Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hetalia: Verdrehte Welten

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Mix
Deutschland Frankreich Germanien Italien Preussen Süd-Italien
08.11.2021
08.12.2021
4
12.299
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
18.11.2021 2.755
 
Gutes Essen lässt bekanntlich die Sorgen vergessen. So war es auch für diesen Abend im Restaurant. Feli hatte selten solche Freude. Ludwig war ein außergewöhnlicher Mann. Er wirkte ziemlich naiv, wenn es um Zwischenmenschliches geht. Dennoch bemühte er sich stets höflich zu sein. Es macht irgendwie seinem Charme aus.

"Dürfte ich fragen, wie alt du heute geworden bist?", fragte Feli und kaum wollte Ludwig eine gut überlegte Antwort geben, kam der französische Ober vorbei und füllte ihre Weingläser. Nebenbei konnte der Franzose erwähnen:" Unser kleiner Louis ist endlich volljährig, also halte dich nicht zurück."

Nun näherte sich Francis an Ludwig an, um zu flüstern:" Pssst, du solltest etwas lockerer werden."

"Also wirklich, Feli und ich kennen uns kaum und es ist unwahrscheinlich, dass wir uns je wiedersehen. So und jetzt verschwinde, Francis!", beschwerte sich der Gast. Nun sah er auf Feli, die leicht erschrocken wirkte.

Francis erkannte ihren Blick, denn diesen trugen Frauen immer, wenn sie überhaupt nicht mit der Meinung der Männer einverstanden waren oder sogar sehr enttäuscht. Der Ober konnte locker von der Affäre ziehen und andere Gäste bedienen, Ludwig aber hörte ihre leicht niedergeschlagene Stimme.

"Soll das etwa heißen, dass du keine Lust hast, Zeit mit mir zu verbringen?"

Selbst dem jungen Mann machte das schlechte Gewissen breit. Wenn sie es so formuliert, war er ziemlich undankbar.

"Ich... nun, wieso solltest du auch Zeit mit mir verbringen? Spätestens nach paar Tagen wirst du merken, dass ich zu langweilig bin. Ich erspare uns einfach die Enttäuschung.", gestand Ludwig nun und konnte dies schon aus Erfahrung sagen. Gilbert hat schon oft versucht, ihm zu verkoppeln, aber mit "Nerds" möchten Frauen nichts zutun haben. Später wenn er erfolgreich ist, passt eine Partnerin ins Leben. Zumindest hat sein Vater immer gemeint, dass er Zeit habe und zurzeit keine Freundin braucht und in Ruhe sein Studium beenden solle. Unnötige Beziehungen lenken nur ab.

"Das weißt du doch gar nicht. Ich will ein Teil deines Lebens werden. Bitte lass uns Freunde werden. Bitte-bitte-bitte", bat die Italienerin nun und klang fast verzweifelt.

"So einfach ist das nicht. Aber ich kann dir ja eine Chance geben, enttäuscht zu werden.", lenkte der Deutsche ein, mit ihm befreundet zu sein. Doch natürlich mit den realistischen Ausgang, dass sie irgendwann genug von ihm habe und wohl für immer aus sein Leben verschwindet.

"JUHUU, also sind wir Freunde. Grazie Ludwig, du wirst sehen, wir werden die besten Freunde werden. Ich werde mich doll anstrengen, um dich nicht zu enttäuschen. Ve~", nahm die junge Frau die Herausforderung an.

Ludwig lächelte, als er ihre Euphorie sah. Wie kann man nur so froh darüber sein? Feli ist schon seltsam. Das Geburtstagskind hob sein Weinglas und Feli tat ihm freudig nach.

"Auf unsere Freundschaft, Ludwig.", sprach Feli strahlend.

"Auf die kommende Enttäuschung.", flüsterte Ludwig mehr sarkastisch, brachte aber auch ein Lächeln entgegen.

"So nun zu dir, wie alt bist du?", fragte Ludwig nun, nach den Schluck des Rotweins.

"Normalerweise fragt man Frauen das nicht, aber bei dir mache ich eine Ausnahme.", zwinkerte sie mit ihren bernsteinbraunen Augen und antwortete," Ich bin 19 Jahre, werde nächstes Jahr volle 20."

"Sieht man dir nicht an. Studierst du oder was machst du zurzeit?", fragte Ludwig weiter. Wenn sie schon Freunde sein sollen, muss sie ihm die Checkliste beantworten, die er und Kiku erfunden haben, um schnell Bekanntschaft mit unbekannten Personen zu machen. Die Liste umfasst knappe wichtige Personalien-Fragen und etwas Privates.

"Also ich habe meine Realschule erfolgreich abgeschlossen und bin nun im letzten Lehrjahr meiner Berufsausbildung als Mediengestalterin und duuuuuu?", wendete sie nun das Blatt und nun war Ludwig der Befragte.

Man sah schon, dass er leicht überrumpelt wurde. Doch er räusperte sich kurz und erwiderte:" Nun ich habe vor kurzem mein Abitur erfolgreich beendet und habe mit dem Wintersemester mein Studium angefangen."

"Das war ja vor zwei Tagen. Praktisch, dass du am Feiertag Geburtstag hast. Es gibt nichts schlimmeres als am Geburtstag zur Schule oder Arbeit zu gehen.", fiel Feli so auf. Schließlich haben sie heute Tag der Deutschen Einheit.

"Ein großen Unterschied macht das nicht.", meinte Ludwig nur und ihr erneutes geschocktes Auftreten wunderte ihm.

"Doch! Ich finde, dass Geburtstagskinder über ihren persönlichen Tag, den uns Gott geschenkt hat, glücklich sein müssen!", erklärte die junge Italienerin sich.

"Katholikin?", fragte Ludwig darauf, worauf sie erstaunt sagte:" Si."

Als könnte der junge Mann ihre Frage lesen, erklärte er:" Italiener sind meist katholisch, wegen Papst und Vatikan."

"Ach das ist Zufall hihihi. Du auch?", möchte sie wissen.

"Nein, ich bin nicht gläubig. Nun ja, ich glaube an die Wissenschaft.", sprach Ludwig und war erstaunt, dass er mit ihr so locker reden konnte.

"Was genau studierst du?", möchte Feli nun wissen und sah ihm erwartungsvoll an.

"Nun Marktforschung.", beantwortet der junge Mann und trank nun ein weiteren Schluck Wein.

"Hätte ich jetzt nicht erwartet.", war die junge Frau leicht irritiert.

"Hm? Warum?", möchte Ludwig staunend wissen.

"Naja, Marktforschung setzt sich mit Sozialwissenschaft zusammen und nun ja, du wirkst nicht der Typ dafür.", begründet die Italienerin und sah ihm fragend an.

Leicht ertappt sah der junge Mann ausweichend zur Tischdeko und gestand:" Nun es war ja auch nicht meine erste Wahl gewesen, aber um später die Firma meines Vaters leiten zu können, ist dieses Studium wichtig."

"Bist du sicher, dass du seine Firma übernehmen willst? Ich meine, du bist jung, dir stehen noch viele Türen offen und du könntest ein Weg einschreiten, der eher zu dir passt.", wandte die junge Frau euphorisch ein.

Ludwig gab ein kurzes Gefälligkeitslachen von sich und erklärte:" Es ist, wie es ist."

"No Ludwig, das Leben ist wandelbar. Du musst so leben, dass du am Ende nichts bereust.", gab sie ihm ein guten Rat.

Ludwig schwieg und ließ ihre Worte auf sich wirken. Eine echt merkwürdige Frau ist Feli, das muss das Geburtstagskind gestehen, aber auch irgendwie lehrreich. Sie gibt ihm das Gefühl, auch Fehler machen zu dürfen, ohne gleich dafür abgestempelt zu werden.

"So weiter im Text.", erinnerte sich der junge Mann an seine Checkliste, " hast du Schulden?"

Ja das Thema wurde in ihrer Checkliste einberufen, um finanzielle Sicherheit zu haben.

"No glücklicherweise nicht. Mein Fratello arbeitet auch bei der Inkassofirma. Hihihi du stellst fragen. Bist du Single?", konterte sie frech und legte ihren Kinn auf ihre gefalteten Hände.

"Das Gleiche könnte ich von dir behaupten.", erwiderte der Deutsche, der inzwischen rotgeworden ist. Einmal im Leben wünscht er, dass Francis ihr Gespräch stört, aber der Ober kam einfach nicht!

"Du musst dich nicht schämen, auch ich bin noch Single. Der Richtige wollte mir einfach nicht über den Weg laufen.", verstand sie natürlich, dass es nicht anders sein kann. Ludwig wirkt sehr unbeholfen, was ihm sehr sympathisch macht.

"Du bist nicht so eine?", wunderte sich Ludwig fast naiv.

"Wie eine?", war nun Feli leicht verwirrt.

Wieder schoss die Röte durch seine Wangen und seine Augen wanderten überall hin, nur nicht zu ihr.

"Nun ...laut Erzählungen meines Bruders....also... Ich kann es nicht sagen, es ist beleidigend und das hast du nicht verdient. Ich habe mich getäuscht, tut mir leid.", entschuldigte der Blondhaarige für etwas, was Feli nicht so richtig verstanden hat.

Dennoch grübelte sie darüber und fragte nach:" Meinst du etwa, dass ich ...."

Bevor sie zu Ende denken konnte, kam das perfekte Timing des Obers und er reichte ihre lang ersehnte Spaghetti Bolognese und Ludwig eine französische Spezialität 'Escargots à L'Alsacienne'

"Bon appétit", grinste Francis diabolisch, als er Ludwigs angewidertes Gesicht sah. Anders gesagt, der Deutscher nicht begeistert auf die gefüllten Schnecken blickte. Bevor noch ein Messer geflogen kam, verschwand der Ober sogleich.

"Das ist aber nicht nett. Komm ich teile mit dir.", konnte sie Ludwigs 'Begeisterung' nachvollziehen und stellte ihren Teller in die Mitte des Tisches.

"Das ist nett, aber ich denke, das habe ich mir selber zu zuschreiben.", lehnte Ludwig ihr gut gemeintes Angebot ab.

"Theoretisch sind es auch deine Spaghetti. Schließlich bezahlst du das ja. Ich möchte nicht, dass du dich am Geburtstag so quälst, das hast du nicht verdient. Ve", argumentierte sie nun und drehte ihre Gabel in den Nudeln.

Ludwig überwand sich und schob sein Teller zur Seite, um leichter an ihren Teller ran zu kommen. Ihm sind die Spaghetti lieber als Schnecken und wenn sie ihm schon erlaubt, warum nicht. Wie schafft sie, sein Dickkopf zu überwinden? Sonst gab er nie so schnell nach. Schon das mit der Autofahrt, sie brauchte nicht viel, um ihm zu überzeugen. Was hat Feli, dass ihm so schnell einknicken lässt?

"Bekomme ich deine Handynummer?", möchte das Fräulein freudig wissen.

"Wofür?", sah Ludwig auf und erkannte, dass sie etwas gekleckert hatte. Ihre Mundwinkel waren mit Soße bedacht, warum blieb sein Blick überhaupt auf ihre Lippen kleben?

"Hihihi na damit wir uns ein Termin zum Treffen vereinbaren können und du mir von deiner angeblichen Langeweile überzeugen kannst.", erklärte sie leicht ironisch.

"Nun ähm okay.", konnte er ihr nicht entgegensetzen und holte sein Handy aus seiner Hosentasche. Auch sie holte ihr Smartphone hervor und entsperrte es.

Ludwig sagte seine Nummer auf, die sie sogleich in ihr Handy unter *Luddi* abspeicherte und nun sagte sie ihm ihre Nummer auf, die er ganz normal unter *Feli Vargas* in sein Handy speicherte.

"Ich kann nicht immer rangehen, da ich meist im Hörsaal sitze, doch ich versuche immer zurückzurufen.", erklärte er gleich und packte sein Handy weg.

"Kein Problem, für sowas habe ich natürlich Verständnis. Ich bin manchmal nicht besser und auch vergesse ich oft zurückzurufen, darum ruft ruhig mehrmals an.", meinte Feli klar. Schließlich hat sie auch Berufsschule und ein verstreutes Leben.

"In Ordnung.", nickte der Deutsche und nahm seine Gabel. Das erinnert die Italienerin, dass sie noch was Leckeres verspeisen müssen.


Der Abend wurde schnell zur Nacht und die Zeit rannte förmlich davon. Dennoch begleitet Ludwig Feli zu ihren Wagen. Wieder hat sie seinem Arm im Besitz genommen und lief zufrieden neben ihm her.

Am Fiat angekommen, erwartet sie halb, dass Ludwig wieder am Beifahrersitz setzte, aber er blieb neben das Fahrzeug stehen und beobachtet ihr beim Einsteigen.

"Worauf wartest du Ludwig?", fragte sie verwirrt.

"Ich komme nicht mit. Du hast mich schon in der Nähe meiner Wohngegend abgesetzt. Ich wollte nur sichergehen, dass du am Auto ankommst. Es ist Dunkel, du eine junge Frau, du weißt schon.", erklärte sich Ludwig und Feli stieg wieder vom Auto aus. Was ihm erneut überraschte.

Sie kam auf ihm zu und sagte:" Dann auf Wiedersehen Ludwig. Ich ruf dich an."

Ludwig musste erstmal realisieren, dass sie sich verabschiedete.

"Dann auf Wiedersehen, Feli. Fahre vorsichtig.", gelang es ihm, Worte für ein Abschied zu finden. Eigentlich machte er sowas kaum. In seiner Familie ist es üblich einfach zu gehen und wenn es länger Dauern sollte, einem Informationszettel zurückzulassen.

Nun umarmte sie ihm wieder, was ihm leicht aus dem Konzept brachte. Dennoch gelang es ihm ihre Umarmung erwidern. Er mag vieles nicht verstehen können, aber er war sehr lernfähig.

"Ciao ciao", sagte Feli als sie wieder ins Auto stieg. Ludwig winkte nur und sah sie noch wegfahren, bevor er nach Hause ging. Wirklich ein verrückter Geburtstag und er hat sogar den Groll gegenüber Gilbert vergessen. Im Gegenteil der junge Mann ist sogar glücklich.

Doch diese Laune sollte sich wieder wandeln. Denn als Ludwig seine vier Wände betrat, die er mit sein Bruder und Vater teilte, grinste der Albino ihm an. Dieses Grinsen verheiß nichts Gutes!

"OOOOOHHH WEST!", hörte Ludwig hinter sich, denn er wollte schnell in sein Zimmer, bevor seine gute Stimmung von neue Wut überschattet wird.

"Francis schrieb mir.", kam Gilbert natürlich mit die brisante Neuigkeit an, "Du hattest ein Date mit einer echten Person!"

"Das war kein Date.", widersprach Ludwig auf dem Weg zum Zimmer. Doch der ältere Bruder folgte ihm weiter und meinte:" Natürlich ist das ein Date, wenn du mit diese Person essen gehst. Wie warst?"

"Ich habe ihr eingeladen, weil sie mich nach Hause gefahren hat. Das ist alles.", argumentierte Ludwig nur.

"Wie heißt sie, dann frage ich sie einfach. Warte du hast sicherlich ihre Nummer. Gib mal her, ich will anrufen.", neckte der ältere Bruder weiter und Ludwig baute sich hinter seiner Zimmertür auf.

"Nein, ich erlaube es nicht, dass du sie anrufst! Es wird endlich Zeit, dass du ausziehst!", sprach der kleine Bruder genervt und knallte die Tür zu.

"Ist sie überhaupt eine sie oder hast du sie von der Bar mitgenommen?", möchte Gilbert hinter der Tür wissen.

Ludwig hat seine Tür wieder geöffnet und extrem verärgert sahen die blauen Augen Gilbert an.

"Das war ja das Allerletzte! Falls es dich interessiert, ich habe niemanden von der Bar abgeschleppt, weil ich schlicht nicht auf Männer stehe! Feli hätte mich fast angefahren, darum kennen wir uns und ich hasse dich!", dann knallte die Tür wieder und man hörte ein Schloss, das die Tür abgeriegelt hatte.

"Ey Lud, das war doch nicht mies von mir gemeint. Ich dachte echt....West macht bitte die Tür auf.", war Gilbert etwas geschockt. Er dachte nämlich echt, er würde Ludwig damit eine Freude machen und so offenbaren, dass er es voll okay findet, wenn sein Bruder vom anderen Ufer ist. Jetzt hat er ihm damit sehr gedemütigt durch diese Aktion. Leider hat sein kleiner Bruder kein Bedarf mit ihm zu reden, weshalb er weiter verbarrikadiert blieb.

"Wir reden morgen okay?", kam es leicht kleinlaut von Gil, aber wie erwartet keine Antwort. Zum Glück war ihr Vater auf Geschäftsreise und kommt erst morgen Abend wieder. Dieses Chaos hätte der konservative Vater nicht akzeptiert.

Feli erreichte ihre Wohnung, das eine von mehreren  in diesen Mehrfamilienhaus war. Sie lebte dort nicht allein, denn ihr Bruder lebte mit ihr in eine WG. Weil sie in der Ausbildung kaum verdient, um auf eigenen Beinen zu stehen und auch kann sie von ihren Eltern kein Rückhalt erwarten. Denn sie war kein gewöhnliches Kind. Eher eine blanke Enttäuschung, denn ihr Geheimnis.

Die junge Frau erreichte ihren Hausflur und zog ihre Stiefel aus. Summend ging sie ins Bad und legte ihre Perücke ab. Nicht nur das wurde abgelegt. Unter ihren Overall kam ein befüllter BH hervor, sodass die Brust von Feli normale Größe erreichte. Die dezente Schminke wurde abgewischt und aus der jungen Italienerin stich ein junger Italiener mit paar weiblichen Zügen hervor.

"Feliciano, wo warst du verdammt. Das blöde Essen ist kalt geworden.", schimpfte ihr Bruder nun, der das Bad erreichte.

"Oh scusa Fratello, aber ich war schon essen. Ich esse morgen die Pasta, die du gekocht hattest.", versicherte Feli und schmiss sein gelben Overallrock in den Wäschekorb.

"Tsk, rufe nächstes Mal an. Da gibt man sich die Mühe und du bist undankbar, Idiota!", nörgelte Romano weiter und beobachtet, wie sein Bruder unter die Dusche ging.

"Ich wollte wirklich kommen, aber etwas ist dazwischen gekommen, es tut mir Leid Fratello.", entschuldigt Feliciano sich. Denn er hat seinem Bruder vieles zu verdanken. Er hielt zu ihm, als seine Familia ihm verstoßen hatte. Das nur, weil er ein Transvestit war. Es war krank und doch hielt Romano zu ihm und ließ die Familie hinter sich.

"Und was war dazwischen gekommen?", möchte Romano wissen und verschwand in den Flur, wo er nun ins Nebenzimmer kam, um ein Handtuch von Wäscheständer zu holen.

"Das erzähle ich dir nachher und grazie Fratello.", versicherte Feli freudig und hörte ein genervtes:" Ja, ja."

Schließlich erzählen sie sich immer alles. Romano mag in vielen Momenten unhöflich sein, aber er achtet sehr auf seinem Zwillingsbruder. Sie müssen doch zusammenhalten. Nur hat Feli nie verstanden, warum sein Bruder so zu ihm hält. Klar sie sind Zwillinge, aber die Eltern hätten seinem Fratello mit Kusshand behalten. Schließlich war er nicht so anders wie Feli es war. Er ist einfach froh, ein Bruder wie Romano zu haben.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast