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Hetalia: Verdrehte Welten

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Mix
Deutschland Frankreich Germanien Italien Preussen Süd-Italien
08.11.2021
08.12.2021
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08.11.2021 2.877
 
Achtzehn Jahre, solange lebt der junge Ludwig in dieser Familie und was soll er daraus ziehen? Nun ja, Gilbert ist unverbesserlich. Es hat schon in der Schule angefangen, als er zum Rebellen auserkoren wurde und sein Leben rebellisch fortführte. Das bedeutet für ihrem Vater mehr graue Haare, wie Gilbert, der vornerein als Albino geboren wurde. Vermutlich war das eins der Gründe, warum Gilbert so war, wie er war! Bevor er sich durch sein Äußeren mobben ließ, kam er sie zuvor und hat auch Freunde gefunden, die sich zusammen das Bad Touch Trio nannten. Egal wie sehr sich Torwald bemühte, Gilbert zog die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. In negativen Sinnen, aber immerhin.

Meist wurde so der Jüngste außen vor gelassen, weil Ludwig so war, wie er war. Ruhig, diszipliniert und immer seinem Vater gehörig. Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein können und doch bekam sie alle unter einen Dach, ohne sich gegenseitig zu zerfleischen. Trotz Gils seltsame Einsichten und Meinungen, wusste der Albino, woran es ankam und was er seine Familie so verdankte. Zum Beispiel als Torwald ihm gefördert und in jeden Spiel gefahren hat. Der Vater war da, als Gil ihm brauchte, trotz des ganzen Gemeckere und Belehrungen, die den älteren Sohn sichtlich nervten. Doch Gilbert nahm nicht nur. So war er immer für Ludwig da. Zum Beispiel als der "Streber" von einigen Neider gehänselt wurde, hat sich der Albino seinem Ruf alle Ehre gemacht, sodass der Vater ihm beim Direktor abholen durfte. Dennoch haben die bösen Jungs den kleinen Ludwig danach in Ruhe gelassen. Gilberts Glück war es auch, dass Torwald ein charismatischer, geschickter Geschäftsmann war und so manche Schulverweis in Strafarbeit verhandeln konnten. Bildung ist wichtig und darauf bestand der Vater, dass Gilbert seine Schulpflicht einhielt. Was der Bengel des öfteren auch tat, aber halt nicht immer.

Ludwig kann seinem Bruder einfach nicht verstehen. Es machte ihm teils wütend, dass Gil ihren Vater so die Nerven raubte und ihm auch! So war er jetzt dank ihm hier! Ganz recht hier! Ein Ort, indem man keine männlichen Junggesellen hinschickte, wenn sie 18 wurden! Ihr denkt sicherlich an ein Stripclub, doch dies wäre nicht mal schlimm gewesen. Nein liebevoll hat sich der Ältere ein Spaß mit ihm erlaubt und naiv wie Ludwig nun mal war, ist er darauf reingefallen. Es war auch seine eigene Schuld gewesen, zu Glauben, dass Gil ihm eine Freude zum Geburtstag machen wollte. Wie kam man auf sowas? Er ist ja nur der jüngere Bruder, ein Familienmitglied, dem muss man doch am Geburtstag auf die Palme bringen. So muss der Gilbert gedacht haben!

Nun saß der Volljährige hier am Tresen und sah verbittert auf dem Geburtstagsgruß, der in ein Briefumschlag versteckt war. Der Gruß wurde auf ein weiteren, kleineren Briefumschlag geschrieben.  Darauf las das Geburtstagskind.  

* Hey Luddi,

alles Gute zum Geburtstag! Schön das du der Adresse gefolgt bist und die Transenbar genießt. Wer kein Interesse an Mädels hat, muss halt auf Männer stehen. Kein Problem, wie ich finde und hoffe du findest ein heißen Mann, mit dem du Sachen anstellst, wie ich mit Frauen. Ksesesese

Dein awesome Bruder
PS: Es wird mal Zeit, dass du Erfahrung sammelst, sonst endest du genauso verbittert wie unser Vater
PSS: Geld ist in den Umschlag XD*

Die Wut kann man nicht beschreiben, die Ludwig allein beim Lesen dieser Nachricht empfand. Er zerknüllte den Umschlag, wodrauf die Adresse der besonderen Bar aufgeschrieben war und schmiss diesen achtlos weg. Der andere Brief wurde geöffnet und Lud konnte Geld vorfinden, das er nutzen sollte, um die frauenbekleidete Männer zu spenden, die dort an der Stange tanzen. Eigentlich wollte Ludwig sich die Kante geben und diese Schmach vergessen, aber die Flirterei der Männer rief ihm Flucht zu! So rannte er raus aus diesen Ort. Es stimmt schon, dass er kein Interesse zurzeit an Frauen hat, aber das war doch nur, weil Studium für ihm wichtiger war! Er möchte was erreichen, seinem Vater mit Stolz erfüllen und wohl später die Firma von ihm übernehmen, weil sein Bruder das nicht will. Er hat eine Ausbildung beendet mit Meisterprüfung und erfreute sich als KFZ-Mechatroniker-Meister. Mit die finanzielle Unterstützung ihres Vaters hat Gil auch eine eigene Werkstatt eröffnet können. Da bewies Gilbert auch Durchsetzungsvermögen und charismatische Überzeugung. Genau wie ihr Vater.

Ludwig stürmte aus den Ort, der gewisse Männer glücklich macht und ignorierte seine Sinne! So geschah es, das er fast angefahren wurde, aber durch noch nüchterne Reflexe ausweichen konnte. Allerdings brachte ihm der ungeübte Stunt zur Fall und er zog sich einige Schürfwunden zu. Der Fiat blieb mit quietschenden Reifen zu stehen.

"mammamiamammamiamammamiamammamiamammamia", kam eine panische, italienische Frau angerannt. Zumindest glaubt es Ludwig, weil Mamma Mia typisch italienisch ist.

Die junge Frau besaß ein Pferdeschwanz und auch war ihr Gesicht sehr feminin. Ihre bernsteinfarbigen Augen waren voller Sorge.

Ludwig starrte verwirrt auf sie und konnte ihre Frage nicht folgen, ob es ihm gut geht.

"Du bist ja verletzt!"

Riss ihm dieser Satz endlich aus den Schock, dass seinem Stunt wohl zu verschulden war.

"Ach es geht schon, wirklich. I--Ich hätte besser aufpassen sollen.", konnte Ludwig endlich ein Satz zusammenbilden.

"Du steht noch unter Schock. Keine Angst ich hole Verbandszeug, sowas habe ich im Auto!", diagnostizierte die Amateurschwester.

"Nein, alles okay! Mir geht es super.", stoppte der Amateurpatient sie und stand auf, worauf er meinte," Seht ihr? Alles gut. Ich gehe nach Hause."

"Sind sie sicher? Sie sehen sehr unglücklich aus.", meinte das Fräulein verwundert und mitleidig.

"Ich bin nicht unglücklich!", spuckte Ludwig diese Wörter gereizt raus.

"Doch, das sind sie!", erwiderte sie vorwurfsvoll.

"Ich bin doch nur sauer auf mein Bruder! Das ist alles. Es hat nichts mit ihnen zutun!", stellte Ludwig klar. Ihre braunen Augen sahen ihm an und der junge Mann wusste nicht, damit umzugehen und sah verlegen zur Seite.

"Kommen sie!", bat die Fremde und Ludwig blieb, wie erstarrt, auf der Straße stehen. Er soll sie folgen? In ihren Wagen? Einer fremden Person? Was hat sein Vater zum Thema Entführung beigebracht? Richtig, steige nie mit Fremden in ein Auto.

Fragend schaute sie zurück und meinte wissend:" Kommen sie, ich beiße nicht."

"Wohin, wenn ich bitten darf?", blieb der junge Mann weiter skeptisch.

"Ich wollte sie nach Hause fahren. Es ist kalt und ihr seid verletzt.", erklärte sie ihre Beweggründe.

"Haben sie nicht Angst, dass ich ihnen was antun könnte? Wie naiv muss man sein? Ich wundere mich, dass sie noch leben.", verstand Ludwig so ein unverständliches Verhalten nicht! Ob sie das schon oft gemacht hat? Wildfremde mit Auto chauffiert?

Nun lachte sie, wobei Ludwig anmerken darf, dass sie ein wundervolles Lachen hat. "Bei ihnen habe ich das Gefühl, dass sie ein Guter sind.", gestand sie strahlend. Wie hätte er ihr Lächeln widerstehen können? Im nächsten Augenblick saß er auf den Beifahrersitz und fragte sich, was ihm dazu geritten hat.

Der Innenraum dieses Fiat war sehr chaotisch, schon das hatte ihm ein innerlichen Anfall verursacht. Die Musik wurde von ihr herzhaft mitgesungen, woraus Ludwig schlussfolgern konnte, warum sie keine Starsängerin geworden ist. Auch ihr Fahrstil mag den gewissenhaften Deutschen nicht zu gefallen. Da ist es ein Wunder, dass er als einziger Opfer herausstellen sollte. Doch trotz dieser Umstände fühlte es sich angenehm an, neben ihr zu sein. Sie trug ein gelbes Overallrock mit rote Krawatte um ihren Hals. Ihre Stiefel reichen bis zu ihren Knien.  Ein unüblicher Modegeschmack. Nun gut, was weiß er schon? Er trug ein schlichtes weißes Hemd und dazu schwarze Jeans und Schuhe.

"Mein Name ist Feli und deiner?", fragte sie und hat mittendrin mit singen eines italienisches Liedes aufgehört, das aber im Radio weiterlief.

"Seit wann duzen wir uns?", stellte er eine Gegenfrage und brachte sie erneut zum Lachen.

"Verzeihen sie mein edler Herr. Mein Name lautet Feli von den Vargas und dürfte ich auch euren Namen erfahren?", scherzte die Fahrerin darauf.

"Nun, das ist schon besser.", gab Ludwig sarkastisch zurück und setzte nach, " Mein Name ist Ludwig."

"So Ludwig, wo wohnen wir denn?", möchte Feli wissen.

"Oh richtig. Ähm... kennst du die Tankstelle an der Kirkland Bibliothek? Da kannst du mich absetzen.", antwortet Ludwig nun. Er möchte ja schließlich nicht, dass sie gleich wusste, wo er wohnte. Man kann nicht genau sicher sein.

"Ist das nicht in der Nähe des französischen Restaurant?", überlegte die Italienerin.

"Genau.", stimmte Ludwig zu. Da arbeitet ja einer von Gilberts unmöglichen Freunden.

"Ohhh so ist das also. Ich nehme die Einladung an.", schmunzelte sie hoch erfreut.

"Bitte?", war der junge Mann verwirrt.

"Na zum Essen. Ich habe so ein Hunger und ich nehme freudig dein Angebot an, dort mit dir essen zu gehen.", klärte die Schlawinerin den ahnungslosen Junggesellen auf.

"Äh..wie? Was nein.. Du sollst mich...", schaltete sich nach und nach Ludwigs Verstand wieder ein.

"OOOOOOHHHHH Grazie Ludwig.", unterbrach ihm die Freude einer herzerfüllten Frau.

Ludwig dachte darüber nach und fand, dass Gilbert ihm ja Geld gegeben hat und er sich so über ihre Fahrt revanchieren konnte. Außerdem kann er dann beruhigt sein, dass sie wirklich anhält und nicht auf die Versuchung kommt, ihm doch noch zu entführen. Wie soll er das sein Vater erklären, dass er bei einer wildfremden Frau eingestiegen war..... Ja warum eigentlich?

"In Ordnung, ich lade dich ein.", stimmte Ludwig seine Rückversicherung zu.

"Ve~", gab sie freudig von sich und fuhr summend weiter. Dann aber brach sie ihr Gesumme ab und erkannte," Oh stimmt ja, warum bist du auf deinen Bruder sauer? Ich habe auch ein Fratello und er hat es nicht leicht mit mir."

"Oh...ähm...ich möchte darüber nicht reden. Es ist mir sehr unangenehm.", überwand Ludwig das zu gestehen.

"Oh Va Bene, dann werde ich nicht fragen. Es heißt schließlich, beiß nicht in die Hand, die ein füttert.", ließ Feli ihm versichern.

"Du sagtest ich sei ein Guter. Warum? Ich meine, was habe ich dir Gutes getan? Ich könnte auch ein Serienkiller sein.", möchte der junge Mann wissen.

"Mein Bauchgefühl sagt das. Ich sehe dich an und schon bin ich glücklich. Ich weiß auch nicht, wie du das machst.", gestand die Fahrerin naiv.

"Das nennt man wohl weibliche Intuition. Verstehe.", kannte Ludwig sich etwas mit die Frauenwelt aus. Er hat schließlich viele Bücher und Magazine darüber gelesen. In der Hoffnung, dass das Wissen ihm hilft, Interesse an die Frauenwelt zu wecken.

"weibliche Intuition...", flüsterte Feli bedrückt.

Ihr Stimmungsumschwung ließ den jungen Mann wundern und er fragte nach:" Habe ich was Falsches gesagt?"

"Nono das muss es sein. Ich habe nur darüber nachgedacht, alles Va bene.", versicherte die Italienerin und lächelte ihm wieder an.


Der Fiat krachte beim Parken gegen den Bürgersteig, wodurch Ludwig sichtlichen Mitleid an das Fahrzeug hegte. Er hat von sein Vater zur bestandenen Führerscheinprüfung und Stipendium zur Universität, ein vernünftigen Volkswagen geschenkt bekommen. Dennoch verdient jedes Auto gute Pflege und Wartung! Natürlich auch die Einhaltung an die Straßenverkehrsordnung.

"Lass uns nun Essen gehen.", schmunzelte die ahnungslose Fahrzeugschänderin zufrieden.

"Richtig...", gab Ludwig verlegend von sich und sah ihr in die Augen, die so unschuldig wie die Engel am Himmel waren.

Gemeinsam stiegen sie von Fahrzeug aus und gingen durch den Parkplatz von der Tankstelle zur Ampel. Drüben befand sich das Restaurant, wo die Italienerin schnurren will. Sie war auch so frei, Ludwigs Arm zu nehmen, sodass es von außen wirklich aussah, als wären sie ein Paar. Warum um alles in der Welt ließ das mit sich machen? Sie kennen sich doch kaum. Ob das sich zum One-Night-Stand entwickelt? Darüber hat Ludwig gar nicht gedacht, aber oft von Gilberts Erzählungen davon gehört. Wie toll sie sind und unbeschwerlich. Doch sowas will Ludwig auf keinem Fall. In seinem Büchern, die er mit Freuden verschlungen hat, war die einzige wahre Liebe, die für die Ewigkeit. Eine Person zu haben, die einen treu ist, mit ihr er seine Welt teilen kann und sie ihrer. Bis das der Tod sie scheidet. Vielleicht war das altmodisch, aber er bewunderte seinem Vater dafür, dass er selbst nach den Tod seiner Mutter, ihre Liebe währt und sie nicht hintergeht.

Ein bekanntes Gesicht begrüßte die kommenden Gäste und Ludwig wäre am Liebsten abgehauen, hätte Feli seinem Arm nicht so umschlungen.

"Aaaahhhh~ Honhonhon Louis hat eine Freundin mitgebracht. Na da wird sich Gilbert aber freuen.", schmunzelte der Franzose, der als Ober in diesen edlen Lokal arbeitet.

"Gilbert, dein Bruder?", wunderte sich Feli und sah auf Ludwig auf, wo sie sein genervtes Gesicht sehen konnte.

"Leider.", kam es kalt von ihm und es kostest ihm Überwindung den Franzosen nicht anzugehen.

"Ein Tisch für zwei.", setzte Ludwig mit Überwindung fort.

"Oui oui für euch Süßen selbstverständlich.", erfreute sich der Franzose mit einen lockigen Dutt und führte sie zum Tisch mit Kerzenschein.

"Scusa, ich wusste nicht, dass du hier jemanden kennst.", entschuldigt Feli aus tiefen Herzen. Es tat schon weh, ihr Leid gegenüber ihm zu sehen.

"Nein schon gut. Dafür kannst du ja nicht wirklich was dafür. Wobei.... nein, wäre ich nicht in dein Auto gestiegen, wäre es nicht passiert.", überlegte Ludwig und sah ausweichend in die Karte.

"Aber hätte ich dich nicht überredet, wärst du nie eingestiegen. Es tut mir Leid, dass ich dir solche Umstände mache.", klagte die Frau weiter und fand die Schuld bei sich.

"Nicht doch, du wolltest mir helfen, weil ich dir vors Auto gelaufen bin. Ich schätze, hätte ich besser aufgepasst, dann säßen wir nicht hier.", lud er die Schuld wieder auf sich.

"Aber warum bist du denn auf die Straße gelaufen? Du scheinst mir ein kluger, gewissenhafter, vorsichtiger Mann zu sein.", möchte Feli besorgt wissen.

"A- ähm... ich bin geflohen.", gestand Ludwig und hob die Karte höher, um seine roten Wangen zu verdecken. Wenn sie wüsste, wo er war und die eigentliche Schuld Gilbert trägt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

"Wovor? Wollten dich böse Männer etwa überfallen?", fragte sie aufgeregt und schockiert zugleich.

"So ähnlich....", kam es kleinlaut von Ludwig.

"Dann ist das deren Schuld. Du wolltest dich nur in Sicherheit wissen, dafür kann niemand belangt werden. Doch nun bist du sicher, ich passe auf dich auf. Ve~", meinte Feli sehr optimistisch.

"Das ist süß. Doch ich kann auf mich aufpassen.", war Ludwig sich sicher, obwohl sein Tag ziemlich fragwürdig ist. Vielleicht träumt er das nur. Schließlich verbrachte er mit Feli mehr als einer Stunde.

"Ohh Louis!", kam der Kellner an ihren Tisch und umarmte Ludwig aus den Nichts und erwähnte mit französischen Akzent, " Alles Gute zum Geburtstag! Dafür erhälst du ein kostenloses Gericht."

"Heute ist dein Geburtstag?!", staunte Feli.

"Ganz recht, also verwöhne Louis so richtig, oui?", schmunzelte der Typ diabolisch und löste sich von Ludwig, um dann zu fragen," Was dürfte ich euch Turteltauben bringen?"

"Ein großes Messer.", brachte Ludwig raus und kassierte ein verwirrten Blick des Franzosen.

"Oh ich hätte gern die Spaghetti Bolognese auf italienischer Art.", bat das Fräulein scheinheilig unschuldig.

"Und du Louis?", schrieb sich Francis die Bestellung von ihr auf und sah fragend zum Bruder seines Kumpels.

"Immer noch ein Messer.", wiederholte Ludwig und Feli kicherte.

"Non nun dann, ich lasse dir die Empfehlung des Hauses bringen.", grinste Francis schelmisch und verschwand. Ludwig seufzte.

"Ludwig.", fing Feli nun an und blickte ihm lächeln an.

"Hm?", fragte er nur stumm.

Nun stand sie auf, was ihm etwas überforderte und noch mehr, als sie ihm in die Arme schloss. Sie war größer, weil er saß und konnte so locker um sein Hals umarmen. Ludwig spürte sein Herz rasen, was nur geschah, wenn Gilbert ihm auf die Palme brachte. Doch es war anders diesmal, es fühlte sich nicht frustrierend an. Nur ungewohnt und doch schön. Er konnte ihren Duft wahrnehmen, was eine Mischung aus exotischen Shampoo und ein Parfüm war, die aber sehr gut kompatibel waren. Als er ihr heißes Flüstern in seinem Ohr wahrnahm, überkam ihm eine Gänsehaut. Dabei flüsterte sie nur:" Alles Gute zum Geburtstag."  Ganz harmlos!

Sie löste sich nun von ihrer Geburtstagsumarmung, was Ludwig etwas bedauerte. Warte halt, was dachte er da? Hat er wieder vergessen, dass sie sich nicht kannten und vorher Francis als gutes Beispiel voran, ihm umarmte. Es hatte keine Bedeutung, vielleicht die, das sie ihm gratulieren wollte und kein Geschenk geben konnte, wie auch, sie kannten sich erst seit Heute.

"Mein Geburtstag ist am 17. März, kannst du dir ja merken.", strahlte Feli glücklich und setzte sich wieder hin.

Ludwig war erstmals überfragt und schwieg erstmals. Seine roten Wangen verrieten Feli, dass es ihm gefallen hat. Auch hätte er sie wegstoßen können.

Was der Abend für sich noch offen ließ, wird sich zeigen. Feli ist froh, kostenlos essen zu dürfen mit eine Person, die ihr gefiel.....
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