Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Erotik / Sugar Dad

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Sugar Dad

von Escanora
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Erotik / P18 / MaleSlash
19.11.2021
25.11.2022
27
41.276
28
Alle Kapitel
83 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
25.11.2022 998
 
Hey Leute!

Sorry, dass ich jetzt monatelang hier nichts hoch geladen habe. War ein wenig unmotiviert, was die Geschichte angeht. Aber ich werde in Zukunft schauen, dass es hier wieder regelmäßiger voran geht! Danke und viel Spaß! Eure Esca.



ROBIN

Natürlich hatte ich nur meine große Fresse aufgerissen… von wegen aufgeben… gar nichts hatte ich weiter getan, seitdem ich dies zu ihm gesagt hatte. Und das war jetzt bereits zwei Wochen her. Während Avery vermutlich überglücklich mit seinem tollen Arzt war, versank ich fast in meinem Liebeskummer. Ablenken hatte mir bisher auch nicht geholfen, da ich ihn ja jeden Tag sah. Das machte das Ganze wirklich nicht leichter.

„Red doch mit ihm.“, sagte Trevor plötzlich neben mir.

Ich hatte nicht bemerkt, dass er zurück gekommen war. Nach dem klingeln für die Pause, war er kurz aus dem Raum verschwunden.

„Was bringt mir das? Ich hab keine Ahnung, was ich ihm sagen soll. Geschweige denn, was ich tun soll.“, brummte ich.

„So wirst du deinen Liebeskummer nie los.“, feixte er.

Trevor war mein bester Freund und hatte natürlich bemerkt, dass es mir nicht gut damit ging, dass er mich abserviert hatte. Zumal ich immer noch das Gespött der Schule dadurch war. >Der Loser serviert seinen Mobber ab.< So wurde ich nun hier abgestempelt. Und Lucas klebte mir nach wie vor am Arsch. Er sah gut aus ja, aber ich hatte kein Interesse an ihm. Stattdessen jagte ich meiner Fantasie hinterher, dass Avery sich vielleicht doch noch für mich entscheiden würde. Schwachsinn…

„Ich weiß, aber das reden macht es auch nicht besser. Dann zieht er mich nur noch mehr an. Zumal er sowieso die ganze Zeit so nett ist, wenn wir mal reden. Und das tut direkt wieder weh. Aber verstehen tust du das auch nicht.“

„Natürlich verstehe ich das. Ich hatte selber schon mal Liebeskummer. Hab mich halt abgelenkt, was für dich nicht einfach ist. Ich weiß. Du siehst ihn ja dauernd. Aber versuche doch irgendwie damit abzuschließen.“

„Das sagst du so leicht. Gerade weil ich dachte, er mag mich auch, ist es umso schwerer. Ich dachte wirklich, er könnte mich mögen.“, seufzte ich und schaute dabei zu dem Blonden rüber, der gerade in ein Gespräch mit Evan vertieft war. Plötzlich hatte ich einen Geistesblitz. „Vielleicht kann ich ihn eifersüchtig machen…“

„Was? Wie denn das?“

„Naja indem ich so tue, als würde ich jemand anderen mögen.“

„Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Der ist nachher eher begeistert, dass du endlich jemanden hast und ihm nicht mehr nach trauerst.“

„Wahrscheinlich hast du Recht.“, brummte ich erneut. „Dann muss ich doch Initiative ergreifen.“

„So… eh, was Robin…?“

Ich antwortete Trevor nicht darauf, sondern ging schnurstracks auf Avery zu, mit einer Idee, die mich hoffentlich etwas voran brachte. Evan tippte diesen bereits an, damit er mich beachtete.

„Robin?“

„Ave, ich ehm… w-würdest du mal eben mitkommen, bitte?“, stotterte ich nervös.

„Aber die Pause ist gleich vorbei.“

„Bitte, nur kurz…“

Avery sah seinen Kumpel an, als wüsste er eine Lösung. Doch der stupste den an. In der Hinsicht war ich froh, dass Evan auf meiner Seite stand. Ich wusste, dass er über diese Beziehung zwischen seinem Freund und seinem Vater, nicht begeistert war. Avery stand auf und folgte mir hinter die Schule.

„Was ist denn?“

„Ich weiß, dass du mich abserviert hast… aber ich… kriege dich einfach nicht aus meinem Kopf… vor allem, weil wir so gute Zeiten hatten… ich… ich… bitte, geh auf ein Date mit mir!“, schoss es aus mir heraus und ich kniff meinen Mund zusammen.

Avery sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.

„Ein Date? Aber ich bin doch… ich meine, ich hab doch schon jemanden.“

In mir zog sich alles zusammen. Doch ich durfte den Mut jetzt nicht verlieren.

„Ich weiß, aber ich muss einfach irgendwie damit abschließen. Bitte, ich lass dich danach in Ruhe. Aber vielleicht fällt es mir leichter, wenn ich es auf meine Weise beenden kann.“, log ich.

Dabei wollte ich genau das Gegenteil damit erreichen. Dass er merkte, dass ich es war. Dass er sich für mich hätte entscheiden müssen. Avery schwieg kurz.

„Okay. Machen wir.“

„Echt jetzt?“

„Ja dieses Wochenende, okay?“

Ich nickte und da klingelte es zum Pausenende. Ich konnte mich zwar auf den restlichen Tag nicht mehr konzentrieren, aber eines wusste ich. Ich musste Avery von mir überzeugen! Egal wie! Diesen Schmerz hielt mein Herz nicht mehr aus…


SAMSTAG

Ich wollte Ave gleich abholen. So nervös war ich noch nie gewesen. Wir hatten einfach beschlossen in den Freizeitpark zu fahren, wo er damals mit Dominic war. Ich fragte ihn zwar, ob er das für eine gute Idee hielte, doch Avery meinte, das sei Geschichte und der Park könnte ja nichts dafür. Außerdem hatte es ihm an sich da gefallen. Und er hatte ja Recht. Ich schnappte mir meinen Autoschlüssel und meine Jacke und machte mich dann auf den Weg. Avery stand bereits vor seinem Haus und stieg lächelnd in mein Auto.

„Hey! Ich freue mich richtig drauf. Danke dafür!“, begrüßte er mich euphorisch.

Ich schluckte schwer und stammelte irgendeine Begrüßung. Auch vermutete ich, dass wir die ganze Fahrt still schweigend verbringen würden, doch das war nicht der Fall. Avery erzählte alles mögliche von dem Park und dies machte mich glücklich. Meine Angst, dass er sich mit mir unwohl fühlen würde, verflog von Sekunde zu Sekunde mehr. Nach einer Stunde Fahrtzeit kamen wir dann an und für einen Samstag Morgen war noch recht wenig los. Das Wetter war aber auch eher beschaulich. Die Sonne strahlte zwar, aber es war ein wenig kühl. Das hielt Ave aber nicht davon ab meine Hand zu nehmen und mich zum Eingang zu ziehen. Mir schoss sofort ein wohliges Gefühl durch mein Herz. Wenn ich es heute nicht schaffen würde, ihn für mich zu gewinnen, dann würde mein Liebeskummer mich auffressen. Ich zahlte dann für uns Beide und das Date ging offiziell für mich los. Entweder es endete gut für mich oder ich musste ihn endlich für alle Zeit vergessen…
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