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Anders?!

Kurzbeschreibung
GeschichteKrimi, Liebesgeschichte / P12 / Gen
"Croisi" Croisleitner Gräfin Schönberg Hannes Kofler Lukas Reuter OC (Own Character)
22.11.2021
28.01.2022
34
14.864
 
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5 Reviews
 
14.01.2022 429
 
Nina:
Ich liege in irgendwas Flauschiges gehüllt, als ich aufwache. Nach einem kurzen Blick durch die Umgebung im Raum stelle ich fest, dass es Lukas Schlafzimmer ist und wir aneinander gekuschelt in seinem Bett liegen. Seine Hände liegen wie so oft in letzter Zeit, wenn wir schlafen auf meiner Babykugel. Wir waren gestern alle zusammen bei Hannes, wo Lukas mir einen Antrag gemacht hat. Ich bin jetzt wirklich mit meiner großen Liebe verlobt! Er hat mich sicher wieder ins Bett getragen. Durch die Schwangerschaft schlafe ich auch manchmal einfach auf der Couch ein. Dann trägt er mich ins Bett, um mich nicht wecken zu müssen. Nachdem ich ihm ein paar Mal gesagt habe, dass ich viel zu schwer für ihn wäre, hat er mir frech lächelnd gesagt: „Ich liebe dich und da ich auch nicht ganz unschuldig an der Entstehung unserer Tochter bin, trage ich dich bis zur Geburt und darüber hinaus auf Händen.“ Seitdem ergebe ich mich meinem Schicksal und genieße es.
Lukas dreht sich auf den Bauch und zieht mein Kissen an sich, als ich mir einen Pullover von ihm überziehe um in der Küche Frühstück zu machen. Nach dem Tisch decken setze ich mich mit einem Tee auf die Couch. Die Kleine ist auch schon wieder aktiv und strampelt. Als ich ein „Guten Morgen, mein Schatz!“ von der Tür höre, drehe ich mich erschrocken um. In den Türrahmen gelehnt steht Lukas, der mich beobachtet. „Dir auch einen guten Morgen. Du kannst mich doch nicht so erschrecken!“ entgegne ich, woraufhin er ein bisschen wehleidig guckt und eine Entschuldigung nuschelt. „Wie kann man nur so früh am Morgen so hübsch sein?.“ fragt er noch, bevor er sich zu mir setzt, mich in seine Arme zieht und mich küsst.
Nach dem Frühstück machen wir uns fertig, bevor wir zum Kommissariat fahren. „Guten Morgen, ihr Zwei!“ werden wir von Kroisi und Pichler begrüßt. „Guten Morgen, was gibt es neues?“ erwidern wir quasi synchron. Manchmal ist es schon beängstigend wie ähnlich wir uns in vielen Dingen sind. Allerdings sind wir zugleich auch total verschieden. Und genau dadurch passen wir so perfekt zusammen. „Wir haben die Eltern der Toten informiert. Sie kommen heute Nachmittag vorbei, weil sie auf irgend so einer Südseeinsel Ferien gemacht haben.“ erklärt Kroisi. „Wissen wir denn, ob sie eine Beziehung oder sowas hatte?“ frage ich in die Runde. „Nein, wissen wir nicht, aber wir wissen alle, dass sie nicht durch unbefleckte Empfängnis schwanger wurde.“ sagt Pichler, der zum Ende des Satzes anfängt dämlich zu grinsen. Nach einem bösen Blick meinerseits lässt er das aber ganz schnell wieder.
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