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Schneeengel

von alegna70
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteRomance, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
28.11.2021
31.12.2021
6
17.392
35
Alle Kapitel
45 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
05.12.2021 2.535
 
Wow …

Ich bin dezent geflashed, wie diese Story gestartet ist! Danke für Eure Reviews, die Favoriteneinträge und die Sternchen <3

Ich wünsche Euch einen schönen zweiten Advent!

Viel Vergnügen!



2

Max fuhr von der Autobahn ab, Füssen lag nun rechter Hand von ihnen. Inzwischen war es dunkel und der Weg führte sie durch eine verschneite, wundervoll verkitscht romantische Landschaft. Auch wenn es verschneit war, waren die Straßen frei, die Bayern wussten halt mit Schnee umzugehen. Karstens Blick ging raus in die Dunkelheit und er erkannte Lichter in der Nähe. Leise las er den Namen des Städtchens und sah fragend zu Max: „Hier? Oder noch weiter?“
Max nickte leicht: „Sind gleich da!“ Sie fuhren durch die Straßen, die alle im weihnachtlichen Glanz erstrahlten. In der Mitte des Ortes, am See, stand ein riesiger beleuchteter Weihnachtsbaum  Das Max nicht einmal jetzt das Navi benötigte, obwohl er, Karstens Wissens nach, noch nie in dem Ort gewesen war, fand er schon sensationell und war mal wieder tief beeindruckt. Irgendwann fuhren sie wieder raus aus dem Ort und zum ersten mal entdeckte Karsten den Wegweise zum Campingplatz. Max folgte ihm und kurz darauf standen sie an der Einfahrt zum Campingplatz. An dem Haus, in dem die Rezeption war, standen geschmückte Weihnachtsbäume und es sah schon sehr romantisch mit dem Schnee aus. Karsten musste Max zugestehen, mit der Ortsauswahl hatte er schon mal alles richtig gemacht. Mehr Weihnachten ging wohl nicht, wenn man weiße Weihnachten haben wollte. Max stieg aus und grinste Karsten an: „Ich melde uns schnell an!“
„Muss ich mitkommen?“
Sein Freund schüttelte den Kopf und schlug die Tür zu. Während der im Inneren des typisch bayrischen Hauses verschwand, seufzte er leise auf. Gut zehn Stunden Fahrt, die spürte er dann doch so langsam, ein langer Tag bis dahin. Nach so viel sitzen hätte er das Bedürfnis sich zu bewegen, aber jetzt noch Spazierengehen, im Kalten, danach war ihm auch nicht wirklich. Der Platz war mit fünf Sternen ausgezeichnet und er hoffte darauf, dass es zumindest einen kleinen Fitnessraum gab …
Schon kam Max zurück, setzte sich wieder auf den Fahrersitz und reichte Karsten einen Platzplan: „E78 …“ Schon startete er den Wagen. Noch bevor Karsten den Platz auf den Plan überhaupt entdeckt hatte, fuhr Max schon los, er hatte den Weg schon wieder verinnerlicht. Karsten gab sich erst gar nicht die Mühe E78 zu suchen, sondern sah sich die Legende an, was es alles so gab und machte große Augen; ein Schwimmbad, Sauna und ein Fitnessbereich schienen in einem großen Extragebäude untergebracht zu sein. Er grinste zu Max rüber: „Nicht schlecht … Das sieht ja schon vielversprechend aus!“
Max nickte leicht, suchte nach dem Weg und bog in den nächsten Gang ein. Leicht knirschte der Schnee unter den Reifen, aber sie kamen ohne Probleme voran. Kurz darauf hielt er und lächelte zu Karsten rüber: „Welcome Doc Kröger!“
Leicht überrascht sah Karsten auf das hausähnliche Gefährt auf dem Platz: „Ich dachte, es ist ein einfacher Wohnwagen ...“
Max machte den Wagen aus: „Tja, falsche gedacht der Herr … Ein Mobilheim auf Rädern praktisch … Ich denke, es ist perfekt für uns! Der Eingang müsste auf der anderen Seite sein! Komm, genug gesessen! Auf alter Mann!“
„Ey, der eine Monat!“
Schon war Max raus aus dem Wagen und lachte auf: „Den werde ich dir ein Leben lang vorhalten!“
Karsten sprang fast aus dem Wagen raus, und eilte seinem Freund durch den Schnee hinterher und bekam ihm im nächsten Moment zu fassen, nahm ihn in den Klammergriff: „Da guckst du, wie fit der alte Mann ist!“ Sie rangelten wie Jugendliche, hatten eindeutig zu viel Energie nach dem stundenlangen Herumsitzen …
Irgendwann umarmten sie sich einfach nur fest und Karsten spürte so richtig, Doktor Kröger war verschwunden, er fühlte sich einfach nur frei, endlich Urlaub!
Vor einer Art Vorbau kamen sie zu stehen, ein Vorzelt der Luxusklasse. Es gab eine richtige Tür, die mit einem Schloss verriegelt war. Max schloss auf und sie traten ein. Von außen drang ein wenig Licht ins Innere und leise kam von Karsten: „Das hat definitiv etwas!“ Eine kleine Lounge-Gruppe war zusehen und eine Infrarot-Standheizung, die wirklich nötig war, denn es war saukalt …
Max fand den Licht, eine Stehlampe leuchtete auf und als erstes schmiss er die Heizung an. Schnell studierte er die bereit gelegte Anleitung und zwei Minuten später hatte er das Thermostat und die Heizung angemacht. Karsten musste Max zugestehen, dass er für sie offenbar eine wirklich gute Campingmöglichkeit gefunden hatte. Wenn es jetzt in dem Inneren auch so aussah und es gut zu heißen war, dann konnte er sich mit dem Wintercamping wirklich arrangieren …
Max erkannte, dass die Skepsis seines Freundes sich in Neugierde wandelte und schmiss ihm den Schlüssel zu: „Fang! Mach mal auf, da drinnen müssen wir garantiert auch richtig heizen!“ Karsten fing den Schlüssel mit einer Hand, nickte und schloss die Tür von ihrem Urlaubsdomizil auf. Direkt entdeckte er einen Lichtschalter und das Innere wurde in einem angenehmen Licht erhellt. Sein Blick ging rund und er musste zugeben, dass hatte mal gar nichts mehr mit campen zu tun, so wie er es in Erinnerung hatte: „Wow! Mäxchen, das hat was!“
Max erschien hinter ihm, boxte in freundschaftlich: „Du immer … Cool oder? Komm!“
Sanft aber bestimmt schob er seinen besten Freund vor sich ins Innere des Mobilheims und freute sich diebisch, dass ihm diese Überraschung gelungen war. Er war sich sicher, es würde ein perfekter Urlaub werden, nur die Heizung, die sollten sie dringen finden und anmachen …
Links ging es in einen Wohnraum, vorbei an einer kleinen Küchenzeile und dort entdeckte Karsten die Heizung als erstes. Es war ein fest installierter Gaskamin, der, nach einem kurzen Blick auf die Anleitung, einfach zu bedienen war. Zwei Knöpfe mussten bedient werden und dann war die Flamme zu sehen und der Ofen nahm seine Arbeit auf. Dieser Kamin war nicht nur funktionell, sondern strahlte auch direkt eine angenehme Atmosphäre aus. Max sah Karsten an: „Geil oder? Komm, lass uns die anderen Räume noch ansehen!“ Schon ging er in die andere Richtung und Karsten folgte ihm, wieder an der Küchenzeile vorbei, die, wie er registrierte, sogar eine Mikrowelle hatte …
Zwei Räume waren noch vorhanden. Sie gingen  in den, der seitliche neben dem Wohnraum kam, das Schlafzimmer Auch der Raum war gemütlich eingerichtet und in der Mitte stand ein Doppelbett, Karsten schätzte, dass es 1.60 Meter breit war. Max zog leicht die Stirn in Falten, ging raus, in den anderen Raum und kam wieder zurück: „Okay … Eigentlich sollten es zwei Einzelbetten sein ...“ Selbstschutz …
Karsten zuckte leicht die Schultern: „Naja, wäre ja nicht das erste mal, dass wir in einem Bett pennen ...“
Da musste Max seinem Freund zustimmen, aber, das war länger her und er hatte die letzten Jahre immer bewusst mit Einzelbetten gebucht: „Früher halt …“ Dann zückte er sein Handy: „Ich rufe an ...“
Karsten sah Max an: „Mich stört es wirklich nicht, ob zwei Betten oder eins … Mir gefällt es richtig gut hier! Oder hast du ein Problem damit?“ Er war doch überrascht, das sein Freund so empfindlich auf das Doppelbett reagierte.
Sofort schüttelte dieser seinen Kopf, wie sollte er denn auch erklären, dass es für ihn eine kleine Herausforderung werden würde, wenn Karsten so dicht bei ihm liegen würde …
Sein bester Freund war seit einigen Jahren auch sein heimlicher Traummann, nur, behielt Max das für sich um ihre Freundschaft nicht zu gefährden. Karsten war schließlich hetero, auch wenn er absolut keine Probleme damit hatte, dass sein bester Freund bi war, dass hatte er mehrfach bewiesen …
Leise  nuschelte er: „Dachte, ist dir vielleicht unangenehm … Früher wusste ich ja noch nicht ….“
Karsten sah ihn mit einer hochgezogener Augenbraue: „Wer hilft dir seit Jahren über deine Typen hinweg? Mäxchen … Was für ein Quatsch!“
So einen Mann konnte man doch nur lieben …
Max gab sich geschlagen und ahnte, dass würden zehn Tage mit wenig Schlaf werden: „Hast auch wieder recht, sorry ...“
Karsten schüttelte leicht den Kopf: „Bist echt bescheuert … Also, welche Seite? Mir egal, ich liege irgendwann eh in der Mitte!“
Max grinste verlegen, Karsten hatte ihn wirklich absolut auf dem falschen Fuß erwischt: „Na super, dass sind ja Aussichten … Vielleicht unten an deinen Füßen?“
Laut lachte sein bester Freund auf: „Dann pass auf, wo ich hintrete!“
Schief grinste Max: „Okay … Dann doch lieber die rechte Seite und die verteidige ich mit meinem Leben!“
Karstens Augen blitzen ihn an: „Das werden wir sehen, ich füll dich ab! Hast hoffentlich den Wein besorgt!“ Mit Daumen nach oben bestätigte Max das und war sich sicher, er brauchte ein paar Gläser mehr …
Zufrieden nickte Karsten: „Perfekt! Das Bad noch! Nebenan?“ Schon marschierte er aus dem Zimmer raus und Max atmete einmal tief ein, sah auf das Bett, es war Fluch und Segen zu gleich …
Er folgte Karsten, der schon wieder aus dem Bad rauskam: „Super, echt! Ein eigenes Bad, perfekt! Das reicht vollkommen aus, kein Waschhaus und nachts raus, um auf Klo zu gehen!  Hier lässt es sich aushalten! Hatte echt leichte Bauchschmerzen, in irgendeinem verranzten Wohnwagen zu frieren ...“
Erleichtert, dass Karsten mit seiner Auswahl zufrieden war, lächelte er ihn an: „Solltest mich kennen! Ich freue mich wirklich, dass wir hier sind! Ein kleiner Kindheitstraum, den ich mir erfülle! Einmal weiße Weihnachten!  Ich hab die ganze Zeit nur auf das Wetter geguckt! Nächstes Jahr können wir wieder in den Süden fliegen!“ Es war wirklich schon immer sein Traum gewesen, einmal Weihnachten in den Bergen, nur wusste er, das Karsten die Wärme liebte und hatte deswegen nie diesen Vorschlag gemacht. Als sie im Sommer, bei einem guten Weißwein auf seinem Balkon gesessen hatten und über den Winterurlaub gesprochen hatten, war es ein spontaner Gedanke gewesen und aus irgendeinem Grund hatte Karsten tatsächlich zugestimmt ...
Karsten klopfte seinem Freund auf die Schulter: „Werden wir sehen! Jetzt sind wir hier und wenn die Sauna und der Rest was taugen, finde ich es auch wirklich schön, mal etwas anders!  Komm, lass uns alles rein holen, ich hab keinen Bock mehr … Sollen wir nachher noch die Sauna ausprobieren?“
Max folgte Karsten durch ihre Unterkunft: „Bin ich dabei!“ Für Sauna war er immer zu haben und so verrücktes klang, am liebsten mit Karsten. Da hatte er keine Probleme damit, dass er in ihn verliebt war, denn da hatte er alles unter Kontrolle. Seine Sorge war, dass er ihm im Schlaf näher kommen könnte, als es für seinen Freund okay wäre …
Zusammen in der Sauna, das war eher immer ein kleines Highlight für ihn. Auch wenn sie sich wirklich gut kannten, schon alles voneinander gesehen hatten, er genoss den Anblick von Karsten in der Sauna immer sehr, auch wenn er für ihn eigentlich nichts besonderes war …
Die nächste viertel Stunde waren die beiden Freunde damit beschäftigt, das Auto auszuräumen und Karsten schüttelte nur noch den Kopf, wie viele Taschen und Kisten Max eingepackt hatte. Er war sich sicher, die Vortäte würden mindestens für einen Monat reichen …
Als endlich alles drinnen war, räumte Max noch schnell Lebensmittel in den Kühlschrank und  rief zu Karsten, der im Schlafzimmer gerade  die Betten bezog: „Jetzt essen oder später?“
„Später! Haben wir Kekse? Ich würde einen Kaffee nehmen!“
Max musste doch schmunzeln, als ob er in einen Weihnachtsurlaub fahren würde, ohne Weihnachtskekse, sogar Stollen hatte er eingekauft. Es würde ihnen an Nichts fehlen, dafür hatte er gesorgt. Er suchte den Kaffee und die Filtertüten, um dann die Kaffeemaschine in Betrieb zu nehmen. Als dieser dann durchlief, machte er einen Teller mit Plätzchen und anderem Weihnachtsgebäck fertig, stellte diesen auf den Esstisch. Karsten kam zu ihm rüber und ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, als er den Kaffeeduft wahrnahm: „Perfekt!“ Schon saß er am Tisch und griff nach dem ersten Keks, nuschelte mit vollem Mund: „Vollservice, ich liebe es!“
Leise lachte Max auf, grinste zu ihm rüber: „Danke! All-Inklusiv, wie immer!“
Schon verschwand der nächste Keks in Karstens Mund und er sprach mit vollem Mund: „Besser! Was essen wir denn nachher?“
Der Kaffee war durch, Max goss zwei Tassen ein und in die von Karsten gab er noch einen guten Schuss Milch: „Hier!  Ich hab Lasagne vorbereitet! Muss nur noch aufgewärmt werden! Hab ich gestern Abend noch gemacht!“
Fast bekam Karsten ein schlechtes Gewissen, dass sich sein Freund so viel Arbeit gemacht hatte. Aber auch nur fast, weil er wusste, das Max kochen liebte. Kochen war für ihn pure Entspannung, der Gegenpol zu seinem stressigen Job als Richter am Bremerhavener Amtsgericht: „Danke! Klingt lecker! Freue ich mich drauf!“ Max setzte sich zu ihm dazu und zusammen verdrückten sie die Plätzchen und tranken ihren Kaffee. So gestärkt, suchten sie ihre Sachen für die Sauna zusammen. Karsten schaute erst gar nicht nach, wo sie lang mussten, Max wusste es eh schon wieder. Sie verließen ihr Mobilheim warm eingepackt, es war einfach kalt! Der Blick hoch zum Himmel zeigte Wolken und Sterne, es war Schnee angekündigt worden …
Ihre Schritte wurden immer schneller, die Sehnsucht nach der Sauna wurde mit jeder Minute größer. Sie brauchten zehn Minuten, bis sie an dem Gebäude waren, in dem die Sauna war. Alleine die Wärme in dem Gebäude, tat schon gut. Sie gingen in den Saunabereich, zogen sich um und fingen mit dem Dampfbad an, welches nicht so heiß, dafür mit viel Feuchtigkeit war und gut gegen Verspannungen sein sollte, genau das, was Karsten dringend brauchte. Die Sauna war gut besucht, aber nicht zu voll. Sie fanden ein schönes Plätzchen für sich und ließen sich auf der Holzbank, auf einem Handtuch nieder. Karsten streckte sich direkt lang aus und grinste seinen Freund an: „Perfekt ...“
Ein Lächeln legte sich auf Max Gesicht, dem konnte er nur zustimmen, Karsten sah perfekt aus …
Er nickte: „Jap, haben wir uns verdient!“ Sie genossen die wohlige Wärme und steigerten dann mit der Zeit die Temperatur, in dem sie durch alle Saunabereiche gingen. Zwischendurch gab es eine Abkühlung im Außenpool, was dann schon ziemlich genial im Schnee war …
Nach gut dreieinhalb Stunden hatten sie dann genug entspannt und dazu richtig Hunger.  Schnellen Schrittes ging es durch die kalte Nacht zurück in ihre Unterkunft. Als erstes machten sie wieder den Gasofen an und auch die kleineren Heizungen im Bad und Schlafzimmer. Dafür war Karsten verantwortlich, während Max sich um ihr Essen kümmerte. Über eine Bluetoothbox hatten sie Musik laufen, die guten alten Hits der Achtziger und Neunziger, die gingen einfach immer.
Eine Viertelstunde später, war es warm  und das essen stand auf dem Tisch. Die Lasagne roch verführerisch und der Rotwein, den Max besorgt hatte, war ein Gedicht, sie waren im absoluten Urlaubsmodus angekommen.
Die Freunde ließen es sich schmecken. Irgendwann spürte Max, das Karsten ihn ansah und er sah ihn an. Sein Freund saß mit dem Glas Wein in der Hand da, die Lasagne war zur Hälfte gegessen. Fragend sah er ihn an: „Schmeckt es dir nicht?“
Karsten, der irgendwie nicht wirklich registriert hatte, dass er seinen Freund angestarrt hatte, schüttelte sofort den Kopf: „Nein, super lecker wie immer!“
Max war leicht irritiert, so einen komischen Moment hatte es noch nie zwischen ihnen gegeben, in den ganzen Jahren nicht: „Stimmt irgendwas anders nicht?“
Karsten stellte das Glas ab, schüttelte abermals seinen Kopf: „Nein, alles gut! Wirklich! Ich fühle mich gerade so richtig wohl! Sauna, leckeres Essen, ein gutes Glas Wein … Ich möchte gerade nirgendwo anders auf dieser Welt sein! Danke!“
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