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Jäger, Jagd, Gejagter.

von SuppZarap
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Mix
Fabeltiere & mythologische Geschöpfe
25.11.2021
26.11.2021
2
1.645
 
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25.11.2021 551
 
Lilia war am laufen. Leise brasselte der Regen auf sie und die Stadt die herum liegt herunter. Neben ihr die verdreckten Gebäude einer Seitengasse in New York, welche an ihr vorbei zogen während sie um ihr Leben rannte. Innerlich fluchte sie über das Outfit was sie angezogen hatte. Der kurze schwarze Magie-Umhang den sie zum Schutz angezogen hatte war durchnässt und fühlte sich mittlerweile Bleischwer an. Wenigsten die dunklen Lederstiefel und die enge anliegende Hose hielten die Nässe von ihrer Haut fern.  Sie wusste nicht wie lange sie es noch durchhalten konnte bevor sie vor Erschöpfung zusammenbrechen würde, aber das spielte in diesem Moment auch keine Rolle. Im Versuch die Atmung ihres Körpers unter Kontrolle zu halten bemerkte sie wie menschenleer die Straßen waren. In einigen Häusern konnte sie zwar schwache Lichter erkennen aber dennoch war sie über die verlassenheit der Umgebung verwundert. Als sie kurz in Gedanken versunken weiter lief hörte sie plötzlich hinter sich das Knurren der Kreatur vor der sie zu fliehen versuchte.
Langsam aber doch schienen Lilias Kräfte zu schwinden. Sie spürte es. Ihr war bewusst das sie nicht ewig davon laufen konnte und mit diesem Gedanken verlangsamte sie ihren Schritt bis sie stehen blieb. Sie dreht sich langsam um um wieder etwas an Sauerstoff zu gewinnen doch in demselben Moment kam ihr Angreifer auch schon um die Ecke. Jetzt sah man die Bestie in ihrer vollen Pracht. Es war ein hundeähnliches Wesen mit wahnsinnig scharf aussehenden Krallen und Zähnen und dunkelroten Fell welches im Mondschein fast wie getrocknetes Blut zu seien schien. Das Tier sah abgemagert aus und auf der rechten Seite sah man eine tiefe Wunde wo man einen Teil der eingeweide erblicken konnte.  Die Augen waren Rabenschwarz ohne einem Hauch von Glanz darin. Lilia merkte wie dampfender Speichel aus den Mäulern tropfte. ''Warte, Mäulern, Mehrzahl?'',dachte sie kurz verwundert. Tatsächlich. Es waren 3 an der Zahl. Dieses verdamme Vieh hatte 3 Köpfe mit denen es sie nun gierig ins Visier nahm und seine schwarzen Augen verengten sich langsam zu Schlitzen.
>>''Ich nehme an Hundekekse würden dich nicht besänftigen, hab ich recht?'',rief sie dem Wesen zu.<< Wie um auf ihre Worte zu reagieren machte er sich zum loslaufen bereit. >>''Das dachte ich mir'',murmelte sie.<<
In dem Moment nahm das Vieh Anlauf und lief direkt auf sie zu und Lila griff unter ihrem Mantel und zieht ihr Schwert aus ihrer Schneide. Es ist ein etwas kleineres Breitschwert mit einer tiefschwarzen Klinge und einem Griff der sich im ihrer Hand mehr als gut anfühlte. Als der Griff vollends in ihrer Hand lag spürte sie die vertraute Kraft der Magie, die in dem Schwert versiegelt war. Sie beugte die Knie etwas und machte sich zum Kampf bereit. Dann griff der Höllenhund an, fasst zu schnell um zu reagieren. Grade noch schaffte sie es die Hand mit der Klinge zu heben und diese Richtung Hals des ersten Kopfes zu lenken. Und als Ihre Klinge den Hals des Tieres traf und die Zähne der beiden anderen Köpfe kurz davor waren ihren Kopf zu zerfleischen schreckte sie aus ihrem Bett hoch und wachte auf.
Sie zittert während ihr der Schweiß auf der Stirn steht.
 
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