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Der Dämon in uns

von Cosmic
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Het
Eric Cartman Kenny McCormick Kyle Broflovski OC (Own Character) Stan Marsh Wendy Testaburger
30.10.2021
21.11.2021
3
14.154
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30.10.2021 3.824
 
<???>: "Ach South Park...ein schöner Ort... Wieso verbeugst du dich nicht vor mich? Ich kann dich besser machen...stärker...MÄCHTIGER. Reiche mir die Hand und ich werde dir zeigen was es bedeutet Macht zu haben. Hehehe..."
<???>: "Das wirst du nie schaffen!"
<???>: "Na sieh mal einer... Ist das nicht die Tochter meines ehemaligen Freundes, der mir kurz vor dem Sieg in den Rücken gestochen hat? Wie kommst du darauf, dass ich es nicht schaffen werde? Du kennst mich nicht...weißt nicht wie ich aussehe, aber... du kannst mich verstehen...interessant... Das ist jetzt auch egal. Die Zeit wird bald kommen und ich werde der neue Herrscher von Amerika sein und alle werden vor mir verbeugen. HAHAHAHA."
<???>: "Ich werde das verhindern!"
<???>: "Das will ich sehen...Lilly..."
Im gleichen Moment öffnete Lilly ihre Augen. Es ist Sonntagmorgen und es ist der erste Tag in South Park nach dem Umzug aus Orion Springs hierher. Während Lilly ihre Augen noch wach reibt, denkt sie über den komischen Traum nach, den sie hatte. Diesen Traum hatte sie zum ersten Mal.
Lilly: "hmm...ehemaligen Freund...in den Rücken gestochen... Keine Ahnung was gestern im Abendessen drin war. Das war aber auf jeden Fall nicht gut. FUCK."
Lillys Mom: "Lilly, alles in Ordnung?"
Lilly: "Ja Mom, mir ist nur ein bisschen schlecht vom Essen von gestern."
Lillys Mom: "Och Gott, meine arme, kleine Lilly. Wo tut es dir weh?"
Lilly: "Mom, ich bin 10 Jahre alt. Ich halte eine kleine Übelkeit aus. Im Laufe des Tages wird es mir viel besser gehen, glaub mir."
Lillys Mom: "Ich bin so stolz auf dich, Lilly."
Lilly: "Mom..."
Lillys Mom: "Was denn? Darf ich mir keine Sorgen um dich machen?"
Lilly: "Doch natürlich, aber behandle mich wengistens nicht mehr wie deine kleine Prinzessin. Ich möchte hier einen Neuanfang starten und die Vergangenheit in Orion Springs hinter mir lassen. Ich möchte mich jetzt mehr wie eine 10-Jährige verhalten. Kannst du es akzeptieren?"
Lillys Mom: "Natürlich mein Engel, ich kann es vollkommen verstehen, dass du in dieser Stadt einen Neuanfang starten willst. Ich werde dich immer unterstützen, egal bei was. Falls du mit mir reden willst, ich bin immer für dich da. So ist auch dein Vater."
Lilly: "Danke Mom."
Lillys Mom: "Also meine Liebe, es ist Zeit das wir diese Stadt mal erkunden. Ich habe unten Wafffeln gemacht, wenn du Hunger hast oder willst du mit mir die Stadt mal anschauen?"
Lilly: "Ich komm mit, wartest du auf mich?"
Lillys Mom: "Natürlich, ich warte unten im Wohnzimmer."
Lilly: "Ok, gib mir fünf Minuten."
Lillys Mom: "Keine Hektik, der Tag ist noch lang."
Lilly stieg aus ihrem Bett und holte sich paar Klamotten aus dem Kleiderschrank und machte sich auf den Weg ins Badezimmer um sich frisch zu machen. Sie wollte natürlich am ersten Tag in South Park einen guten Eindruck bei ihren neuen Nachbarn hinterlassen.
Nach 10 Minuten ging sie die Treppe runter und sah ihre Mutter auf den Sofa sitzen. Wäre schon alles vom Umzug angekommen, hätte ihre Mutter bestimmt die Nachrichten verfolgt, aber der Fernseher ist leider noch in der alten Wohnung in Orion Springs, genauso wie Lillys PC und ihre Playstation 5, die sie letztes Jahr zu Weihnachten bekommen hat. Die Sachen sollen dann im Laufe der Woche mit ihren Vater hier in South Park ankommen. Ihr Vater überwacht aktuell die ganze Verladung in Orion Springs und ihre Mutter die Entladung hier. Lilly freut sich schon wenn ihr Vater hier ankommt, dann kann sie mit ihren Eltern endlich ihr neues Leben beginnen.
Lillys Mom: "Wow, da hat sich ja eine hübsch gemacht."
Lilly: "Ja, ich möchte ja schließlich auch einen guten Eindruck machen."
Lillys Mom: "Das merkt man richtig. Deine Klamotten passen perfekt zu deinen blonden Haaren. Kaum zu glauben dass du so viel Modegeschmack schon hast. Das muss ich dir lassen."
Lilly: "Danke. Also ich bin bereit für die Erkundungstour."
Lillys Mom: "Sehr schön, dann machen wir uns auf den Weg."
Beide verlassten das Haus und machten sich auf den Weg in die Innenstadt. Draußen war das Wetter recht schön für einen Wintertag. Trotzdem war es für Lilly eine Umgewöhnung, da das Klima in Orion Springs sehr warm war. Als die Beiden um die Häuser zogen, merkte man an das es Sonntagmorgen war. Die Straßen und Fußwege waren leer und es war sehr ruhig. Die perfekten Voraussetzungen für eine Erkundung. Innerlich hoffte Lilly, dass sie heute andere Kinder kennenlernt um morgen einen einfacheren Schulstart hinzulegen. Sie hätte dann jemanden, der ihr die Schule zeigen könnte. Sie machte sich jedoch, bei Anblick der Straßen, keine große Hoffnung auf eine Begegnung, aber wie sagte ihr Vater immer: "Die Hoffung stirbt zuletzt."
Lillys Mom: "Also ich muss sagen, der Ort ist wunderschön. So ruhig und friedlich. Das haben wir gebraucht nach dem hektischen Leben."
Lilly: "Ja und die Luft ist hier auch besser. Man kann sie hier in vollen Zügen genießen ohne irgendwelchen Rauch von Industrien in die Nase zu bekommen."
Lillys Mom: "Oh ja. Die Luft in Orion Springs war die letzten zwei Jahren fürchterlich. Kaum zu glauben dass wir das ausgehalten haben."
Während sie sich unterhielten, bemerkte Lilly ein gelbes Gebäude auf der rechten Seite.
Lilly: "Mom, schau mal. Da ist die Schule."
Lillys Mom: "Stimmt. Wie es aussieht muss du morgen hier hin bzw. ich auch."
Lilly: "Ich habe es ja komplett vergessen. Du machst ja als Lehrerin hier weiter. Das heißt ich muss weiterhin nicht zur Schule laufen."
Lillys Mom: "Ich muss gestehen, dass ich bisschen Glück hatte mit dem Job, weil im passenden Moment eine Stelle frei wurde, wo wir das Haus gekauft haben. Das es dazu noch eine Grundschule ist, macht es die Sache noch besser. Mal sehen wie die Schule so sein wird."
Lilly: "Das werden wir morgen sehen. Ich als Schülerin und du als Lehrerin. Das wird bestimmt aufregend. Komm gehen wir weiter, es gibt noch viel zu erkunden."
Sie setzten ihr Erkundungstour fort. Nach ungefähr 30 Minuten erreichten sie den Park. Dort beschlossen sie auf der Bank eine kurze Pause einzulegen. Als Lilly sich umsah, bemerkte sie nur ein Basketballfeld und ein Spielplatz, was für einen kleinen Ort ausreichend war. Basketball und Volleyball sind Lillys Lieblingssportarten. Sie war auch an ihrer alten Schule im Volleyballteam und war auch einer den besten Spielerinnen. Wenn es hier an der neuen Schule ebenfalls ein Volleyballteam bzw. Basketballteam gibt, dann würde sie direkt beitreten. Plötzlich holte ihre Mutter sie aus den Gedanken.
Lillys Mom: "Lilly schau mal. Am Basketballfeld steht ein Junge mit einem Basketball. Hättest du nicht Lust mit ihm ein bisschen zu spielen. Du könntest schon paar Kontakte knüpfen."
Lilly: "Ich habe schon seit paar Tagen kein Basketball gespielt. Paar Körbewerfen schadet nicht."
Ohne lange zu zögern, ging Lilly auf den Jungen zu. Hoffentlich wird er nichts dagegen haben, dass sie paar Körbe mit ihm werfen wollte. Es ist natürlich ungewöhnlich, dass ein Mädchen Basketball spielt. Zumindest fanden es die Jungs in ihrer alten Schule so, als sie dort fragte ob sie mitspielen könnte. Als sie dem Jungen mit der grünen Kappe näher kam, bemerkte sie, dass er etwas betrübt war. Sie war jetzt sich unsicher ob es eine gute Idee wäre ihn jetzt anzusprechen. Auf der anderen Seite kann sie ihn auch ein bisschen aufheitern indem sie ihn anbietet, dass sie mit ihm spielt. Außerdem kann sie bisschen üben sich vorzustellen und mit den anderen Kinder ins Gespräch zu kommen. Gestärkt von ihrem Willen steht sie nun den Jungen gegenüber.
Lilly: "Hi, ist alles in Ordnung?"
<???>: "Nein. Eigentlich wollte ich hier mit einem Freund sich treffen und eine Runde Basketball spielen, aber er hat leider gerade geschrieben, dass er lieber beim Fettarsch auf der neuen Xbox spielen will. Das geht die ganze Woche schon so."
Lilly: "Das tut mir Leid. Wenn es dich nicht stört würde ich mit dir eine Runde Basketball spielen."
<???>: "Echt? Das wäre super, dann wäre der Weg hier nicht umsonst gewesen. Wie gut bist du in Basketball?"
Lilly: "Ganz gut. Basketball ist einer meiner Lieblingssportarten. Ich hätte das Zeug in einer Mannschaft zu spielen. Leider gab es bei uns an der alten Schule nur eine Jungenmannschaft und die wollten nicht, dass ein Mädchen mitspielt. So habe ich nur in der Freizeit Basketball gespielt."
<???>: "Wow, du bist das erste Mädchen, das ich treffe, dass Basketball mag. Bei uns in der Schule sind die Mädels eher im Volleyball aktiv. Hey! Wo ich dich jetzt so sehe...du bist nicht von hier oder?"
Lilly: "Nein, ich bin gerade hierhergezogen. Ich heiße Lilly."
Kyle: "Ich bin Kyle, freut mich dich kennenzulernen, Lilly."
Lilly: "Es ist mir auch eine Freude, Kyle. Also sollen wir anfangen?"
Kyle: "Ja klar."
Sie begannen abwechselnd den Ball in den Korb zu werfen. Wer als erstes zehn Punkte erreichte, hat gewonnen. Während Kyle häufig verfehlte, schaffte es Lilly mit nur zwei Fehlwürfen die zehn Punkte zu erreichen und das Spiel zu gewinnen. Beide gaben sich die Hand und waren der Meinung: "Gutes Spiel." Nach der Partie redeten sie noch ein bisschen.
Kyle: "Alter, Lilly das war echt der Hammer. Deine Würfe waren super. Wie wollte man dich nicht in der Mannschaft haben. Du hast voll das Talent dazu."
Lilly: "Der Coach wollte es auch, aber die Jungs waren dagegen, weil ich ein Mädchen bin und Mädchen nicht in einer Mannschaft aus Jungs gehören. Und für eine Mädchenmannschaft gab es zu wenig Spielerinnen, die da mitmachen wollten. Die Mädels sind voll scharf auf Volleyball gewesen."
Kyle: "Schade das zu hören. Das ist wirklich eine Verschwendung an Talent."
Lilly: "Danke, das freut mich zu hören."
Kyle: "Also... wie lange bist schon hier in South Park?"
Lilly: "Wir sind gestern erst hiergezogen. Meine Mutter und ich sind gerade auf eine Erkundungstour durch South Park um die Gegend kennenzulernen."
Kyle: "Cool. Wenn ihr Lust habt kann ich euch bisschen hier rumführen. Ich kenn mich ja hier aus."
Lilly. "Das wäre super. Warte kurz ich hole meine Mom."
Lillys Mom: "Das ist nicht nötig mein Schatz, ich bin schon hier, weil ich dir sagen wollte, dass ich nach Hause gehen muss, da dein Vater angerufen hat und mir Bescheid gegeben hat, dass ein Teil des Umzugs heute ankommen wird."
Lilly: "Ok, ich würde mir dann von Kyle durch die Gegend führen lassen, wenns dir nicht ausmacht."
Lillys Mom: "Mach das ruhig und danke Kyle, dass du meiner Tochter die Stadt zeigen willst."
Kyle: "Keine Ursache, Mrs..."
Lillys Mom: "Mrs Birch. Also dann, ich mache mich auf den Weg. Man sieht sich und viel Spaß in der Stadt."
Lilly: "Tschüss Mom."
Kyle: "Tschüss Mrs Birch und schönen Sonntag noch."
Als Lillys Mutter sich auf den Rückweg gemacht hat, plante Kyle schon die Route durch die Stadt um Lilly alles zu zeigen was nötig ist. Dabei versuchte er bisschen mehr über Lilly herauszufinden.
Kyle: "Woher kommst du eigentlich?"
Lilly: "Ich komme aus Orion Springs, Florida."
Kyle: "FLORIDA?! Das ist aber sehr weit weg von hier. Wie kamen deine Eltern auf South Park?"
Lilly: "Meine Eltern wollten einen Ort, wo es kälter, ruhiger und nicht zu teuer war. Sie haben dann durch Zufall eine Anzeige von South Park gesehen und haben sofort zugeschlagen."
Kyle: "Ah ok. Wie gefällt es dir hier so bis jetzt?"
Lilly: "Ganz schön. Die Luft ist hier sauber, es ist hier nicht so heiß und vorallem es ist friedlich und ruhig hier. Die Schule hat auch schon einen guten Eindruck gemacht."
Kyle: "Gut zu wissen, dass ihr schon an der Schule vorbei gelaufen seid. Dann würde ich vorschlagen, dass wir beim Kino, der Mall, der Einkaufsstraße und Starks Teich vorbeilaufen, dann hast du einen groben Überblick von South Park."
Lilly: "Das hört sich gut an und danke nochmal für das Angebot."
Kyle: "Wie gesagt, keine Ursache. Also komm wir starten die Tour."
Gemeinsam gingen sie wie geplant erst zum Kino und zur Mall und von dort ging es zur Einkaufsstraße. Als die Beiden durch die Straße gingen, wurde zwei Klassenkameraden von Kyle auf sie aufmerksam.
<???>: "Siehst du was ich sehe?"
<???>: "Wenn du meinst, dass dein ehemaliger bester Freund mit einem Mädchen rumläuft. Dann ja."
<???>: "Wer ist das Mädchen?"
<???>: "Also das ist ein Mädchen, das ich nicht kenne und noch nie zuvor gesehen habe."
<???>: "Weißt was? Ich frage ihn mal."
<???>: "Warte, ich komme mit."
Die zwei gingen zu Kyle und Lilly rüber um in der Sache durchzublicken.
<???>: "Kyle!"
Kyle: "Oh hi Stan. Was ist los?"
Stan: "Ich wollte nur wissen wer das Mädchen neben dir ist. Ich habe sie noch nie hier gesehen und es ist halt komisch, dass ihr zu zweit hier rumläuft."
Kyle: "Ah das ist Lilly. Sie ist gestern hier nach South Park gezogen und ich zeige gerade ihr bisschen die Stadt. Lilly, das ist Stan und seine Freundin Wendy."
Lilly: "Freut mich euch kennenzulernen."
Stan: "Ganz meinerseits."
Wendy: "Es ist ebenfalls mir eine Freude, Lilly."
Kyle: "Was treibt ihr eigentlich hier so am Sonntag?"
Stan: "Wir waren auf den Weg zum Burger King. Heute kriegt man vegane und vegetarische Gerichte zum halben Preis. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen."
Kyle: "Ok dann halten wir euch nicht weiter auf."
Wendy: "Wenn ihr wollt könnt ihr mitkommen. Wir treffen uns mit paar aus der Klasse. Dann könnte halt auch Lilly paar weitere Leute kennenlernen und es ist garantiert eine Cartman-freie Zone."
Kyle: "Ich weiß nicht... Eigentlich wollte ich Lilly noch bisschen die Stadt zeigen, aber wenn es dir nichts ausmacht Lilly, dann würde ich Stan und Wendy begleiten."
Lilly: "Ist schon in Ordnung Kyle. Wir können die Tour an einen anderen Tag fortsetzen. Ich komme dann auch mit."
Wendy: "Super, dann los gehts zum Burger King."
Auf den Weg zum Burger King unterhielten die beiden Jungs und die beiden Mädchen miteinander. Während Wendy mehr über Lilly erfahren wollte, besprachenen Kyle und Stan ein Problem.
Kyle: "Wann war Kenny zum letzten Mal bei dir?"
Stan: "Keine Ahnung. Seit es mit Wendy läuft, habe ich den Plan komplett aus den Augen verloren. Ich weiß nicht mal ob Kenny noch was von mir will. Diese Leere in mir, die unser Auseinderleben hinterlassen hatte, wurde durch die Beziehung mit Wendy wieder gefüllt. Ich habe jetzt wieder eine Person, die mit mir Zeit verbringen will und das schätze ich."
Kyle: "Alter... Das hört sich an, dass eine Freundin zu haben viel entspannter ist als den blöden Plan zu folgen. Vorallem wenn der Fettarsch mit seiner neuen Xbox auch alles manipuliert um Kenny nur bei ihm zu behalten."
Stan: "So ist halt Cartman. Er benutzt coole Sachen um die Leute an ihn zu festigen, siehe Kenny. Es wird aber auf die Dauer nicht gut gehen. Irgendwann kommt der Punkt, da wird es egal sein ob du eine Xbox oder eine PS5 hast. So ist es bei mir gelaufen. Seit wir uns als Gruppe getrennt haben und ich mit Wendy wieder zusammen kamen, sank mit der Zeit auch mein Interesse für die neuen Konsolen. Der Punkt wird auch bei dir kommen Kyle."
Kyle: "Wie kannst du da sicher sein?"
Stan: "Wenn du eine Freundin hast, wirst du es merken. Das ändert vieles in deinen Leben."
Als die Jungs noch weiter reden wollten unterbrach Wendy deren Gespräch.
Wendy: "Wir sind da. Ich sehe schon Heidi und Bebe am Eingang auf uns warten. Gehen wir zu ihnen."
Stan: "Geht schon mal vor. Wir warten auf Clyde."
Wendy: "Ok, wir sehen uns drinnen. Komm Lilly ich stell dir die anderen Mädels vor."
Lilly: "Das ich so viele Leute kennenlerne, habe ich nie gedacht."
Lachend folgte Lilly Wendy zu den anderen Mädchen. Ein bisschen nervös war sie schon, da sie nicht wusste ob eine der Mädels ihr Aussehen begutachten wird.
Wendy: "Hallo Bebe, hallo Heidi."
Beide: "Hi Wendy."
Wendy: "Darf ich euch vorstellen, das ist Lilly. Sie ist gestern aus Florida hierhergezogen und wird mit uns ab morgen in der Klasse sein. Stan und ich haben sie und Kyle auf den Weg hierher getroffen."
Bebe: "Schön dich kennenzulernen Lilly, ich bin Bebe."
Heidi: "Und ich bin Heidi."
Lilly: "Schön euch zu treffen."
Bebe: "Komm wir gehen rein."
Wendy: "Kommen Annie und Red nicht?"
Heidi: "Nein, Annie ist mit ihren Freund unterwegs und Red ist paar Verwandten besuchen."
Wendy: "Na gut, gehen wir halt rein."
Als sie das Schnellrestaurant betraten, konnte man gleich erkennen, dass heute eine Sonderaktion ist. Alle Plätze waren besetzt und die Schlangen gingen fast bis zum Eingangsbereich. Es gleichte einen Glückspiel, einen Burger und einen Platz zu bekommen. Nach einiger Zeit in der Schlange kam ein Mitarbeiter und informierte alle Kunden, dass alle veganen und vegetarischen Gerichte ausverkauft wären und nur die gewöhnlichen Gerichte noch vorhanden wären. Den Mädels gefiel es gar nicht.
Bebe: "Wie kann es sein, dass alles schon weg ist?!"
Heidi: "Jetzt standen wir hier umsonst und bekommen nicht mal was Vegtarisches..."
Wendy: "Komm wir gehen wieder raus und sagen es den Jungs Bescheid, dass sie auch nicht umsonst anstehen werden."
Lilly: "Wir können doch ein Eis oder Zwiebelringe holen. Dann wäre die Warterei nicht ganz umsonst."
Heidi: "Das ist auch keine schlechte Idee und wir hätten dann wirklich etwas noch bekommen."
Bebe: "Also gut, dann holen wir uns paar Snacks."
Lilly: "Ich hole ein paar Zwiebelringe auch für Kyle als Dankeschön für die Tour durch South Park."
Wendy: "Das ist eine schöne Geste, Lilly. Ich glaub ich hole für Stan auch etwas. Der wird sich bestimmt freuen."
Die Mädels bestellten sich einige Snacks und machten sich auf den Weg nach draußen. Draußen angekommen liefen sie direkt in die Jungs rein, die jetzt auch vollständig waren. Die Mädchen erzählten den Jungs die schlechte Nachricht und diese waren gar nicht erfreut.
Clyde: "Alter was ist das für eine Scheiße? Ich stehe heute extra früh auf um zu hören, dass alles weg ist. Na toll."
Bebe: "Entspann dich Clyde. Ich habe dir eine Portion Chili Cheese Nuggets gekauft."
Clyde: "Baby du bist die beste. Ich liebe dich."
Bebe: "Lass das Clyde, ich werde noch ganz rot. Komm wir gehen zu mir und essen es dort."
Die beiden verabschiedeten sich von den anderen und brachten auf. Heidi verabschiedete sich ebenfalls und machte sich auch auf den Heimweg, jedoch bemerkte Lilly, dass Heidi auf einmal recht bedrückt war als sie sich verabschiedete. Bevor sie es hinterfragte, fiel ihr ein, dass sie noch Kyle die Zwiebelringe geben wollte.
Lilly: "Das ist für dich Kyle. Als ein Dankeschön für die heutige Tour und natürlich das Basketballspiel."
Kyle: "Boah danke Lilly. Das ist wirklich nett von dir."
Lilly: "Bitte sehr."
Wendy überreichte Stan auch eine Packung Zwiebelringe.
Wendy: "Du kriegst natürlich auch was, Stan."
Stan: "Ich dachte schon, dass ich der Einzige bin, der leer ausgeht."
Wendy: "Keine Sorge ich lasse meinen Freund doch nicht blöd darstellen."
Wendy küsste liebevoll Stans Wange. Während es Kyle bisschen komisch fand, war das für Lilly romantisch. Sie träumt schon selbst einen Freund zu haben. Wahrscheinlich findet sie ihre große Liebe hier. Das weißt nur das Schicksal. Bevor sie noch tiefer in ihre Träumereien eintauchte holte Kyle sie wieder zurück.
Kyle: "Lilly, alles klar?"
Lilly: "Äh ja, ich war nur in meinen Gedanken vertieft."
Kyle: "Du sahst halt bisschen abwesend aus."
Stan: "Wendy und ich machen uns auf den weg ins Kino. Wir sehen uns morgen in der Schule."
Kyle: "Bis morgen und viel Spaß im Kino."
Stan+Wendy: "Danke, bis morgen."
Lilly: "Bis morgen."
Stan und Wendy gingen in Richtung Kino und somit sind nur noch Kyle und Lilly verblieben.
Lilly: "Ich glaub, ich mach mich auch auf den Weg nach Hause. Ich muss für Morgen noch alles vorbereiten."
Kyle: "Ich begleite dich. Ich muss auch in die Richtung."
Lilly: "Ich muss ehrlich sagen, Kyle du bist wirklich sehr hilfsbereit. Machst du es weil ich ein Mädchen bin oder weil ich einfach neu hier bin."
Kyle: "Selbst wenn du ein Junge wärst, hätte ich dich hier rumgeführt."
Lilly: "Du hast wirklich ein gutes Herz."
Kyle: "Wow danke. Das hat noch keiner zu mir gesagt."
Auf den Heimweg unterhielten sich die Beiden über viele Themen. Sie hatten auch viel Spaß beim Schwätzen. Nach einer Zeit erreichten sie Kyles Haus.
Kyle: "Hier ist wohl Endstation für mich. Der Tag hatte heute viel Spaß gemacht. Ich hoffe, ich konnnte dir einen guten Überblick über den Ort geben und das es dir heute auch Spaß gemacht hat."
Lilly: "Der Tag war heute echt spaßig. Ich kann es nie oft genug sagen, danke für die Tour. Falls du mal Lust hast wieder paar Körbe zu werfen, weißt du wen du fragen kannst."
Kyle: "Auf jeden Fall. Wahrscheinlich kannst du mir auch paar Tricks zeigen beim Werfen. Ich freue mich schon auf die nächste Partie. Also dann bis morgen."
Lilly: "Bis morgen."
Nun machte sich Lilly auf den Heimweg. Unterwegs lässt sie den Tag nochmal in ihren Gedanken durchlaufen. Sie hat einen guten Überblick über die Stadt bekommen und hat viele neue Freunde kennengelernt. Das ist schon ein guter Start in das neue Leben. Morgen beginnt die Schule und dort warten neue Herausforderungen, aber auch neue Freunde. Als Lilly vor der Haustür stand, schaute in den klaren Himmel und sagte: "Egal was komme, ich werde es durchstehen."
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