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Remember Me

GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Het
Damon Salvatore Elena Gilbert Elijah Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson OC (Own Character) Stefan Salvatore
12.11.2021
25.11.2021
5
8.633
1
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25.11.2021 1.885
 
// Leonores Sicht //

„Klaus Mikaelson? Der Klaus, von dem alle Welt erzählt, er sei das Monster in Person?“, grinsend zog ich eine Augenbraue hoch. Er schmunzelte. „Nun, wenn du das so ausdrückst, klingt es wirklich erschreckend. Aber ja, ich denke der bin ich“. Er grinste, öffnete seine Arme und machte einen leichten Knicks. „Darf ich euch beiden Hübschen kurz stören, aber wir sind hier auf einer Mission“, Damon stellte sich zwischen uns. „Um die Sache kurz zu machen, Klaus. Bist du der, der verantwortlich für die ganzen Übergriffe ist?“, Damon sah Klaus genervt an, dieser wiederum ging freudig auf die scheinbare Elena zu. „Damon, sei doch ein wenig freundlicher, wo sind deine Manieren? Elena, Liebes. Wie schön zu sehen, dass es dir gut geht.“, amüsant strich er Elena über ihre Wange. Sie war wohl wirklich nicht Katherine, er hätte es wissen müssen. „Was willst du, Klaus?“, Elenas Herz pochte schrecklich. Das Pulsieren ihrer Adern war nicht zu überhören. Klaus wandte sein Blick von ihr ab und blickte mich grinsend an. Plötzlich verschwand er, alle Blicke waren auf mich gerichtet. „Was glotzt ihr denn alle so?“, Toni kam auf mich zu. „Kanntest du ihn?“, ich schüttelte den Kopf. „Er ist wegen mir hier. Stefan“, Elenas Blicke füllten sich mit Tränen, während Stefan sie fest in ihre Arme nahm und ihre Stirn küsste. Waren die beiden ein Paar? „Dein Blut? Was ist daran so Besonders? Ich meine, ja es riecht furchtbar lecker und am Liebsten würde man dir dein hübsches Köpfchen abreißen, aber er kann doch von Jedem trinken?“, fragend zog ich meine beiden Augenbrauen hoch und fuhr mir durch meine Haare. „Wow, wie taktlos“, Toni sah mich entsetzt an. Na gut, vielleicht war es ein wenig zu hart. Ich rollte meine Augen genervt, „Ich bin kein schlechter Vampir. Ich sage nur, was ich denke“. Damon nickte Stefan zu und er brachte Elena weg von der Halle. Damon sah den beiden traurig an, diesen Blick habe ich schon mal gesehen, er liebte sie. Ich konnte ihn so nicht sehen, noch nie. Ich räusperte mich also und riss mich zusammen. „Wollen wir noch etwas trinken gehen? Bourbon?“,  Toni und Damon nickten mir beide zu. „Ich habe zu Hause noch eine gute Flasche. Und da ich sowieso keinen Plan mehr habe, kann ich tun und lassen was ich will“, sein leichtes Grinsen konnte er nicht verstecken.

// Klaus Sicht //

Während ich das Gemälde einer wunderschönen Frau vor mir hatte, lief ich ständig rauf und runter. Meine Gedanken kreisten sich, allein um sie. „Bruder, was verschweigst du?“, mein Blick wanderte zum Türrahmen. Elijah, stand in einem schwarzen Anzug vor mir und säuberte seine Hände an einem weißen Tuch. „Ich habe sie heute gesehen, Elijah.“, sein Kiefer drückte sich zusammen. Er legte das Tuch bei Seite und sah sich das Gemälde an, welches ich vor langer Zeit anfertigte. „Sie war wunderschön.“, ein Lächeln bildete sich auf meinen Lippen. Ja, das war wahr. Sie war eine wahrhafte Schönheit. Ihre braunen perfekt gelockten Haare umschlossen ihr helles zartes Gesicht. Die hellen Augen strahlten wie die Sterne am Himmel. „Was hast du jetzt vor, Klaus? Du kannst diesem Mädchen nicht die Wahrheit erzählen“, ich nickte. „Ich weiß, Elijah. Ich weiß“, ich schenkte mir ein Glas Whisky ein und reichte Elijah ebenfalls eins. „Was meint ihr, welches Kleid soll ich morgen tragen. Das in rosé oder doch das Goldene?“, Rebekah kam mit zwei wirklich originären Kleider ins Zimmer gestürmt. Ihr Blick wanderte sofort zu dem Gemälde. „Was hat das zu bedeuten?“, genervt ließ sie die Kleider auf den Boden fallen. „Wollt ihr beide mir jetzt erzählen, dass ihr euch immer noch darum kümmert, wie es diesem Flittchen geht?“, Elijah trat näher an Rebekah heran. „Rebekah, du solltest dich beruhigen.“, sie schubste Elijah wütend gegen die Wand und drehte sich in meine Richtung. „Du solltest aufpassen, was du jetzt machst, Kleines. Geh wieder deinem Versuch ein Mensch zu sein nach und wir tuen alle so, als wäre nichts passiert“, amüsant über ihre Reaktion trank ich meinen Whiskey aus und ging an ihr vorbei. „Schön, dann lass dich doch wieder um den kleinen Finger wickeln, Klaus!“, rief sie mir hinterher. Meine kleine Schwester, eifersüchtig und doch so impulsiv. „Bruder, sie kennt die wahre Geschichte von Leonore nicht.“ Elijah klopfte mir auf die Schulter. „Aber du hast einen Schwur geleistet, um ihr Leben zu verschonen. Vergiss es nicht.“, nickend stimmte ich zu.

// Leonores Sicht //

Die Sonne weckte mich mit ihren hellen Strahlen. Ein lautes Stöhnen überkam mich, als ich mich versuchte zu strecken. „Happy Birthday“, murmelte ich mir genervt selbst zu. Richtig, es war mein Geburtstag, mein wievielter hatte ich aufgehört zu zählen, dafür erinnerte mich Toni jedes Jahr daran. Ich band mir meine Haare zu einem Zopf zusammen und schlüpfte nach einer heißen Dusche in einen hellblauen Jumpsuit, der meine Augen hervorragend zur Geltung brachte. Ein Blick in Tonis Zimmer, um sicherzugehen, dass sie noch schlief und ab ging es zu einem morgendlichen Spaziergang. Mystic Falls sah anders aus und trotzdem erinnerte es mich immer noch an meine Kindheit, an meinen widerlichen Vater, an meine liebende Mutter und letztendlich auch an Damon und Stefan. Meine Blicke wanderten von den Blumen, die auf dem grünen Rasen blühten hin zu einem alten großem Gebäude, vor dem ich stehenblieb. Es war das alte Lockwood Anwesen, es stand immer noch genau hier. Ein kleines Lächeln zauberte sich auf meinen Lippen. „Nun, es sieht aus, als hättest du schöne Erinnerungen an das hübsche große Gebäude, Liebes.“, ich erkannte diese Stimme. Es war Klaus. „Liebes? Ich bitte Sie, wir kennen uns nicht und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich Ihnen das „Du“ angeboten habe“, diese Selbstgerechte Art an Männern, ich hasste es. Kurz lachte er auf, „Ich glaube du hast vergessen mit wem du dich gerade unterhältst“. Klaus stellte sich provokant vor mich. Empört über sein Verhalten kreuzte ich meine Arme vor meiner Brust zusammen und sah ihn, ich denke, mit einen meiner arrogantesten Blicke an. „Klaus, mag sein, dass Sie der ganzen Welt angst machen.“, ich trat einen Schritt näher an ihn heran, „Aber damit Sie Bescheid wissen, ich bin nicht die ganze Welt. Und wenn nicht einmal die Hölle mir Angst machen kann, dann können Sie das auch nicht. Ganz egal, wer oder was Sie sind. Verstanden?“, sein ernster Blick verwandelte sich in ein breites Grinsen. „Na schön. Wollen Sie mich eventuell auf einen Spaziergang begleiten?“, er griff vorsichtig nach meiner Hand, küsste meinen Handrücken sanft und sah mich dabei ununterbrochen an. Auch ich musste grinsen. „Sehen Sie. Warum nicht gleich so? Sehr gerne würde ich Sie begleiten.“, er ließ von meiner Hand ab und wir liefen dem Park entlang. „Du bist also die Unerschrockene, die keine Angst vor mir hat. Du weißt aber schon, was ich dir alles antuen könnte, oder?“, ich zuckte mit meinen Schultern. „Ehrlich gesagt, interessiert es mich nicht. Ich denke, wenn Sie mir etwas antuen wollten, hätten Sie es schon getan und selbst wenn Sie es noch tun wollen, dann habe ich wenigstens einen Grund Sie Heim zu suchen, Klaus“, ein kleines Kichern entfiel mir. „Gut geschlussfolgert, Miss? Wie heißen Sie noch gleich?“, „Leonora, nennen Sie mich Leonora.“. „Leonora, ein schöner Name. Er erinnert mich besonders an den Anfang der 1920ern. Ich glaube, es hätte Ihnen gefallen, damals.“, zustimmend nickte ich ihm zu. „Sie haben mich durchschaut. Es war tatsächlich eine meiner Lieblingszeiten bisher“, ein lautes Lachen überkam mich. „Ich mochte dieses adelige und die Revolution der Frauen hat mir besonders gefallen.“ Mein Blick wanderte von dem hutaussehenden Mann vor mir über seine Schulter, sofort verging mir mein Lächeln. Schnell bückte ich mich und versuchte mir hinter Klaus zu verstecken. „Versteck mich! Schnell!“, Klaus lachte amüsierend. „Sind Sie jetzt doch zu dem Entschluss gekommen, mir das „Du“ anzubieten?“, bittend sah ich ihn an. Er packte mich und verschwand in die nächstmögliche Ecke. „Das war knapp“, tief atmete ich ein und wieder aus. „Und nein, das gerade eben, war eine Ausnahmesituation. Männer wie Sie müssen es sich verdienen, Frauen wie mich zur Bekanntschaft zu machen.“, mein Grinsen war breit auf meinem Gesicht verzeichnet. „Wie kann ich Ihnen danken für diese Heldentat?“ „Leonora, es war mir eine Ehre“, wieder küsste er meinen Handrücken, verbeugte sich leicht vor mir und verschwand lächelnd. Ein wahrlich gut aussehender Mann mit ausgesprochenen guten Manieren. Als ich mich umdrehte und gerade auf das Hotel zulaufen wollte, sah ich Stefan. Mein Körper musste sich immer noch damit anfreunden, dass mein Bruder lebte. Mein Herz pulsierte und mein Atem wurde schwerer. Mein Blick blieb mehrere Minuten unverändert auf ihn gerichtet, bis mich eine junge Frau aus meinen Gedanken holte. „Ich glaube, wir haben uns noch nicht wirklich kennengelernt. Ich bin Elena.“, ihr Gesicht, das 1 zu 1 aussah wie das von Katherine, irritiere mich total. „Tut mir leid. Für mich ist es immer noch schwer zu glauben, dass Katherine eine Art Zwilling hat.“, ein Lachen überkam mich. „Entschuldige meinen Humor. Ich bin Leonora, du kannst mich aber Leo nennen.“, sie nickte mir Lächelnd zu als ihr Blick ebenfalls auf Stefan landete. „Seid ihr?…Ehm ein Paar?“, ihrem Blick zur Folge muss es kompliziert sein. „Es ist kompliziert. Ich habe einiges Durchmachen müssen und er, er auch.“ „Elena, richtig? Was ist denn nicht kompliziert? Glaub mir, ich habe in den letzten Tagen so viel durchmachen müssen. Ich weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen. Aber wichtig ist, dass du einen kühlen Kopf bewahrst. Wenn es sich richtig anfühlt, dass ist es nicht kompliziert. Denn dann machst du es zu einer Komplikation“, ein leichtes Lächeln bildete sich auf meinen Lächeln. „Entschuldige mich, aber ich muss los. Wir sehen uns bestimmt noch einmal.“

// Klaus Sicht //

Ein dunkel blaues, enganliegendes Kleid. Das Design, so atemberaubend, aber auch schüchtern zugleich. Es war ihr Kleid, welches ich in einer True unterhalb unseres Anwesen aufbewahrte. Sie trug es an ihrem Geburtstag 1920, dort wo ich Sie das erste Mal getroffen hatte. Der Anblick dieses Kleides ließ mich für einen Augenblick in die Vergangenheit reisen.

„Bruder, darf ich dir Miss Salvatore vorstellen?“, Elijahs Frauengeschmack ließ zu Wünschen übrig, weshalb ich mir nicht viel davon versprach, bis ich mich umdrehte und dieser wahrlich unglaublichen Schönheit ins Gesicht blickte. Ihre dunklen Haare waren zum Teil hochgesteckt und umrandeten ihr perfektes Gesicht. Ihr blauen Augen waren nicht zu übersehen sowie ihr perfekt aussehendes Lächeln. Meine Hand griff nach ihrer, um ihr einen sanften Kuss auf den Handrücken zu geben. „Miss Salvatore, mir ist es eine Ehre Sie kennenzulernen. Mein Bruder erzählte bereits viel von Ihnen“, „Ich hoffe doch nur Gutes.“, grinsend sah sie Elijah an. „Wie dem aus sei, wer von Ihnen beiden bittet mich um einen Tanz?“, grinsend trat sie einen Schritt nach vorn und drehte sich erwartungsvoll an. Der Tanz war für uns bestimmt.

„Du denkst doch nicht daran, sie heute Abend einzuladen oder?“, Rebekah lehnte sich an den Türrahmen. „Niklaus. Sie hat dir dein Herz gebrochen, du wolltest fast ein Jahrzehnt nicht mehr aus deinem Kerker, bis du dich dazu entschlossen hast, deine Menschlichkeit abzustellen. Wegen einem Mädchen!“, Rebekkas Tonfall stieg stetig an. „Rebekah.“, ich trat näher an sie heran „Sie wollte, dass ich ihr Ihre Erinnerungen an mich nehme, weil ich einen Fehler begannen habe, der nicht wieder gut zumachen ist. Mit diesem Gedanken konnte sie nicht leben und es ist ihr gutes Recht gewesen, mir all diese Dinge anzutun.“
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