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Inside Out

von NoMuggle
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Liam Payne Zayn Malik
18.11.2021
03.12.2021
5
15.773
13
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
25.11.2021 3.125
 
Hello :)

Auch wenn leider sehr wenige Rückmeldungen kommen, werde ich hier die Kapitel regelmäßig hochladen, einfach weil mir das Thema persönlich sehr am Herzen liegt.

Ich würde mich also wirklich sehr freuen, wenn ihr mir eine kleine Rückmeldung da lassen würdet.
So, und jetzt das nächste Kapitel :)
Ich hoffe, es gefällt euch :)

Viel Spaß





III



Nach der Reaktion auf seine neue Frisur, hatte Zayn den Entschluss gefasst, sich nicht bei seinen Eltern zu outen. Vielleicht würde er es noch aushalten, bis er mit der Schule fertig war. Und dann einfach weiter sehen. Es war zwar unrealistisch, weil er dann ja seine Eltern trotzdem noch sehen würde, und so würden sie natürlich etwas mitbekommen, sollte sich an ihm etwas ändern, aber grade hatte er vor einem Outing einfach zu viel Angst.
Mit Liam lies er es ziemlich langsam angehen. Sie küssten sich, hielten Händchen, und in der Schule bekamen sie einige Blicke zugeworfen. Aber er versuchte das zu ignorieren.

Es vergingen einige Wochen, in denen sich bei Zayn zu Hause nicht viel änderte. Die neue Frisur wurde von keinem mehr angesprochen, nur an seiner weiten Kleidung krittelten sie hin und wieder herum. Das einzige, was sich verändert hatte war, dass Zayn noch weniger mit allen sprach. Er zog sich komplett zurück, und nur mit Doniya hatte er noch ein gutes Verhältnis. Dass er mit Liam zusammen war, hatte er auch noch nicht erzählt. Er erzählte einfach gar nichts mehr.

An einem Nachmittag nach der Schule war es dann schließlich seine Mutter, die ihn ansprach.
„Veronica?“
Er drehte sich zu ihr um.
„hast du einen Moment Zeit? Ich würde gerne mit dir reden“
Zayn nickte. „Liam ist aber auf dem Weg hier her. Kann er einfach dabei sein?“
Seine Mutter schien zu überlegen. Dann sagte sie „Es ist schon ein sehr privates Gespräch. Aber Liam ist ja dein bester Freund. Du musst es also selber wissen“
Er nickte. „Okay. Was ist denn?“
Sie setzten sich hin und seine Mutter räusperte sich. „Dein Vater und ich haben in letzter Zeit ein wenig über dich geredet“
Panik machte sich in ihm breit.
„Okay?“
„Wir haben uns natürlich schon länger gefragt, warum du diese Kleidung trägst, und du sagst, es ist einfach dein Stil. Und das ist auch okay. Aber du kleidest dich ja schon immer eher… burschikos.“
Zayn schluckte hart. Er war nicht bereit für dieses Gespräch. Absolut nicht bereit.
„Und dann hast du dir auch noch die Haare so kurz geschnitten…“
Er nickte.
„Weißt du, es ist nicht, was wir kennen… Und es wird sicher eine Umstellung für uns. Aber… naja… wir haben da so eine Vermutung, und wollten das mit dir besprechen“
„Was… was für eine Vermutung denn?“ fragte er zittrig.
„Naja. Wir haben gedacht, dass du vielleicht Frauen…?“ sie sah ihn fragend an.
Zayn blinzelte.
„dass ich Frauen -was?“
„naja… du weißt schon. Gut findest?“
Zayn klappte der Mund auf. Und dann fing er an zu schmunzeln. „Ich bin nicht lesbisch“ sagte er.
„Nicht?“ seine Mutter starrte ihn aus großen Augen an.
„Nein. Nein. Ich bin wirklich gar nicht lesbisch. Kein bisschen. Ganz weit weg.“
„Oh“
Jetzt lachte sie erleichtert auf. „Na das ist natürlich gut“ sagte sie.
Aber Zayn runzelte die Stirn. „Warum ist es gut? Findest du es schlecht, lesbisch zu sein?“
Ihr Gesichtsausdruck wechselte von ausgelassen, zu ertappt. „Nein… nicht schlecht… aber es ist doch schon…“
„Ja?“
„ungewöhnlich“
Zayn schüttelte langsam den Kopf.
In diesem Moment klingelte es.
„Ich mach auf“ reif Doniya aus dem Flur, und wenig später tauchte Liam im Flur auf.
„Liam mein Junge“ sagte Zayns Mutter gleich begeistert und umarmte ihn.
„Hi“ brachte Liam aus der Umarmung hervor. Und Zayn fasste einen Entschluss. Er lief auf Liam zu, und anstatt ihn zu umarmen, zog er ihn an sich und küsste ihn genau auf den Mund.
„hey“ flüsterte der überrumpelt und grinste ihn überrascht an.
„Hey“ sagte Zayn genau so leise. Er fing an zu grinsen und sagte dann „Meine Mum hat mich grade gefragt, ob ich lesbisch bin. Da dachte ich, es wäre Zeit für eine kleine Eröffnung“
Er drehte sich seiner Mutter zu.
Und die starrte die beiden mit leuchtenden Augen an.
„Also…“ sie grinste „Ich freu mich so für euch!“ sie zog Zayn in eine Umarmung.
„Danke…“ murmelte der. „Wir ähm… wir gehen dann hoch, ja?“
„Nicht so voreilig“ sagte seine Mutter und deutete auf das Sofa.
„ähm…“ machte Zayn, runzelte die Stirn und warf Liam einen fragenden Blick zu, setzte sich aber. Liam setzte sich neben ihn, und dann sahen sie beide Zayns Mutter an.
„Ich lasse such doch nicht alleine in dein Zimmer, Veronica, ohne, dass wir darüber gesprochen haben“ sagte seine Mutter.
„Darüber, dass wir zusammen sind?“
Sie schmunzelte. „Nein. Darüber, dass ich noch keine Enkelkinder möchte.“
„Wir werden jetzt kein Aufklärungsgespräch führen!“ entscheid Zayn.
„Natürlich!“
Er starrte sie entgeistert an.
„Nein! Wir machen das noch nicht mal! Also… im Moment! Außerdem weiß ich, worauf wir achten müssen, und Liam auch!“
„Trotzdem ist es meine Aufgabe als Mutter, das zu besprechen! Man kann auch beim verhüten Fehler machen!“

Zayn vergrub das Gesicht in den Händen und versuchte sich auf dem Sofa unsichtbar zu machen.
„Okay. Können wir das abkürzen? Immer ein Kondom benutzen. Gut. Danke. Können wir jetzt gehen?“
„Nein. Da gibt es noch viel mehr! Zum Beispiel blutet es beim ersten Mal nicht immer… falls“
„Okay!“ unterbrach Zayn sie und stand auf. „Danke für den Input Mum, aber das ist genug Aufklärung. Ich weiß, du meinst es gut, aber das ist für alle beteiligten unangenehm.“
„Aber es ist wichtig!“
„Mum! Ich will mit dir nicht über Sex reden“
Sie zuckte leicht zusammen. „Ich verspreche dir keine Geschlechtskrankheiten und Enkelkinder in den nächsten acht Jahren. Alles andere brauchst du gar nicht wissen“
Er nahm Liams Hand, und verlies dann mit seinem Freund das Wohnzimmer.
Der kicherte.
„Das ist nicht lustig“ maulte Zayn, doch Liam kicherte nur weiter. „Doch ein bisschen schon. Primär absurd. Aber auch ein bisschen witzig“
„Du bist doof. Sei auf meiner Seite!“
„Immer“ grinste Liam und schloss die Tür. Sie sahen sich einen Moment lang an, dann lehnte Liam sich vor und küsste ihn.

Bis zum Abendessen wurden sie nicht mehr gestört. Und das war Zayn auch ganz Recht so. Er verbrachte zwar ziemlich viel Zeit mit Liam, aber immer noch nicht genug. Er wollte eigentlich jede Minute mit seinem Freund verbringen.
Als sie schließlich von seiner Mutter zum Abendessen runter gerufen wurden, dachten sie gar nicht mehr darüber nach, dass bis auf ihr noch keiner wusste, dass sie zusammen waren. Und dementsprechend überrascht wurden sie angestarrt, als sie händchenhaltend ins Esszimmer kamen.
„Aww!“ war der erste Kommentar von Zayns zweitältesten Schwester. „Nikki wird groß!“
Zayn verdrehte die Augen, und sah dann zu seinem Vater rüber. Der strahlte sie beide an.
„Das ist ja eine schöne Überraschung“ sagte er, und weil Zayn genau wusste, was seine Sorge gewesen wäre, verschlechterte es seine Laune nur wieder.
„Ja, Mum hat mich schon gefragt, ob ich lesbisch bin. Bin ich nicht.“ sagte er, wobei er es sehr befremdlich fand, das zu sagen. Er wäre auch nicht lesbisch, wenn er auf Frauen stehen würde.
„Na. Dann ist ja alles gut“
Zayn biss die Zähne zusammen.

„Wenn sie lesbisch wäre, dann wäre auch alles gut!“ sagte plötzlich Doniya und Zayn warf ihr einen dankbaren Blick zu.
„Aber… Ja… natürlich… nur…“ seine Mutter brach ab.
„Wenn ihr erleichtert seid, dass ich nicht lesbisch bin, weil ihr damit schon nicht klar gekommen wärt, dann wollt ihr die Wahrheit gar nicht hören“ knurrte Zayn, bevor er sich davon abhalten konnte.
Schockiert über sich selber schlug er sich die Hand vor den Mund.
„Wie meinst du das?“ Jetzt klang sein Vater gar nicht mehr begeistert.
„Ist egal“ murmelte Zayn.
Alle anderen waren mucksmäuschenstill.
„Das ist nicht egal.“
Zayn atmete tief durch. „Nein. Es ist nicht egal. Aber ich will es nicht sagen“
„Warum nicht?“
„Ist halt so. Können wir jetzt über was anderes reden?“ Er starrte seinen Vater direkt an.
„Ich möchte, dass du dich erklärst. Du kannst nicht solche Andeutungen machen, und dann nichts sagen. Das ist ein ernstes Thema“
„Ich kann machen was ich will!“ stieß Zayn wütend aus.
„Fräulein! Nicht in dem Ton!“
„ICH BIN KEIN FRÄULEIN!“

„Jetzt hörst du mir mal zu! Du kannst in diesen Lumpen herumlaufen, wie du willst. Du kannst dir die Haare abschneiden, wenn du meinst, dass du rebellieren musst. Aber du wirst nicht derartig die Stimme erheben!“
Zayn konnte die Wut in seinen Augen sehen.
Er schluckte.
„Ich habe keine Ahnung, was bei dir anders gelaufen ist, als bei den anderen dreien, aber ich habe alle meine Töchter zu anständigen jungen Frauen erzogen. Und du wirst dir jetzt diese Erziehung wieder ins Gedächtnis rufen, und dich dementsprechend verhalten“
Zayn senkte den Blick auf den Tisch.
„Ich bin nicht deine Tochter“ flüsterte er plötzlich.
„Wie bitte?“
„Ich sagte, ich bin nicht deine Tochter“
Es war wieder einen Moment lang still.
„Wie kommst du denn jetzt auf diesen Blödsinn?“ fragte plötzlich seine Mutter. „Willst du mir jetzt untreue vorwerfen?“
„Nein“ flüsterte Zayn. „Ich… ich bin kein Mädchen“ murmelte er schließlich.
„artikulier dich richtig, Veronica. So verstehe ich kein Wort“ sagte sein Vater streng.
Also schluckte Zayn erneut, sah hoch zu seinem Vater du sagte „ich bin kein Mädchen“

Der Blick seines Vaters schwankte zwischen Zorn, Verwirrung und Fassungslosigkeit.
„Was soll das denn jetzt?“ fragte seine Mutter. „Natürlich bist du ein Mädchen“
Zayn biss sich auf die Unterlippe, und schüttelte den Kopf, während er merkte, wie sich langsam Tränen in seinen Augen bildeten.
„Ist er nicht“ sagte plötzlich Liam, und die erste Träne fiel.
„Er?“ fragte sein Vater.
„Ja. Er. Es nennt sich transgender.“
„So ein Blödsinn! Transen sind doch diese Männer, die sich Frauenkostüme anziehen!“
„Nein, Männer, die sich als Kunstform wie Frauen verkleiden werden zwar oft fälschlicherweise als trans bezeichnet, sind aber Dragqueens. Es ist ihre Kunstform. Wie bei anderen Tanz. Wer trans ist, wird in einem Körper geboren, mit dem er sich nicht identifizieren kann. Man hat ein anderes Geschlecht, als das, was man von außen sehen kann“ Liams Stimme war ruhig, und seine Hand lag auf Zayns Oberschenkel. Aber er selber war vollkommen aufgelöst.

„So bist du nicht“ flüsterte seine Mutter.
„Doch“
„Warum?“ stieß sein Vater aus. „Was ist denn falsch mit dir so wie du bist? Du warst immer eine intelligente, hübsche junge Frau. Warum machst du dir das jetzt alles kaputt?“
Eine weitere Träne rollte Zayn über die Wange.
„Du meinst wohl, dass ich mir das aussuchen kann“ sagt er zittrig.
„Was soll das denn? Du bist ein Mädchen. Meinetwegen eine Frau. Aber doch nicht so… so ein… das ist doch nicht normal!“
Zayn schloss gequält die Augen. „Dass ich mich in meinem Körper nicht wohl fühle, ist nicht normal? Aber seine Kinder so zu behandeln? Das ist normal? Das ist wonach du strebst? Mir das Leben so schwer wie möglich zu machen?“ fragte er leise und unter Tränen. „Wirklich?“
„Jetzt versucht du die Schuld auf uns abzuwälzen, dass du immer schlechte Laune hast? Ich will nur nicht, dass du auf die falsche Bahn gerätst!“
„Es ist aber eure Schuld!“
„Zayn?“ sagte Liam plötzlich mit fester Stimme. Er drehte sich ihm zu, und schaute ihm in die Augen. Liam allerdings stand auf.
„Zayn?“ Er wand den Kopf erneut, und sah zu Doniya rüber. Die schluckte, zog ihr Handy hervor und fragte dann plötzlich „schreibt man das mit i oder mit y?“
„Mit y“ flüsterte Zayn, und mehr Tränen liefen ihm über die Wangen.
„Wir gehen zu mir“ entschied Liam. „Jetzt“
„Liam, dich kann ich nicht hier festhalten. Aber du, Veronica, wirst jetzt nicht einfach verschwinden.“
Zayn schluckte. „Doch“ sagte er, und sah einen Vater an. „Und mein Name ist Zayn“
Er drehte sich um, und ging mit Liam auf direktem Weg in den Flur. Sie zogen sich schuhe an, er nahm sich seinen Schlüssel, und ohne noch irgendwas mitzunehmen, zogen sie die Tür zu, und gingen.

Liam schwieg, streichelte ihm aber mit dem Daumen über die Hand. Sie liefen die Straße entlang und erreichten schließlich Liams Zuhause. Er klingelte.
Die Tür ging auf. „Da bist du ja schon wieder“ stellte Limas Vater fest, und schien dann Zayns Verfassung zu sehen.
„Kommt rein“ sagte er, und trat zur Seite. „Was ist passiert?“
Zayn antwortete nicht. Er zog nur die Nase hoch.
„Liam?“ das war seine Mutter. „Was ist los?“
„Zayns Eltern sind los“ knurrte der.
Sie seufzte. „Komm her, mein Junge“ sagte sie, und schon hatte sie Zayn in eine enge Umarmung gezogen. Sie strich ihm liebevoll über den Hinterkopf und den Rücken, und Zayn lies sich einfach in die Umarmung fallen und fing haltlos an zu weinen.
„Du bleibst hier, so lange du möchtest, ja?“ sagte sie mit brüchiger Stimme.
„Danke“ flüsterte er.
„Das ist doch selbstverständlich, mein Schatz.“
Sie standen noch einige Minuten da, dann schickte Liams Mutter sie hoch, und machte ihnen einen Tee, den sie ihnen hoch brachte.

Er und Liam kuschelten sich ins Bett, und Zayn war einfach froh, ihn zu haben.
„Zaynie…“
„hm?“
„Du musst sie langsam ausziehen.“
„Nein“ flüsterte Zayn.
„Doch. Bitte. Das ist ungesund.“
„Aber ich will nicht… nicht heute“ Er rollte sich noch weiter zusammen.
„Ich weiß, dass du nicht willst… aber es geht wirklich nicht. Das sind jetzt mindestens 13 Stunden. Das geht nicht. Bitte. Ich gebe dir so viele Oberteile, wie du willst. Aber du musst sie ausziehen. Auch wenn das doof ist.“
Zayn seufzte. „na gut.“
Liam stand auf, und ging zu seinem Schrank rüber.
„Aber nicht gucken“ murmelte Zayn. Es war ihm zwar unangenehm, das zu verlangen, aber sein Körper war ihm noch unangenehmer.
„Versprochen“ sagte Liam aber ohne die Miene zu verziehen, und richtete den Blick dann in den Schrank.

Widerwillig zog Zayn sich seinen Pullover und die beiden T-Shirts von den Armen und dann zog er sich erst einen, dann einen zweiten, und etwas beschämt auch noch einen dritten Sport-BH aus.
Seine beiden Shirts zog er wieder an, und dann einen sehr weiten Pullover von Liam, der sogar an ihm locker saß.
Lims Blick wanderte auf den Boden.
„drei?“ fragte er leise. Und Zayn nickte nur.
Liam hob das Sweatshirt und die Sport-BHs auf, und rollte sie so zusammen, dass man sie nicht mehr erkennen konnte. Dann kam er zu Zayn ins Bett.
„Leg dich auf den Bauch.“ sagte er leise, und Zayn machte es einfach, ohne es zu hinterfragen.
„Ich werde nichts sehen. Okay?“ sagte Liam leise, und schob seine Hände plötzlich unter die Oberteile. „Ich mache sie nur ein bisschen hoch, aber nicht so, dass ich etwas sehen könnte, und an der Seite mache ich die Augen zu. Ich fasse auch nichts an.“
Zayn schluckte, etwas unsicher, was Liam vorhatte. Und dann spürte er plötzlich seine Lippen auf seinem Rücken.
Er verteilte unzählige kleine Küsse auf seinem Rippenbogen, den er den ganzen Tag mit den engen BHs zusammengedrückt hatte, um seine Brust zu verstecken.
Er schloss die Augen.
Liam sagte nichts. Er küsste einfach vorsichtig seinen Rücken weiter.
Schließlich lehnte Liam sich weiter über ihn, und gab ihm einen Kuss auf den Nacken.
„Dreh dich um“ flüsterte er, und Zayn drehte sich so, dass er jetzt auf dem Rücken lag. Liam lächelte ihn an, gab ihm einen vorsichtigen Kuss auf die Lippen und sagte dann „Ich mache die Augen zu“ Dann rutschte er wieder weiter nach unten, schob langsam seine Oberteile hoch, und fing jetzt  wieder an, kleine Küsse auf Zayns Rippen zu verteilen. Das Oberteil hielt er an seinem Brustansatz fest, küsste sich von der einen Seite über die Mitte, zu anderen, und dann wieder zurück.
Und irgendwann entwich Zayn ein leises Seufzen.  
„Ist das besser?“ fragte Liam leise.
„viel besser“ murmelte Zayn, und atmete tief ein und aus. Etwas, was er den ganzen Tag nicht richtig gekonnt hatte.
„Ich würde dich auch massieren. Aber das wird schwer mit den Oberteilen. Aber irgendwann vielleicht…“ murmelte Liam.
Zayn schluckte. „Würdest du?“ fragte er unsicher.
„Jederzeit.“
Sie sahen sich an.
Zayn biss sich auf die Unterlippe.
Und dann setzte er sich langsam auf.
Er zog erst den Pullover aus, und dann das erste Shirt.
Und dann, ganz langsam das zweite.
Liam sah ihm dabei die ganze Zeit in die Augen, und senkte seinen Blick nicht einmal auf seine Brust.
Ziemlich nervös legte Zayn das Oberteil zu Seite.
Liam lächelte nur, und gab ihm einen vorsichtigen Kuss.
„leg dich hin“ sagte er leise, und Zayn legte sich wieder auf den Bauch, während sein Freund dieses Mal anfing, ihm über die verspannten Muskeln und die empfindlichen Rippen zu streichen. Er drückte ihm vorsichtig in den Nacken, knetete seine Muskulatur vorsichtig durch und schließlich gab er ihm wieder einen Kuss auf den Nacken.

Und Zayn lag einfach da, mit geschlossenen Augen, und genoss die Ruhe und die Entspannung, die sich in ihm breit machte.
Irgendwann legte Liams sich dann hin, etwas seitlich, hinter Zayn. Seine Hand ruhte immer noch auf seinem Rücken, aber er bewegte sie nicht mehr.
„Danke“ flüsterte Zayn leise.
„bitte“
Und dann lagen sie da.
Erst als es wirklich Zeit zum Schlafen wurde, zog Zayn sich wieder an. Allerdings nur ein Shirt. Bei Liam war es immer eher warm, und jetzt, wo er schon Ohne vor ihm gelegen hatte, und wo sie schlafen wollten, da konnte er vielleicht auch auf den dicken Pullover verzichten.

Sie gingen sich recht schweigsam die Zähne putzen und legten sich dann wieder hin. Und erst jetzt zog Zayn sein Handy hervor.
Die dutzenden Anrufen von seinen Eltern ignorierte er. Genau wie ihre Nachrichten, er solle nach Hause kommen.
Die einzige Nachricht, die er öffnete, war die von Doniya.
„Ich habe es nicht verstanden. Weil ich nichts darüber weiß. Aber ich weiß, wie du aussiehst, wenn dich etwas bedrückt. Ich werde darüber recherchieren. Und wann immer du möchtest, kannst du mit mir reden. Ich bin immer noch stolz auf dich. Ich hab dich lieb, Zayn <3“
Er schluckte und reichte das Handy an Liam weiter. Der las die Nachricht und lächelte dann.
„Das ist doch gut“ sagte er, und Zayn nickte.
„Sie werden schon irgendwann damit klarkommen“
„Und wenn nicht?“
„Das sehen wir dann“ murmelte Liam und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.







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Leutis, ich möchte noch schnell etwas loswerden:
Bitte, wenn ihr könnt, kauft euch einen richtigen Binder... Die sind sicher. Ihr könnt ganz viel Kaputt machen, wenn ihr nicht sicher bindet. Wenn ihr euch das nicht finanzieren könnt, dann guckt mal gebraucht im Internet, Da habe ich auch schon hin und wieder etwas gesehen.
Aber benutzt bitte keine Bandagen oder ähnliches und auch keine Teile in einer zu kleinen Größe. Es ist scheiße, aber macht euch euren Körper bitte nicht kaputt <3
Danke
Ihr schafft das :*
( stand 28.11. bei gc2b gibt es Grade 20% auf Binder c: )
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