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Einmal Gefäß immer Gefäß ?!

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P18 / MaleSlash
Satoru Gojo Yuji Itadori
28.10.2021
09.12.2021
2
3.260
5
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
28.10.2021 1.746
 
Salve meine Freunde der exquisiten BoysLove-Unterhaltung, nein mal im Ernst, Hallo. ;)
Ich bekenne mich zur neuen Glaubensrichtung -Jujutsu Kaisen spezial Gojo- und möchte euch hier eines meiner neusten Ergüsse präsentieren. Die Idee habe ich tatsächlich geträumt und kam in den Genuss die Dinge aus Gojo's als auch Yuji's Sicht zu sehen..... say no more .. 'Simp'.

Ansonsten bin ich noch voll dabei diese Story auf den Rechner zu bringen und hoffe natürlich , euch gefällt was ihr da lest. Normalerweise lese ich alles nochmal Korrektur aber Rechtschreibfehler könnt ihr gerne behalten. ;)  Ich gebe mir Mühe so schnell wie möglich zu posten und wenn ein Kapitel kommt, seid gewiss.... das Nächste ist bereits begonnen ;)
Reviews etc sind gern gesehen. ;)

*** Ich hab das erste Kapitel überarbeitet und jetzt aus der Ich-Perspektive geschrieben.

Genug geredet. Los gehts.
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Yuji Itadori. Quasi ich, das ehemalige Gefäß Sukuna's und heute einer besten fünf Absolventen der Jujutsu Akademie zur Bekämpfung von Fluchgeistern und Ausbildung zu Magiemeistern. Mittlerweile bin ich erwachsen und ein Magiemeister ersten Ranges. Häufig bin ich mit Megumi Fushiguro und Nobara Kugisaki in einem Team um Missionen zu erledigen. Klar machte ich manchmal auch mein eigenes Ding aber zu Dritt machte alles mehr Spaß. Nach wie vor ist Satoru Gojo der Mächtigste unter uns allen und wir sehen ihn sehr oft, häufiger als mir manchmal lieb ist.
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Es war sicherlich noch verdammt früh als mich mein Handy weckte, müde und etwas unkoordiniert suchte ich nach dem blöden Teil und als ich es endlich ertastet hatte versuchte ich meine Augen etwas schärfer zu stellen um das Display lesen zu können.  - Gojo Sensei- stand dort und sofort war ich hellwach und strich schnell nach links auf dem Bildschirm um den Anruf entgegen zu nehmen.
„Guten Morgen Sensei“ sprach er gutgelaunt und aus der anderen Leitung hörte man ein belustigtes Lachen. „Nahhh~ Yujii.. ich hoffe du genießt deinen Morgen um 12 Uhr Mittags. Zieh dich an und komm aus dem Bett, in einer Stunde gibt es eine Versammlung in der Akademie, scheint was Größeres zu sein –Ci-aoo!“ schneller als ich reagieren konnte hatte mein ehemaliger Lehrer das Telefonat schon wieder beendet und ich griff mir peinlich berührt ins Gesicht. Was sollte er denn nur von ihm denken ? Er war doch jetzt erwachsen und lebte allein, da musste er es doch geregelt bekommen vor dem Mittagessen aus dem Bett zu kriechen. Für Gojo war er sicher immer noch der kleine Itadori den er vor dem Tod durch die Ältesten geschützt hatte und sein ewiger Schüler.
Bevor ich mir hier weiter den Kopf zerbreche, sollte ich mich lieber für die Verabredung fertig machen. Mit einem lauten Gähnen streckte ich mich und kratzte mir wohlig über den Bauch bevor ich mich brummend aufrichtete. Schlürfend steuerte ich das Badezimmer an und unterzog mich einer schnellen Katzenwäsche. Für einige Sekunden musterte ich mich im Spiegel, mein Gesicht war markanter geworden und meine Haare waren länger geworden, weswegen ich sie lieber in einem Dutt zusammenfasste. Meinen Undercut hatte ich behalten. Hellwach und erfrischt ging ich zurück in mein Schlafzimmer und suchte mir ein paar Klamotten raus.
Nach wie vor war ich eher der gemütliche Typ, deshalb entschied ich mich lediglich für schwarze Jogginghosen und einen dunkelgrauen Hoodie, der ihn immer ein wenig an seine Schuluniform, aufgrund des Kragens, erinnerte. Den mochte ich besonders gern, da Gojo seine Finger im Design seiner damaligen Sachen mit im Spiel gehabt hat. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich meine Wohnung jetzt wirklich verlassen musste. Hastig sammelte ich mein Handy und meine Geldbörse ein und griff nach meinen Kopfhörern. Auf dem Weg nach Draußen schlüpfte ich noch in meine abgewetzten weißen Sneaker und summte die Musik mit die spielte während ich den Weg zur U-Bahn ansteuerte.  Eigentlich ging ich den Weg immer zu Fuß aber dafür war jetzt absolut keine Zeit.
Seit ich Sukuna los war, lebte ich wirklich viel entspannter und ein schöner Nebeneffekt, die Immunität gegen Gift hatte ich behalten, warum auch immer. Irgendwann war es geschafft und alle 20 Finger wurden in mir versammelt. Gott, wenn ich nur an diesen Geschmack dachte, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Na egal, nachdem es passiert war eignete sich Sukuna meinen Körper an, ich war einfach zu schwach dieser Macht entgegen zu wirken. Letztendlich waren es Gojo, Megumi und Nobara in Zusammenarbeit , die , die es geschafft haben Sukuna zu überlisten und schließlich auszulöschen.
Ich selbst habe keine Erinnerung an diesen Kampf, alles was ich weiß, war, dass es schwarz und kalt und einsam war. Das Erste an das ich mich wieder klar erinnern konnte, waren eisblaue Augen die mich still musterten, als ich langsam wieder zu mir kam und dieses Gefühl, was ich dabei empfunden habe, es ist schwer zu beschreiben und ich kann es bis heute nicht wirklich.
Die Linie mit der ich fahren musste war mehr als voll und ich quetschte mich irgendwie in die Menge hinein.
„Sorry“ murmelte ich als ein Mädchen  von meinem Körper angerempelt wurde. Schüchtern blickte sie mich an und ich erwiderte den Blick mit einem freundlichen Lächeln. Doch ich wand mich schnell wieder um und sah aus dem Fenster, dunkles Grau in Schwarz und Braun zog furchtbar schnell an meinem Auge vorbei.
Insgesamt dauerte die Fahrt fünfzehn Minuten und ich drängelte mich erneut durch die Menschenmenge als ich endlich meine Haltestelle erreichte.
Das Mädchen von vorhin stieg ebenfalls mit mir aus , ich beachtete sie allerdings nicht weiter und sah auf mein Handy. Noch zehn Minuten Zeit und es waren nur noch fünf Minuten Fußweg, er konnte es wenigstens noch pünktlich schaffen. Siegessicher steuerte ich schnurstracks den Ausgang an und wollte gerade meinen Fahrausweis wieder einstecken, als meine Hand einen brennenden Schmerz durchfuhr. Ruckartig drehte ich mich um und vor mir stand das Gör von eben. Doch jetzt war sie umgeben von einer beunruhigenden Menge an Fluchkraft. Zügig zog ich mich ein paar Meter zurück und aus schwarzen, mit roten Pupillen bestückten Augen sah sie mich an und lächelte, fast schon charmant.
„Du hast so gut gerochen, so unberührt. Ich musste dich einfach küssen“ erklärte sie liebreizend und mehr als verwirrt musterte ich sie und dann fiel mir meine Hand wieder ein. Blitzschnell zog ich meine Hand vor meine Augen und starrte das Mal auf der hellen Haut an, das wie ein Abdruck eines Kussmundes aussah.
„Du liegst mir ja gar nicht zu Füßen?...?“ sie stutzte und kam einen Schritt näher. Instinktiv baute ich die Distanz wieder aus und sah , dass die Menschen um sie herum begannen sie anzusehen.
„Du musst wissen, ich benutze meine Fluchkraft nicht um die Menschen zu manipulieren. Ich nutze sie vorerst nur um zu erkennen welche Menschen eine reine und unberührte Seele und Körper besitzen, den ich beschmutzen kann. Ich bin aus unerfüllter Liebe, Lust und Leidenschaft geboren. Mit einem Kuss von mir verfällt mir jeder und gehört mir, ich kann alles was ich will mit ihnen anstellen und sie lieben es. Nur werde ich bei dir etwas härtere Mittel anwenden müssen“ gurrte sie und kam mir erneut näher.
„Shit, du hast mir gerade noch gefehlt. Du bist also ein Fluchgeist und kannst deine Aura unterdrücken. Sehr clever..“ sprach ich scheinbar anerkennend und lächelte dann aber siegessicher.
„Nur wusstest du nicht , dass mein Körper immun gegen Gifte ist. Du weißt wohl echt nicht wen du dir hier ausgesucht hast“ ausweichen war nicht mehr drinnen, weswegen ich mich nun in Angriffsstellung begab.
In ihrem Gesicht stand nun Erkenntnis. „ Du bist ein Magiemeister..“ knurrte das Mädchen und ihre Gestalt begann sich zu ändern. Die Kleidung zerlief auf ihrem Körper und lediglich ein wohlgeformter, fast nackter Körper blieb zurück, der  nur mit schmalen Stoffstreifen bedeckt war. Für einen Moment wusste ich nicht wo ich hinsehen sollte. Das letzte Mal als ich so etwas gesehen hatte war in einem Magazin, das ich mir mal vor einiger Zeit gekauft hatte. Entzücktes Gelächter war zu hören und der weibliche Fluchgeist strich über seinen eigenen Körper. Meine Wangen färbten sich rot und räuspernd versuchte ich mich wieder zu konzentrieren. Innerlich rief ich mich selbst zur Contenance, ich bin verdammt gut in dem was ich tue und wegen ein bisschen nackter Haut durfte ich mich nicht so einfach aus der Fassung bringen lassen.
„Nur weil ich meine Fluchkraft nicht einsetze, heißt es nicht, dass ich das nicht könnte“ flüsterte sie unheilvoll und plötzlich schmerzte meine Hand erneut und es war als ob das Mal Feuer gefangen hatte.
„Was zur Hölle..?“ murmelte ich leise und setzte nun selbst zum Angriff an, die Zeit war zu knapp um einen Vorhang zu platzieren, also blieb nur der Sprung nach Vorne. Die ersten beiden Treffer saßen und ein breites Grinsen zierte mein Gesicht.
„Im Kämpfen scheinst du aber nicht sonderlich gut zu sein“ provozierte ich sie bewusst und mein Plan ging auf. Der Fluchgeist stürmte brüllend auf mich zu „Du Kennst meine Macht nicht, also halt dein großes Maul!“ Ihre Fingernägel wurden plötzlich meterlang und versuchten mich zu durchbohren, knapp verfehlten sie mich und spießten sich in den Asphalt. Den Moment nutzend, das mein Gegner feststeckte holte ich tief Luft, die Zeit blieb für einen Moment stehen , schwarzes Licht blitzte auf und ich holte mit meiner Faust aus. Meine gebündelte Kraft traf das Ziel und das Fluchmädchen riss panisch die Augen auf.
„ Was ..? Dieses Licht.. Wie kannst du … ahh... das .. tut weh..“ jammerte sie wehleidig und suchte meinen Blick. Irgendwie tat sie mir leid, aber ich konnte sie nicht weitermachen lassen.
„Ich kann noch nicht …. nicht..“ flüsterte sie und mit letzter Kraft schnellte sie nach Vorn, nutzte meine Unaufmerksamkeit und küsste das Mal erneut.
Nur eine Sekunde zu spät kam meine Reaktion und plötzlich fühlte ich mich leicht benommen, doch so schnell wie das Gefühl kam, war es auch schon wieder verschwunden. Mein Gegner hatte sich aufgelöst, eindeutig mein Sieg aber wieso verschwand dieses Ding da an meiner Hand nicht ? Wie viel Glück konnte ein Mensch an einem Tag haben ? Unzufrieden knurrte ich und untersuchte verwirrt die Umrisse auf meiner Haut, aber ich konnte kein besonderes Problem feststellen.
Vielleicht sollte ich Gojo kontaktieren ? Im nächsten Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen. „Die Versammlung!!“ schrie ich lauthals und griff mir verzweifelt ins Gesicht. Hektisch kramte ich mein Handy hervor. Fünfzehn verpasste Anrufe von Kugisaki und eine Nachricht von Gojo mit einer Menge Smileys, die Tränen lachten. Der schien sich ja prächtig zu amüsieren. Theatralisch seufzte ich und joggte im Eiltempo in Richtung Akademie.
 
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