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Remember Me

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Het
Damon Salvatore Elena Gilbert Elijah Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson OC (Own Character) Stefan Salvatore
12.11.2021
29.12.2021
8
13.248
2
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15.11.2021 1.935
 
// Leonores Sicht //

Ihre Gesicht hatte sich nicht verändert, ihre dunkel braunen großen Augen, ihre glatte Haut und ihr perfekt gezupften Augenbrauen. Außer das sie ihre Haare jetzt glatt trug, sah sie genau aus wie damals. Ihre Augenbrauen zogen sich leicht ertappt hoch, sie fing an zu stottern „Oh..ehm, nein du musst mich verwechseln. Mein Name ist Elena“, auch sie sah leicht schockiert aus. Elena? Nein, das war unmöglich. Es war Katherine, die Ähnlichkeit war nicht zu übersehen. „Entschuldige, sie muss dich verwechselt haben“, mein Blick blieb an ihr haften, während Toni mich hinter sich herzog. „Toni, das…das war Katherine“, stotterte ich. Tränen schossen mir in meine Augen. „Toni, was ist hier los? Das kann doch nicht wahr sein. Wenn das ein Traum ist, wecke mich bitte auf. Erst Stefan, dann Damon und jetzt Katherine?“, ich konnte meine Tränen nicht mehr aufhalten. „Süße, beruhig dich. Ich verstehe dich, für mich ist es auch extrem komisch.“, Toni schloss mich fest in ihre Arme. Ein schluchzen überkam mich, bevor ich mir meine Tränen weg wischte. Sie sah mich an und wischt mir über meine Wangen. „Wir gehen jetzt erstmal zurück ins Hotel, den Rest besprechen wir dort. Das hier ist kein guter Ort dafür.“, sie zeigte auf ihr Ohr, um mir zu verdeutlichen, dass man uns hören konnte, wenn man wollte. Ich nickte.

// Stefans Sicht //

„Und du bist dir sicher, dass sie dich Katherine genannt hat?“, meine Hand hielt meinen Unterkiefer, während ich Elena anschaute. „Stefan, ich weiß, was ich gehört habe. Sie hat mich Katherine genannt und konnte ihre Blicke nicht mehr von mir lassen. Sie hat das Monster in mir gesehen, was Katherine wohl ziemlich gut beschreibt“, Elenas Blick landete auf ihr Glas Wasser, welches sie mit einem Strohhalm umrührte. „Bin ich der einzige, der Vampirfreundin 1 und 2 merkwürdig findet? Ausgerechnet Mystic Falls. Wir müssten die beiden doch kennen, sie meinte sie wurde 1870 verwandelt.“, Damon durchfuhr mit seinen Händen seine schwarzen kurzen Haare. „Wenn ihr mich fragt, sind das einfach zwei Damen, die erobert werden wollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie eine böse Absicht haben“, Enzo sah Damon mit einem eher ernsteren Blick an. „Ich sehe das wie Enzo. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie uns oder Elena etwas antuen würden. Sie sind aus einem anderen Grund hier“, ich nickte Enzo zu und sah in die Runde. „Sie wusste ja nicht mal, dass ich nicht Katherine bin. Das schließt die Wahrscheinlichkeit aus, dass ich ihr Opfer bin“, auch Damon nickte. „Bevor wir uns um die Beiden kümmern, müssen wir uns um das eigentliche Problem kümmern. Wenn nicht sie es waren, die diese Angriffe verübt haben, wer war es? Sheriff Forbes kann das nicht ewig vertuschen“, Elena sah Damon erwartungsvoll an. Während die Unterhaltung weiterging, verschwanden meine Gedanken in meine Vergangenheit.

Sie lachte laut auf. „Stefan!“, Leonore versteckte sich hinter einer großen alten Statue. „Denkst du diese Statue hält mich auf? Du weißt, dass ich dich immer einfangen werde, egal du dich versteckst“, lachend lief ich ihr hinterher, bis ich sie in meine Arme schließen konnte. Ihr Lachen war wunderschön, so voller Leidenschaft. Immer wenn sie lachte, wurden ihre Lippen von kleinen Grüppchen geschmückt, die das funkeln ihrer blauen Augen unterstrichen. „Stefan?“, sie flüsterte in meine Arme hinein. Ich löste die Umarmung auf und strich ihre Haarsträhnen hinter ihr Ohr. „Wenn du irgendwann fortgehst, um eine eigene Familie zu gründen, lass mich bitte nicht alleine mit Vater“, ihre Augen waren gefüllt mit Schmerz und Angst. Ich schüttelte entsetzt den Kopf, „Leonore, ich werde immer bei dir sein. Ich lasse dich niemals alleine, hörst du?“, ich hockte mich hin, sodass sie ein kleines Stück größer war, als ich. „Du, Damon und ich werden immer zusammen bleiben. Vergiss das niemals.“, sie fiel in meine Arme und umarmte mich.

„Erde an Stefan! Hallo, ist da jemand anwesend?“, Damon riss mich aus meinen Gedanken. „Ich war mit meinen Gedanken gerade woanders“, ich runzelte die Stirn. Das Mädchen, Leonora hat mich aufgrund der Ähnlichkeit des Namens an sie erinnert. An Leonore, unsere Schwester. Der Gedanke an sie, ließ mich jedes Mal einen tiefen Schmerz spüren, daher versuchte ich nicht all zu oft an sie zu denken. Tatsächlich glaubte ich, dass Damon sie schon vergessen hatte.

// Leonores Sicht //[

Meine Welt brach zusammen. Alles erdenkliche war nicht echt, es war eine Illusion, der ich Jahrhunderte geglaubt habe. Stefan, war einst mein liebster Bruder und Damon war mein Aufpasser, wir drei waren eins. Als sie fortgingen, verabschiedeten sie sich nicht einmal von mir. Sie ließen mich einfach zurück bei ihm, ohne das sie dabei an mich dachten. Der Schmerz war nicht auszuhalten, es fühlte sich an als würde man mir eine Tonne Eisenkraut über meinen Körper schütten. Ich blickte in den Spiegel, ich sah dort das zerbrechliche Mädchen, welches ich 1864 ebenfalls gesehen hatte.

„Deine Brüder sind fort, Leonore. Sie werden nicht zurückkehren“, Vaters Worte drangen tief in mich ein. Meine Augen füllten sich mit Tränen. Ich fing an meinen Vater zu schubsen. „Du lügst! Stefan und Damon würden mich nie alleine lassen!“, Vater hielt meine beiden Arme fest und blickte mir tief in meine Augen. „So wie Mutter es einst tat, tuen es auch deine Brüder. Du bist alleine und das musst du nun mal akzeptieren! Und jetzt geh mir aus den Augen!“, Vater stieß mich zurück und verließ den Raum. Der Schmerz überkam mich. Weinend in mich zusammengekehrt lag ich auf den kalten Boden und rief nach meinen geliebten Brüdern. Sie waren fort.

„Leonore, kann dir etwas Gutes tun?“, Toni holte mich in die Gegenwart zurück. Sie legte ihre Hand auf meinen Rücken und strich vorsichtig hin und her. Ich sah sie an und fiel weinend in ihre Arme. In ihren Armen saßen wir auf dem Bett. „Wir kriegen raus, warum und weswegen, versprochen.“, ihr besorgter Blick durchbohrte mich regelrecht. Ich nickte einfach nur. „Aber wir haben gleich 20 Uhr. Sie werden gleich unten auf uns warten. Schaffst du das Leo? Wir können auch verschwinden. Wir müssen nicht hier bleiben.“, schüttelnd bewegte ich meinen Kopf und wischte mir über mein Gesicht. „Nein, wir ziehen das durch. Ich möchte die Wahrheit kennen. So könnte ich nicht weiterleben. Ich will es wissen, ich muss mich nur zusammen reißen.“, ich atmete tief ein und aus. Mein Blick fiel zu den Blutkonserven, die mir gegenüber lagen. „Willst du auch?“, lächelnd nickte Toni. Ich warf ihr eins rüber und leerte mein Beutelchen innerhalb weniger Sekunden, gefolgt von einem Schluck Bourbon. „Viel besser, mir geht es schon viel besser.“, ich merkte, dass es mir alles andere als gut ging, aber ich wollte die Wahrheit kennen und ich wäre bereit gewesen, alles dafür zu tun. Alles. „Leo, bist du dir sicher?“, ich nickte lächelnd. „Mehr als das. Ich werde meine Schauspielkünste auspacken müssen und ehrlich gesagt, hat deine Umarmung und das Blut mir wirklich viel Kraft geschenkt.“, ich zog meine Lederjacke über und folgte Toni hinaus. „Da seid ihr ja endlich, wir warten schon eine halbe Ewigkeit“, Damon verdrehte seine Augen und klatschte einmal laut in seine Hände. „Weißt du überhaupt, was eine halbe Ewigkeit bedeutet?“, schnauzte ich ihn an. „Also, wobei sollen wir helfen?“, ich verschränkte meine Hände vor der Brust. „Da bin ich ja mal gespannt“, kommentierte Toni die Situation. „Also, da ich offenbar der einzige Mensch bin, kann nur ich diese Uhr nutzen“, Katherine trat hervor und hielt eine goldene Uhr in ihrer rechten Hand. Kurz machte mein Herz einen Satz. Ein Mensch? Katherine? „Wie gesagt, mein Name ist Elena. Nicht Katherine.“, freundlich lächelte sie mir zu. Ich schluckte und versuchte meine Gefühle zu unterdrücken. „Wie auch immer. Da du anscheinend das einzige lebende Wesen hier bist, würde anfangen. Du hast nicht dein ganzes Leben lang Zeit.“, amüsant grinste ich sie an. Damon musste auflachen. „Der war echt gut. Elena, komm mit mir, du kommst mit“, er zeigte auf Toni, „Wir treffen uns am vereinbarten Punkt, Stefan“. Toni und Stefan nickten zustimmend. Bevor Toni ging sah sie mich fragend an, aber auch ich nickte.

Und da waren wir. Stefan und ich, ganz alleine wie in alten Zeiten. „Ist Damon immer so bestimmend?“, ich zog meine Augenbrauen fragend nach oben. Auf Stefans Lippen bildete sich ein leichtes Lächeln. „Ja. Er ist wie er ist. Tut mir leid, dass du deinen Aufenthalt hier nicht genießen kannst. Es ist eigentlich eine schöne Stadt“, Stefans Hände versteckten sich in seiner Hosentasche. Ich runzelte die Stirn, „Was soll’s? Es klingt so als würdest du schon lange hier leben?“, wir gingen die Straße hinunter. Nickend stimmte er mir zu, „Ja, es fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Ich lebe hier seit einigen Jahren, aber es ist auch die Heimat meiner Familie. Wir gehörten zu den Gründern von Mystic Falls. Das hier ist der Ort, an dem ich groß geworden bin“, aus dem Augenwinkel konnte ich erkennen wie er mich ansah. „Ganz schön langweilig, oder nicht?“, wir beide mussten grinsen. „Was ist eigentlich der Plan?“, fragte ich neugierig. „Damon, Elena und Antonia verfolgen die Spur des Vampirs. Wir werden in der Halle auf sie warten und dann werden wir sie befragen.“. „Befragen? Ernsthaft? Das wars? Ich hätte jetzt mit allem gerechnet, aber nicht damit“, ich musste auflachen. Stefan blieb kurz stehen und sah mich ein wenig entsetzt an. „Ist etwas?“, Stefan schüttelte leicht den Kopf. „Nein, es ist nur, dein Lachen hat mich an jemanden erinnert“, meinte er etwa mich? Angekommen an der Halle trat Stefan näher an mich heran, „Leonora, Elena hat mir erzählt, dass du Katherine gekannt hast. Woher? Was hattest du mit ihr zu tun?“. Seine Augen funkelten mich neugierig an. „Ich…Katherine und ich waren Freundinnen. Sie hat mich verwandelt, kurz bevor ich sie erdolcht habe.“, ich musste selbst schlucken, als ich dies hörte. „Erdolcht?“, ich nickte. „Ja, wieso?“, er schloss seine Augen und blickte hoch in den Himmel. „Katherine Pierce stirbt nicht so einfach. Du hast sie nicht erdolcht, sie lebt. Aber keine angst, hätte sie gewollt, dass du stirbst, wärst du bereits tot“, wow wie beruhigend. Die wohlmöglich schrecklichste Frau der Welt lebte und ausgerechnet ich habe versucht sie zu töten. Gerade als ich Stefan antworten wollte, kamen die drei zurück. Damon schüttelte enttäuscht den Kopf. „Nichts, Bruder, nichts! Wie kann das sein? Er kann doch nicht weit entfernt sein!“, Damon schmiss das komplett aufgestapelte Kaminholz in alle sämtlichen Ecken. Impulsiv, wie immer. Kurz musste ich schmunzeln. „Beruhig dich, Damon. Die Welt geht nicht unter.“, genervt verdrehte ich meine Augen, „Moment mal, seid ihr nicht mit dieser kleinen Hexe befreundet?“, Katherine oder Elena sah mich verwirrt an. „Bonnie?“, ich nickte zustimmend zu. „Genau. Kann sie nicht ein wenig Fokus Pokus machen?“, fragend sah ich Damon an. „Ich denke ihr könnt eurer Suche ein Ende versetzen, meine Freunde.“, wir alle drehten uns um. Ein wirklich gut aussehender Mann stand vor uns und grinste uns amüsant an. Sein dunkel blondes Haar schmeichelte seinem drei Tage Bart, welcher seine rötlichen Lippen umrandete. Die Furcht, die er bei dem Menschen neben mir auslöste, bemerkte ich sofort, also trat ich vor und wagte diesen Schritt. „Und du bist wer?“. Der Unbekannte blickte ich einen kurzen Moment an und kam in höchst Geschwindigkeit zu mir, griff nach meiner Hand und küsste meinen Handrücken ohne das sein Blick sich von meinem löste. „So eine Schönheit hatte ich hier nicht erwartet. Damon, Stefan hättet ihr mich nicht informieren können, dann hätte ich mir etwas Passenderes angezogen.“, seine Blicke wanderten zu den Beiden. „Mein Name ist Klaus, Liebes. Klaus Mikaelson.“, meine Augen weiteten sich. Das war der Mann, vor dem alle Welt solch eine Angst hatte. Dieser Mann stand gerade vor mir und machte mir den Hof.
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