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Der lebende Tote

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
31.10.2021
31.10.2021
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Ich sitze allein in dem großen Haus in dem ich mit meinen Eltern wohne. Sie sind weg. Irgendwo in Afrika, wo sie sich Löwen, Zebras und Co ansehen.
Ich seufze. In der Glotze lief nur Müll. Wie immer an Halloween.

The Grudge, Carrie, Friedhof der Kuscheltiere. Es war immer das selbe. Mir ist langweilig.  
Seufzend mache ich den Fernseher aus und gehe noch oben.
Als ich mich in mein Bett lege, starre ich an die Decke und seufze.

Das Erste Mal werde ich durch ein
Kratzen auf dem Flur geweckt.  
Müde steige ich aus dem Bett und gehe nachsehen.

Die Puppe meiner Mutter sitzt auf dem Flur. ,,Was machst du denn hier ?", fragte ich und nehme die Puppe auf den Arm.
Dann bringe ich sie zurück in das Schlafzimmer meiner Eltern.

Noch immer darüber nachdenkend, wie sie dahin gekommen ist, gehe ich wieder in mein Zimmer.

Eine Stunde später werde ich erneut durch ein Geräusch auf dem Flur geweckt.

Als ich erneut auf den Flur trete, sitzt die Puppe wieder dort. Ich schüttel den Kopf. Als ich die Puppe nehme, durchfährt eine Gänsehaut meinen Körper.

Schnell lege ich die Puppe zurück und ging wieder in mein Zimmer.
Plötzlich hörte ich ein Geräusch.
Als ich mich umdrehte, lag die Puppe vor meinen Füßen.

Ich schüttel den Kopf. Vielleicht habe ich sie nicht richtig, auf den Schrank gesetzt. Das Ding ist eh gruselig. Ich mag diese Puppe nicht.

Wieder setze ich sie auf den Schrank. ,,Komisches Ding", murmel ich.

,,Amuro", höre ich plötzlich eine Stimme. Ich drehe mich um.
Doch niemand ist da.

Ich schüttel den Kopf.
Plötzlich höre ich erneut ein Geräusch. Als ich mich wieder umdrehe, liegt die Puppe erneut auf dem Boden.

,,Verdammt. Was ist hier los ?", frage ich mich erneut.
Plötzlich sehe ich wie die Puppe zwinktert. Ich schreie laut auf und renne in mein Zimmer.

,,Amuro", höre ich eine Stimme.
Schockiert sehe ich, wie meine Zimmertür scheinbar von selbst aufgeht. Ich zitter.

Was zum Teufel ist los ? ,,Amuro ? Wo bist du ? Ich will mit dir spielen".

Ich kenne diese Stimme. Aber das ist unmöglich. Es kann nicht Akuma sein.

Zitternd verstecke ich mich im Schrank. Ich höre die Treppe, auf der jemand hochgeht.
Knarr. Knarr.

,,Verdammt. Was ist hier los ?", denke ich panisch.
,,Amuro. Ich will mit dir spielen", höre ich wieder Akuma's Stimme.

Nein ! Das ist nicht Akuma ! Das kann nicht sein. Das ist völlig unmöglich. Er war damals vor der Polizei geflohen und wurde dabei erschossen. Ich habe seine Leiche gesehen.

Ich sitze im Schrank und zitter' vor Angst. Als ich schließlich keine Schritte mehr höre, denke ich, das er weg ist.

Leise trete ich aus dem Schrank.
Ich nahm an, das er weg war.
Als ich im Flur an dem Spiegel vorbei gehe, sehe ich hinter mir eine Frau. Ihr Gesicht ist völlig entstellt. Ich schrie laut auf und rannte ins Wohnzimmer.

,,Vergiss es", höre ich Akuma's Stimme. ,,Du kannst mir nicht entkommen". ,,Verdammt, was willst du ?", frage ich.

Plötzlich spüre ich, wie jemand die Hand auf meinen Mund legt.
Ich versuche zu schreien, doch es ist zwecklos.

Wieder sehe ich in den Spiegel und wieder sehe ich die völlig entstellte Frau.
Doch erneut gelingt mir das Schreien nicht.

,,Ich werde dafür sorgen, das du diese Nacht nie wieder vergisst", flüstert Akuma mir ins Ohr.

Ich zitter am ganzen Körper.
Akuma grinst mich an.
Die entstellte Frau blickt mich an.
Ihr Anblick ist einfach nur schrecklich.

Sie deutet auf einen Sarg. Ich bin verwirrt. Wie kommt er hier rein ?
,,Sieh hinein", höre ich eine Stimme. Das Ding ist unheimlich. Ich will nicht hinein sehen.

,,Sieh hinein", höre ich wieder die Stimme. Zitternd gehe ich auf den offenen Sarg zu.

Als ich hinein sehe, fange ich erneut an zu schreien. Eine entstellte Frau liegt in dem Sarg.
Plötzlich öffnet sie die Augen.

,,Du hast mich geweckt. Das macht man nicht", sagt sie und steigt auf dem Sarg.

Panisch weiche ich zurück. Die Frau sieht mich an. Ihr Anblick ist schrecklich. Ihr Gesicht ist vernarbt und völlig entstellt. Ich schreie entsetzt auf.

Ich spüre eine Hand auf meiner Schulter. ,,Es ist Halloween, mein Kleiner", flüstert Akuma mir ins Ohr. ,,Und es wird noch viel schlimmer".

Plötzlich höre ich, wie jemand an meine Tür klopfte. Ich höre draußen ein Kinderlachen.

Ich muss dem Kind helfen. Nicht das es noch von der dunklen Macht, in dessen Bann gezogen wird.

Als ich die Tür aufmache, sitzt das Kind auf dem Boden.
,,Was machst du denn hier ?", frage ich sanft.

Das Kind dreht sich um. Seine Augenhöhen sind leer. ,,Ich werde mich rächen", sagt es. Wieder schreie ich auf.

Akuma sieht mich an. ,,Wenn du willst, das es aufhört, musst du es nur sagen".
Ich zitter am ganzen Körper.

,,Amuro", höre ich eine Stimme.
Ich schließe die Augen und wimmere.

,,Amuro wach auf".
Schreiend reisse ich die Augen auf.
Vor mir stand meine beste Freundin. Ich atme erleichtert auf.

Es war alles nur ein Traum. Nur ein blöder Traum. Akuma war tot.
Schon lange.

Doch dieser Traum geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich beschließe zu Akuma's Grab zu gehen. Meine beste Freundin hält das für keine gute Idee, doch es ist mir egal.

Als ich auf dem Friedhof ankomme, sehe ich zwei Jugendliche, dir sie am Grab von Akuma zu schaffen machen. Ich beschließe noch nicht einzugreifen.

Plötzlich fangen die Beiden an zu schreien. Der Eine blickt entsetzt auf seine Hand.

Ich bin so nahe dran, das ich mit dem Fernglas sehen kann, warum er so schreit. Auf seiner Handinnenfläche ist ein blutiges "A".

Verdammt. Das kann doch nicht sein. Das ist völlig unmöglich. Akuma war tot. Wie kam dann das "A" auf die Hand des Jungen.
Oder hatte sich der Pathologe geirrt.

Man hört es ja immer wieder Mal, das Tote doch noch leben, wenn sie begraben sind. Aber ich wusste, das Akuma tot war. Der Polizist hatte ihn vor 2 Jahren bei der Flucht erschossen.

Oder vielleicht doch nicht ?
Das "A" auf der Hand des Jungen, war eindeutig der Beweis, das Akuma doch noch lebte.
Er hatte das "A" bei jedem eingeritzt, der er getötet hat.
Die beiden Jungen hatten unglaubliches Glück.
 
 
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