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Die Flucht vor der Vergangenheit

Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost / P16 / Gen
OC (Own Character)
16.11.2021
27.01.2022
24
16.969
2
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.01.2022 954
 
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Sie sah jedoch ein das sie behandelt werden musste, ihr Kopf schmerzte, ihr drehte sich alles und ihr wurde langsam übel.
Ihr fuhr der Schock durch die Glieder als sie die Polizei entdeckte, die ihre Wohnung betrat, sie war kurz vor einer Panikattacke. Malena wollte keine Polizei, dass würde alles nur noch schlimmer machen.

„Guten Abend, die Polizei“ begrüßte Florian Winter die Anwesenden.
„Guten Abend“ kam es zurück, ehe Philipp das Wort übernahm und die unausgesprochene Frage beantwortete.
„Wir haben den Verdacht das hier Gewalt im Spiel war. Die Patientin weist einige Hämatome auf, Das blaue Auge und die Kopfplatzwunde sprechen ebenfalls dafür und von dem Chaos drumherum will ich gar nicht erst reden“
„Wir werden sie jetzt Transportfähig machen und ins Krankenhaus fahren“ sagte Thomas und brachte Malena zusammen mit Philipp zum RTW.

Nick sah ihnen hinterher und klammerte sich an Maddie, er hatte genauso Angst wie seine Mutter, schließlich konnte er jedes Wort verstehen was Alexander losgelassen hatte. Er sah Paul skeptisch an, er war ihm nämlich nicht unbekannt.

Maddie war irritiert von seinem Verhalten, versuchte aber alles um ihn zu beruhigen.
„Können Sie mir sagen was genau passiert ist?“ wollte Paul von Maddie wissen, während sich sein Kollege umsah.
„Nein leider nicht, aber Nick hatte mir erzählt was passiert ist“ erklärte Maddie und Paul richtete seine Worte an den Jungen.
„Erzählst du mir was mit deiner Mutter passiert ist?“
„Nein!“ fauchte der Braunhaarige ihn an, er wollte nicht mit Paul reden.
„Nick…er will dir doch nur helfen“ versuchte Maddie ihr Glück und sah den jungen an.
„Nein! Er hat mit „Opa“ zu tun“ mit diesen Worten rannte Nick in sein Zimmer, dicht gefolgt von Joe der den jüngeren jetzt nicht alleine lassen wollte.

Die Blonde sah Nick hinterher und seufzte. Sie wusste nicht was Nick damit meinte und sah Paul an. Der sah aus als wüsste er was genau Nick meinte und fuhr sich mit der Hand durchs Gesicht.
„Florian? Ich kenne den Täter bereits“ gab er an seinen Kollegen Bescheid.
„Wie jetzt? So schnell?“ verblüfft sah Florian Winter ihn an.
„Der Hinweis des Jungen hat mich darauf gebracht. Wir müssen definitiv noch mal ins Krankenhaus und mit dem Opfer sprechen“ kam es ernst von Paul.

Währenddessen im RTW, dieser war mittlerweile auf den Weg zur Klinik.

Malena starrte mehr oder weniger vor sich hin, sie wollte bei ihrem Sohn bleiben aus Angst sie würde ihn nie wieder sehen.
Alexander würde dafür sorgen das das eintrat, er würde ihr alles nehmen was ihr lieb und teuer ist und als sie Paul vorhin sah bekam sie erst recht Panik.

Einige Stunden später.

Leider hatte die Untersuchung ergeben das Malena eine Gehirnerschütterung hatte und sie musste einige Tage zur Beobachtung dableiben. Diese Neuigkeiten nahm Malena mit Tränen in den Augen zur Kenntnis. Sie war froh das Nick wenigstens bei Maddie so lange bleiben konnte, es stellte sich nur die Frage wie lange….


Sie war so tief in ihren Gedanken versunken das sie durch das Türklopfen zusammen schreckte.
„Herein?“ sagte sie und hatte etwas Angst wer da durch die Tür kam.

Ihr Magen zog sich zusammen als sie Paul erblickte, in Zivilkleidung.
„Hallo Malena“ begrüßte er sie und näherte sich ihr.
„Was willst du hier?“ wollte sie von ihm wissen und sah ihre Decke an, sie wollte nichts mit dem Polizisten zu tun haben.
„Nach dir sehen, dass bin ich dir schuldig, nachdem was Alexander wieder für einen Mist gebaut hat“ erklärte er und setzte sich auf einen Stuhl neben ihrem Bett.

Die Schwarzhaarige dachte sie hörte nicht richtig.
„Ist das ein schlechter Scherz?! Mein halbes Leben behandelt er mich so und jetzt kommt von dir Reue? Du hast doch immer zu gesehen, wie er mich geschlagen hat! Eingegriffen hast du nie, obwohl es deine Pflicht ist als Polizist“ sie sah ihn verletzt an, Vertrauen hatte sie zu Paul keines mehr.
„Ich habe es eben nicht mitbekommen sonst hätte ich direkt eingegriffen. Deswegen bin ich auch hier. Ich will dir helfen. Dir und deiner Mutter. Ich war gerade bei ihnen und Lilly hat unter Alexanders Laune leiden müssen“ erzählte Paul ihr.

Malena hörte in seiner Stimme die Aufrichtigkeit und zuckte zusammen als Paul ihre Mutter erwähnte. Es trieb ihr wieder Tränen in die Augen, Lilly war ihr Fels in der Brandung, bis sie Alexander kennenlernte. Dann ging es den Bach runter. Am Anfang war der Anwalt noch nett zu Lilly, aber dann wurde er immer unerträglicher und fing sie und Malena an zu schlagen und einzuschüchtern.

„Wie geht es ihr…?“ wollte sie wissen, das letzte mal hatte die Schwarzhaarige vor neun Monaten gesehen und das auch nur kurz in der Stadt. Alexander verhinderte sehr gut und erfolgreich das Mutter und Tochter sich sehen konnten.
„Nicht gut. Alexander hat sie ziemlich runtergemacht und es war ihm auch egal das ich danebenstand. In meiner Polizisten Uniform versteht sich. Du siehst es ist ihm egal ob ein Polizist danebensteht…schäme mich dafür so einen Bruder zu haben…“ Paul rutschte näher zu ihr und nahm die Hand seiner Stiefnichte.
„Ich verspreche dir das ich euch beiden helfe und natürlich Nick“

Zweifelnd sah Malena ihn an, sie würde es Paul so gerne glauben, doch die Zweifel ließen sie einfach nicht los.
Es klopfte erneut an der Tür und diese öffnete sich auch gleich, Philipp und Thomas kamen rein, in ihrer Rettungsdienst Montur.

„Was macht ihr denn hier?“ etwas überrascht sah sie die Beiden an.
„Wir, bzw. Thomas wollte noch mal nach dir sehen, bevor wir wieder auf die Wache fahren“ Philipp grinste komisch, doch das fiel nicht weiter auf.

Ein Lächeln schlich sich auf Malenas Gesicht als sie Thomas ansah, ihr wurde warm ums Herz als sie ein kleines Lächeln zurückbekam.
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