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Longing

von ReWeJuIs
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P18 / MaleSlash
Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
18.11.2021
10.05.2022
21
67.206
86
Alle Kapitel
351 Reviews
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
22.12.2021 2.201
 
Hellouuuu, ihr Schnuckies! <3

Ich bin ein bisschen von mir selbst geschockt, wie aktiv ich derzeit bin, aber soll ich euch was sagen? Ich finds voll schön! Erinnert mich bissl an die erste Zeit hier, da hab ich gefühlt täglich was gepostet und auf der Plattform hier gelebt xD
Find ich aber nicht schlimm, dass das nicht mehr so ist. Mir reicht, wenn ich weiter alle 1-2 Wochen was habe, was ich mit euch teilen kann, hoffe das ist okay für euch x3
Wobei ich zumindest hier ja grade echt gut dabei bin! Hab glaube ich 5 oder 6 weitere Kapitel fertig, heißt, die nächsten Wochen sind schon mal gerettet und eigentlich soll das Ding hier ja gar nicht sooooo lang werden xD Na mal abwarten xD

Jetzt sag ich erst mal DANKE!! <3 <3 <3 An die wundervollen Menschies, die sich wieder ein bisschen Zeit genommen und mir ein paar Worte zum letzten Kapitel dagelassen haben! Ihr seid die allergeilsten! :-***
Dann freue ich mich über inzwischen 35 Empfehlungen! Wuhuhuuuu, dankeschön! (Bekomme ich noch ein paar? Weil Weihnachten ist? *lieb guck*)
Ich meine, bei 130 Favos sind hier doch ein paar Leutchen, die wohl mögen, was hier passiert, hehe ...

Aber jaaaa, ich hör ja schon auf. Ich lass euch lesen.
Und hoffe dann einfach, dass ihr mir dann im Nachhinein den Gefallen tut, und mir auch ein paar nette Worte dalasst x3 Und wenn nicht ... dann gibt´s nix zu Weihnachten, so! xD
Nein Spaß! xD
Ich wünsche euch jetzt auf jeden Fall schon mal schöne Weihnachten! Ich hoffe, ihr habt eine tolle Zeit, werdet vielleicht sogar reich beschenkt, am besten mit allem, was ihr euch auch wünscht und nächste Woche lesen wir uns wieder <3
Fühlt euch geliebt!
Eure Julia


5. Kapitel/ Pommes mit Joppiesoße

Mittwoch, 17. Juni 2020
16:43 Uhr, Zülpicher Platz – Status: Erregt und hungrig as fuck


Naruto liebte seinen Nebenjob. Eigentlich. Er sorgte für einen wunderbaren Ausgleich in seinem immergleichen Alltag und tat netterweise auch noch zusätzlich etwas für sein Bankkonto. Dieser Auftrag hier allerdings … er war anders. Alles daran. Und Naruto war sich nicht sicher, wie er damit umgehen sollte.
Sein Handy vibrierte in seiner Hosentasche, doch er ließ es für den Moment wo es war, überquerte mit schnellen Schritten die Straße und hielt direkt auf seinen Lieblingsimbiss zu. Mit großem Hallo wurde er von den beiden Verkäufern begrüßt und genoss den vertrauten Geruch nach Frittierfett und Currysoße, der ihm entgegenschlug.
„Einmal groß?“, wurde ihm über das Gewühl der vor ihm anstehenden Kunden zugerufen und er hielt einen Daumen nach oben, schob sich durch die wartende Meute und ergatterte seinen Lieblingsplatz ganz hinten in der Ecke. Nach Hause kommen. So musste sich das anfühlen.
Seufzend holte er sein Handy aus der Tasche und schob mit der anderen Hand seine Erektion zurecht, die nach wie vor hartnäckig gegen seine Hose kämpfte. Wahnsinn … der Kerl war echt …
Sakura: Gib mir drei Minuten!
Das hatte sie vorhin geschrieben. Nun, die waren jetzt um, also hob Naruto den Blick und hielt Ausschau nach der pinken Mähne seiner Freundin, konnte sie aber noch nirgends entdecken. Nun gut, dann hatte er noch ein paar Sekunden, um sich über sich selbst zu ärgern. Er konnte immer noch nicht fassen, dass ihm das passiert war. Dabei war er ein Profi! Zumindest, wenn es in diesem Metier sowas wie eine Profiliga oder so gab. Aber wenn, dann gehörte er ganz sicher zu den Besten und die machten keine solchen dämlichen Fehler!
Er öffnete seine In-Box und schaute, ob es neue interessante Buchungen gab. Er musste sich dringend ablenken. So konnte es auf keinen Fall weitergehen.
Vor ihm entstand ein kleiner Tumult und Naruto hob den Kopf, beobachtete Sakura dabei, wie sie sich durch den hungrigen, wartenden Mob schob und dann neben ihm auf die schmale Bank fallen ließ.
„Boah … ich hasse Rush Hour!“ Stöhnend richtete sie ihre wirren Strähnen, beugte sich dann zu Naruto und drückte ihm einen kleinen Kuss auf die Wange. „Hey … was ist los? Ich dachte eigentlich, dass du jetzt noch mehr strahlst als gestern? Ist was passiert?“
Unwohl verzog Naruto das Gesicht, wusste gar nicht, wo er anfangen sollte.
„Ich hab´s verkackt“, erklärte er schließlich und erntete dafür eine verwirrt nach oben gezogene Augenbraue.
„Äh … wurdet ihr erwischt? War Polizei in der Bahn?“ Genervt stöhnend schüttelte er den Kopf.
„Ne. Ich hab´s ganz allein versaut. Aber ehrlich … der Kerl macht mich wahnsinnig!“
„Na, was ist denn passiert? So schlimm kann´s doch echt nicht gewesen sein?“ Tröstend streichelte Sakura über seinen Arm, aber Naruto zog ihn zurück. Er war der Meinung, dass er ihr Mitgefühl nicht verdiente. Er wusste es doch eigentlich besser! Wozu hatte er sich denn im Vorfeld all die Gedanken und Notizen gemacht, wenn er dann, in einem einzigen Moment alles kaputt machte? Jiraiya würde nicht begeistert sein, wenn sie für Narutos Ausrutscher eine schlechte Bewertung bekommen würden, aber jetzt war es eh nicht mehr zu ändern. Und vielleicht hatte Sakura ja eine Idee, wie er die Sache wieder ausbügeln konnte.
„Ich hab ihn gelobt.“ Da, jetzt hatte er es gesagt. Er war so ein Trottel. So ein unfähiger, dämlicher –
„Du hast … was?“ Große grüne Augen blinzelten ihn verwirrt an.
„Ich sagte zu ihm, Achtung, ich zitiere: Gut gemacht.“ Ich kann immer noch nicht fassen, dass mir das passiert ist.
„Öh … aber … ich dachte …“
„Ja!“
„Er wollte doch -“
„Richtig! Rapeplay. Er will genötigt werden, belästigt, und am Ende … ja.“
„Und du lobst ihn, weil …“
„Weil er´s, verdammt nochmal, echt gut gemacht hat!“ Sein Kopf knallte mit ein bisschen zu viel Schwung hinter ihm gegen die Wand und Naruto hieß den Schmerz willkommen. Er hatte es verdient zu leiden. Da zahlten Menschen so viel Geld dafür, dass er ihre Fantasien wahr werden ließ, und dann verkackte er es so kolossal.
„Hm …“, machte Sakura, war offensichtlich sprachlos von so viel Inkompetenz. Dabei war das noch nicht mal alles.
„Oh, und dann hab ich ihn noch in den Nacken geküsst, bevor ich abgehauen bin.“
Dass Sakura nun neben ihm anfing zu lachen sollte ihn wahrscheinlich ärgern, aber im Grunde war er bereits ausreichend sauer auf sich selbst, dass er gar keine Kapazitäten mehr für Fremdwut hatte.
„Okay, ich fürchte … da hast du das Ziel vielleicht minimal verfehlt“, gab sie nach ein paar Sekunden zu. „Hat er denn irgendwas dazu gesagt?“
„Ne. Bin direkt danach weg. Ich meine … mit ganz viel Glück hat er es gar nicht mitbekommen, aber darauf kann ich mich halt nicht verlassen.“
„Hm … Aber war gut?“
„Fantastisch. Der Typ ist … ich habe noch nie jemanden gehabt, der so in der Rolle aufgegangen ist. Als ich ihn die letzten Wochen beobachtet habe, dachte ich, das wird ne echt harte Nummer.“
„Stimmt, ich erinnere mich. Du meintest, dass er so kalt rüberkommt, so total ungerührt und emotionslos.“ Naruto nickte heftig, hob sein Handy und öffnete die Bildergalerie. Sasuke hatte seinen eigenen Ordner, sowohl in den Bildern, als auch in seinen Notizen. Willkürlich tippte er auf ein Foto, öffnete es und zoomte mit den Fingern näher auf das blasse, unbewegte Gesicht. Neben Sasuke lief ein Typ mit weißblonden Haaren und gestikulierte wild mit den Händen, ging total auf in seiner Erzählung und Sasuke … sah so aus, als würde er ihm nicht mal zuhören. Dabei war Naruto dort gewesen. Er hatte gehört, dass die beiden sich unterhalten hatten. Er hatte ehrlich Zweifel gehabt, dass er den Auftrag überhaupt ausführen konnte, und dann …
„Dabei habe ich mir extra noch diese Sache mit der Erpressung ausgedacht, damit es ein bisschen echter wirkt. Aber ich glaube, das wäre nicht mal nötig gewesen. Er ist so …“ Naruto wusste nicht, wie er das beschreiben sollte, was er mit Sasuke erlebt hatte. Und dabei hatte er, nachdem er die Buchung vor einigen Monaten entdeckt hatte, eigentlich mit einer Stornierung gerechnet.
„Der drückt alle deine Knöpfe, hm?“ Ein sanftes Lächeln umspielte Sakuras Lippen und Naruto nickte leise stöhnend.
„Aber sowas von …“
Bewegung kam in die Menge vor ihnen und Naruto setzte sich wieder ordentlich hin, als seine heiß dampfenden Pommes mit Joppiesoße vor ihm abgestellt wurden. „Danke!“ Die machten seine ganze Misere immerhin ein bisschen besser.
Schweigend tunkte er die ersten beiden Pommes in die Soße und verbrannte sich beim Kauen den Gaumen. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab weiter zu essen, ausgehungert wie er war. Immerhin hatte sein Penis sich endlich wieder beruhigt.
„Kann ich nochmal seine Buchung sehen?“, fragte Sakura, klaute sich eine Pommes und steckte sie sich schnell in den Mund. Murrend schob Naruto ihr das entsperrte Handy zu. Zielgerichtet klickte sie sich durch die Seiten, bis sie gefunden hatte was sie suchte.
„Hm …“, machte sie nachdenklich, während sie sich durchlas, was Naruto inzwischen im Schlaf aufsagen konnte. Er kannte Sasukes Leben inzwischen fast in und auswendig. Er wusste, dass der Typ auf dem Bild Suigetsu hieß und mit Sasuke zusammen arbeitete, kannte seine Arbeitszeiten, wusste, dass er einen Bruder hatte, mit dem er sich ein bis zweimal die Woche traf, und dass Sasukes Mutter aktuell sein Auto fuhr. Darum hatte Naruto ja auch die Gelegenheit beim Schopf gepackt und war ihm in der Bahn aufgelauert. Erste Kontakte waren immer ein bisschen heikel bei diesen Spielen. Wenn die Betroffenen nicht direkt checkten, dass es sich um ihren Auftrag handelte, kamen schon mal widersprüchliche Reaktionen, vor allem bei solch speziellen Buchungen. In Sasukes Fall war Naruto fest davon ausgegangen auf Gegenwehr zu stoßen. Natürlich. Nur, weil Sasuke heimliche Fantasien davon hatte in der Öffentlichkeit von einem Fremden belästigt zu werden, hieß das noch lange nicht, dass er sich nicht wehren würde, wenn es soweit war. Im Gegenteil. Naruto hatte damit gerechnet, dass es zum Spiel gehörte sich gegen ihn aufzulehnen. So zu tun, als würde er das alles nicht wollen. Dafür gab es schließlich die Safewords. Wenn der Kunde wirklich abbrechen wollte, konnte er das mit einem einzigen Wort tun.  
„Schluckspecht …“, murmelte Sakura neben ihm, als hätte sie in seinen Kopf geguckt. Dabei war sie immer noch mit Sasukes Buchung beschäftigt. Kichernd schüttelte sie den Kopf und stibitzte sich eine weitere Pommes. Naruto knurrte drohend, obwohl er ehrlich froh war, dass sie bei ihm war. Er wollte ihr gerade anbieten, ihr eine eigene Portion zu bestellen, als sie ihm das Handy entgegenhielt und auf die Buchungszeit deutete. „An einem Samstag, um kurz vor zwölf?“
„Ja.“
„Und Schluckspecht?“
„Ja.“
„Das sind doch -“
„Normalerweise die Buchungen, die am nächsten Tag wieder storniert werden, richtig“, beendete er ihren Satz und zog das weiße Schälchen etwas weiter von Sakura weg. Die musterte seine Pommes viel zu interessiert.
„Aber diese hier nicht?“
„Nein. Das Geld wurde ganz normal abgebucht, keine Rückfrage, kein Storno, nichts.“
„Hm …“ Nachdenklich strich sie sich übers Kinn. „Meinst du …“
„Was?“
„Könnte es sein, dass ers einfach vergessen hat?“ Ein trockenes Lachen gluckerte Narutos Kehle hinauf aber er erlaubte sich nur ein amüsiertes Schnauben.
„Ja klar. Als würde man mal eben so vergessen, wofür man fast siebenhundert Euro gezahlt hat!“ Guter Witz! Das war total lächerlich! Sowas passierte doch nicht!
„Auch wieder wahr.“
„Sag ich ja. Wie kommst du überhaupt darauf?“ Gelassen zuckte sie die Schultern.
„Keine Ahnung, war nur so ein Gedanke. Du bist sonst nicht so … wie sag ich das?“ Sie schenkte ihm ein freches Grinsen. „Hingerissen?“ Naruto stöhnte und nahm Sakura die Pommes ab, die sie sich schon wieder klauen wollte.
„Erstens: Das weiß ich auch. Zweitens: Hol dir selbst was. Ich hab echt Hunger und ich treffe mich erst in drei Stunden mit meinem nächsten Auftrag zum Essen.“ Ein Viergänge-Menü in einem Sternerestaurant, wo er die Eltern einer jungen Dame davon überzeugen musste, dass sie auf gar keinen Fall auf Frauen stand. Eigentlich nicht die Art Aufträge, die er sonst annahm, aber bei gutem Essen wurde er schwach.
„Ich will keine ganze Portion. Und jetzt hör auf zu jammern. Vielleicht fand ers ja genauso toll wie du und du machst dir jetzt völlig umsonst so nen Kopf?“
„Ja, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen und das nervt mich. Ich nerve mich. Das alles nervt mich. Ich würd ihn am liebsten einfach fragen, aber das geht nicht.“ Unzufrieden stopfte er sich gleich drei Pommes auf einmal in den Mund. Immerhin machte Sakura nun keine Anstalten mehr, sein essen zu stehlen.
„Verstehe … Und jetzt?“ Ratlos zuckte Naruto die Schultern.
„Keine Ahnung.“
„Was hattest du denn geplant, bevor du es verkackt hast?“
„Ich wollte ihm sagen, dass wir uns übermorgen wiedertreffen. Er sollte es sich in der Arbeit selbst machen und mir seine eingesaute Unterwäsche mitbringen.“
„Nice!“
„Ja … aber ich hab´s vergessen.“
„Du hast´s … echt jetzt?“
„Ja. Ich hatte nen kompletten Bluescreen, nachdem er in der Bahn kam. Wie er da in meinem Griff hing, so … er hat sich komplett ausgeliefert. Ich hätte alles mit ihm machen können, da war kein Widerstand, nichts … er hat … es war …“
„Mein Gott, dich hats echt erwischt, oder?“
„Ach sei still.“ Jetzt hatte er keinen Hunger mehr. Nun, die Schale war ohnehin fast leer, also schob er sie zu ihr rüber und vergrub den Kopf zwischen seinen Armen. Sasuke … Dieser Mann hatte Narutos Welt gehörig durcheinandergebracht. Und Naruto hatte keine Ahnung, wie er weiter damit umgehen sollte.
Aber irgendetwas musste er tun, oder? Der Auftrag war schließlich noch nicht vorbei.
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