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Ein Stück...

von Lycandria
OneshotErotik / P18 / Het
25.11.2021
25.11.2021
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Sie wusste das es falsch war…
Sie wusste es und gefühlt wusste es jeder andere der sie ansah…

Sie beging immer wieder den selben Fehler. War sie Wahnsinnig? Die Definition des Wortes „Verrückt“ besagt, dass man immer wieder das selbe tut und ein anderes Ergebnis erwartet. Gut, nach der Definition war sie wohl wirklich Verrückt. Nun saß sie da, auf ihrem Bett, ihr Blick fiel zögerlich auf das Handy. Es war so weit…der Verräter fing an zu klingeln. Es schien Ohrenbetäubend, dieses mal würde sie einfach nicht ans Telefon gehen! Nein, dieses mal nicht. Morgen würde sie sich melden und das ganze beenden…genau! Das war ein Plan. Also ein Anfang.

Doch genau in diesem Moment, als der Plan so eindeutig zu sein schien…nahm sie den Verräter in die Hand und den penetranten Anruf an.

„Ja…?“ ihre Stimme schien zögerlich, fast zu dünn für ihren Geschmack.

„24 Uhr in der Matrix. Ich will dich sehen…hast du verstanden?“

Oh ja…das hatte sie. Das war ein Befehl, also folgte sie.

„J…ja, ich habe verstanden…“ sie ballte die Faust, doch nicht vor Wut. Sie wollte ihre Fingernägel im Fleisch spüren. Ja…eindeutig, das war real.  

Sie hörte ein zufriedenes Seufzen am anderen Ende der Leitung. Sie hatte das Lächeln des Anrufers klar vor Augen.

Sie hörte ihn auflegen. Demnach legte sie das Handy wieder zurück aufs Bett und blickte in den Spiegel.  



In der Matrix angekommen, zog sie ihren Mantel enger um sich. Ja, hauptsächlich aus Nervosität, etwas aus Scham. Seufzend überwand sie sich und lächelte dem Türsteher zu. Jedes mal das selbe: er zwinkert ihr anzüglich zu, stempelte ihre Hand und hauchte ein akzentuiertes „Schön das du heute bist da…“ Ja…Männer, wie er, waren sehr simpel. Sei freundlich und du bekommst alles von ihnen. Warum? Hoffnung…Hoffnung das du mal mehr in ihm siehst und wenn es nur für eine Nacht ist. Sie ließ den Mantel an der Garderobe zurück, alles wichtige hatte sie sonst bei sich. Sie sah noch mal in den Spiegel und musterte ihr Outfit. Ja sie weiß einem gewissen Typ Mann zu gefallen. Die langen Overknee-Stiefel, die feinmaschige Netzstrumpfhose, die schwarze Seidenbluse, die ein netten Einblick bietet und ein Stück ihres hellen BH’s hervorhebt und der kleine Leder Minirock. Nuttig? Ansichtssache.

Sie lief zielstrebig in die Grotte, der unterste Tanzbereich mit der Metal/Rock Musik. Sie grüßte auf dem Weg den ein oder anderen und kaum das sie angekommen war, setzte sie sich an die Bar. Es dauerte nicht lang und sie war nicht mehr allein. Der Junge neben Ihr schien nervös und doch lächelte er ihr zu „Kann ich dich auf einen Drink einladen…?“ Sie lächelte und nickte „Tequila und ein Bier.“ Er schien überrascht. Was? Nicht Ladylike? Ihr Outfit schrie auch nicht danach, dass sie eine Lady war. Nein, sie war abgeklärt. Sie hielt nichts von diversen Spielen. Diese Schauspielerein waren einfach nichts für sie.

Sie trank den Tequila mit einem hieb aus und das Bier folgte dem Beispiel. Noch ein Blick von der Seite des Jungen. Sie sah ihn kurz an, bedankte sich knapp und stand auf. Ohne zu zögern ging sie auf die Tanzfläche und fing an sich zu einem Song von Rammstein zu bewegen. Kaum das ihre Hüften sich bewegten spürte sie jemanden hinter sich. Sie tanzte mit dem Typen und ließ ihren Blick schweifen. Sie konnte ihre *Verabredung* nirgends finden, also ließ sie sich gehen und genoss den Bass, der durch ihren Körper jagte.

Sie erblickte eine junge Frau die sie fast schon fasziniert beobachtete. Lächelnd ging sie zu der jungen Frau, nahm ihre Hand und zog sie zu sich auf die Tanzfläche. Die Frau errötete aber folgte ihr „Hey ich bin Sarah.“ Ihre Stimme schien etwas schwach aber laut genug damit man sie hört. Nett sich vorzustellen, aber nicht nötig. Sie würde es nicht tun, Sarah musste ihren Namen nicht kennen, das wäre Verschwendung. Sarah schmiegte sich an sie und sie ließ es zu. Ja, diese Konstellation konnte man tatsächlich genießen. Sie spürte eine Hitze in sich aufkommen, sie spürte einen brennenden Blick auf ihrem Rücken. Also blickte sie sich wieder um und tatsächlich da war er. Oben auf dem Balkon blickte er auf die Szenerie hergab. Es reichte ein Fingerzeig und sie ließ den Typen der sich von hinten an sie schmiegte, ebenso wie Sarah einfach stehen. Sie ging die Treppe hinauf, auf den Balkon und er stand da, mit verschränkten Armen blickte er sie an. Ein kaum sichtbares Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. Kaum das sie bei ihm war, griff eine Hand ihr fest in die Haare während die andere ihren Rücken umschlungen hatte. Er sah ihr direkt in die Augen, das stechende Blau schien ihr tief in die Seele zu blicken und dann küsste er sie. Der Geschmack von altem rauchigen Whisky den sie so gut kannte, brannte ihr im Hals.

„Kleines…ich habe dich gesehen…“ seine Stimme klang tief, leise, rauchig an ihren Lippen. Sie musste tatsächlich Lächeln „Ich weiß…“. Er zog eine braue hoch „Miststück.“ Er hob den Kopf um sie genauer zu betrachten, der Griff in Ihrem Haar wurde fester „Macht es dir Spaß mich Eifersüchtig zu machen?“ Das *Ja* das in ihr aufkam musste sie zwanghaft bekämpfen. Also blickte sie ihn stumm an. Er fing an zu grinsen und zog sie zu sich, blickte auf die Uhr und nickte „Wir gehen jetzt.“  

In knapp 10 Minuten saßen sie in seinem Auto, schweigend. Während der fahrt sagte niemand etwas, nur seine Hand lag auf ihrem Oberschenkel und streichelte sie. Es dauerte nicht lang und sie waren bei ihm zuhause. Er öffnete ihr die Tür und begleitete sie ins Haus. Kaum das sie den Mantel ablegte, presste er sich an sie. Ein leises keuchen entkam seinen Lippen während er ihren Hals küsste „Geh…“

Sie wusste was das für sie hieß. Sie lief ins Wohnzimmer, zog ihre Schuhe aus und kniete sich breitbeinig auf den weichen Teppich. Die Fersen unterstützend angewinkelt, die Hände mit der Unterseite nach oben auf ihrem Oberschenkel liegend. Sie senkte den Kopf und schloss die Augen. Es wurde immer wärmer im Zimmer. Sie kniete lange da ohne das etwas passierte. Sie schluckte die Aufregung hinunter und atmete tief durch. Da kamen auch schon laute Schritte auf sie zu „Ich habe etwas für dich…ein Geschenk. Du darfst es sogar mit nehmen. Heb deinen Kopf.“ Innerlich freute sie sich über diese Worte, doch die Aufregung wuchs. Sie spürte etwas wie Leder, zierlich und doch robust das sich um ihren Hals legte. Mit einem kurzen Handgriff wurde das Halsband an ihrem Hinterkopf geschlossen. Der Ring aus Edelstahl lag auf ihrer Brust, kühl und doch angenehm. „Öffne deine Augen.“ Sie tat wie ihr befohlen wurde, vor ihr wurde ein Spiegel gehalten damit sie sich das Halsband ansehen konnte. Sie musste Lächeln, es war wirklich schön. Fast schon minimalistisch aber es hatte dennoch einen Eleganten touch. Der Spiegel wurde weg gelegt und ein Leine aus einer feingliedrigen Kette an ihrem Halsband befestigt. Er setzte sich auf das Sofa, die Kette ums Handgelenk gewickelt. Sie spürte ein leichtes ziehen am Halsband „Herr?“ ihre Stimme klang etwas dünn und unsicher. Sie hörte in Ihrem Rücken ein leises Lachen „Komm zu mir.“  Sie drehte sich, noch immer auf den Knien stehend um und krabbelte auf allen Vieren zu ihm. Langsam kniete sie sich wieder hin, zwischen seine Beine. Er legte ihren Kopf auf die Innenseite seines Beins und streichelte ihr Haar „Geht es dir heute gut?“ Sie nickte schweigend und schloss die Augen, zum einen genießend zum anderen weil sie seinen Blick von oben auswich. Sie konnte die Furcht nie völlig loswerden, er konnte sie schon immer lesen. Vom ersten Tag an.

Mit einem Ruck an der Leine riss er sie wieder in die Realität. Sie hob den Kopf und erblickte seine Hand, die auf seinen Oberschenkel klopfte „Komm zu mir…“. Seine Stimme war ernst und rauer als zuvor. Langsam stand sie auf und setzte sich breitbeinig auf seinen Schoß, ihre Atmung verschnellerte sich obwohl er sie nicht berührte. Sie senkte den Kopf um die röte in ihrem Gesicht zu verstecken. Nach all der langen Zeit, die sie sich nun schon kennen und nach allem das er mit ihr schon gemacht hatte…sie sollte freier sein. Doch die Scham war stärker als die Vernunft.  

Mit einer kurzen Bewegung legte er seine Hand direkt auf ihre Mitte. Sein Mittelfinger fand ohne zu suchen direkt ihr Zentrum und übte mit kreisenden Bewegungen Druck aus. Sie hob sich direkt auf die Knie um den Druck zu verkleinern doch seine Hand folgte ihr und intensivierte den Druck sogar. Ein kurzer Blick auf ihn verdeutlichte ihr, wie viel Spaß ihm allein diese Reaktion bereitete. Er leckte sich lächelnd über die Lippen und knurrte leise „Ohne Slip und mit dem großen Loch in dieser Strumpfhose, hast du genau darauf abgezielt. Gib es zu.“

Sie schwieg…Sie legte den Kopf zurück und genoss. Diesen Triumph würde sie ihm nicht gönnen. Doch kaum das sie diesen Gedanken fasste, riss er sie an der Leine zu sich hinab. Mit der Kette in der Hand, griff er an ihr Kinn und hielt sie mit den Augen fest während sein Mittelfinger in sie glitt. Seine blauen Augen borrten sich in ihre, ernst, forschend. Er liebte diese Art von Sadismus, sie mit nur einem Blick allein innerlich zu zerbrechen.

Er quälte sie noch einige Minuten so, bevor er sie auf den Rücken warf und gewaltsam ihre Schenkel spreizte. Er vergrub sein Gesicht in ihrer Mitte und sie stöhnte bereitwillig. Das musste man ihm lassen…dieses Verhalten, sie derartig zu verwöhnen machte ihn als Herrn einzigartig. Er brachte sie immer wieder kurz vom Höhepunkt und hörte dann wieder auf. Gefühlt tat er dies Stundenlang, sie verlor beinahe den Verstand. Gerade als sie sich wieder sammeln wollte stand er auf, zog seine Hose aus und massierte genau vor ihren Augen sein Glied. Die röte kehrte zurück in ihr Gesicht. Gott…Er war so schamlos, und ja, er genoss ihren Blick auf ihm. Seine Arme glitten um ihre Schenkel und mit einem mal zog er sie fest an den Rand des Sofas um sich daraufhin tief in ihr zu versenken. Er stieß tief in sie und hielt sie fest. Mit der einen Hand an der Leine, die andere fest um ihr Bein geschlossen. Er stieß hart und erbarmungslos zu, ohne darauf zu achten ob er ihr weh tun könnte. Genau das brauchte sie. Er riss sie am Halsband zu sich um sie zu küssen bevor er sie gewaltsam umdrehte und von hinten nahm. Er legte seine Hand um ihre Kehle und zog sie zu sich hoch, er stieß immer fester in sie. Sie hätte am liebsten geschrien doch duldete sie jeden Stoß und auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollte…Es gefiel ihr.

Plötzlich ließ er von ihr ab und legte sich auf den Boden. Die Leine noch immer in der Hand, zog er sie langsam zu sich. Sie erhob sich etwas schwächelnd bevor sie auf allen Vieren zu ihm kroch. „Setz dich.“ Diese paar Worte waren ernst, knurrend…kein Zweifel klang mit. Wiedersprechen war keine Option. Langsam setze sie sich auf sein heißes Pochen, noch bevor sie sich entspannen konnte, zog er ein Seil unter dem Sofa hervor. Er legte ihr das Seil um den Hals und setzte sich auf. Ohne zu zögern schlang er das Seil um ihre Brüste die er mit nur zwei kleinen Handgriffen von der Bluse befreite. Er Band ihre Wölbungen mehrfach prüfend ab und kniff ihr fest in beide Knospen, bevor er sich wieder hin legte und die Leine fester umschloss. „Na los…beweg dich!“  

Sie schluckte und wurde erneut rot. Sie fing an zu reiten und sofort rollte ein gewaltiger Höhepunkt über sie hinweg. Als sie sich wieder halbwegs fing, blickte sie zu ihm runter. Das Ergebnis war ein selbstzufriedenes grinsen auf seinem Gesicht. Plötzlich stieß er von unten fest zu und riss sie am Halsband zu sich um sie zu küssen. Langsam drückte er sie wieder in die aufrechte Stellung und nickte „Mach weiter.“ Sie war völlig überreizt, jede Bewegung glich einem schmerzhaften Stechen in ihr, doch sie machte weiter. Die Lust die sie in ihm spürte, bereitete ihr Lust. Verbunden mit dem Schmerz war das ein köstlicher Cocktail. Sie ritt immer schneller und schrie beinahe bei jedem absenken, dann kam er leise stöhnend in ihr. Sie spürte das pumpen und zucken, allein zu fühlen wie er in ihr kam, löste in ihr ein weiteren Höhepunkt aus. Ja, er kam in ihr. Er benutzte sie dafür und das war gut so. Dieser Gedanke erschreckte sie jedes mal aufs neue und doch gefiel ihr das Gefühl um so mehr.

Er hob sie von sich setze sich auf das Sofa, spreizte die Beine und zog sie am Halsband zu sich in die Arme. Er hielt sie fest an sich gedrückt und küsste sanft ihren Nacken. „Alles gut mit dir?“ Sie atmete schnell und blickte kurz zu ihm hoch bevor sie die Augen schloss und nickte. Er fragte das jedes mal…Er sorgte sich um ihr Wohlergehen. Wenigstens sagte diese Frage das eindeutig aus. Er Strich ihr über das Haar, während seine andere Hand zwischen ihre Beine glitt und die pulsierende Hitze streichelte. Langsam öffnete er die Knoten an ihrem Oberkörper und gab sie damit wieder frei. Dieses loslösen ließ ein gewaltigen Schauer über sie hinwegrollen. Eine Welle von tiefer Entspannung. Er nahm ihr das Halsband ab und legte den Arm um sie „Komm mit mir.“ Seine Stimme war nun sanft und fast schon zärtlich. Langsam auf zittrigen Beinen folgte sie ihm ins Schlafzimmer. Er legte sich unter die Decke und zog sie fest zu sich. Er hielt sie fest im arm und lächelte „Ich liebe diese Abenden mit dir.“ Sie musste Lächeln…ja, sie liebte diese Abenden auch. Besonders dieser Moment bedeutete ihr mehr als alles andere und genau in diesem Moment wusste sie, sie würde wieder ein Stück ihres Seele bei ihm lassen. Das würde sie kein weiteres mal machen, sie ertrug die leere nicht wenn sie wieder zuhause war. Sie ertrug diese Distanz nicht, diese Abhängigkeit von ihm. Sie war seine Marionette und das musste ein Ende haben. Nein, dieses mal war das letzte mal…der Abschied. Das letzte Wiedersehen mit dem Wolf der sie zerriss.


…keine zwei Wochen später…


„Um 21 Uhr…du fehlst mir...“ nach einer kurzen Pause fügte er ernster hinzu „Bring dein Halsband mit. Hast du verstanden?“  

Sie blickte in den Spiegel und umklammerte das Handy fester. Langsam strich sie über das Halsband, das immer auf ihrer Kommode lag. „Ja, Herr…ich habe verstanden.“
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