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Flüsterton

von lila-lida
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P16 / MaleSlash
Jungkook V
04.11.2021
13.05.2022
41
92.877
48
Alle Kapitel
374 Reviews
Dieses Kapitel
13 Reviews
 
27.01.2022 2.492
 
Hallo ihr Lieben,

sorry für die Verspätung. Die Woche ist WILD und ich habe nur noch das Bedürfnis ins Bett zu huschen.

Vorher gibt es aber noch das neue Kapitel, sonst lasse ich euch noch viel zu lange warten :(
Meine Freundin hat mich übrigens gedeckelt. Sie hat gemeint, man hätte das niemals rauslesen können, was ich gemeint habe und ich soll mich entschuldigen, dass ich euch so gequält hab. Also: es tut mir leid. :)

Lieben Dank für eure Reviews an Taekook , LiNsDeVilLaDy, jasbir, Ayasha, KpopTime, xNilex, ARMYStay , Vanna, SmaragdFee und Everybodysaylalalala.

Ihr wolltet dass Tae an der Tür lauscht, wenn Dong-min da ist? Nuuuun .... ich sag so viel. Tae spielt während Dong-mins Besuch durchaus eine Rolle :D

Ich wünsche euch eine schöne restliche Woche und krabble jetzt ins Bett.

Borahae,
Lida


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~*~


Kapitel 24


~*~




Jungkook

Ich glaube, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei Big Hit sind wirklich viel gewohnt, was uns betrifft. Einige von ihnen haben uns – oder im Besonderen mich – groß werden sehen und begleiten uns schon seit Jahren.

Meistens bekommen wir liebevolles Kopfschütteln, wenn wir mal wieder besonders verrückt sind.

Aber heute Mittag bemerke ich durchaus die überraschten Blicke, als wir zu siebt in der Cafeteria sitzen und Taehyung mir beim Essen hilft und mich füttert.

Das hat es schon ziemlich lange nicht mehr gegeben. Dass Tae und ich überhaupt nebeneinander sitzen ist schon verwirrte Blicke wert, dass wir ganz normal miteinander reden … noch mehr. Aber dass er mich füttert, außerhalb einer Run-BTS-Folge. Ich glaube einige hier denken, sie sind in einem Paralleluniversum gefallen.

Auch wenn die Blicke mir teilweise ein bisschen unangenehm sind, bin ich froh, dass Tae nicht von meiner Seite weicht.

Jin konnte nicht gleich mit uns zum Mittagessen, weil er noch im Styling gesessen hat und deshalb hat Tae heute seinen Jungkookie-Fütterdienst übernommen.

Tae und Jin springen schon seit dem Unfall wie zwei Glucken um mich herum und ich lasse das über mich ergehen, weil ich weiß, dass es sowieso keinen Sinn hat, mich dagegen zu wehren. Im Gegenteil. Vielleicht will ich mich auch nicht wehren.

Jin weicht sowieso kaum von meiner Seite. Er hilft mir beim Anziehen und würde mir wohl auch noch am liebsten die Haare kämmen, weil er es nicht mit ansehen kann, wie ich mich abmühe.

Tae sitzt jeden Morgen neben mir im Auto und sorgt dafür, dass ich angeschnallt bin.

Im Studio sitzt er immer neben mir und hat für mich Seiten umgeblättert. Wenn ich etwas zu trinken will, veranstalten er und Jin einen regelrechten Wettlauf.

Der aktuelle Höhepunkt ist nun das Mittagessen, in dem Tae mich füttert und Jin, der verspätet dazugestoßen ist, uns aufgeregt gegenübersitzt und mit Argusaugen beobachtet, ob Tae das auch ja alles richtig macht.  

Namjoon, der neben Jin sitzt, schaut sich das mit einem „Out-of-order“-Gesichtsausdruck an und weiß wohl langsam nicht mehr, ob er lachen oder weinen soll.

Ich weiß das allerdings schon. Ich finde Taes Aufmerksamkeit nämlich extrem toll und innerlich grinse ich wie ein Honigkuchenpferd. Nonstop. Äußerlich versuche ich das allerdings zu verbergen. Es würde alles wieder kaputt machen. Er ist so lieb zu mir, weil er ein schlechtes Gewissen hat, wegen meines Unfalls und weil er einfach nur nett sein will. Das ist alles.

Aber wenn er so lieb und fürsorglich ist, wie soll ich mich dann bloß entlieben?

Und ich weiß, ich muss mich ganz dringend entlieben, wenn ich will, dass unser Verhältnis nicht wieder zerstört wird.

Nur wie? Wenn ein Jahr Abstand nicht geholfen haben, hilft es sicherlich auch nicht, wenn Tae seine Fürsorge-Qualitäten demonstriert.

Und wenn er mich dann auch noch so ansieht wie gerade. Mit einem kleinen Lächeln und leuchtenden Augen, in denen immer noch Sorge mitschimmern

Ich muss mich zusammenreißen. Die ganze Zeit versuche ich meinen Gesichtsausdruck unter Kontrolle zu halten. Bloß nichts anmerken lassen. Dabei will ich ihn am liebsten an mich ziehen und ihn niederküssen. Gott, wie sehr ich mir das wünsche.

Da hat es doch glatt einen Vorteil, dass es die Tänzerin gibt. Ich muss mich nur daran erinnern, dass es sie gibt und schon verschwindet das blöde Grinsen von ganz allein.

Als wir nicht miteinander geredet haben, war es dennoch einfacher. Ich habe die Gefühle unterdrückt. Aber jetzt fühle ich mich, als würde ich auf einem Pulverfass sitzen, das jeden Moment explodiert, wenn ich nicht höllisch aufpasse.

Ich bin hoffnungslos verloren.

Das ist auch am Abend der erste Satz, den ich zu Dong-min sage, nachdem ich meine Zimmertür hinter uns geschlossen habe und wir es uns auf meinem Bett mit dem Take-Away-Essen gemütlich gemacht haben, das er mitgebracht hat. „Ich bin so lost.“

„Lost?“, fragt Dong-min zurück und öffnet meinen Salat für mich. „Taehyung?“

„Natürlich Tae. Er ist so … so …“ Mir fallen zu viele Wörter gleichzeitig ein, sodass ich nicht weiß, wofür ich mich entscheiden soll. Es gibt kein einziges Wort, das ihm annähernd gerecht wird.

„Er ist was?“

„Er ist so Tae einfach.“

„Himmel, bist du verliebt.“

Ich strecke Dong-min die Zunge heraus und ziehe den Salat an mich heran, den er mir mitgebracht hat.

„Lass mich. Du bist der einzige, bei dem ich das rauslassen kann. Den ganzen Tag sehe ich ihn an und in meinem Kopf brennen alle Sicherungen durch, während nach außen hin ganz unbeeindruckt wirken muss, weil das niemand merken darf. Vor allem natürlich er nicht. Jin-Hyung weiß zwar Bescheid, aber wenn ich zu viel rumschwärme … er soll sich nicht so viele Sorgen machen. Es ist besser, wenn er denkt, dass es nur eine kleine Schwärmerei ist, die schon wieder vorbei geht.“

Dong-min mustert mich aufmerksam, bevor er den Kopf schüttelt und leise seufzt. „Was, wenn er dasselbe empfindet wie du?“

„Was?“ Nein. Wir wissen doch, dass Tae das nicht tut. „Sag sowas nicht. Das … tut weh.“ Es verursacht ein aufregendes Kribbeln in meinem Bauch, das sofort von einem Gefühl niedergekämpft wird, als würde mir jemand direkt in den Bauch boxen. Hoffnung, die sofort wieder zerstört wird. Ich kann das nicht aushalten. Schon dieser kleine Hoffnungsschimmer ist zu viel, wenn man weiß, dass es ganz unmöglich ist.

Er. Hat. Eine. Freundin. Denke ich zumindest.

„Kannst du dir denn so gar nicht vorstellen, dass …“

„Bitte … lass mich einfach … ich kann es nur bei dir rauslassen, aber ich muss realistisch bleiben, okay? Ich darf mich nicht in etwas verrennen und davon träumen, wie es wäre, wenn … ich muss das irgendwie loswerden. Ich hab zu viel geträumt, ich hab mich zu viel verrannt. Es muss aufhören.“

Dong-min schüttelt daraufhin den Kopf und schlägt mir mit seinen Stäbchen leicht gegen die Stirn. „Hör mir zu.“

„Hey.“ Ich reibe mir über die Haut, aber Dong-min beachtet mich gar nicht weiter.

„Jimin-Hyung ist gestern bei mir gewesen.“

„Jimin? Unser Jimin?“

„Natürlich euer Jimin.“ Er verdreht die Augen und ich bekomme gleich noch einmal die Stäbchen zu spüren. „Konzentrier dich.“

„Ich konzentriere mich ja, aber …“

Gerade als Dong-min wieder ansetzen möchte, klopft es an meine Zimmertür. Seltsam. Die anderen haben mitbekommen, dass Dong-min aufgetaucht ist und eigentlich gilt es hier als ungeschriebenes Gesetz, dass wir uns nicht gegenseitig stören, wenn wir Besuch haben. Aber vielleicht ist es Jin, der wieder denkt, ich würde vertrocknen, wenn er mir nichts zu trinken bringt.

Doch auf mein „Herein“, betritt zu meiner Überraschung Tae den Raum. Warum? Ausgerechnet von allen Menschen in diesem Dorm.

„Hey“, sage ich und lächle. Freundschaftlich. Bloß nicht zu viel. Zum Glück habe ich es über die Jahre gelernt, meine Mimik kontrollieren zu können. Ansonsten wäre ich schon längst verloren gewesen. Wenn ich ihn anschauen könnte, wie ich wollte, würden wohl kleine Herzchen aus meinen Augen fliegen.

Ich spüre Dong-mins Blick auf mir und dann zu Tae gleiten. Im Sitzen verbeugt er sich vor Tae. „Hallo.“

„Alles okay?“, frage ich, als Tae nichts sagt, sondern mit großen Augen im Türrahmen steht. Sein Blick huscht durch das Zimmer, bleibt kaum an mir oder Dong-min hängen. Aus seinem Gesichtsausdruck kann ich gar nichts lesen, aber seine Körperhaltung ist so angespannt.

„Ja“, antwortet Tae und ich habe das Gefühl, in seinem Kopf rattert es. Gerade so als habe er vergessen, warum er eigentlich hier ist. Oder was er machen soll.

„Brauchst du etwas?“

„Nein. Ich wollte … brauchst du etwas?“, fragt er dann und sieht mich jetzt endlich direkt an. „Ich wollte nur wissen, ob du … oder ihr … vielleicht noch etwas braucht. Etwas zu trinken oder zu essen, aber ich sehe ja, ihr habt etwas zu essen. Also braucht ihr ja nichts zu essen. Etwas zu trinken?“

Ich runzle die Stirn. Seit wann ist Tae so … aufgeregt? Seit wann plappert er so?

Dong-min hingegen lächelt. „Nein, danke. Wir brauchen nichts“, antwortet er. „Willst du mit uns essen?“

„Was?“ Ich denke es nur, aber Tae hat es laut ausgesprochen. Dong-min lädt Tae zu uns ein? Aber … das sollte er nicht. Ich will über Tae jammern, das kann ich ja schlecht, wenn dieser daneben sitzt.

„Es ist genug da. Also warum nicht?“

„Kookie?“ Tae sieht mich jetzt an. Ha. Was soll ich denn bitte sagen? Nein, bitte geh weg, ich muss mich ausjammern? Das geht wohl schlecht. Eine andere Antwort als ihn zu uns zu bitten kann es wohl nicht geben.

„Na klar. Setz dich dazu.“

Ein Strahlen huscht über Taes Gesicht und mit einem „Ich hol mir nur eben Wasser und Stäbchen“, verschwindet er wieder aus meinem Zimmer.

„Was hast du getan?“, frage ich Dong-min und wedele mit meiner Gabel vor seinem Gesicht herum. „Warum …?“

„Weil ich es sehen will.“

„Was willst du sehen?“

„Na es.“

„Was es?“

„Einfach … es.“

Ich werde wohl nicht mehr erfahren, was es ist, denn da kommt Tae zurück mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und er lässt sich neben mir auf das Bett sinken. Es ist nicht gerade so, als wäre mein Bett klein. Im Gegenteil. Trotzdem setzt er sich sehr nah neben mich und lässt eigentlich kaum Platz zwischen uns, während Dong-min uns ganz entspannt im Schneidersitz gegenübersitzt.

Wir teilen die beiden Salate gleichmäßig auf drei Teller auf, die Tae mitgebracht hat und ich ziehe mir ein Tablett heran, das ich auf meinen Knien balancieren kann, damit der Weg der Gabel zum Mund nicht zu weit ist. Ich kann mit links schließlich essen, aber nicht den Teller mit rechts festhalten.

„Also?“, fragt Dong-min. „Ich habe gehört, dass …“

„Bist du dir sicher, dass das klappt?“, unterbricht ihn Tae, allerdings gilt diese Frage mir. Besorgt mustert er mich von der Seite. „Soll ich dir helfen?“

„Nein, nein, geht schon.“

„Sicher?“

„Ja, wirklich.“ Mit der rechten Hand kann ich meinen Teller zumindest festhalten und essen klappt auf diese Weise ganz gut.

„Ich kann dir wirklich helfen.“

„Danke.“

Hör auf so liebenswert zu sein, denke ich und möchte mir die Haare raufen. Ich will ihn niederknutschen, scheiße nochmal!

„Taehyung-Sunbaenim?“, fragt Dong-min, der sich überhaupt nicht davon aus der Ruhe bringen lässt, dass Tae ihn einfach unterbrochen hat, obwohl er das eigentlich so gar nicht leiden kann. Wenn das jemand aus der 97-line macht, selbst wenn es ein Versehen ist, kann er richtig fuchsig werden. Aber bei Taehyung ist es okay? Oder hat das vielleicht nur etwas damit zu tun, dass Tae älter ist als wir? Er spricht ihn sogar mit Sunbaenim an. Sehr viel respektvoller kann es gar nicht mehr werden und das gruselt mich ein bisschen. TXT und ENHYPEN sprechen uns mit Sunbaenim an, aber bei Dong-min wirkt das ganz falsch. Dong-min ist einer meiner engsten Freunde, er ist mein chingu. Wenn er dann einen meiner Hyungs so höflich anspricht …

„Du kannst ruhig Hyung sagen.“

„Okay. Danke. Taehyung-Hyung.“ Okay, das klingt auch seltsam aus Dong-mins Mund. Tae ist mein Taehyung-Hyung. Mein Taehyungie-Hyung. „Ihr macht also einen Ausflug nach Busan, hat Jungkookie mir erzählt.“

„Ja. Jimin und ich besuchen Jimins Eltern und Jin und Kookie besuchen Kookies Eltern.“

„Und was macht ihr mit eurer Freizeit?“

„Nicht so viel, schätze ich. Leider drehen viele Fans durch, wenn sie uns sehen. Da ist es sicherer, nicht zu viel in der Öffentlichkeit zu sein.“

„Aber seht ihr euch denn?“

Was hat Dong-min da bloß vor? Es ist doch gut, wenn ich Tae nicht sehe. Ein paar Tage ohne ihn sein kann, um vielleicht wirklich zu lernen, mit ihm abzuschließen.

Ja, okay. Ich weiß, dass das Wunschdenken ist. Ich schaffe es nicht, mich über Monate hinweg zu entlieben, in denen wir uns ignoriert oder gestritten haben. Dann schaffe ich das auch nicht in ein paar Tagen, wenn er so fürsorglich zu mir ist, wie gerade. Er sollte seine Tänzerin vielleicht mitnehmen. Das würde helfen.

„Keine Ahnung.“ Tae wirft mir einen Blick von der Seite zu und wir beide zuckeln die Achseln. „Wir haben nichts geplant.“

Nein, das stimmt, haben wir nicht. Aber eigentlich ist auch für mich klar, dass ich meine Zeit mit meinen Eltern verbringe. Wir sehen uns sowieso schon viel zu selten und auch wenn ich Tae gerade eigentlich überhaupt nirgendwo anders haben möchte, als in meiner unmittelbaren Nähe, weiß ich doch, dass es das Beste ist, Abstandsmomente zu nutzen.

Wenn ich kein Idol wäre, wäre es so viel einfacher. Dann könnte ich mir vielleicht einfach jemanden suchen, der mich ablenkt. Aber ich bin ein Idol und mir einen Mann zu suchen, ist viel zu gefährlich. Außerdem ist da ja immer noch diese Sache, dass ich Dates ziemlich bescheuert finde. Also vielleicht würde ich mir doch niemanden suchen, der mich ablenkt.

Selbst wenn Big Hit wüsste, dass ich Männer bevorzuge ... Wenn es rauskommen würde, dass ich schwul bin, würde nicht nur ich Probleme bekommen, sondern die ganze Band. Es gibt sicherlich viele Fans, die weiterhin zu uns halten würden, die sich sogar unterstützt und verstanden fühlen würden. Aber es gibt eben auch jene, die uns hassen würden. Und ich weiß nicht, wie groß ihr Anteil ist.

„Meine Mutter wird mich schon beschäftigen“, sage ich schließlich, um das Thema davon wegzubringen, dass wir uns doch in Busan wunderbar treffen könnten.

Zum Glück versteht Dong-min den Wink mit dem Zaunpfahl oder den mörderischen Blick, jedenfalls wechselt er das Thema.

Dennoch bleibt der Abend seltsam. Ich wollte mit Dong-min über Tae sprechen, stattdessen sitzt Dong-min die meiste Zeit einfach stumm auf meinem Bett und sieht uns an, während wir miteinander reden.

Vielleicht ist das, was er sehen wollte?

Ich werde aus meinem besten Freund wirklich nicht schlau, aber Tae lässt uns den ganzen Abend nicht mehr allein und verabschiedet sich erst in sein Zimmer, als Dong-min geht.

Immerhin geht er aber nicht auch noch mit uns vor die Tür.

„Also, was hast du gesehen?“, frage ich, als mein bester Freund mich in die Arme zieht.

„Interessante Dinge.“

„Hörst du auch irgendwann auf, in Rätseln zu sprechen?“

„Ja.“

„Und wann?“

„Wenn du es auch gesehen hast.“

Und mit diesen Worten drückt er mir einen Kuss auf die Wange und verschwindet.

Wie außerordentlich hilfreich.







Donnerstag, 27. Januar 2022
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