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Der Orden des Phönix, aber anders

von FFN
GeschichteAllgemein / P12 / Het
Albus Dumbledore Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter
21.11.2021
05.12.2021
4
8.232
 
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25.11.2021 2.225
 
Kapitel 2.
Im Haus angekommen kam ihnen direkt Mrs. Weasley ihnen entgegen und umarmte Harry sofort.
„Harry Schatz wie geht es dir. Dünn bist du geworden, hast du auch genug gegessen“?
„Hallo Mrs. Weasley, ja mir geht es gut“.
„Das ist gut mein junge. Geh hoch zu den anderen“, weiter kam Mrs. Weasley nicht, denn Harry riss sich los und lief auf Sirius zu. Dieser war gerade durch die Tür der Küche getreten. Beide umarmten sich.
„Ich habe dich so vermisst Sirius“.
„Ich dich auch kleiner. Geh du schon mal hoch. Wir reden nachher. Ron und Hermine sind auch oben. Erste Tür rechts“. Damit verließ Harry die Erwachsenen und ging nach oben. Er hörte schon von der Tür aus Hermine und Ron streiten. Während Hermine sich sorgen um Harry machte, witzelte Ron darüber, dass es doch cool wäre nie wieder in die Schule zu müssen. Da Harry das nicht weiter hören wollte klopfte er an die Tür und unterbrach die Diskussion damit. Hermine sprintete sofort auf Harry zu und umarmte sich. Harry freute sich darüber, er wusste das er in Hermine eine echte Freundin gefunden hatte. Ron hingegen stand einfach nur in einer Ecke und schaute zu. Harry begrüßte nach der Umarmung auch ihn.
„Wo bin ich hier“?
„Du bist in dem Hauptquartier vom Orden des Phönix Harry“.
„Was ist das für ein Orden“?
„Eine geheime Gesellschaft, die gegen ihn dessen Name nicht genannt werden darf kämpft. Dumbledore hat sie im ersten Krieg gegen ihn gegründet. Da waren deine Eltern zum Beispiel Mitglied oder noch einige andere die du kennst“. Plötzlich ploppte es zwei Mal und Fred und Georg tauchten hinter ihnen auf.
„Was macht ihr beide denn hier. Ich dachte ihr seid mit unten bei den Erwachsenen“ sagte Harry.
„Ne wir dürfen nicht. Erst müssen wir die Schule Fertig machen. Vorher lässt Dumbledore uns nicht. Aber abholen durften wir dich ja mit. Mom war ganz und gar nicht begeistert“ lachten die Zwillinge. Auch Harry musste daraufhin grinsen.
„Worüber sprechen die gerade da unten“?
„Wissen wir nicht genau. Wir wurden beim letzten mal lauschen erwischt, nun ist der Raum immer abhörsicher. Aber ich glaube es dauert heute nicht lang. Sie haben schon lange bevor wir zu dir aufgebrochen sind diskutiert. Wobei es vor allem um dich ging. Aber genaueres können wir nicht sagen“.
„Warum um mich“.
„Wissen wir nicht Harry“.
„Vielleicht sagt Dumbledore es mir ja morgen, wenn er mit mir reden will“.
„Hoffen wir es mal“ sagte Hermine.
Kurz darauf kam Ginny rein und rief sie zum Essen. Sie gingen alle zusammen runter in die Küche, welche sich stark geleert hatte. Es waren lediglich noch Remus, Tonks, die Weasleys und Sirius da. Alle anderen waren schon gegangen.
Während des Essen war die Stimmung komisch. Sie war nicht wie sonst. Man merkte allen die Komische Situation an, die herrschte. Auch Harry beteiligte sich nicht an den Gesprächen. Er war mit dem Kopf wo anders und dachte nach. Was würde Dumbledore morgen von ihm wollen? Wie geht es Sirius und so weiter. Dennoch war es ganz amüsant Tonks dabei zu beobachten, wie sie ihr Gesicht mit Schweinsnasen oder anderen Tieren schmückte.

Nach dem Essen ging Harry mit Sirius in den Salon. Ihr sah zwar irgendwie Gruselig aus, aber man konnte sich ungestört unterhalten. Das war jetzt erst einmal das wichtigste. Sie unterhielten sich lange, bis spät in die Nacht. Sirius erzählte ihm von seinen letzten Monaten. Ein bisschen vom Orden, vor allem aber vom ersten Orden mit seinen Eltern. Auch Erfuhr er vom dem Schicksal Neville seiner Eltern. Das war ein Grausames, da war er fast noch froh drüber, dass seine Eltern Tod war. Das Schicksal von Neville seiner Eltern fand er deutlich Grausamer. Neville tat ihm richtig Leid. Auch Harry erzählte von den letzten Wochen bei den Dursleys. Von dem Dementoren Angriff und auch wie er mit Cedric seinem Tod, sowie Voldemort seiner Auferstehung klar kommt. Auch Erzählt Harry, was er sich vorgenommen hat, dass er viel Lernen will, vor allem an Kampfzaubern und anderen nützlichen Sachen. Sirius hat ihm auch sofort versprochen zu helfen, wo er kann. Das Einzige was er Harry nicht erzählte waren die Sachen, worüber Dumbledore mit ihm sprechen wollte, sowie ganz interne Ordensangelegenheiten.

Spät in der Nacht gingen die beiden dann schlafen. Harry teilte sich nach wie vor das Zimmer mit Ron, welcher aber schon am Schlafen war. Hermine teilte sich das mit Ginny. Am nächsten morgen war Harry schon früh wach. Er wusste nicht so richtig warum, immerhin hatte er nur kurz geschlafen, aber was wollte man machen. Er stand auf und ging erst einmal ins Bad und machte sich Fertig. Danach in die Küche, in welcher Mrs. Weasley schon frühstück machte. Allerdings wollte er jetzt auch nicht alleine Essen und so nahm er sich nur ein Tee und suchte die Bibliothek. Sirius sagte, dass dort viele Bücher stehen, aus denen Harry was lernen können. Er solle sich aber vorerst von den Schwarzmagischen fern halten. So durchstreifte er ganz in Ruhe die Bibliothek und nahm alle Bücher heraus, welche über Duelle gingen, Kampfzauber, vorausgesetzt sie gingen nicht tief in die Dunkle Magie und noch ein zwei andere Bücher. Eins hatte er über Animagus und eins über Schutzzauber. Als er die alle hatte setzte er sich in ein Sessel und fing an zu lesen. Das erste Buch was er dafür ausgewählt hatte waren defensive Verteidigungszauber. Er wollte sich erst einmal schützen können bevor er angreift. Sofort wurde auch eine Möglichkeit beschrieben ein gutes Schutzschild zu machen. Drei Stunden brauchte Harry um alles Theoretische über den Zauber zu lesen.

Als er das getan hatte ging er erst einmal Frühstücken. Bis auf Ron und denen die schon arbeiten waren, saßen dort alle. Harry setzte sich still dazu und fing auch an zu essen. Während des Essens tauchte dann Dumbledore auf, allerdings wies er Harry an in Ruhe auf zu essen. Das tat Harry dann auch während Dumbledore ein Tee trank. Anschließend gingen sie in den Salon. Die ersten paar Minuten des Gesprächs waren wie immer mit Dumbledore ein paar Sätze der Höflichkeit austauschen. Schließlich kam der Direktor nie sofort auf das was er wollte.
„Harry ich habe lange drüber nachgedacht und sehr gehofft dieses Gespräch noch einige Jahre aufzuschieben. Allerdings wird dir bewusst sein, dass Voldemort hinter dir hier ist und du in diesem nahenden Krieg eine Rolle einnehmen wirst müssen“.
„Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun Professor, ich kann auch kämpfen“.
„Ja mein Junge das kannst du mit Sicherheit. Du bist sehr mächtig und wirst noch mächtiger, wenn du ein wenig ehrgeiziger wirst. Ich würde dich auch schon gerne mit einigen Sachen vertraut machen, vor allem mit den Sachen, die dich betreffen. Aber vorher musst du etwas lernen“.
„Ich muss etwas lernen um etwas wissen zu dürfen“?
„Genau. Hast du schon einmal von Leglimentik und Okklumentik gehört“?
„Nein. Noch nie, was ist das“?
„Leglimentik ist die Kunst des Gedanken Lesens und Okklumentik ist die Verteidigung dagegen. Du kannst aber nicht nur deine Gedanken damit schützen, es ist auch gut zur Selbstkontrolle und um Gestik und Mimik zu Kontrollieren. Fällt dir dafür ein Beispiel ein wer dies beherrschen könnte“?
„Sie“?
„Ja mein Junge, aber ich wollte auf jemand anderen heraus“.
„Nein tut mir leid Sir“.
„Muss es nicht. Ich werde dir gleich einige Bücher geben und bitte dich sie schnell und sorgfältig zu lesen. Lass sie nicht alle sehen und zieh dich lieber in die Bibliothek zurück, wenn du liest. Sie sind sehr sorgfältig. Ich will, dass du möglichst viel aus den Büchern verstehst. Wenn du mit allen durch bist, wirst du jeden Tag für ein paar Stunden nach Hogwarts kommen und bei mir diese beiden Techniken erlernen. Einverstanden“?
„Natürlich Professor“. Aus dem nichts erschienen vier Bücher, welche Dumbledore Harry überreichte. Dann verabschiedete sich Dumbledore und Harry fing sofort an zu lesen.

In den nächsten Tagen und Wochen bekam man Harry eigentlich nur zu Gesicht zum Essen, wobei man ihm auch zum essen holen musste und Sirius ihn abends ins Bett schickte. Wenn er gerade nicht las, verbrachte Harry seine Zeit mit Sirius. Er lernte viel über diesen und erzählte viel von sich für ihn. Sie erzählten sich ihr ganzes Leben gegenseitig. Harry freute sich unheimlich so viel auch über seine Eltern zu erfahren. Das seine Eltern anfangs nicht gerade freunde waren, dass sie oft Snape geärgert hatten. Dass seine Mutter aber gut mit ihm Befreundet war und vieles mehr. Doch sie sprachen auch über Voldemort. Sirius versuchte Harry schonend beizubringen, dass ihm die Zauberwelt nicht glaubte und sowohl ihn, als auch Dumbledore als Lügner darstellten. Ein anderer großer Punkt war Harry seine Verhandlung welche immer näher Rückte. Sirius beruhigte Harry, dass er schon nicht von Hogwarts fliegen wird. Auch redete er ihm gut zu, dass ihm das Respekt einbringen wird, dass er ein gestaltlichen Patronus erzeugen konnte.
Dann war es auch schon so weit und Harry seine Verhandlung stand an. Seit einer Woche war er bereits im Grimmaulplatz. Doch jetzt war der Tag der Wahrheit, dürfte er weiter nach Hogwarts gehen. Dürfte er einen Abschluss machen und hatte er noch ein Leben vor sich? Früh Morgens brach er mit Mr. Weasley auf um ins Ministerium zu kommen. Mit der U-Bahn und dem Besuchereingang, welcher eine Telefonzelle war ging es ins Ministerium. Dort erfuhr er dann, dass seine Anhörung nach vorne verlegt wurde. Da bekam er es mit der Angst zu tun. Wusste Dumbledore das? Würde Dumbledore ihn Verteidigen können?
Doch er würde es können, auf Dumbledore konnte Harry sich immer Verlassen bisher, so wird er das auch dieses mal können. Mr. Weasley hatte ihn mittlerweile verlassen, da er nicht mitdurfte und Harry wurde in ein Gerichtsaal geführt. Dort saßen etliche Leute in strengen Roben vor ihm, doch der auf den er gehofft hatte, der war nicht dar. Dumbledore fehlte.
Nachdem er sich auf einen Stuhl gesetzt hatte, ging es auch sofort los. „Sind sie Harry James Potter“?
„Ja“.
„Sie werden angeklagt vor einem Muggel, außerhalb von Hogwarts zu Zaubern. Sie hatten bereits eine Verwarnung, dass wäre nun ihre zweite und ist dementsprechend ein Verweis. Ist das Richtig“?
„Ja“.
„Sie haben es gehört. Stimmen wir nun ab“.
„Aber ich habe nur wegen der Dementoren gezaubert“.
„Dementeren mitten einem kleinen Muggel Dorf was sollten sie da tun“?
„Das weiß ich nicht, aber sie waren da“.
„Mr. Potter, wir brauchen nicht noch weitere Lügen von ihnen. Ich bitte“.
Wieder wurde der Minister unterbrochen, aber diesmal von jemand anderen. „Minister, sie wollen doch nicht schon ein Urteil Fällen oder“.
„Dumbledore, sie sind zu spät“.
„Ich wurde leider nicht informiert, dass die Anhörung nach vorne verlegt wurde“.
„Das muss natürlich ein versehen gewesen sein“.
„Natürlich. Kommen wir nun zu dieser, nun doch lächerlichen Anhörung. Seit wann kommt das volle Gericht zusammen, wegen eines simplen Falls von minderjähriger Zauberei. Seit wann wird dem Junge niemand an die Seite Gestellt und seit wann verurteilt das Gericht jemanden um die Situation zu überprüfen. Freilich das Gericht begeht diesen Fehler nicht zum Ersten mal, aber bei einem so Jungen Zauberer ist dies doch mehr als Fraglich. Minister, kommen sie zur Vernunft, Voldemort ist zurück“.
„Ist er nicht“.
„Nun gut, wie sie meinen. Nun erklären sie mir, was machten zwei Dementoren in einem Muggel Dorf“.
Chrm, CHrm, machte eine schrecklich aussehende Hexe mit quicke stimme auf sich aufmerksam. Die Dementoren unterstehen dem Ministerium und wir haben lediglich das Wort eines Jungen, welcher mit sehr Fragwürdigen Sachen um sich wirft. Immerhin hat das Ministerium die Kontrolle über die Dementoren und niemand wird sie angewiesen haben in das Dorf zu gehen“.
„In ihre Aussage wahr mehr als ein Fehler. Zum einen ist das Wort von Mr. Potter mehr als Glaubwürdig und Glaubwürdiger als das von fast allen anderen 15 Jährigen. Außerdem Glaubwürdiger als das vieler Erwachsener. Zum anderen können wir beweisen, dass die Dementoren in dem Ort waren. Und da das so ist, stellt sich die Frage, hat das Ministerium keine Kontrolle mehr über die Dementeren oder einen Angestellten, der einen unschuldigen 15 Jährigen angreifen lässt. Wo wir froh sein können, dass dieser schon einen Gestaltlichen Patronus kann. Es kann sich jeder ausmalen was sonst passiert wäre“.
„Und wie wollen sie das Beweisen Dumbledore“.
„Mit einem Squib, der auch dort wohnt und die Dementoren gesehen hat. Mrs Figg bitte“. Herein kam die alte Dame, die Harry schon so lange kannte“.
Nun befragte der Minister die Dame, doch sehr zu seinem Bedauern bestätigte sie Harry seine Aussage.
„Da sie nun die Aussage von Mrs. Figg haben vordere ich den Verweis gegen Mr. Potter zurück zuziehen und ein Verfahren einzuleiten, was die Dementoren dort gemacht haben. Sind wir uns da einig“?
„Nun gut, wer ist für eine Verurteilung“, fragte der Minister und es hoben gut ¼ die Hand. „Wer ist gegen eine Verurteilung“? Es hoben gut ¾ die Hand. „Okay, in allen anklagepunkten Freigesprochen“. Nun standen alle auf und gingen. Auch Harry ging zusammen mit Dumbledore. Anschließend reisten mithilfe eines Kamins nach Hogwarts in Dumbledore sein Büro. Dort unterhielten sie sich kurz, Dumbledore fragte Harry zu den Büchern ab und dann reiste Harry auch schon weiter in den Grimmaulplatz. Dort warteten schon alle gespannt auf ihn. Alle wollten wissen wie die Verhandlung lief. Harry erzählte es ihnen alles ausführlich. Anschließend wurde er von Mrs. Weasley, Sirius und auch Hermine einmal umarmt. Sie bleiben auch zusammen in der Küche und feierten das Ergebnis. Abends gab es dann ein Festessen von Mrs. Weasley.
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