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Jingle Bells - Ein MALEC Weihnachtskalender

von Julirot
Kurzbeschreibung
DrabbleRomance, Fantasy / P16 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
28.11.2021
31.12.2021
33
10.081
12
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Dieses Kapitel
8 Reviews
 
22.12.2021 527
 
Outtake zur Heiligen Nacht


Alec hatte sich für die Nacht umgezogen und kam gerade aus dem Badezimmer, als er Magnus im Wohnzimmer vor dem Weihnachtsbaum sitzen sah. Der Hexenmeister hatte sich im Schneidersitz auf dem Boden platziert und schaute hinauf in das Meer aus Lametta, Kugeln und Kerzen. Alec blieb an der Tür stehen und beobachtete seinen Freund eine Weile, denn der zauberte gerade abwechselnd die Weihnachtskugeln, die sie von ihren Freunden bekommen und an den Baum gehängt hatten zu sich und berührte sie sanft mit den Fingern, so als wolle er die Liebe und Freundschaft noch einmal spüren, die sie ihm geschenkt hatten. Es war ein wundervolles Bild.
„Alles okay?“, erkundigte sich Alec und ließ sich neben Magnus nieder, verschränkte die Hände im Schoss und schaute Magnus an. Der zauberte die letzte Kugel zurück an den Baum und nickte. Doch als er nun den Kopf drehte und Alec anschaute, schimmerten Tränen in seinen Augen.
„Was ist denn?“, fragte Alec erschrocken und griff nach Magnus Händen.
„Nichts, gar nichts“, flüsterte der Hexenmeister und entzog sich Alecs Händen, um sich übers Gesicht zu wischen.
„Aber du weinst“, bemerkte Alec und runzelte die Stirn. Der Tag war so wunderschön gewesen. Er verstand nicht, warum Magnus plötzlich so traurig war.
„Ich weine … aus Freude“, sagte Magnus und ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht.
„Ehrlich?“ Alec war verblüfft. So hatte er Magnus noch niemals gesehen. Musste er sich Sorgen machen?
„Ganz ehrlich. Das hier …“ Er deutete um sich. „… das ist alles so wunderschön. Der Tag war wunderschön und du bist wunderschön.“
Jetzt lächelte Alec.
„Ich fand es auch wunderschön“, gestand er und blickte auf den Baum, der eigentlich weniger wunderschön war, aber in seiner Symbolkraft alles erfüllte, was man sich wünschen konnte.
„Ich wünsche mir, dass wir noch viele solcher Weihnachtsfeste verbringen können, Alec“, sagte Magnus nun.
„Das wünsche ich mir auch.“ Alec beugte sich zu Magnus hinüber und küsste ihn. Magnus erwiderte den Kuss und raunte:
„Lass uns ins Bett gehen.“ Alec nickte. Sie standen auf und liefen ins Schlafzimmer, wo sie sich ins Bett kuschelten und an den Händen fassten. Eine Weile blieben sie still liegen und spürten die Wärme des jeweils anderen, bis Magnus plötzlich seine Hände hob und einen kleinen Zauber sprach. Mit einem Mal war die Decke ihres Schlafzimmers verschwunden und wurde durch den nächtlichen Himmel ersetzt. Dicke Schneeflocken schwebten hernieder. Dank Magnus’ Magie erreichten sie ihr Bett nicht. Doch es fühlte sich echt an. Alec konnte die Flocken beinahe spüren. Magnus entzündete Kerzen und Wärme hüllte sie ein. Die Flocken tanzten und versetzten sie in einen wunderschönen Traum.
„Ich möchte dich einmal im Schneegestöber lieben“, flüsterte Magnus und zog Alec zu sich heran. Alecs Antwort bestand in einem sanften Kuss, der bald zu mehr wurde. Und so wurden sie eins im Schneegestöber der Nacht, umhüllt von der Wärme ihrer Liebe und ihres Zuhauses und begleitet von einem ziemlich bekannten Lied.

Sinatras Dreaming of a white Christmas

https://www.youtube.com/watch?v=8m3YOr8RIIo

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Und nun lassen wir die beiden mal alleine ...

Ich wünsche euch viel Liebe und schicke euch noch einmal ganz viele Weihnachtsgrüße, eine dicke Umarmung und ganz liebe Wünsche.
Bis bald.
Eure Juli
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