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Richtig oder Falsch...

von Lycandria
OneshotErotik / P18 / Het
25.11.2021
25.11.2021
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War es richtig von mir so zu denken? Dem ganzen einfach entfliehen zu wollen? Der Realität noch ein letztes mal zu zuwinken und dann dem Irrsinn freies Geleit zu erteilen? Zitternd steh ich vor meiner Haustür, ungewiss ob ich wirklich diese andere Welt kennenlernen will. Ein letzter Blick in den Spiegel und meine Hand greift nach der Türklinke. Den Mantel enger um mich gewickelt laufe ich zum wartenden Taxi. Der Fahrer scheint entnervt von mir, nur weil er etwas warten musste. Ich steige ein und gebe ihm kleinlaut die Adresse zu der ich will. Er scheint sie zu kennen, der Blick den er mir zuwirft ist verwundert, zynisch und ich glaube so gar etwas schockiert. Doch ohne etwas zu sagen, zu meinem Glück, fährt er los. Ich öffne noch mal meinen Mantel um mein Outfit zu überprüfen. War das etwas too much? Wie kleidet man sich den am besten auf solchen…Partys…? Ohne Erfahrungen ist das schwer zu entscheiden. Seufzend streiche ich die schwarze Seidenbluse erneut glatt und zupfe den kurzen Faltenrock zurecht. Die schwarze Strumpfhose ist Blickdicht und die kleinen Lackschuhe mit den hohen Absätzen werden mich diesen Abend in den Wahnsinn treiben…oh ja sie Schmerzen schon jetzt.

Völlig Gedankenversunken stelle ich fest, dass wir wohl angekommen sind. Der Parkplatz ist überfüllt, das Gebiet ähnelt dem Rand des Industriegebiets. Ich blicke noch immer etwas nervös aus dem Fenster…ist das ein Fehler? Den Gedanken abschüttelnd steige ich aus dem Auto. Langsam, dennoch zielstrebig mache ich mich auf den weg zur großen Schiebetür. Ich höre Musik und das ein oder andere Wort fallen und schon beginnt mein Herz wieder zu rasen. Herr im Himmel, reiß dich zusammen! Jetzt bist du hier, also zieh es durch! Ein letztes mal Tief durch Atmen und da klopft meine Hand auch schon. Ich muss nicht lange warten bis mir ein hübscher und freundlich aussehender Kerl die Tür öffnet.  

„Hey hübsche! Schön das du da bist. Ich kenne dich gar nicht. Bist du das erste mal auf unserer Party?“

Okay…nett sind die Menschen schon mal, zumindest er: „Hay…ja, das erste mal. Ich habe in eurem Block davon gelesen…Ich dachte ich schau mal rein.“

Plötzlich wird sein Blick sanft, oh nein! Zu viel Verunsicherung in der Stimme! Sag was, irgendwas lockeres! Ich öffne meinen Mantel und lege ihn mir über den Arm: „Sag mal, habt ihr eine Garderobe hier?“

„Aber sicher doch Lämmchen.“  

Lämmchen? Lämmchen?! Will der Typ mich verarschen?! Bestimmt meint er es nur nett…ein Seitenhieb ist es dennoch…Der Kerl reißt mich wieder aus den Gedanken, indem er mir mein Mantel abnimmt und sie in die Garderobe gibt.

„Du hast ein schönes Halsband, Lolita. Wieso die Kette?“ er streicht über den dicken Edelstahlring um meinen Hals, zu dem Ring der daran hängt und zu der Leine die daran befestigt ist. Ich halte die andere Seite der Leine fest und befestige sie an meinem Rock: „Ich bin meine eigene Herrin…nur damit niemand auf den Gedanken kommt seine Leine anzulegen.“

Der Kerl vor mir sieht mich interessiert aber auch ungläubig an bevor er plötzlich los lacht: „Du willst hier keinen Herrn kennenlernen? Deshalb kommen aber 80% der Leute hier. Die restlichen 20 wollen ihre Subs ausführen und etwas spielen.“

Ich muss mich räuspern…aha, die wollen also spielen…wahrscheinlich vor allen anderen. Ein Schauer rollt über meinen Rücken. War das eine Swinger-Party mit Motto? Oh, man…okay. Noch könntest du umdrehen und einfach gehen…

„Na los Lämmchen, zier dich nicht.“ Plötzlich stellt sich *Mr. Butler* hinter mich und schiebt mich durch einen schweren Weinroten Vorhang. Ich spüre seinen Atem neben meinem rechten Ohr: „Die Bar ist von dir aus links, am Ende der Halle. Viel Spaß!“ Ich wollte gerade noch etwas entgegnen da war der Kerl auch schon wieder weg. Allein steh ich also da und blicke mich um. Es ist tatsächlich eine riesige Halle. Wüsste ich es nicht besser, würde ich auf ein Film Studio tippen. Überall waren kleine dünne Wände mit unterschiedlichen Kulissen. Mehrere große Betten, Sofas und in der Mitte der Halle ein großes Alexanderkreuz. Außerdem muss ich zugeben…der Laden ist voll. Scheinbar ist es doch gut besucht und mein Outfit sticht nicht all zu sehr heraus. Ein Mann nicht weit von mir trägt einen Anzug und zieht dabei eine Nackte Frau an der Leine plus Koffer hinter sich her. Zwei Männer Knien in Latex Höschen vor einer Domina die sich mit einem Mann und seiner Sub unterhält. Ja, ich steche hier definitiv nicht raus.  

Mein Blick geht direkt danach nach links. Gut, der nette Kerl hatte nicht gelogen. Da war eine Bar, einige sitzen dort und unterhalten sich…also nur Mut. Schnapp dir ein Stuhl an der Bar, nimm dir einen Drink und sieh dem treiben zu. Gesagt getan, keine zwei Minuten später sitze ich an der Bar und eine nette Frau in einem Ganzkörper Nylon gibt mir ein Glas Wein. Sie ist schon etwas älter, aber ich muss zugeben…das lange blonde Haar und dieses Lächeln machten sie wirklich schön. Die Szenerie die ich beobachten konnte, war in vielen Momenten grotesk und faszinierend zugleich. Bei meinem dritten Glas Wein und der zweiten Wiederholung von den Ärzten mit dem Song „Lass mich dein Sklave sein“ fällt mir ein Mann auf. Groß, langes graues Haar das fest zu einem Zopf gebunden ist, schlank und ein Nadelstreifen Anzug der an ihm hinabglitt. Er stand mir gegenüber auf der anderen Seite der Halle. Das Jackett offen, lässig zurück gelehnt stand er da und rauchte. Wieso er mir auffällt? Ich habe das Gefühl das er mich anstarrt. Zwischen uns ist ein wildes treiben und doch spüre ich deutlich wie sein Blick auf mir brennt. Nein, das muss Einbildung sein…also dreh ich mich um und versuche der Unterhaltung einer Gruppe neben mir zu folgen. Doch bevor ich in das Gespräch einsteigen kann spüre ich eine Hand auf meiner Schulter. Sie war sanft und weich, ebenso wie die Tiefe Stimme hinter mir die leise flüsternd sagt: „meine Leine würde dir besser stehen.“ Okay an Selbstvertrauen mangelt es dem Typen hinter mir wohl nicht. Ich drehe mich um damit ich mir den Typen ansehen kann. Schon zwei andere machten den Versuch mich anzusprechen. Nun war ich gespannt, ist der Typ hinter mir noch verpickelter als der letzte oder noch kleiner und dicker als der erste? Doch bevor ich meine hönische Antwort los werden kann, bleibt mir die Luft weg. Vor mir steht der groß gewachsene Kerl im Nadelstreifen Anzug. Mein Schweigen und der verdutzte Blick muss ihn wohl amüsieren, den er grinst mich mit einem schiefen Lächeln an: „Wieso hast du aufgehört mich anzustarren? Gefiel dir nicht was du siehst?“ Moment mal, wer hat hier wen angestarrt?!

Langsam erhalte ich wieder die Kontrolle über mein Gehirn, weshalb ich an meinem Glas Wein nippe und ihn provokant ansehe: „Also ich weiß ja nicht, ich hatte eher das Gefühl das du mich anstarrst. Liege ich da falsch?“ Sein Blick wird plötzlich ernster, diese grauen Augen sind faszinierend. Noch nie zuvor habe ich so helle Augen gesehen.

„Damit liegst du nicht falsch, man sieht nicht oft eine kleine Lolita in freier Wildbahn.“ Er ist also öfter bei solchen treffen. Seine rechte Hand, die mit zwei dicken goldenen Ringen besetzt ist, knöpft sein Jackett wieder auf. Darunter ist ein schwarzes Hemd das er bis zur Brust offen trägt. Eine goldene Kette lugt dabei aus dem Ausschnitt heraus. Okay, mein Eindruck war richtig, der Anzug saß zu gut. Der ist tatsächlich maßgeschneidert. Aber wenn er die Sorte Mann war, was wollte er nun von mir? Wie es scheint hat er meine Gedanken gelesen. Er lässt sich auf dem Hocker neben mir nieder und ohne das er etwas sagen muss, wird ihm ein Scotch auf den Tresen gestellt. Ohne umschweife ergreift er das Glas und fixiert mich mit den Augen: „Wieso so zynisch?“ Ich muss Lächeln, klar doch ist völlig normal das ein Kerl wie du mit mir redet…Ich blicke noch einmal um uns herum. Ja, jede Frau hier gaffte ihn an. Selbst die Dominas schienen interessiert.

Das muss es sein. Er macht sich lustig über deine Unerfahrenheit und dem Fakt das du nicht weißt wer er ist. Also…Lächeln und verabschieden. Ich stehe auf und streiche meine Haare nach hinten: „Ich glaube Sie finden hier noch genügend *Gesprächs*Partner. Ich muss dann mal weiter.“ Ja, ich war unhöflich. Aber ich ertrage so einen Spott nicht. Etwas verblüfft zieht er eine Augenbraue hoch und nickt dann aber: „Ja sicher. Man sieht sich.“  

Es dauert tatsächlich nicht lange, keine halbe Stunde später sehe ich ihn wieder. Er steht mitten in der Halle von einigen Leute umringt, vor ihm kniet eine Frau im kurzen Kleid aus Lack. Ihr Rücken ist bereits völlig rot von seinen Schlägen, er scheint immer wieder mit einer neun schwänzigen Katze auf ihren Rücken zu schlagen. Das schockierende für mich an der Sache ist das sie nicht wimmert, weint oder schreit. Sie stöhnt verzückt bei jedem hieb. Doch ihm scheint es egal zu sein, er sieht fast schon gelangweilt aus. Als er dann mich hinter den anderen erblickt, flackert etwas in seinen Augen auf. Er lächelt mich tatsächlich an und beginnt bei jedem Schlag zu keuchen. Genießt er es also doch? Er wirft die Peitsche weg und atmet tief durch, die Augen immer noch auf mich gerichtet. Die Frau vor ihm dreht sich zu ihm um und küsst dankend mehrfach seine Schuhe. Okay, das ist verstörend. Selbst für mich.

Die Menge scheint sich aufzulösen, ich Folge dem Beispiel und sehe mich weiter um. Hinten entdecke ich ein Pärchen das mit Cum-Control experimentiert. Ich lehne mich an die Wand und beobachte das wilde und sinnliche Spiel. Ein Glas Wein taucht vor mir auf, gehalten wird es natürlich von ihm. Ich nehme das Glas und sehe ihn hämisch an: „Selbst für ein gewaltigen Haufen Geld würde ich mich nicht so von Ihnen schlagen lassen.“  

Sein Blick ist für einen Moment verwirrt doch dann prustet er los und schüttelt den Kopf: „Nein, dich würde ich so nicht sehen wollen. Ich habe da ganz andere Vorstellungen.“ Dabei spüre ich wie er über meinen Rocksaum streicht. „Ich weiß nicht mal wer Sie sind.“ Er zieht eine Braue erneut hoch…oh ja, hier ist jemand der dich tatsächlich nicht kennt.

„Marcel…duz mich oder du nennst mich ab jetzt Herr und Meister.“ Er stellt sich direkt vor mich und versperrt damit meine Sicht auf das Pärchen. Einer seine Hände streicht über meine Wange, seine Augen sehen forschend in meine. „Marcel…schöner Name. DU scheinst hier ein bunter Hund zu sein.“ mein Blick bleibt standhaft und das extra betonte DU im Satz bringt ihn wieder zum grinsen. „Ja könnte man so sagen. Ich organisiere und finanziere das hier monatlich. Mein ältester Freund dreht hier seine Pornos. Eine recht bekannte Firma.“ Gut, okay nun bin ich die, mit den hochgezogenen Brauen. Will ich so einen Mann näher kennen lernen?  

Noch bevor ich was sagen kann oder mich wieder gefangen habe spüre ich eine große Hand an meinem Hals die mich gegen die Wand drückt, ebenso wie weiche Lippen die mich hart küssen. Gott kann dieser Mann küssen! Anstatt etwas zu sagen oder ihn von mir zu stoßen höre ich ein leises stöhnen aus meinem Mund und meine Hände klammern sich an sein Jackett. Okay…ein klein wenig kennenlernen ist sicher okay…

Als er wieder von meinen Lippen ablässt sind seine Augen müde aber seine Lippen zeichnen ein selbstzufriedenes Lächeln. Ihm hat der Kuss auch gefallen und ihm war klar das er gewonnen hat. Ich streiche schnell meine Haare zurück um die Situation wieder zu kontrollieren. Als ich seinem Blick ausweiche bemerke ich die ganzen schockierten Gesichter um uns. Meine Augen wandern fragend zu ihm, er lächelt und zieht mich plötzlich an meinem eigenen Halsband in einen hinteren Gang. Mit nur einer schnellen Bewegung zieht er den Vorhang hinter sich zu und damit sind wir in einem abgedunkelten Raum. Ein breites Latex bezogenes Bett steht in der Mitte. Noch bevor ich reagieren kann packt er mich an den Haaren und wirft mich aufs Bett. Geschockt versuche ich mich aufzurappeln, doch noch bevor ich es kann drückt er mich fester aufs Bett. Er zieht mein Rock hoch und reißt meine Strumpfhose auf, nur mit einer kurzen Bewegung stößt er in mich. Ich kann mich endlich zu einem Schrei durchringen, jedoch unterdrückt er diesen mit einer Hand auf meinem Mund. Er jagt sich immer härter in mich hinein und stöhnt dabei in mein Ohr: „Ich wusste das du dich so anfühlen würdest. So eng, heiß und so verdammt feucht…oh Gott!“ mit den Worten beginnt er zu zucken. Einige Zeit bleibt er noch auf mir liegen bevor er sich dann doch erhebt und neben mich legt. Meine Augen sind feucht vom Schmerz, aber vor allem wegen dem Schock. Meine Atmung ist rasselnd, ich schlucke und sehe ihn kurz an. Langsam bewege ich die Beine und setze mich auf: „Machst du das am Anfang mit all deinen Subs? Ist so etwas dein Ding? Ein Aufnahme Ritual?“ Ich höre ein tiefes durch Atmen, nur wenige Sekunden später liege ich unter ihm auf dem Rücken. Er sitzt auf meinen beiden Beinen und hält meine Arme rechts und links neben meinem Kopf fest: „Ich küsse meine Subs nicht.“ Sein ernster Blick,  seine sanfte und geradezu zärtliche Stimme passten überhaupt nicht zu dem was hier eben passiert ist. Er sieht mir noch einige Sekunden nur in die Augen bevor er mich erneut leidenschaftlich küsst. Erneut entlocke ich ihm nur mit einem leichten saugen an der Zunge ein entzücktes Stöhnen.

Doch dann lässt er von mir ab und richtet seine Kleidung. War’s das etwa? Okay, also nicht mal Sub sondern nur eine schnelle Nummer. Hierher zu kommen war ein gigantischer Fehler…eindeutig. Wütend über mich selbst stehe ich auf und ziehe meinen Rock zurecht. Die zerrissene Strumpfhose lasse ich einfach an und gerade als ich den Vorhang weg ziehen will, spüre ich eine Hand die sich um meine Talje legt: „Wo willst du hin?“

„Gehen…du bist doch fertig oder nicht?“

Ich höre ein unterdrücktes lachen in meinem Ohr.

„Ich bin noch lange nicht mit dir fertig. Du gehörst nun mir.“

„Ich gehöre dir nicht.“  

Seine Hand greift erneut an meinen Hals, diesmal fester: „Willst du es drauf ankommen lassen?“ Das verächtliche „Tze" das aus meinem Mund kommt, gleicht wohl einer Provokation. Er dreht mich auf dem Absatz um und sieht mir fest in die Augen. Seine Hand greift wieder an mein Halsband und mit festen Händen drückt er mich an die einzige Wand. Er drängt sich immer fester und bestimmender an mich. Dabei merke ich wie er den Vorhang zu meiner rechten immer weiter aufzieht. Ich werde fast schon panisch, Scham...er hat meinen Schwachpunkt gefunden. Er drängt sich bestimmt zwischen meine Beine und als ich dann endlich etwas hartes an meinem Zentrum verspüre entkommt mir ein Gequältes stöhnen wodurch scheinbar nur noch mehr Schaulustige angezogen werden: „Bitte…Marcel…hör auf…“

Er muss stöhnen nachdem ich seinen Namen sagte: „Sag das du mir gehörst…“ Die Stimmen vor dem kleinen Stück Vorhang werden immer lauter.

„Nein…bitte.“ Auf mein Wiederspruch hin dreht er mein Gesicht in Richtung des leicht angehobenen Vorhangs.  

„Wem gehörst du? Sag es mir!“ Er drückt mich fester auf sein Glied und ein Schrei kommt aus meinen Lippen. „Sag es!“

„Ich gehöre dir! Ich gehöre dir! DIR!!“ Dies kam wohl weniger leise als er wollte, auch das raunen in der Menge wird daraufhin lauter. Aber es hat den gewollten Effekt. Er kommt stark pulsierend und laut aufstöhnend. Auch wenn ich es nicht wollte hat genau das, in mir selbst ein gigantischen Orgasmus los getreten.

Nachdem die Welle über mich hinweggefegt ist und mein Gehirn wieder klar denken kann sehe ich Marcel etwas verwirrt an, dieser lächelt aber nur und keucht leise an meinem Ohr „Meine Frau sollte mir nie wiedersprechen. Ich bin ein einfallsreicher Mann.“  

Seine Frau? Seine was?!

„Ich bringe dich jetzt nach Hause.“ Er hilft mir auf die Beine und bringt mich zum Ausgang. Schnell legt er mir meinen Mantel um und setzt mich draußen angekommen in sein Auto.

Nach einer schweigsamen fahrt sind wir zusammen bei mir angekommen. Er nimmt mir den Schlüssel ab und bringt mich in meine Wohnung. Marcel wickelt mich fast schon Sorgsam aus der Kleidung und legt mich ins Bett das er nur mit einem kurzen Blick durch die Wohnung ausfindig macht. Noch immer wird geschwiegen. Er setzt sich zu mir an die Kante und blickt auf mich hinab: „Du haust in einem Loch!“ Nun muss ich lachen: „Ja ich weiß…ist dein Loch schöner?“ okay…Das war komisch ausgedrückt. Genau dasselbe scheint er auch zu denken den plötzlich beginnt er laut zu lachen. Er beugt sich vor und küsst mich. Ohne es zu Ende zu bringen steht er auf, küsst noch mal meine Stirn und lächelt: „Gute Nacht kleines. Wir sehen uns.“ Noch bevor ich die Tür sich schließen höre, gleite ich in einen tiefen Schlaf.



**Am nächsten Abend**



Die Türklingel, mal wieder. Genervt gehe ich zur Tür und reiße sie auf. Ein fremder Kerl steht davor, in einer schicken Jeans und Hemd: „Hey, du bist Mia?“ Er zeigt auf die Türklingel. Auf mein Nicken hin lächelt er mich kurz an: „Marcel schickt mich, ich soll dich abholen. Ich soll übrigens ausrichten das er kein Nein akzeptiert. Wiederrede hätte folgen. Du wüsstest wohl was er meint.“ Das allein hat gereicht um meine Wangen glühen zu lassen…oh ja…ich weiß was das heißt…
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