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Nur diese eine Nacht - Miss Streichholz und Mister Benzin

von MarieSol
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa
27.10.2021
19.11.2021
11
10.789
7
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10.11.2021 1.611
 
Marie deutete auf ihr Auto „Lass uns schnell fahren…“

Im Hotel angekommen, liefen die beiden wieder über den Hintereingang zu Rikus Zimmer. Die Tür war noch nicht richtig ins Schloss gefallen, da lagen ihre Lippen schon auf seinen und sie konnten beide nicht schnell genug aus den Jacken und Schuhen kommen. „Hast du es eilig?“ fragte Riku grinsend zwischen den Küssen „Wir haben die ganze Nacht.“. „Ein Jahr kann verdammt lang sein Riku. Du hast aus einem Rest Glut ein Höllenfeuer entfacht, das da jetzt lodert und wartet, dass sich jemand darum kümmert.“ ‚Ein Jahr abstinent?! Wow, irgendwo habe ich mal den Begriff treuer Betrüger gehört, sind wir das? Tragen wir beide den Ring nur noch aus Gewohnheit?‘ fragte er sich. Diese Abstinenz konnte er von sich nicht in der Form behaupten, auch wenn er bei den wenigen Malen, um die er nicht herumkam, in Gedanken grundsätzlich bei Marie gefangen war. Was, je näher das Konzert rückte, sowieso mehr als oft der Fall war. Nicht anderes sah es in einem anderen Haushalt aus, wo das eine oder andere Essen darunter leiden musste oder ein Programm bei der Arbeit nicht ganz so rund lief wie es sollte, da die Gedanken mal wieder an einem bestimmten Musiker hingen. Deshalb war es diesmal auch sie, die ihren Ring abnahm und ihm seinen abzog. Jetzt gehörten sie nur sich, niemandem anders.

„Entzugserscheinungen also?“ folgerte Riku plötzlich. Marie sah ihn erstaunt an, legte den Kopf leicht schräg „So könnte man das wahrscheinlich nennen…“ und lies ihre Hände über Rikus Brust streicheln. „Ich würde gern noch schnell unter die Dusche springen…“ wechselte er scheinbar das Thema bevor er hinterher schob „… kommst du mit?“ „Glaubst du ernsthaft, dass du dann noch zum duschen kommst?“ zog sie leicht eine Augenbraue nach oben. Er grinste sie derweilen süffisant an „Nö, aber ich könnte die Flammen vom Höllenfeuer noch etwas höher züngeln lassen in dem ich Benzin ins Feuer gieße … was meinst du?“ nur um sich dann zu ihr hinunter zu beugen und mit der Zunge sanft über ihre Lippen zu streicheln. „Macht dir das Spaß, mich so zu quälen?“ fragte sie ihn nur halb ernst. Riku musste kurz schlucken, als er sah, wie dunkel sich ihre Augen mittlerweile schon verfärbt hatten „Ich kann es nicht verneinen, ein gewisser Reiz ist schon dabei… aber ich will mal nicht so sein, mich lässt das hier auch nicht kalt.“ Er schob eine ihrer Hände von seiner Brust tiefer auf seine Mitte. „Also dann, Abmarsch ins Bad, der Herr!“

„So gut sich diese Bluse auch unter meinen Händen anfühlt, wenn ich nicht bald eine Öffnung finde, nehme ich dich mitsamt diesem Stück Stoff unter die Dusche.“ Marie hatte unterdessen Riku schon von Hemd und T-Shirt befreit und seine Jeans geöffnet. Also drehte sie ihm den Rücken zu, nahm ihre langen Haare zur Seite und zeigte an die drei Knöpfchen in ihren Nacken „Versuch es doch mal mit diesen hier…“. Dabei blickte sie ihm über den Spiegel in die Augen. Das blaugrau seiner Augen war mittlerweile ebenfalls um einige Nuancen dunkler geworden und er blickte angestrengt auf die kleinen Knöpfchen ‚Das war doch Absicht, solche Knöpfe gehören verboten…‘. Er atmete tief durch während er nestelte. Aber siehe da: die Knöpfe waren offen und die Bluse öffnete sich in ihrem Rücken, noch ein Knoten an der Seite auf ihrer Hüfte und der Stoff rutsche von ihrem Körper. ‚Endlich!‘ fegte es durch seine Gedanken. Aber nur kurz, denn die Spitze, die sie drunter trug war ein Hauch von Nichts. Über den Spiegel erkannte er eher ein wenig transparente Farbe auf ihrem Körper als wirklich einen BH. Nun strichen seine Hände direkt zu ihrem Hosenbund, er konnte es kaum erwarten, den entsprechenden Slip dazu zu sehen. Während seine Finger geschickt ihre Hose öffneten und nach unten schickten fuhr er mit der Zunge über ihren Hals und löste so einen gefühlten Flächenbrand aus. Marie musste sich mittlerweile am Waschtisch festhalten, denn sie befürchtet, dass ihre Kniee nachgeben würden, wenn er so weiter machen würde. Und das tat er: er zog ihr den BH aus und kümmerte sich liebevoll um die jetzt nackte Haut unter seinen Händen. Immer wieder überzeugte er sich im Spiegel, dass er das richtige tat. Dann lies er seine Hände tiefer wandern. Sie waren vom Spielen der Gitarrensaiten leicht rau und erzeugten so eine zusätzliche Reibung. Zuerst streichelte er sie nur sanft über der Wäsche, doch das war beiden schnell nicht mehr genug und so musste dieses Stück Stoff auch noch weichen. Sie drängte sich an ihn, wohl wissend, was ihr da in den Rücken drückte, doch er dachte nicht daran, sie aus ihrer süßen Qual zu entlassen, konnte er sie doch genaustens über den Spiegel beobachten. Seine Fingerspitzen reizten sie weiter. Ihre Haut reagierte höchst sensibel auf jede seiner Berührungen, unter denen sie sich in seinen Armen wand. So dauerte es nicht lange und sie explodierte vor ihm wie ein buntes Feuerwerk an Silvester.

„Besser?“ fragte er nun heißer, worauf sie nur nickte „Dann lass uns jetzt duschen gehen…“ Er schob nur schnell seine Jeans nach unten, schickte die Shorts hinterher und zog Marie mit sich. Sobald das herrlich warme Wasser auf sie niederprasselte, fanden sich ihre Lippen wieder.  Sie küssten sich regelrecht in einen Rausch hinein. Marie griff nach dem Duschgel, sah ihn an und fragte „Darf ich?“. Riku sah zu, wie sie einen Klacks davon in ihren Händen aufschäumte und dann auf seiner Brust verteilte. Zuerst kleine Kreise, dann wurden die Kreise größer zogen auch seinen Bauch mit ein, seine Schultern und schließlich wanderte sie tiefer. Allerdings nur, um nach hinten zu seinem Rücken und seinem Po zu streicheln. Das unwillige Ausatmen ließ sie schmunzeln, sie zeigte jedoch nur stumm Richtung Spiegel und Waschtisch. Riku wusste sofort woher der Wind wehte und versuchte sich näher an sie heranzuschieben. Sie ließ zu, dass er seine Härte an ihr rieb. Auch, dass er sie fest an sich zog und sie sehr fordernd dazu küsste. Sie wollten beide das gleiche. Also wanderten ihre Hände wieder zurück an seine Mitte und umfassten ihn fest. Durch das Duschgel glitten ihre Hände wie von selbst an ihm entlang. Als sie begann ihr Handgelenk in der Bewegung zu drehen stöhnte Riku laut auf, damit hatte er nicht gerechnet. „Wir müssen hier raus!“ und schon drängte er sie Richtung Duschtür. „Riku was ist los? Sag, wenn du was nicht willst…“ „Entschuldige, nein, das hier ist sensationell. Aber ich will es nicht so zu ende bringen. Ich will in dich, aber…“ sie konnte ihm nicht folgen und fragte deshalb „Aber?“ „Kondome und Wasser sind nicht die besten Freunde…“ erklärte er. Sie biss sich auf die Lippe und überlegte kurz „Nicht, …“ Rikus Daumen berührte kurz ihre Lippe „… das macht mich unwahrscheinlich an.“ Marie lächelte „Das ist gut… Also vielleicht gibt es da ja trotzdem eine Lösung. Von der Pille hab ich mich noch nicht getrennt, aber in den letzten…“ sie überflog kurz in Gedanken den Kalender „… in den letzten 26 Monaten, warst du der einzige Mann, mit dem ich geschlafen hab. Wenn dir also ein Verhütungsmittel reicht, dann …“ sie biss sich wieder auf die Lippe, wohlwissend was sie auslöste. „Wenn du mich so ansiehst, kann ich nicht denken.“ er schluckte hart. „Ich hab vor ein paar Monaten eine gründlichen Check-Up machen und alles testen lassen, was so geht, einfach um sicher zu sein. Da kam nichts raus, … also ich mein, dass ich nichts hab. Seitdem hatte ich mit niemandem mehr was. Die Papiere liegen…“ „Schhhh, wenn du sagst, alles ist okay, dann reicht mir das Riku. Wenn ich dir nicht vertrauen würde, wäre ich nicht hier.“ Langsam kam auch bei ihm an, was sie da gerade gesagt hatte. Ihre Hände glitten wieder über seine Haut, direkt zu seiner Mitte. „Sensationell sagtest du? Dann nehme ich an, ich darf so weiter machen?“ zu mehr als einem Nicken war Riku nicht mehr fähig, ganz im Gegenteil, seine Augen fielen zu, sein Kopf in den Nacken und ein wohliges Brummen verließ seine leicht geöffneten Lippen. Doch nach wenigen Auf- und Abdrehbewegungen machte Riku das warme Wasser wieder an „Du musst jetzt trotzdem damit aufhören…“ Er zog sie mit sich auf die in der Dusche eingelassenen Bank. Für diesen Komfort liebte er die Hotelduschen.

Marie lies sich auf seinem Schoß nieder. Seine Hände umspannten ihre Hüfte und versuchten das Tempo zu kontrollieren. Doch sie hielt dagegen und meinet nur „Laaangsaaam… du darfst gleich…“. Riku stöhnte auf, als sie ihn ganz aufgenommen hatte und damit begann sich sanft hin und her zu wiegen. Seine Hände wanderten ihre Seiten nach oben zu ihren Brüsten und verwöhnten sie mit zärtlichen Streicheleinheiten. Seine Zunge glitt ihren Kiefer entlang zu ihrem Ohr. Seinen heißen Atem dort zu spüren löste wohlige Schauer in ihr aus. Er kehrte zu ihren Lippen zurück und sie verfielen in leidenschaftliche Küsse. Mittlerweile pressten seine Hände ihr Becken geradezu auf ihn. Sie hatten ein rasantes Tempo aufgenommen und es fehlte beiden nicht mehr viel, den Weg zu den Sternen anzutreten. Marie seufzte lustvoll auf und küsste seine Schulter. In dem Moment, als er sie jedoch losfliegen lies, biss sie ihn sanft in die Schulter. Der seidene Faden seiner Beherrschung riss und er kam ebenso intensiv und laut bei seinen Sternen an wie Marie.

Einige Zeit später lagen beiden in große flauschige Handtücher gewickelt im Bett. Rikus Finger zeichneten Kreise auf Maries Schulterblatt. „Marie, ich würde dich gern was fragen. Aber ich bin mir nicht sicher, wie. Ich habe ein wenig Angst, dass du aus dem Bett hüpfst und wegrennst.“ Dabei sah Riku wieder in die eisblauen Augen, die ihn von Anfang an so fasziniert hatte. Nun wurde Marie dann doch etwas mulmig zu mute.
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