Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Weihnachtszeit

GeschichteRomance, Freundschaft / P12 / Het
Kate Beckett OC (Own Character) Richard Castle
19.11.2021
04.12.2021
6
12.867
4
Alle Kapitel
36 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
25.11.2021 2.545
 
Zwei Abende später stand Kate wieder vor Castles Tür und freute sich darauf, mit ihm Zeit zu verbringen, die nichts mit der Arbeit zu tun hatte. Gestern hatte er wirklich lecker gekocht und heute wollten sie wieder etwas bestellen. Kate genoss es, im Kreise dieser Familie zu sein. Sie verstand sich gut mit Martha und, für sie ein wenig überraschend, auch mit Alexis. Und schon jetzt stimmte Kate der Gedanke traurig, in naher Zukunft die Abende wieder allein verbringen zu müssen. Noch hatten sie die Geschichte nicht fertig, aber immerhin schon mal die passende Idee.

Sie atmete tief durch und klopfte, wenig später öffnete ihr Alexis.
„Hey Kate, komm rein.“ Das Mädchen trat beiseite.
„Hallo Alexis“, erwiderte Kate ein wenig aus dem Konzept gebracht, weil ihr bisher immer Rick geöffnet hatte. „Ist dein Vater nicht da?“ Das Martha heute nicht im Loft sein würde, wusste Kate. Sie hatte Probe.
„Nein, er ist schnell noch einmal los, um ein Medikament für die alte Dame unter uns zu besorgen, was sie vergessen hatte. Ich bin auch erst vor kurzem gekommen, Dad hatte eine Notiz hinterlassen.“ Alexis schaute auf die Uhr. „Er müsste bald zurück sein.“
„Okay, dann gehe ich schon mal ins Büro.“ Kate sah zu dem Mädchen und merkte, dass ihr offenbar etwas auf dem Herzen lag. „Ist alles in Ordnung, Alexis?“
Ricks Tochter nickte, schüttelte dann aber den Kopf. „Ich weiß es nicht. Darf ich dich etwas fragen, Kate?“
„Natürlich.“ Kate deutete auf die Couch. „Komm, setzen wir uns.“ Nachdem sie Platz genommen hatten, wartete Kate, bis Alexis so weit war, sich ihr anzuvertrauen.
„Ich habe jemanden kennengelernt, er ist sechs Jahre älter. Ich mag ihn. Er ist nett, zuvorkommend.“
„Aber?“
„Aber ich … keine Ahnung. Irgendwie bin ich unsicher, ob ich mich wirklich auf ihn einlassen soll.“
„Bedrängt er dich, Alexis? Will er etwas, was du nicht willst? Egal was?“
„Nein. Na ja, er wollte schon … aber ich habe ihm gesagt, dass mir das zu früh ist. Das war für ihn in Ordnung. Seitdem hat er keinen Versuch mehr unternommen.“
„Das spricht für ihn“, meinte Kate. „Und wie kann ich dir helfen?“
Alexis lächelte leicht. „Ich habe keine Ahnung. Vermutlich dachte ich, du hättest irgendeinen klugen Rat.“
„Nun, den kann ich dir tatsächlich geben. Ob du danach handelst, musst du selbst entscheiden.“
„Du würdest dich von ihm trennen“, vermutete Alexis. „Wobei trennen der falsche Ausdruck ist, da wir nicht wirklich zusammen sind.“
„Dann würde ich es auch nicht dazukommen lassen. Wenn du schon ein seltsames Gefühl dabei hast, ist es  besser das Ganze zu beenden, bevor es begonnen hat, Alexis. Wenn du jemanden kennenlernst, der dir gefällt, solltest du Schmetterlinge im Bauch haben, glücklich sein, die Welt rosarot sehen. Doch von all dem hast du nichts erwähnt.“
Das junge Mädchen nickte. „Danke Kate. Du hast mir sehr geholfen.“
Die Polizistin lächelte. „Ich habe doch gar nichts gemacht.“
„Doch, hast du.“
Kate kam nicht mehr dazu, etwas zu erwidern, weil sich die Wohnungstür öffnete und Rick eintrat.
„Hallo meine Damen“, meinte er zu den beiden und lächelte, woraufhin Alexis sich nur mühsam einen Kommentar verkniff, denn auch wenn er sie in seine Begrüßung mit einbezog, galt seine ganze Aufmerksamkeit Kate.
„Hey Dad, konntest du das Medikament für Mrs. Cumberland besorgen?“
„Ja, kein Problem. Die Apotheke hatte es vorrätig.“
„Sie sind ja ein netter Nachbar, Richard Castle.“
Rick zog eine Augenbraue hoch. „Höre ich da einen Anflug von Ironie, Detective Beckett?“
„Ironie? Aber nein, ich meine das sehr ernst.“
Skeptisch betrachtete er seine Partnerin. „Sie sehen aber nicht so aus.“
„Es ist nur eine seltsame Vorstellung, dass Sie losziehen, um für eine alte Dame das Medikament zu besorgen.“
„Nun ja“, mischte sich Alexis in das Gespräch ein. „Früher hätte das Dad auch nicht gemacht.“
„Früher?“
„Ja, bevor er dich kennengelernt hat.“
„Was habe ich denn damit zu tun?“, wollte Kate erstaunt wissen.
„Oh, eine Menge“, erwiderte das Mädchen, während Rick ins Schwitzen geriet und hoffte, seine Tochter würde nicht mehr verraten.
„Wollen wir uns jetzt was zu Essen bestellen und während wir warten, noch etwas an der Geschichte arbeiten? Mir ist da ein Einfall gekommen.“
Kate wirkte amüsiert, als sie entgegnete. „Offenbar sind wir da auf einen Punkt gestoßen, den Sie nicht erörtern wollen. Also lassen Sie uns etwas bestellen. Wie wäre es diesmal mit italienisch? Irgendwie steht mir der Sinn nach einer ordentlichen Portion Pasta.“
Rick und Alexis nickten.

~~

„Wir sind heute doch ein gutes Stück vorangekommen“, meinte Rick, während er Kate zur Tür begleitete.
„Stimmt. Das Grundgerüst haben wir.“ Sie gähnte verhalten. „Entschuldigung.“
„Sie müssen sich nicht entschuldigen, Kate. Es ist doch nur verständlich, dass Sie müde sind. Ich denke, es wird Zeit, dass wir das ändern.“
Kate lächelte. „Haben Sie ein Mittel, welches mich nicht mehr müde macht? Dann her damit.“
„Nein, leider nicht. Aber ich kann dafür sorgen, dass Sie diese Fahrerei nicht mehr haben. Wenn Sie einverstanden sind, komme ich ab morgen zu Ihnen.“ Er atmete kurz durch, weil er eigentlich nicht sagen wollte, was er sagen musste. „Und wenn Sie keine Lust mehr haben, mir zu helfen, dann sagen Sie es bitte, Kate. Es war ja nie geplant, dass wir Abend für Abend über diese verdammte Geschichte brüten und Sie überhaupt keinen Feierabend mehr haben.“
„Schon gut, Rick. Ich laufe hinter keinem Mörder her und starre auch nicht auf ein Mordfallbrett, um irgendwelche Zusammenhänge zu erkennen. Also habe ich Feierabend. Und es macht mir Spaß, mit Ihnen über dieser Geschichte zu brüten. Was mich, zugebenermaßen, selbst erstaunt.“
„Das ist schön“, freute sich Rick. „Das es Ihnen Spaß macht, meine ich.“
„Dann kommen Sie morgen zu mir. Halb sieben.“
„In Ordnung. Fahren Sie vorsichtig.“
„Wie immer“, lächelte Kate. „Und ich werde Ihnen auch brav eine SMS schicken, wenn ich zuhause bin.“
„Ich bitte darum“, entgegnete Rick. „Ach und morgen komme ich nicht ins Department.“ Er verzog leicht das Gesicht. „Ich muss zum Zahnarzt. Eine Füllung hat sich verabschiedet.“
„Mein Mitgefühl gehört Ihnen“, schmunzelte Kate.
„Das merke ich“, seufzte Rick. „Sie sind gemein.“
Kate lachte. „Wenn Sie das sagen. Schlafen Sie gut, Rick.“
„Sie auch, Kate. Bis morgen Abend.“
Er schloss die Tür und atmete durch. Am liebsten hätte er sie gebeten zu bleiben. Natürlich nur, damit sie nicht mehr hätte fahren müssen …

~~~~

„Heute keine Samariterdienste zu erledigen?“, fragte Kate augenzwinkernd, als Rick am nächsten Abend pünktlich vor ihrer Tür stand.
„Ich bin jeder alten Dame im Hause aus dem Weg gegangen“, erwiderte er, lachte sie an und auf einmal kribbelte es in Kates Magen. Warum wusste sie nicht. Er hob einen Beutel hoch. „Ich habe uns etwas zu Essen mitgebracht.“
„Denken Sie eigentlich auch mal an etwas anderes als an Essen?“, wollte sie wissen, während sie zusammen in die Küche gingen.
„Täglich. Doch Essen ist unverfänglicher.“ Der Blick, den er ihr dabei zuwarf, verstärkte das Kribbeln und für den Moment wusste sie nichts zu erwidern, wurde durch das Klingeln ihres Handys aber einer Antwort enthoben.
„Entschuldigen Sie mich bitte.“
„Sicher, ich kümmere mich um unser leibliches Wohl.“ Kate nickte, während sie in ihr Schlafzimmer ging.

Als sie wenig später zurückkam, war Rick gerade dabei, das Essen in zwei tiefe Teller zu füllen
„Das schaut aber lecker aus.“
„Heute mal nichts bestelltes oder frisch gekochtes“, erklärte ihr Rick. „Ich habe unsere Tiefkühltruhe durchforstet und bin auf diesen leckeren Eintopf gestoßen. Ich dachte bei dem  schmuddeligen Wetter könnte das guttun.“
„Auf jeden Fall“, nickte Kate. „Wie war es beim Zahnarzt?“
„Bestens. Meine Beißerchen sind wieder zu allen Schandtaten bereit.“
„Und warum schauen Sie mich dabei an? Ich bin nicht Teil Ihrer Speisekarte.“
„Schade, ich würde gerne an Ihnen knabbern.“
„Und ich habe schon mal gesagt, dass ich schwer im Magen liege“, erwiderte Kate und verdrehte die Augen, als ihr Handy erneut klingelte. „Sorry“, murmelte sie und verschwand wieder im Nebenzimmer.

Während des Essens hatte es keine weiteren Anrufe gegeben, doch kurz nachdem sie sich auf die Couch gesetzt und begonnen hatten, über die Geschichte zu sprechen, klingelte es erneut und Kate verschwand wieder nach nebenan.
„Soll ich lieber gehen und wir machen morgen weiter?“, fragte Rick, nachdem das noch vier weitere Male geschehen war. „Dann können Sie in Ruhe telefonieren. Ich habe das Gefühl zu stören.“
„Sind Sie etwa eifersüchtig?“, fragte Kate, eher im Spaß, weil ihr sein seltsamer Unterton aufgefallen war, sie ihn aber nicht einordnen konnte.
„Was wäre, wenn ich ja sage?“, wollte er wissen.
„Dann sage ich, dass es keinen Grund dafür gibt.“
Rick nickte. „Weil wir kein Paar sind und ich auch gar kein Recht dazu habe.“
„Das auch, aber vor allem, weil es kein Mann ist, der da ständig anruft.“
„Sondern?“ Er hob die Hand. „Geht mich auch nichts an.“
Kate blickte ihn amüsiert an. „Sie wissen schon, welches Datum wir heute haben, oder?“
„Sicher, den siebzehnten November.“
„Genau. Und deswegen die vielen Anrufe.“
Es dauert ein paar Sekunden, dann machte es Klick bei Rick. „Oh mein Gott, ich Idiot. Ach was, absoluter Vollpfosten trifft es besser. Es tut mir leid, Kate. Entschuldigen Sie bitte.“
„Immer mit der Ruhe, Rick. Sie müssen sich nicht entschuldigen.“
„Natürlich muss ich das! Ich habe Ihren Geburtstag vergessen. Keine Blumen, nicht mal einen Glückwunsch habe ich ausgesprochen als ich kam. Das kann ich gar nicht wieder gutmachen.“ Rick wirkte richtig bedrückt.
„Sie wissen doch, dass ich mir aus meinem Geburtstag nicht allzu viel mache, Rick. Ich bin sogar froh, dass Sie nicht daran gedacht haben und hätte auch nichts erwähnt, wenn diese ganzen Anrufe nicht gewesen wären.“
„Es gibt viele Leute, die Ihnen gratulieren möchten.“
„Erstaunlich, nicht wahr?“, lachte Kate.
„So habe ich das nicht gemeint“, widersprach Rick.
„Es ist die liebe Verwandtschaft, die sich zweimal im Jahr bemüßigt fühlt, sich zu melden“, erklärte Kate mit einem bitteren Unterton. „An meinem Geburtstag und an Weihnachten. Bis auf zwei Cousinen, die mir wirklich nahestehen, könnten die anderen es gerne vergessen. Das restliche Jahr über interessieren sie sich auch nicht für Dad oder mich.“
„Verstehe. Sie hätten aber nicht jedes Mal rausgehen müssen, Kate.“
„War wohl ein Versuch zu verhindern, dass Sie doch noch draufkommen, was heute für ein Tag ist. Ich habe natürlich nicht daran gedacht, dass Sie stattdessen auf andere seltsame Gedanken kommen könnten.“ Sie atmete durch. „So und nun genug damit. Lassen Sie uns weitermachen, mehr Anrufe werden jetzt nicht kommen und wenn ignoriere ich sie.“ Sie setzte sich wieder neben ihn auf die Couch und schaute auf das Display seinen Laptops, um sich in Erinnerung zu rufen, wo sie stehengeblieben waren.
„Kate?“
„Mhm?“ Sie drehte den Kopf zur Seite, um ihn anzuschauen, gedanklich bereits wieder in der Geschichte vertieft.
„Alles Gute zum Geburtstag.“ Er beugte sich vor, gab ihr einen Kuss und beendete ihn, bevor sie reagieren konnte. Danach sahen sie sich in die Augen, ohne ein Wort zu sagen … und auf einmal trafen sich ihre Lippen erneut …

----

Das nächste was Kate wahrnahm, war, dass sie auf ihrer Couch lag. Nackt. Nun ja, genaugenommen lag auf der Couch ein Mann, wie sie fühlen konnte ebenfalls nackt, und sie  wiederum lag zum größten Teil auf ihm. Über ihnen war ihre Wolldecke ausgebreitet, in die sie sich normalerweise beim Fernsehen kuschelte.
Castle und ich. Grundgütiger
„Muss ich mich entschuldigen?“
„Nein“, erwiderte Kate sofort, ohne ihre Position zu verändern. „Es war ein außergewöhnliches Geburtstagsgeschenk. Noch dazu ein sehr schönes.“ Ohne es zu bemerken, strich sie über seine Brust. „Abgesehen davon, habe ich schließlich mitgemacht.“ Ziemlich begeistert und nicht gerade passiv. Es gab wohl keinen Teil seines Körpers wo ihre Hände oder Lippen … oder beides … nicht gewesen waren. „Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mich, seit unserem Kuss vor dem Wachmann, gefragt wie es wohl wäre, mit dir zu schlafen“, gab Kate, wenn auch zögerlich, zu.
„Das habe ich mich auch gefragt“, erwiderte Rick, ein wenig überrascht über ihre Ehrlichkeit. „Und nun?“
„Es war ein Geschenk. Keines, was man irgendwo hinstellen und sich noch länger daran erfreuen kann, aber eines, welches ich sicherlich niemals vergessen werde, Rick. Ich danke dir sehr dafür.“ Und eines, über das ich mit niemanden sprechen werde
„Ich könnte ja ein Abo daraus machen“, schlug Rick vor.
Nun kam Kate ein Stück hoch, um Rick anzusehen. „Du willst es wiederholen?“
„Natürlich will ich das“, entgegnete Rick. „Es war sagenhaft.“
Das trifft es nicht mal annähernd  Kate lächelte leicht. „Das war es wirklich. Und wie lange soll dieses … Abo … dauern? Bis wir die Geschichte fertig haben?“
„Können wir so festhalten.“  
„Und ab wann soll es laufen?“
„Meinetwegen ab sofort.“
Entgegen ihrer sonstigen Art überlegte Kate diesmal nicht lange. Das war ein Angebot, welches sie nicht ablehnen konnte. Oder wollte. Sie würde es auskosten, solange es möglich war. Kate zog die Decke beiseite, krabbelte von der Couch und streckte Rick die Hand hin.
„Komm.“
„Wohin?“
„Ins Schlafzimmer. Die Couch ist ja ganz gut, aber für die nächsten Runden hätte ich es schon gerne etwas gemütlicher.“
Für einen winzigen Augenblick war Rick völlig perplex, weil er wahrlich nicht damit gerechnet hatte, dass Kate sein Angebot annehmen würde. Doch dann sprang er von der Couch, griff nach Kates Hand und lachend liefen die beiden ins Schlafzimmer …

~~~

Rick schaute auf die Uhr. „Soll ich nach Hause fahren?“
Auch Kate schaute kurz zu dem Wecker auf ihrem Nachttisch. Es zwar ein Uhr. „Nein, es sei denn, dir ist es lieber. Noch könntest du sagen, wir hätten total die Zeit vergessen.“
„Ich möchte bleiben“, meinte Rick. „Ich sage einfach, wir hätten die Zeit vergessen und du hast mir angeboten, auf der Couch zu schlafen, damit ich nicht mehr fahren muss.“
„Das ist dir aber schnell eingefallen.“
„Du hast mir die Vorlage geliefert.“
„Das ist doch Blödsinn“, meinte Kate eine Denkpause später. „Einmal funktioniert das bestimmt, aber was ist mit den nächsten Abenden? Willst du dann immer zeitig heimfahren oder dir ständig neue Ausreden einfallen lassen?“
„Ist schon irgendwie blöd“, stimmte Rick ihr zu. „Was anderes fällt mir aber nicht ein.“
„Mir schon … du sagst ihnen die Wahrheit.“
„Die Wahrheit?“
„Nun, das mit dem Abo lässt du weg. Das klingt seltsam. Aber ansonsten … ja. Wir schlafen miteinander, Rick. Haben Sex, so wie es mit Sicherheit viele in dieser Stadt haben, die nicht zusammen sind. So wie du es auch lange Zeit hattest. Martha und Alexis werden vielleicht überrascht sein, dass wir es nun auch tun, aber nicht schockiert.“
„Vermutlich nicht. Können wir dann bitte auch damit aufhören uns vor Lanie und den Jungs zu siezen? Sie wissen, dass wir zusammen an der Geschichte arbeiten. Ihnen wird es nicht seltsam vorkommen, wenn wir uns von nun an duzen. Abgesehen davon weiß ich nicht, wie lange ich es mir noch merken kann, wann ich dich duzen darf und wann siezen muss.“
„Okay. Es wird ihnen wohl eher seltsam vorkommen, dass wir uns noch immer siezen.“
„Das denke ich auch.“
Kate kuschelte sich an Rick. „Nun lass uns schlafen, damit wir nachher keine Streichhölzer brauchen, um unsere Augen offenzuhalten.“
„Das gäbe ein Gerede“, meinte Rick. „Schlaf gut, Kate.“
„Du auch.“

--------------------------------------

Es ist ein Jammer, wenn man niemanden kennt, von dem man SO ein Geschenk bekommen könnte. Seufz.  

Nun gut, die Geschichte nimmt Form an, Kate und Rick haben nun eine besondere Vereinbarung. Wenn auch mit Verfallsdatum. Man kann nicht alles haben.

Habt ein schönes Wochenende, bis Sonntag zu Kapitel 4 (auch schon) und vorher natürlich zu den Reviews. Freu mich drauf.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast