchen Tags,
Lässt sich zum Schmusen auch herab.

Doch jetzt nicht, jetzt will sie nur ruh'n,
Und ihre Äugelein zu tun.
Der Mensch, der fügt sich dem sogleich,
Bei ihrer Schau sein Herz wird weich.

So ist's, so wird es immer sein,
Die Katz' ist hier nunmal daheim,
Und herrschet ganz uneingeschränkt,
Selbst wenn sie in der Ecke pennt.
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