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Arabic justice

Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P12 / MaleSlash
Lewis Hamilton Max Verstappen
14.11.2021
14.11.2021
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14.11.2021 2.756
 
An diesem Experiment arbeite ich jetzt schon länger. Angefangen bin damit während des Austin-Wochenendes. Daher findet sich auch eine Referenz zu jenem Rennen, weil es da gerade aktuell war. Auf die Idee hat mich die liebe Karamellkatze gebracht, der ich ganz herzlich an dieser Stelle danken möchte. Diese Idee war so abstrus und seltsam, dass sie sich bis zu einem Punkt wie von selbst schrieb.  Das P16-Slash Rating wurde wegen der Wortwahl einer meiner Protagonisten gewählt. Slash ist hier lediglich angedeutet.
Angemerkt sei hier auch, dass ich selbstredend die Zukunft extrapolieren musste, weil wir ja jetzt noch nicht wissen können, wie der WM-Stand nach dem Rennen in Saudi Arabien sein wird. So wie es hier ist, würde ich es mir auch in der Realität wünschen. Max Punktevorsprung dürfte aber auch noch größer sein, hehe. Aber genug der Vorworte...


05.12.2021 nach dem Saudi-Arabien GP abends

Unsanft landete Max mit dem Gesicht voraus auf einem sehr harten Untergrund. Es fühlte sich an wie ein Betonboden oder etwas Entsprechendes. Für einen Moment trübte sich seine Wahrnehmung und ihm wurde schwarz vor Augen. Was zum Teufel war gerade passiert? Er konnte es sich spontan nicht erklären. Eben noch hatte er mit seinem Team seinen Sieg gefeiert, durch den er Hamilton uneinholbar vor dem letzten Rennen in Abu Dhabi von sich distanziert hatte. 27 Punkte Vorsprung auf den Briten vor dem letzten Rennen. Er war Weltmeister und dementsprechend hatten sie es auch zelebriert. Mit Alkohol, der von irgendwoher aufgetrieben worden war. In Saudi Arabien gar nicht so einfach.

Doch ohne Vorwarnung wurde er von mehreren Männern ergriffen, als er gerade die Party verlassen hatte und zu diesem Ort gezerrt. Was war das für ein Ort? Er hatte offenbar auch einige Schläge abbekommen, denn als er versuchte, sich aufzurichten, schossen ihm Schmerzen seine rechte Körperseite hinauf und wieder herab. Er blickte sich um. Max sah Betonwände, ein kleines Fenster und … Gitterstäbe. Das durfte doch nicht wahr sein. Hatten diese Fremden ihn tatsächlich in eine Gefängniszelle verfrachtet? Aber warum? Was hatte er denn getan, wofür er das verdient hatte? Das musste sich doch um eine Verwechslung handeln. Was erlaubten die sich eigentlich? Wussten die nicht, wer er war? Das versprach er ihnen. Die würden sich mit Schmerzensgeld dumm und dämlich zahlen. Zur Not würde er den ganzen Staat verklagen. War das möglich? Keine Ahnung, aber irgendjemand würde für das büßen, was mit ihm gemacht worden war. Und der Holländer würde sicherstellen, dass er selbst das nicht wäre.

Plötzlich spürte er Hände, die ihn packten und probierten, ihm wieder auf die Beine zu helfen. Er drehte sich in die Richtung der Person, die ihm dort versuchte zu helfen. Er traute seinen Augen nicht, als er erkannte, wer es war. Mit ihm hatte er hier nicht gerechnet.

„Was machst du denn hier?“, ächzte er, nach wie vor noch von Schmerzen gepeinigt.

„Wenn ich das nur selbst wüsste. Nach dem Rennen wurde ich von irgendwelchen Typen aufgegriffen und hierher gebracht. Bisher ist niemand gekommen, um mit mir zu sprechen oder sonstwas zu fordern“, erklärte Yuki, der Max in Richtung der Etagenbetten, die sich am anderen Ende des Raumes befanden, vorsichtig bugsierte.

„Trink’ was“, forderte der Japaner, der ihm im gleichen Moment ein Glas mit Wasser reichte, was Max auch sofort entgegennahm. Weswegen wusste er selbst nicht, aber seine Kehle war extrem trocken. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen in einem Land wie Saudi Arabien Alkohol zu konsumieren, aber ein WM-Titel gehörte nun einmal ordentlich gefeiert. War das eventuell der Grund, warum er eingesperrt worden war? Aber wegen so einer Lappalie konnte man ihm doch nicht seine Freiheit entziehen.

Das Portfolio zu den Vorschriften im Land hatte man ihm vor Beginn der Einreise zwar geschickt, aber er hatte einfach keine Zeit gehabt, es vollständig durchzulesen. Überflogen hatte er es zwar, aber sein Team-Management hätte ihn doch wenigstens warnen können. Wofür waren die sonst schon großartig da? Das Wasser schmeckte zwar etwas seltsam, aber es half auf jeden Fall, dass er wieder einen etwas klareren Kopf bekam. Erst jetzt fiel ihm auf, dass noch eine dritte Person im Raum anwesend war, die bisher noch gar nichts gesagt hatte und nur unschlüssig an einer der Wände lehnte. War er hier bei der versteckten Kamera oder irgendeinem seltsamen Prank? So kam es ihm mittlerweile vor. Der fehlte ihm gerade auch noch. Konnte es noch schlimmer werden? Eigentlich nicht. Es sei denn...

„Na wenigstens haben sie dich auch eingesperrt. Da hat’s ja den Richtigen getroffen“, giftete er in Richtung der Person, die sich bisher im Hintergrund gehalten hatte. Jener Mann trat ein paar Schritte näher, wodurch ihm jetzt erst auffiel, dass der Andere reichlich ramponiert aussah. Dreckige Kleidung, an einigen Stellen zerrissen und er meinte auch, ein blaues Auge erkennen zu können, wobei das bei seiner Hauttönung allerdings sehr schwer zu sehen war.

„Glaubst du ernsthaft, dass das einem von uns hier hilft, wenn du deinen Frust an mir auslässt?“, stellte der wohl ärgste Konkurrent, den er jemals in seinem Leben gehabt hatte, eine Frage, auf die es eigentlich nur eine Antwort gab. Aber die Genugtuung, dem Briten ein Zugeständnis zu machen, würde er ihm nicht geben. Der achso gottgleiche Lewis Hamilton hatte ihm in diesem Jahr mehr als einmal sein wahres Gesicht gezeigt. Er warf ihm „dangerous driving“ vor, fuhr aber selber wie ein Henker, wenn es darauf ankam. Den Crash in England würde er so schnell nicht vergessen oder diese sinnlose Provokation in Austin im Freien Training, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Liste war mittlerweile länger als sein Arm.

„Nö. Aber es tröstet mich. Du machst doch auch nicht das, was man dir sagt. Sonst wärst du wohl kaum auch hier“, konterte Max reichlich trotzig und aggressiv, während er Yuki das Glas zurückgab, der es auf dem Boden abstellte. Denn soweit hatte er das Portfolio tatsächlich gelesen. In Saudi Arabien schien es eine strikte Kleiderordnung zu geben. Und da der gute Lewis ja bei jedem Rennen wie ein Paradiesvogel, den man mit einer Schrotflinte vom Himmel geschossen hatte, herumrennen musste, lag es auf der Hand, warum er auch inhaftiert worden war. In seinem ganzen Leben war Max so etwas noch nicht passiert. Nicht mal in eine Ausnüchterungszelle oder so etwas hatten sie ihn gesteckt.

Offenbar schien das Strafsystem in jenem Kalifat deutlich härter zu sein, als es der gesunde Menschenverstand eigentlich zulassen dürfte. Aber daraus schlau zu werden. Das sollte der Holländer wohl gar nicht erst versuchen. Deren Kultur war so fremdartig, dass sie sich größtenteils seinem Verständnis entzog. Aber eigentlich musste er sie auch nicht kennen. Denn Max hatte bestimmt nicht vor, sich in diesem Land niederzulassen. Dass er den Vater für ein Kind mimte, dass nicht von ihm war, würde den Menschen in Saudi Arabien wohl auch nicht passen. Aber Kellys Kind war schon niedlich. Darum würde er sich immer kümmern, auch wenn es nicht seins war. Paradox war es zwar schon, dass Kelly vorher mit Daniil Kvyat zusammen war, mit dem Max auch eine durchaus turbulente Vergangenheit verband. Nun hatte er sich nach dem Cockpit bei Red Bull auch noch seine Ex-Frau gekrallt. Aber für beides hatte es gute Gründe gegeben. Zudem war die Beziehung zwischen Kvyat und Kelly schon lange beendet gewesen, bevor sie zusammengekommen waren. Aber das war jetzt auch nebensächlich. Jetzt war es wichtig, hier irgendwie wieder herauszukommen.

„Bitte streitet euch nicht. Beruhigt euch bitte“, versuchte Yuki sofort zu schlichten, was Max aber geflissentlich ignorierte. So gut es gemeint war, so machten solche Worte den Holländer im Regelfall noch wütender, als er ohnehin schon war.

„Sag ihm das. Nicht mir. Der hat doch ein Aggressionsproblem. Nicht ich“, gab Hamilton definitiv nicht klein bei. Wenn er weiter streiten wollte, konnte er das gerne haben. Dampf ablassen würde bestimmt nicht schaden. Es träfe ja eh den Richtigen.

„Wenigstens bin ich ehrlich und sage, was ich denke. Das Einzige, was du kannst, ist deinen im Grunde miesen Charakter in hübsche Worte kleiden. Ist auch ein Talent. Gebe ich zu. Hast du dich eigentlich mal gefragt, warum dich so viele Leute nicht leiden können?“ hakte Max jetzt eher sarkastisch als aggressiv nach. Auf die Antwort war er jetzt gespannt. Da kämen unter Garantie wieder irgendwelche hirnrissigen Ausflüchte. Darin war der Kerl Meister.

„Auf diesem Niveau brauchen wir uns nicht zu unterhalten. So kindisch, wie du dich gerade aufführst. Wir sitzen hier in Gefängniszelle fest und dir fällt nichts Besseres ein, als einen Streit mit mir anzufangen. Werd’ endlich mal erwachsen!“ erhob jetzt auch Lewis seine Stimme, den die ganze Situation auch zu nerven schien.

„Du kannst doch einfach nur die Wahrheit nicht vertragen. Und sag du mir nicht, was ich tun soll. Das steht dir überhaupt nicht zu“, konterte Max, wodurch sie sich mehr oder weniger im Kreis drehten, was ihre Argumentation anging. Das war dem Holländer zwar durchaus bewusst, aber das Feld würde er so schnell nicht räumen bzw. Lewis diesen Streit gewinnen lassen.

„Mir reicht’s jetzt endgültig! Hört endlich auf damit oder es passiert was!“, schlug Yuki im übertragenen Sinne gehörig dazwischen. Der Japaner mochte zwar körperlich klein sein, aber wenn er wollte, konnte er auch durchaus eine gewisse Bedrohlichkeit ausstrahlen. Bei den Worten zuckte Max kurz zusammen und auch Lewis schien für einen Moment innezuhalten. Doch das dauerte nur für einen Moment an. Wenn Yuki versuchte, Stärke zu zeigen, wirkte das eher so, als wenn ein kleiner Rauhaardackel einen Wutanfall bekam. Mehr als in die Waden beißen und kläffen, konnten jene Hunde ja auch nicht. Das mochte zwar auch wehtun, stellte aber keine wirklich Gefahr da.

„Was willst du denn tun? Mich verdreschen, wenn ich nicht Ruhe gebe. Mir eine Kopfnuss gegen meine Brust geben? Auf den Versuch bin ich gespannt“, blieb Max weiterhin bockig, was ihm einen extrem finsteren Blick von Yuki einbrachte, der ihn aber nicht beeindruckte.

„Ich habe schon Kerle verdroschen, die größer als du waren. Also überleg’ dir gut, ob du mich weiter provozieren willst“, hatte jetzt auch Yuki sich von der Grundstimmung anstecken lassen. Sie starrten sich gegenseitig für mehrere Sekunden an. Die Luft in der Zelle war so dick, dass man sie mit einem Schwert nicht mehr hätte durchschneiden können.

„Jungs, Red Bull verleiht wohl nicht nur Flügel, sondern verstärkt wohl auch aggressive Tendenzen. Das ist schon etwas beängstigend“, warf Lewis, der nach wie vor ein paar Meter entfernt von den anderen beiden Männern stand, mit einer Mischung von Ironie aber auch Sorge ein.

„Halt deine Klappe, Lewis“, sagten sowohl Yuki als auch Max unisono gleichzeitig, was aufgrund der unterschiedlichen Stimmlagen der beiden extrem seltsam klang.

„Na toll. Jetzt müsst ihr euch küssen“, lachte Lewis, was sowohl der Japaner als auch der Holländer gar nicht lustig fanden. Sie guckten ihn beide nur verständnislos an.

„Warum das denn? Spinnst du?“, hakte Max irritiert nach. Yuki schien ein ähnlicher Satz ebenfalls auf der Zunge gelegen zu haben, doch er reagierte darauf zunächst nicht.

„Naja. Es gibt doch so einen Spruch. Wenn man etwas gleichzeitig sagt, dann muss man sich küssen oder sich Geld bezahlen. Ich fänd’ die Idee eh nicht schlecht. Wäre doch mal ein Zeichen in diesem Staat, der die Menschenrechte mit Füßen tritt“, erklärte Lewis anscheinend für sich vollkommen schlüssig seinen Vorschlag. Max konnte nicht anders, als vehement mit dem Kopf zu schütteln. Das war doch absurd.

„Ich küsse doch keinen anderen Mann. Und schon gar nicht ihn!“, entgegnete der Japaner sichtlich angeekelt von der Idee.

„Bin ich dir nicht heiß genug oder wie?“, zog Max diese groteske Idee jetzt mit voller Absicht ins Lächerliche, was ihm ein abfälliges Schnauben einbrachte.

„Sowas in der Art“, sagte Yuki mit einer hochgezogenen Augenbraue, vergrößerte gleichzeitig den Abstand zwischen ihnen. War der kleinen Japaner tatsächlich vor Scham gerade etwas rot geworden? Der Holländer musste sich arg zusammenreißen, um ihn nicht sofort zu verhöhnen. Offenbar hatten sie da einen Nerv getroffen. Das wollte er doch jetzt genauer wissen. Das war spannender, als mit Lewis endlos zu streiten.

„Könnte es sein, dass unser Lieblingsrookie in dieser Saison sich das vielleicht insgeheim wünscht?“, plusterte Max sich auf, kehrte den Macho nach außen. Yuki schaute ihn für einen Moment entgeistert an. Ohja. Volltreffer. Wäre da nichts dran, wäre der Japaner jetzt deutlich souveräner, doch der schien wohl mit seiner Fassung zu ringen.

„Was ich mir wünsche, geht dich gar nichts an!“, wehrte der Alpha Tauri-Pilot ab, verneinte Max Unterstellung allerdings auch nicht. Jetzt hatte er ihn. Das Geständnis bekam er aus dem Japaner heraus. Das war nur eine Frage der Zeit.

„Ich könnte es dir nicht verdenken, Süßer. Es gibt genug Frauen, die mir auch nicht widerstehen konnten“, hatte Max Macho-Seite nach wie vor noch nicht Feierabend.

„Hast du dich mal reden hören? Du bist einfach nur lächerlich. Lewis hat vollkommen Recht, was dich angeht. Lass mich endlich mit dem Thema in Ruhe!“, biss Yuki um sich.

„Deine Reaktion genügt mir. Erklärt auch, warum du keine Freundin hast. Die könntest du ja eh nicht ordentlich vögeln, wenn du nur von meinem Schwanz in deinem Arsch träumst. Ist doch so?, steigerte sich der Holländer immer mehr in das Thema hinein, wurde zunehmend vulgärer. Doch mit dem, was dann folgte, hatte er nicht gerechnet. Er sah es kommen, doch konnte so schnell nicht mehr ausweichen. Yuki verpasste ihm eine saftige Ohrfeige. So hart, dass er kurz zurücktaumelte und sich erschrocken seine rechte Backe rieb. Für einen Moment hatte er einen Hörsturz auf seinem rechten Ohr. Instinktiv wollte er sich gerade für diesen Angriff revanchieren, doch sein rechter Arm wurde in der Bewegung abgefangen und festgehalten. Er versuchte sich aus dem Griff zu befreien, doch schaffte es nicht.

„Das tust du nicht! Ansonsten werde ich etwas tun, was tatsächlich rechtfertigen würde, dass ich hier drin bin. Ist das klar!“, wurde Max böse von seinem ärgsten Konkurrenten angefunkelt. Etwas Undefinierbares in seinen Augen verriet dem Holländer, dass er das verdammt ernst meinte. Es war wohl doch besser, den Rückzug in dieser Situation anzutreten. Vielleicht hatte er den Bogen mit Yuki doch ein wenig überspannt. Er ließ seinen Arm sinken und signalisierte nonverbal, dass er den Japaner nicht mehr angreifen wollte. Lewis ließ von ihm ab, was Max zum Anlass nahm, sich ein paar Meter zu entfernen, sich in den anderen Teil des Raumes zurückzuziehen. Er konnte beobachten, wie Lewis sich vorsichtig auf den Kleineren zubewegte und ihm sanft eine Hand auf die Schulter legte.

„Alles okay mit dir?“, hauchte der Brite sanft. Yuki blickte erst Max und dann den Briten reichlich verstört an, sagte aber nichts. Plötzlich nahm ohne weitere Vorwarnung Lewis den Japaner in den Arm, was der auch freiwillig mit sich machen ließ, sich sogar heftig an ihn schmiegte und seine Arme um ihn schlug. Lewis tat dasselbe, senkte etwas seinen Kopf, sodass der Kopf des Briten auf dem des Japaners auflag, der sich seinerseits an seine Brust gedrückt hatte. Ein Bild, was Max im ersten Moment innerlich zum Lachen brachte, ihm dann allerdings schlagartig bewusst machte, was er gerade getan hatte. Das war nicht nur ein wenig „drüber“ gewesen.

Welcher Teufel hatte ihn geritten, Yuki so in die Zange zu nehmen? Der hatte ihm doch gar nichts getan. Bei Gelegenheit musste er sich wohl wohl oder übel dafür entschuldigen. Jetzt brachte das aber offenkundig nicht viel. Er beschränkte sich darauf, sich im Hintergrund zu halten. Was sollten sie denn jetzt tun, um aus dieser Gefängniszelle herauszukommen? Sie konnten doch nicht für ewig hier eingesperrt werden. Oder doch? Max gab es ungern zu. Doch er hatte tatsächlich Angst vor dem, was noch auf sie zukommen könnte. Gepaart mit Frustration und ein wenig Alkohol brachte das seine schlimmsten Seiten hervor. Gut, nicht nur ein wenig Alkohol. Und die hatte der Japaner eben zu spüren bekommen.

„Küsst ihr beiden euch doch. Das wäre auch ein Zeichen“, schlug Max intuitiv vor. Ob das eine gute Idee war, konnte er aufgrund des Gesichtsausdrucks von Hamilton nicht eindeutig sagen. Von Yuki ganz zu schweigen. Der wirkte gerade so, als ob er einen Geist gesehen hätte...


Tja, unser kleiner Yuki scheint da ein paar unterdrückte Gelüste zu haben, wie es scheint. Kann man ihm in Bezug auf Max aber auch nicht verdenken. Lustigerweise kommt Lewis hier besser weg als Max, der echt den Arschloch-Macho herauskehrt. Gebe ich zu. Kennt man meine Präferenzen bzgl. der Piloten, mag das seltsam wirken. Aber wie ihr wisst, schreibe ich böse Jungs einfach viel zu gerne. Esteban Ocon ist da mein Lieblingsantagonist schlechthin. Reviews und Meinungen von euch würden mich wirklich interessieren. Ob es hier noch eine Fortsetzung geben wird, weiß ich noch nicht. Je nach Inspiration.
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