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Flüsterton

von lila-lida
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P16 / MaleSlash
Jungkook V
04.11.2021
15.01.2022
22
46.487
20
Alle Kapitel
157 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
20.11.2021 2.570
 
Hallo ihr Lieben,

heute Morgen bin ich mit einer Nachricht von vive la nuit aufgewacht, die so lautete:

"Also ... lebst du noch oder bist du schon an akuter Taekookeritis gestorben? "

Und dann war ich auf twitter und ja ... ich schwebe auf Taekook-Wölkchen :D

Wer nicht weiß, wovon ich spreche, alle bitte hierhin: Twitter-Update BTS

Aber jetzt zurück zu Flüsterton, hier sind Kooke und Tae leider wesentlich weniger kuschelig unterwegs. Wenn ihr die Kurzbeschreibung aufmerksam gelesen habt, dann ahnt ihr wohl, wohin dieses Kapitel unsere Jungs führen wird :D

Bevor ich euch ins Kapitel (und ins Wochenende) entlasse, möchte ich noch Ayasha, jasbir, Enem, Padfoot und Vanna für ihre Reviews danken. Fünf Reviews. Ihr habt mich so happy gemacht :)
Ich würde ja sagen, ich hoffe ihr seid nach diesem Kapitel weniger frustriert mit den beiden, das ist aber leider nicht realistisch.

Habt ein wunderschönes Wochenende,
Lida


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~*~


Kapitel 4


~*~



Jungkook

„Jungkook?“ Ich habe das Big Hit Gebäude kaum betreten, da höre ich schon meinen Namen in einem Ton, der keine Zweifel darüber lässt, dass das folgende Gespräch ernst ist.

Namjoon steht in der Halle, die Arme verschränkt und deutet mit einem Nicken zu unserem Aufenthaltsraum.

Nun denn. Es ist ja nicht so als hätte ich nicht damit gerechnet, dass es Konsequenzen haben würde, wenn ich so ein Video in den BTS-Chat setze.

Schweigend folge ich Namjoon in den Raum und erwarte fast, mich vor einem Tribunal vorzufinden, aber überraschenderweise sind wir allein, als Namjoon die Tür hinter uns schließt.

„Kein Gericht?“ Ich sollte vermutlich die Klappe halten und das Donnerwetter über mich ergehen lassen, aber ich kann gar nicht anders. Ich bin 23 Jahre alt, die Zeiten in denen ganz BTS Mutter, Vater, Kind mit mir spielen können, ist doch langsam wirklich vorbei.

„Findest du das witzig?“, fragt Namjoon zurück und ich sehe ihm an, dass er sich Mühe gibt, ruhig zu klingen. „Schickst du uns absichtlich solche Videos, um Aufmerksamkeit zu bekommen?“

Aufmerksamkeit?

„Vielleicht solltest du dich beim Thema Aufmerksamkeit eher um Taehyung sorgen als um mich? Hat er auch so einen Vortrag bekommen?“

„Es gab noch gar keinen Vortrag bisher, oder?“, schießt Namjoon zurück und am Zittern seiner Stimme höre ich deutlich heraus, dass er nicht so entspannt ist, wie er vorgibt zu sein.

„Ich habe das Video aus Versehen in den BTS-Chat gesetzt, falls dich das beruhigt. Ihr solltet es gar nicht sehen.“

Natürlich weiß ich, dass es das nicht besser macht, aber es ist mir egal. Ich bin es so leid, mich ständig für mein Handeln erklären zu müssen.

Ständig werde ich herumgescheucht, weil ich der Jüngste bin. Eine Menge Verantwortung lastet auf meinen Schultern und das schon seit 10 Jahren. Und dennoch werde ich immer und immer wieder darauf reduziert, jünger zu sein, Respekt haben zu müssen, mich unterzuordnen. Kein Tag vergeht, an dem mir nicht vor Augen geführt wird, dass ich der Maknae bin. Da hilft es auch wenig, wenn sie daraus schon vor Jahren die Kreation „Golden Maknae“ gemacht haben.

Wie die anderen mich behandeln, passt nicht zu dem Bild, wie ich mich selbst sehe. Ich bin viel zu schnell erwachsen geworden, musste ich ja auch. Während meine Kindheitsfreunde U-Bahn gefahren sind, verbrachte ich die meiste Zeit meines Lebens im Flugmodus. Während sie Erfahrungen gesammelt haben, die Jugendliche so machen, habe ich gearbeitet. Hart gearbeitet und hart trainiert. Während meine Freunde Partys gefeiert haben, habe ich mir Nächte in Proberäumen um die Ohren geschlagen. Jede freie Sekunde habe ich damit verbracht zu singen, weil ich mir selbst nicht zugetraut habe, Main Vocalist zu sein. Zu sehr habe ich mich mit den Main Vocalists anderer Gruppen verglichen und dabei den Kürzeren gezogen.

In der Schule war ich dafür bekannt, der Kerl zu sein, der nicht auftauchen muss, weil er ein Idol ist. Ich bin dort immer der Außenseiter gewesen. Ich war zu selten in der Schule und wenn ich da war, haben die anderen sich von mir ferngehalten.

Meine alten Freunde aus Busan können mit meinem Leben nichts anfangen und ich genauso wenig mit ihrem. Wir haben uns auseinander entwickelt und Freundschaften sind eingeschlafen.

Mein Leben dreht sich seit Jahren um BTS. Ich habe auf ein Familienleben mit meinen Eltern und meinem Bruder verzichtet, um meinen Traum zu folgen.

Heute fühlt es sich an, als würde ich immer im Morgen leben und niemals im Heute. Ich habe mich in den letzten Jahren selbst überholt, aber die Bandmitglieder sehen noch immer den kleinen Jungkook aus der Vergangenheit. Und sie behandeln mich auch so.

„Jungkook-ah …“

„Was willst du von mir, Hyung? Dass ich mich nicht mehr mit den 97 Linern treffe? Wird nicht passieren. Dass ich meine Freizeit mit BTS verbringe? Wird nicht passieren. Dass ich nicht mehr trinke? Wird auch nicht passieren.“

„Wann bist du nur so wütend geworden?“ Resigniert hebt Namjoon die Hände und dieses Mal klingt er nicht so als müsse er sich zurückhalten, als müsse er eine Emotion darstellen, die ich mir am ehesten wünschen könnte, sondern er ist wirklich und ganz ehrlich besorgt.

Wann ich wütend geworden bin? Ich weiß nicht, ob ich überhaupt wütend bin. Resigniert ist vielleicht eher das Wort, das ich benutzen würde. Aber vielleicht macht es auch gar keinen Unterschied.

„Ich bin nicht wütend. Ich brauche nur auch einfach Zeit weg von euch. Das ist doch ganz normal.“

„Niemand von uns nimmt sich so viele Freiheiten wie du.“

Niemand von euch war 13 Jahre alt, als er angefangen hat, möchte ich zurückschießen. Sie hatten alle wenigstens ein kleines bisschen Jugend. Ich war 15 Jahre alt als wir debütierten. Ich kann mich an ein normales Leben überhaupt nicht mehr erinnern, auch wenn ich das nicht bereue, weil BTS mein Traum ist. Es ist mehr als ich mir je erträumt habe.

Dennoch fühle ich mich, wie ein Vogel in einem goldenen Käfig, der hin und wieder herausgeholt wird, um zu singen. Und ich bin dieses Gefühl leid. Nur wenn ich mit der 97 Line zusammen bin, fühle ich mich frei.

„Willst du jetzt gar nichts mehr sagen?“, fragt mich Namjoon, aber ich schüttle den Kopf. Nein, will ich tatsächlich nicht.

„Gebe ich dir das Gefühl, dass du mit mir nicht reden kannst?“, fragt er hilflos. „Liegt es an mir? Habe ich als Leader etwas falsch gemacht?“

„Hyung … nein. Hast du nicht. Es gibt einfach nichts zu reden.“

„Du hältst dich von uns fern und bist reserviert. Darüber sollten wir dringend reden, findest du nicht?“

Nein. Finde ich nicht. Ich werde aber aus der Situation gerettet, darauf antworten zu müssen, denn es klopft. Yeon-Seok betritt den Raum. Sein Blick fliegt zwischen uns beiden hin und her. „Ihr werdet erwartet“, erklärt er und tippt auf seine Uhr. „Die Präsentation.“

„Entschuldigung.“ Ich verneige mich kurz vor ihm, dann husche ich aus dem Raum. Namjoon folgt mir, macht aber keine Anstalten zu mir aufzuschließen. So bin ich der erste, der den Raum betritt, in dem die Präsentation stattfindet.

Drei Tische im Halbkreis aufgestellt, an dem die anderen bereits sitzen. Außerdem tummeln sich hier noch einige Funktionäre und Bang PD-nim. Ich verbeuge mich mit meinem Morgengruß vor den Älteren, bevor ich die Lage sondiere. Zwei Plätze sind noch frei. Der eine ganz am Rand neben Taehyung. Der andere neben Jin in der Mitte.

Wäre Namjoon vor mir da, würde er sich definitiv in die Mitte setzen, zu Jin und Yoongi.

Wären Kameras im Raum und das hier würde aufgezeichnet, würde ich mich zu Taehyung setzen, so steuere ich aber lieber den Platz in der Mitte an, werde aber gleich von Yeon-Seok aufgehalten, der auf den Platz am Rand deutet. Tatsächlich steht da auch mein Namensschild.

Seufzend ergebe ich mich in mein Schicksal und trotte zum Platz neben Taehyung. Es wird wohl nicht so schlimm werden, immerhin sitzt an seiner anderen Seite Jimin. Er kann sich mit seinem Jimin beschäftigen und ich beschäftige mich mit dem neuen Lied.

„Morgen“, murmle ich, als ich mich setze. Tae brummt etwas Unverständliches zurück und ansonsten ignorieren wir uns.

Namjoon betritt den Raum als letzter, entschuldigt sich hastig und setzt sich dann auf den Platz, der viel besser für mich geeignet wäre.

Wir werden jetzt das Demoband zur neuen Single das erste Mal hören. Ein Lied, das wieder komplett auf Englisch sein wird. Geschrieben von amerikanischen Songwritern, exklusiv für uns.

Einerseits freue ich mich auf die Herausforderung nach Dynamite wieder ein englisches Lied zu performen. Andererseits ist es nicht von uns geschrieben. Die meisten unserer Songs sind von uns. Die Mehrzahl von Namjoon und Yoongi, aber mittlerweile hat jeder von uns schon Lieder beigesteuert und solchen Songs fühle ich mich einfach näher. Wenn ich sie selbst geschrieben habe – wie zum Beispiel My time – dann sicher noch etwas mehr. Aber hier haben Fremde ein Lied für uns geschrieben.

Als ich dann noch erfahre, dass das neue Lied Butter heißen soll, sind meine Erwartungen endgültig im Keller. Was soll man denn bitte über Butter singen? Schmeckt gut zu Hähnchen, aber auch zu Rind?

Nervös rutsche ich auf meinem Stuhl hin und her, als Blätter an uns ausgeteilt werden. Ich überfliege den englischen Text kurz, aber mein Englisch ist noch nicht gut genug, um alles sofort zu erfassen.

„Bereit?“

Wir nicken alle. Wenn uns Demos vorgespielt werden, reagieren wir alle unterschiedlich. Manche beugen sich schon über den Text und lesen mit. Andere starren an die Decke.

Ich lehne mich auf meinem Stuhl zurück und schließe die Augen. Der Text ist mir erst einmal egal. Ich will den Song fühlen.

Ein Dance Hit, auf jeden Fall. Vielleicht mit dem Potential für einen Sommerhit. Darauf stehen sie im Westen doch so sehr.

Ich bin mir sicher, dass wir damit Erfolg haben können und es ist besser als ich bei dem Titel erwartet habe.

Als das Demoband endet, blicken wir alle auf. Die anderen sehen so aus, als würden sie den Song auch mögen.

„Was denkt ihr?“, fragt Bang PD.

„Ich würde es gerne noch einmal hören“, bitte ich und mein Wunsch wird erfüllt. Dieses Mal konzentriere ich mich auf den Text, halte das Blatt in meinen Händen und lese mit. Alles erschließt sich mir nicht, es sind zu viele Vokalen dabei, die ich nicht kenne, aber ich bin mir relativ sicher, dass es kein tiefgehender Text ist. Ein Lied um gute Laune zu vermitteln, was nach Life goes on und Blue and grey vielleicht auch ganz gut ist. Ich habe im Internet öfter gesehen, dass ARMY eher den Wunsch haben, in diesen Zeiten aufgemuntert zu werden, Spaß zu haben. Dass sie sich genau so etwas wie Butter wünschen.

„Und?“, fragt Bang PD erneut, als das Demoband geendet hat.

„Es ist eingängig“, sage ich. „Es gefällt mir gut, nur die zweite Hälfte ist etwas holprig.“

„Ja“, stimmt Namjoon mir zu. Das überrascht mich etwas. Aber andererseits würde Namjoon unseren Streit nicht mit in diesen Raum nehmen. „Es sind die Rappparts … das passt nicht, da stimme ich Jungkookie zu. Können wir daran etwas ändern?“

„Sicher.“ Bang PD nickt. „Wollt ihr euch selbst daran versuchen oder wollt ihr das den Songwritern überlassen.“

„Ich würde das gerne mit Yoongi-Hyung und Hobi-yah versuchen.“

„Einverstanden.“ Bang PD mustert uns alle nacheinander. „Was denken die anderen. Taehyung?“

„Der Rhythmus geht direkt ins Ohr. Es bleibt sofort hängen und wenn wir es noch ein bisschen mehr aufpeppen, glaube ich, dass niemand stillsitzen kann.“

Alle stimmen zu. Keiner von uns ist gegen diesen Song. Das Vetorecht hätten wir immerhin, wenn es uns überhaupt nicht gefallen würde, aber niemand macht davon Gebrauch.

Jeder von uns bekommt einen Stick mit der Datei und ein Blatt, in dem die jeweiligen Parts markiert sind.

Die Rappline wird noch am Text arbeiten, aber der Text für die Vocalline steht. Jetzt beginnt die interessante Phase, mit der ich eigentlich fast nicht mehr gerechnet habe. Es ist viel zu lange her, dass wir uns auf ein Comeback vorbereitet haben. Wir werden viel proben, eine neue Choreographie muss gelernt werden. Der Song muss eingesungen werden.

Aufregung macht sich in meinem Bauch breit und die Enttäuschung darüber, dass die ganzen Promo-Termine, die folgen werden, wieder nur online stattfinden werden, versuche ich nicht an mich heranzulassen.

„Du hast also mal wieder den Anfangspart“, sagt Taehyung neben mir und ich brauche einen Moment bis ich verstehe, dass er mit mir redet, den Blick auf mein Textblatt gerichtet. Ich schaue hinunter und tatsächlich ist meine Markierung bei den ersten vier Zeilen.

„Du hast doch auch einen guten Part“, antworte ich ausweichend, als ich sein Blatt betrachte. Aber auch auf den ersten Blick ist mir klar, dass er nicht mal halb so viel Text hat, wie ich. Ich will mich nicht schon wieder mit ihm streiten und schon gar nicht, wenn Bang PD anwesend ist.

„Aber du hast mal wieder den Anfang und …“ Taehyung reißt mir die Blätter aus der Hand und betrachtet die zweite Seite. „Und das Ende natürlich auch. Von der Mitte ganz zu schweigen.“

„Tae …“ Jimin legt eine Hand auf seine Schulter, aber Taehyung schüttelt den Kopf und entzieht sich sofort Jimins Hand.

„Es nervt einfach nur noch.“

Ich mache den Fehler, darauf einzugehen, obwohl ich doch nicht einmal etwas dafürkann. Ich habe mir doch meine Parts nicht ausgesucht. Das hat vermutlich Bang PD entschieden. Ich habe auch nicht darum gebeten. Weder um den Anfang, noch um das Ende, noch um den größten Part. „Ist das denn so wichtig?“, frage ich vorsichtig und an seinem Gesichtsausdruck merke ich sofort, dass diese Frage ein böser Fehler ist.

„Ist sicherlich nicht besonders wichtig, wenn man sowieso immer den Anfang hat, das Ende hat. Die Mitte. Einfach alles.“ Taehyung ist jetzt so laut, dass keiner im Raum uns mehr ignorieren kann. Alle starren uns an und ich sage einfach gar nichts mehr. Ich werde mich nicht publikumsreif streiten. Stattdessen ziehe ich schweigend mein Textblatt aus seiner Hand.

„Willst du jetzt nichts mehr sagen, oder was?“, fragt Taehyung aufgebracht. „Vielleicht sollte der Rest von uns als deine Backgroundtänzer agieren, wie wäre das? Jungkook und die sechs tanzenden Deppen? Würde dir das gefallen? Viel fehlt doch sowieso nicht mehr. Ein bisschen Oh-Oh hier und ein bisschen Yeah da, reicht doch für uns, oder? Hauptsache du stehst in der Mitte und kannst zeigen, wie unglaublich toll du bist.“

„Jetzt komm mal wieder runter, Tae“, mischt Yoongi sich jetzt ein. „Jungkook kann doch nichts dafür.“

„Dass sich immer alles um ihn dreht und der Rest von uns keine Parts bekommt? Dafür kann er nichts?“ Das scheint sich in Taehyung schon lange aufgestaut zu haben. Es wirkt wie eine Lawine, die sich plötzlich Bahn schlägt und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Ich wusste nicht, dass Taehyung so viel Frust hat, weil ich mehr Parts habe als er. Ich bin Main Vocalist, nicht er, was hat er denn erwartet?

Nun, das werde ich ihn sicherlich nicht fragen, er ist ja sowieso nicht mehr zu stoppen.

„Immer dreht sich alles um Jungkook. Die Gesangsparts, die Choreographie. Wir sind doch nur noch Affen im Jungkookzirkus.“

Sprachlos starre ich Taehyung an, unfähig etwas zu sagen, aber das muss ich auch gar nicht, denn Bang PD schlägt die Faust auf den Tisch und wir alle zucken zusammen und drehen uns zu ihm um. „Jetzt reicht es aber!“, donnert seine Stimme in einer Lautstärke durch dein Raum, die ich noch niemals von ihm gehört habe.





Samstag, 20.11.2021




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Ich weiß zwar nicht, ob Bang PD tatsächlich laut werden kann, aber bei mir wird er es. :D
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