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Gemeinsam durch dick und dünn

von Patchie
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
Anthony "Tony" DiNozzo Leroy "Jethro" Gibbs OC (Own Character)
23.10.2021
12.08.2022
26
49.016
11
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06.08.2022 2.829
 
Auch wenn es Tony nicht direkt ausgesprochen hatte, wusste Yiannis sofort, dass sie zusammen zum Friedhof fahren würden, um James Grab zu besuchen. Allein dieser Gedanke, gepaart mit dem Bewusstsein, dass er James Taschenuhr bei sich hatte, ließ ihn die Nacht nicht mal ansatzweise an Schlaf denken. Immer wieder nahm Yiannis die Taschenuhr in seine Hände und fuhr mit den Fingerspitzen über die glatte Oberfläche. Fred hatte die Uhr extra reinigen lassen, sowohl von Innen als auch von Außen, wodurch die Taschenuhr aussah, als wenn James ihm diese gerade erst persönlich gegeben hätte. James hatte auf die Uhr immer sehr gut geachtet und mit Hingabe gepflegt, was der Grieche nun an seiner Stelle machen würde. Von Yiannis unbemerkt wachte kurz darauf Steve auf und sah seinen Mann vor sich im Sessel sitzen, mit der Uhr in seinen Händen. Der Grieche war ganz in seinen Gedanken vertieft und strich andauernd über das Gehäuse. Das sich Yiannis so verhalten würde hatte Steve schon geahnt, als er ihm im SUV die Taschenuhr gezeigt hatte. Neben dem Wagen, den James Steve und Yiannis zur Hochzeit schenkte, sowie etlichen Fotos war diese nun mit eine der wenigen Erinnerungsstücke an ihn. Steve stand auf, ging vor Yiannis in die Hocke und legte seine Hände auf die des Griechen. Sofort zuckte Yiannis heftig zusammen und sah erschrocken auf. In den Augen des Griechen lag eine so abgrundtiefe Traurigkeit, dass sich bei Steve der Magen zusammen zog.

,,Ich vermisse ihn so sehr." sagte Yiannis auf einmal ganz leise, wobei sich Tränen einen Weg über die Wangen des Griechen suchten. ,,Ich vermisse ihn genauso. Mir wäre es auch lieber, wenn James jetzt einfach durch diese Tür kommen würde und all das nie passiert wäre. Leider kann ich die Zeit nicht zurückdrehen." versuchte Steve Yiannis zu trösten, der zur Antwort nur nicken konnte. ,,Komm mal her." sagte Steve und konnte schon kurz darauf seine Arme um den Griechen legen, der sich an ihn lehnte. Yiannis schmiegte sein Gesicht in die Halsbeuge seines Mannes und begann, haltlos zu weinen. Steve hielt Yiannis fest und redete so lange leise mit ihm, bis dieser sich langsam wieder beruhigte. Nachdem Steve die Umarmung gelöst hatte, umfasste er das Gesicht von Yiannis mit beiden Händen und drückte es leicht nach oben, so dass der Grieche ihn ansehen musste. ,,Lass uns James besuchen. Er würde sich bestimmt sehr darüber freuen." versuchte Steve noch einmal sein Glück. Von Yiannis bekam Steve zwar wieder nur ein Nicken zur Antwort, aber genau das zauberte ein Lächeln in sein Gesicht. Überglücklich küsste er seinen Mann auf die Stirn und wischte ihm mit den Daumen die Tränenspuren vom Gesicht. Endlich öffnete sich Yiannis und war dazu bereit, James Grab zu besuchen.

Die vier trafen sich in der Lobby des Hotels und frühstückten erst noch im angrenzenden Speiseraum, wo es immer ein reichhaltiges Buffet gab. Als sie danach zum SUV gingen, nickte Steve Jeth kurz zu, was von Yiannis gar nicht bemerkt wurde. Jethro drückte daraufhin Anthonys Hand. Die drei waren zwar sehr nervös, zeigten dies nach außen hin aber nicht. Sie wollten den Griechen mit ihrer Nervosität nicht noch unruhiger machen, als dieser eh schon war. Die gesamte Fahrt zum Friedhof verlief schweigend. Yiannis war wieder in seinen eigenen Gedanken versunken. Er bekam um sich herum überhaupt nichts mit. Selbst als Anthony ihm von hinten eine Hand auf die Schulter legte, reagierte der Grieche darauf nicht. Steve und Jethro tauschten daraufhin über den Rückspiegel besorgte Blicke aus. Die Ungewissheit, was gleich auf dem Friedhof passieren würde, war für Steve nur schwer zu ertragen.

Als sie am Friedhof ankamen, fasste Steve Yiannis unter das Kinn, drückte dessen Kopf hoch und drehte diesen zu sich, so dass der Grieche ihn ansah. ,,Bist du bereit?" fragte er seinen Mann. Yiannis nickte nur und stieg aus. Wie von einer unsichtbaren Hand geführt, ging der Grieche zielsicher in einen abgelegenen Teil des Friedhofes. Unter einem Baum blieb Yiannis aber abrupt stehen und blickte unverwandt in eine Richtung. Jeth sah Steve fragend an, der nur leicht den Kopf schüttelte. Steve wollte es schon abbrechen und mit Yiannis wieder umdrehen, doch da brach es plötzlich aus dem Griechen heraus. ,,Ich kann es nicht. Es geht einfach nicht. Andauernd sehe ich ihn vor mir, wie er tot im Bett liegt. Ich mache mir solche Vorwürfe, dass wir es falsch gemacht haben. Vielleicht hätte James ja doch eine Chance gehabt und wäre jetzt noch bei uns. James fehlt mir so unglaublich, dass ich das Gefühl habe, als wenn es mich zerreißen würde." sagte Yiannis, wobei er haltlos weinte. Der Grieche konnte sich einfach nicht beruhigen und atmete immer schneller. Steve sah verzweifelt zu Jeth. In solch einer Situation kam selbst er zu Yiannis nicht mehr durch. Da war es auch immer nur noch James gewesen, der Zugang zum Griechen gefunden hatte.

Nun stellte sich Jethro vor Yiannis und griff nach dessen Händen. Er legte sich diese an seine Seiten und fixierte den Griechen mit einem Blick. ,,Kleiner?" fragte Jeth, doch Yiannis reagierte nicht auf seine Ansprache. ,,Yiannis, atme mit mir zusammen!" versuchte er es noch einmal im Befehlston. Erst da sah Yiannis ihm ins Gesicht und passte sich seiner Atmung an, wodurch sich der Grieche langsam wieder beruhigte. ,,Ihr habt James das Wertvollste geschenkt, was es überhaupt gibt. James konnte selbst entscheiden, wann er gehen wollte. Gerade weil James Arzt war, wusste er ganz genau, was auf ihn zukommen würde. Ihr habt ihm eine Menge Leid und Schmerzen erspart. Vor allem durfte er im Kreis seiner liebsten Menschen sterben, in den Armen seines Sohnes." sprach Jeth leise mit ihm. Yiannis konnte mal wieder nur nicken, weil die Trauer jegliches Sprechen für ihn unmöglich machte. ,,Du darfst es nicht als Grab ansehen. Siehe es als Anlaufstelle für dich und James. Das ist euer persönlicher Treffpunkt. Hier kannst du mit James reden und ihm alles anvertrauen. Er wird da sein und dir zuhören. Du wirst es spüren." sprach Jeth weiter und behielt dabei Yiannis im Blick ,,Machst du das mit Shannons und Kellys Grab auch so?" fragte Yiannis leise. ,,Ja, das mache ich. Ich habe sogar manchmal das Gefühl, als wenn die beiden wirklich da wären und ich ihre Antworten hören würde. Sie geben mir immer noch Widerworte." erzählte Jeth dem Griechen, der darüber sogar kurz lachen musste. Kaum hatte Jeth die Hände von Yiannis wieder freigegeben, streckte der Grieche eine davon Steve entgegen. Dieser ergriff die Hand seines Mannes und gemeinsam gingen sie zu James Grab. Tony und Jethro folgten den beiden, ebenfalls Hand in Hand. Als sie an James Grab ankamen, setzte sich Yiannis im Schneidersitz vor den Stein und legte eine Hand auf diesen. Steve setzte sich mit gespreizten Beinen hinter seinen Mann und umschloss dessen Körper mit den Armen. Zu guter Letzt legte Steve sein Kinn auf Yiannis Schulter ab und schmiegte ihre Wangen aneinander. Dieser besondere Augenblick gehörte nur den beiden und sollte von niemandem gestört werden. Jeth setzte sich mit Tony derweil auf eine Bank, welche in der Nähe unter einem Baum stand.

,,Du hast James Platz eingenommen. Genau das braucht er, wie ich auch." sagte Tony leise. Jeth legte seinen Arm um Anthonys Schultern und drückte ihn an sich. ,,Ach Honey, du bist so viel mehr für mich. Ehemann, Freund, Liebhaber, Begleiter, Vertrauter, Stütze, Seelenverwandter, große Liebe und der wunderschönste sowie attraktivste Mann, den ich je gesehen habe. Du bist und bleibst mein ein und alles. Bei Yiannis bin ich gerne der Vaterersatz. Er braucht es und es geht ihm damit besser. Steve hilft es aber auch, denn manches überfordert ihn noch immer und ich kann ihm dann helfen." erwiderte Jeth leise. ,,Ich danke dir, mein Schatz. Was ich für dich bin, bist du auch für mich. Du bist aber noch so viel mehr für uns drei, der Ruhepol in turbulenten Zeiten und du gibst uns die nötige Kraft, um alles durchzustehen. Alleine durch deine Anwesenheit, fühle ich mich sicherer und beschützter. Ich bin so dankbar dafür, dass ich mit dir zusammen durchs Leben gehen darf und die beiden bei uns sind. Als ob es Schicksal war, dass wir sie getroffen haben." sagte Tony zu Jeth, der sich daraufhin eine Träne aus dem Augenwinkel wischte. ,,Ich liebe dich für immer und ewig." hauchte Jeth in das Ohr des Halbitalieners. ,,Ich liebe dich auch so sehr." flüsterte Tony leise zurück und verschränkte dabei ihre Finger miteinander. Kurz vereinten sich ihre Lippen zu einem sanften Kuss, den sie schon kurz darauf wieder lösten, um zu Steve und Yiannis zu sehen.

Die beiden ließen Steve und Yiannis so viel Zeit, wie diese brauchten. Nach zwei Stunden standen die beiden auf und kamen auf sie zu. Nachdem sich Steve neben Tony auf die Bank gesetzt hatte, ließ sich Yiannis im Schneidersitz zu den Füßen seines Mannes nieder, kreuzte seine Arme auf dessen Oberschenkeln und legte seinen Kopf darauf. Es dauerte keine fünf Minuten und der Grieche war eingeschlafen. Ein Lächeln legte sich auf Steves Gesicht, während er mit den Fingern immer wieder durch Yiannis Haare  fuhr. ,,Er hat seit gestern überhaupt nicht mehr geschlafen. Immer wieder nahm Yiannis die Taschenuhr in die Hände und sah sie sich ganz genau an, was ich natürlich mitbekam, auch wenn ich es mir nicht anmerken ließ. Als ich aufwachte, saß er im Sessel und fuhr mit den Fingerspitzen andauernd über das Gehäuse. Erst als ich meine Hände auf seine legte, bemerkte er mich überhaupt. Ich konnte Yiannis ansehen, wie sehr er litt und war so froh, als er sich endlich öffnete und über James sprach. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als Yiannis zustimmte, mit zum Friedhof zu kommen." erzählte Steve den beiden. ,,Wo jetzt alles von ihm abfällt, kommt die Müdigkeit schlagartig. Das ist doch nur verständlich." gab Jethro schmunzelnd zurück.

,,Was hat es eigentlich mit der Taschenuhr auf sich?" fragte Tony neugierig. ,,Ihr wisst bestimmt ja noch, dass James immer eine Weste und Hose in der derselben Farbe trug, was mit einem dazu passendem Hemd sowie Schuhen abgerundet wurde. Dazu der Kurzhaarschnitt seiner graumelierten Haaren, die hellgrauen Augen und seinen Bart, den er als Henriquatre trug, und er sah aus wie der perfekte britische Gentleman. Vor allem sah James nicht nur so aus, er war es auch noch, weil er in London geboren wurde. Er kam der Liebe wegen nach New York, doch seine Frau starb schon drei Jahre nach ihrer Hochzeit an Brustkrebs. Das alles passierte schon, bevor ich zu der Wache kam, so dass ich sie nur von Fotos kenne. Sie hieß Tessa und hatte wunderschöne hellbraune Haare mit Augen in fast der gleichen Farbe. Immer wenn James von ihr sprach, leuchteten seine Augen und man konnte spüren, wie sehr er sie immer noch liebte. James hatte nie wieder eine andere Frau an seiner Seite oder geschweige denn ein Date, weil das für ihn unvorstellbar war. Tessa war und blieb sein einzige Liebe. Außerdem machten James seine sympathische Ausstrahlung und seine besonnene Art zu einem Menschen, in dessen Nähe man sich gerne aufhielt, weil man sich bei ihm sofort wohl fühlte. Ich merke gerade, dass ich mal wieder abschweife, aber wenn ich von James rede, passiert mir das immer, was für euch beide ja nichts neues ist. Also, wie die Weste zu ihm gehörte, so war es auch mit der Taschenuhr. Die Uhr befand sich immer in der rechten Tasche seiner Weste, wobei die Uhrenkette durch das direkt darüber liegende Knopfloch geführt war. An dem Tag, wo die Taschenuhr verschwand, musste James sich umziehen, weil er die Weste und das Hemd mit Kaffee bekleckert hatte. Er legte die Uhr ab und zog sich gerade um, als Yiannis von einem Einsatz zurückkam und dringend seine Hilfe brauchte. Der Kleine hatte sich eine tiefe Schnittwunde zugezogen, die genäht werden musste. James zog sich nur schnell das Hemd über und eilte in die Fahrzeughalle. Als James Yiannis behandelt und sich zu Ende angezogen hatte, fand er die Uhr nicht mehr wieder. Ich weiß noch, wie sehr er die Uhr vermisste, weil diese nämlich ein Erbstück seines Vaters gewesen war, der sie ebenfalls von seinem Vater bekommen hatte. Jetzt, wo ich so darüber nachdenke, muss einer der beiden an den Aktenschrank gestoßen sein und es in der Aufregung nicht bemerkt haben. Wir nannten James auch immer liebevoll "unseren zerstreuten Professor", weil er oft Sachen irgendwo hinlegte, ihm aber gerade in dem Moment etwas einfiel, was er noch machen wollte und danach nicht mehr an die gerade abgelegten Sachen dachte, bis er diese wieder brauchte. So muss es auch mit der Taschenuhr gewesen sein. James hatte schlichtweg vergessen, dass er diese auf den Aktenschrank anstatt wie immer auf den Schreibtisch gelegt hatte." erzählte Steve den beiden. ,,Wie kam James als Arzt überhaupt zur Feuerwehr?" fragte Anthony weiter. Jeth lächelte dem Halbitaliener zu, was der sofort erwiderte. Die beiden wussten, dass Steve gerne über James sprach, weil es ihm half, seinen Verlust immer weiter zu verarbeiten. ,,Es war ein Pilotprojekt. Der Feuerwehrchef wollte ausprobieren, ob es sich lohnen würde, einen Arzt auf der Wache zu haben, der Verletzungen behandeln konnte, für die man zwar nicht ins Krankenhaus musste, aber trotzdem eine ärztliche Behandlung nötig war." begann Steve zu erzählen. ,,James sollte für euch das sein, was Ducky für uns ist." warf Tony ein. ,,Richtig, so war es geplant." beantwortete Steve die Frage des Halbitalieners, bevor er weiter sprach. ,,Als ich zur Wache kam war James bereits da und wir verstanden uns auf Anhieb. Es fühlte sich für uns beide so an, als wenn wir uns schon Jahre kannten. James Büro lag links neben dem von Bill und hatte außer einem Schreibtisch und Aktenschrank auch die notwendige Ausstattung für sämtliche Verletzungen. Leider war der Bedarf nicht so hoch, wie der Feuerwehrchef gedacht hatte. Selbst als Yiannis zu uns kam, waren es immer noch zu wenig Behandlungen, auch wenn der Kleine ziemlich oft bei James gewesen war. Später stellte sich heraus, dass die beiden gerne Zeit miteinander verbrachten und Yiannis dafür jede noch so kleine Verletzung zum Vorwand genommen hatte. Ich liebte Yiannis eh schon, doch das war der Moment gewesen, wo ich nur noch ihn und keinen anderen Mann mehr wollte. Es verging gerade mal ein halbes Jahr, als Bill eine E-Mail vom Feuerwehrchef bekam. James Stelle sollte gestrichen werden, weil die Anzahl der Verletzungen zu gering war, um damit den Bedarf von einem Arzt in der Wache zu begründen. Wir gingen alle sofort auf die Barrikaden, weil James schon längst zur Mannschaft gehörte und ein Teil unserer Familie geworden war. Es war für uns unvorstellbar, ihn nicht mehr bei uns zu wissen. James erging es nicht anders. Für ihn brach von jetzt auf gleich eine Welt zusammen. Wir kämpften um James Stelle, aber es war nichts zu machen. Der Feuerwehrchef konnte uns verstehen und es tat ihm auch sehr leid, aber er hatte kein Geld mehr zur Verfügung, um James Gehalt zu zahlen. Da verzichteten die gesamte Mannschaft auf einen kleinen Teil ihrer Gehälter und so konnte wir James Stelle bis zu seinem Tod finanzieren." endete Steve mit brechender Stimme.

Schon bei ihrer Ankunft an James Grab, war Jeth der besondere Grabstein aufgefallen. Dieser war pechschwarz und zu der Form einer nostalgischen Arzttasche verarbeitet worden. Auf der Tasche stand außer dem Wort "Jem" nichts weiteres. ,,Was für eine Bedeutung hat der Name Jem für euch?" fragte nun Jethro. ,,Ich habe euch ja erzählt, dass Yiannis erst wieder lernen musste, Gefühle zu zeigen. Mir gegenüber öffnete er sich schneller und bald konnte ich in seinem Gesicht lesen, wie in einem offenen Buch. James gegenüber fiel es Yiannis aber weiterhin schwer. Darum hatte James mit ihm eine Vereinbarung getroffen. Wenn es Yiannis mal nicht gut ging, sollte er ihn nur Jem nennen. So wusste James, dass Yiannis mit ihm sprechen wollte, es aber noch nicht konnte. Die beiden sind entweder spazieren gegangen oder saßen im Wohnzimmer zusammen, bis Yiannis von sich aus zu erzählen begann. Yiannis erzählte James ebenfalls von seiner Vergangenheit. Auch bei James war es Yiannis wichtig, dass er darüber Bescheid wusste." beantwortete Steve die Frage. ,,Ich finde das schön. Damit habt ihr etwas ganz besonderes, was euch für immer mit ihm verbindet." sagte Tony, mit Blick auf das Grab. Die Männer blieben noch so lange sitzen, bis sich Yiannis zu regen begann und einen Moment später die Augen öffnete. Als Yiannis die drei erblickte, zog sich ein leichte Röte über sein Gesicht, welches er sofort zwischen Steves Knien versteckte. Der Grieche schämte sich dafür, dass er eingeschlafen war. Steve, Jeth und Tony konnten das aufkommende Lachen nicht mehr unterdrücken, in das auch Yiannis kurz darauf mit einfiel. Erst als sich die Männer wieder beruhigt hatten, erhob sich die Gruppe und begab sich auf den Rückweg zum Wagen. Anthony und Yiannis wollten noch eine Runde Basketball spielen, bevor sie zurück nach Washington fahren mussten.
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